Beiträge von Mama Bär

    Fermentieren kann man allerlei, Salzgurken sind milchsauer die kennt wahrscheinlich jeder, aber auch ganze, kleine Äpfel, Hühnerfutter oder Kompost (nennt sich dann Bokashi) kann man milchsauer vergären.
    Zum Starten braucht man einfach einwandfreies Obst oder Gemüse, saubere Behälter die sich luftdicht verschließen lassen und wenn irgendwie möglich Starterkulturen von einer gelungenen Gärung.
    Alles was nicht genug eigenen Saft lässt muß man halt mit Salzwasser auffüllen, den Salzgehalt kann man aber zu einem gewissen Grad dem eigenen Geschmack anpassen.
    Einfach einfüllen, zusehen daß die Flüssigkeit alles gut bedeckt, beschwehren und verschließen. Am Anfang bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann Kellerkühl fertig werden lassen. Grundsätzlich hält sich das recht lange, aber wenn man dauernd etwas entnimmt kommt Sauerstoff dazu und es kann verderben. Also ist es besser das Gurkenglas in den Kühlschrank zu stellen sobald es angebrochen ist. Sauerkraut im großen Gärtopf ist mir eigentlich noch nie schlecht geworden (sofern Wasser in der Rille ist!), das lagere ich immer einfach im Keller.
    Feinere Gemüse, wie Karfiol oder Karotten mache ich gleich in kleineren Gläsern die sich leicht auf einmal aufessen lassen.
    Es ist übergaupt keine Hexerei, wer ein Glas ausprobieren möchte kann einfach statt des Deckels einen Nitrilhandschuh während der starken Gärung drauftun, das reicht als Druckausgleich aus und hält den Geruch drinnen. Wenn es fertig ist den Deckel draufschrauben.
    Nicht nur der Vitamin C Gehalt, sondern die sehr positiven Auswirkungen auf die Darmflora (sofern es roh verzehrt wird) sprechen dafür wenigstens einen Teil der Vorräte zu fermentieren.

    Ja, das ist sogar recht praktisch wenn man vorgegartes Fleisch hat. Bei magerem Fleisch gebe ich aber einen Schluck Wasser dazu.
    Hendl zerfällt allerdings ziemlich stark, da ist es besser gleich was fertiges wie Paprikahenderl oÄ zu machen.
    Super geht Wild und Rind für Ragoutgerichte, Faschiertes kurz angebraten, Truthahn wenn er aus Auslaufhaltung ist.
    Was für Einsteiger das schnell und einfach ist: Bauchfleisch mit der Schwarte in daumendicke Streifen schneiden, salzen und wie einen Schweinsbraten würzen, einrollen und in ein Sturzglas stecken. Das Glas soll dicht gefüllt mit 1-2fingerbreit Luft nach oben sein. Die Einkochzeit variiert nach Glasgröße. Das ergibt ein Mittelding aus Wurst und Sulz und schmeckt wunderbar.

    Ich verwende ganz normale Verpackungsgläser wieder, mir ist noch nie eines geplatzt, und auch Weck und Rexgläser.
    Was unpraktisch ist sind die Gläser mit Bügel, weil die mehr Platz im Topf verbrauchen als heilig ist.
    Das Auskochen von Glas und Deckel/ Dichtung kann im PC auch wegfallen.
    Wichtig ist alles langsam warmwerden zu lassen, erst wenn alles kocht den Deckel zumachen, dann genauso sanft abkühlen lassen bevor man aufmacht.
    Gläser gibt es oft sehr günstig gebraucht zB bei Willhaben.

    Wenn du das Gulasch machst gib das Fleisch (nicht zu kleine Stücke)in die Gläser sobald es außen angegart ist und gib dann den fertigen Saft drüber, sonst wird es zu weich. Wenn du Erdäpfel mitreingeben willst gehören sie vorher kurz in kochendes Wasser damit die äußere Schicht verkleistert. Die vorgegebene Einkochzeit reicht als Garzeit völlig aus.

    Schau mal da nach: https://nchfp.uga.edu/ dort sind die Zeiten und Rezepte für den PC

    Sieh einer an, nachdem Prepper bis jetzt meist als lächerliche Waffennarren abgetan wurden, hat Präsident Trump diesen September zum nationalen preparedness Monat erklärt:

    Zitat
    This month, I encourage all Americans to take the opportunity to ensure they have an emergency response plan in place and ready to be properly executed. Emergencies and disasters test the resilience and strength of families, communities, and our Nation. It is impossible to avoid every challenge and threat, but we can and must prepare for them. By doing so, we can help protect our communities and save lives.




    https://www.whitehouse.gov/presidential-...ess-month-2018/

    Ein Taschenalarm wäre mein Vorschlag, weil die Wölfe auf Distanz hält und die Komunikation des Rudels stört.
    Sollten sie schon nahe genug für Pfefferspray sein sollte man sich Augen am Hinterkopf wachsen lassen, denn der tatsächliche Angriff erfolgt so gut wie nie frontal.

    Kürbisgewächse neigen zur Bastardisierung, was halt auch zu unangenehmen Überraschungen führen kann. Sortenreines Saatgut gewinnt man am einfachsten wenn man die Blüte vor Fremdbestäubung schützt indem man sie kurz vor dem Aufblühen, zB mit einem Fließ-, oder Papiersacker einpackt und die Blüte mit der Hand bestäubt. Wichtig ist das die so befruchteten Früchte markiert werden, damit man weiß welche man zur Saatgutgewinnung reifen lässt.

    Ich hätte Junghähne zu verschenken:
    Maran federfüssig, blau und schwarz
    Altsteirer weiß
    Araucana lavander
    Alle reinrassig und zahm, geschlüpft KW19, Standort Wien

    Zitat von Tinah im Beitrag #26
    Radieschen werden bei mir nie. Ich bin immer zu geizig mit dem Platz. Aber die tomaten wuchern und Paprika konnten wir schon 6 Stück ernten und zwei weitere hängen reif herum und warten auf unseren hunger. Die werden bei uns aber immer.
    Gurken sind sensibel aber auch da haben wir heuer schon zwei Stück geerntet und auch Zucchini waren schon reif, die sind einfacher.

    Und alles wächst gemütlich bei uns am balkon. Ernähren könnte ich mich von der Ertragslage nicht aber als Ergänzung für Vitamine ist es trotzdem nicht schlecht.

    Bei Tomaten und gurke muss man aufpassen, die darf man nicht nebeneinander setzen, sonst gedeihen sie (und besonders die gurke) nicht.


    Na hab ich ein Glück das meine Pflanzen das nicht wissen 😂


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