Beiträge von 12er_scout

    Der nächste Morgen begann mit Vogelgezwitscher und sonst nichts! Kaum vorstellbar, einfach nur die Natur zu hören. Keine Nachbarn, keine Autos, einfach Nichts.


    Nach dem Erwachen kam ein schwieriger Teil. Raus aus dem warmen Schlafsack und rein in die kalten Schuhe. Anschließend wurde gleich mal Wasser heiß gemacht für eine Tasse Tee...


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    Der Blick von der anderen Richtung zeigt unseren Lagerplatz:


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    Anschließend gab es Frühstück. Hier hatte ich mich für das Trek'n'Eat Müsli Schweizer Art entschieden und ich bin davon begeistert. Mit warmen Wasser aufgegossen, konnte es sofort nach dem Umrühren genossen werden und machte richtig satt.


    Der ganze Müll von der Trekkingnahrung, Teebeutel,... darf natürlich nicht im Wald zurückgelassen werden. Hierzu habe ich mir von Helikon Tex einen Müllbeutel besorgt. Ist im Prinzip ein "Dry-Bag" wie jeder andere, nur noch zusätzlich als Müllsack gekennzeichnet:


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    Nachdem wir uns gestärkt haben ging es ein paar Minuten bergauf zum Gipfel inkl. Foto beim Gipfelkreuz und Eintrag ins Gipfelbuch. Wir waren die ersten an diesem Tag - welch Überraschung :P.


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    Da wir nun alles erledigt haben, ging es zurück zum "Basecamp" und dieses wurde aufgeräumt. Schlafsäcke verpackt, Zelt verpackt, Rucksack gepackt. Während wir so einpackten ging keine 10 Meter neben uns plötzlich jemand mit Schneeschuhen auch in Richtung Gipfel. Da waren wir etwas überrascht, aber er hat uns nicht gesehen. Er war so auf sein Ziel fixiert und durch den Schnee unter seinen Schneeschuhen hatte er vermutlich auch genügend Lärm, um uns zu überhören. Am Rückweg hat er uns dann entdeckt, aber da waren die Rucksäcke schon gepackt und der Lagerplatz aufgeräumt.


    Einzig der flachgedrückte Schnee zeigte noch die Stellen, wo die Zelte aufgestellt waren, sonst nichts.


    Am Weg zurück zum Auto wurden wir erneut mit herrlichem Panorama für die Mühen belohnt. Gestern noch bei Sonnenuntergang konnten wir heute bei strahlendem Sonnenschein die Aussicht genießen...


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    Auch ein paar tolle Impressionen vom Schnee konnten wir sehen...


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    Sieht beinahe wie ein Vulkan aus Schnee aus.


    Und, da Bilder mehr sagen, als Worte eine kurze Zusammenfassung der Tour...


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    In Worten würde ich es als "SAUGEIL!" bezeichnen.


    Nachdem es nun schon früher Nachmittag war und wir schön langsam wieder Hunger bekamen, wurden die Wasservorräte beim Bach kurz vorm Auto wieder aufgefüllt und ein Mittagessen zubereitet...


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    Der Plan war, dass wir am frühen Nachmittag losfahren und dann am Almsee in Grünau ankommen. Wir wollten am späten Nachmittag bzw. Abend beim geplanten Schlafplatz etwas unterhalb des Gipfels ankommen und dort unser Lager aufschlagen.


    Bereits bei der Anfahrt bemerkten wir, dass es doch mehr geschneit hat in der vergangenen Woche, als gedacht und wir stellten uns auf eine Übernachtung am Schnee ein. Angekommen am Almsee bot sich uns bei herrlichem Wetter folgende Sicht:


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    Und auf ging die Reise einer Forststraße entlang. Wir kamen gut voran und der Schnee war teilweise etwas tiefer als gedacht:


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    Aber so ist das nun mal und da müssen wir nun durch. Bedingt durch den tiefen Schnee kamen wir etwas langsamer als geplant voran, aber wir hatten ohnehin keinen Zeitstress. Was uns aber auf jeden Fall aufgezeigt wurde ist, dass all jene, die sich einen "Super-BOB" mit 20-30kg packen und in die Ecke stellen, dies auch trainieren sollten.


    Ich bin sicherlich nicht untrainiert, da ich mind. 1 Mal pro Woche laufen gehe und auch sonst noch diverse Fitnessübungen mache. Aber 20kg am Rücken tragen ist wieder eine neue & andere Erfahrung. Die "Romantik" der Taktik "Krise da > ab in den Wald" teile ich sicherlich nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das gut ausgeht.


    So ging es immer weiter bergauf und, wie erwähnt, etwa nach dem Ende des 1. Drittels haben wir unsere Rucksäcke noch mit Wasser beschwert. Hier wurde der Filter meines Begleiters ausgepackt und die Flaschen befüllt. Der "Katadyn Hiker Pro" bekommt eine klare Kaufempfehlung von mir, da er ganz einfach zu bedienen ist und sogar einen Anschluss für Trinkrucksäcke besitzt.


    Beinahe am Ziel angekommen wurden wir mit einem herrlichen Sonnenuntergang, sowie einem tollen Panorama belohnt:


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    Ein paar Meter weiter sind wir dann am Ziel angekommen und haben uns eine Baumgruppe ausgesucht in deren Schutz wir unser Lager aufschlugen. Da es schon finster wurde und Neumond herrschte wurden die Stirnlampen - mit Roticht natürlich - eingesetzt. Während die Zelte aufgebaut wurden, wurde bereits das 1. Wasser zum Kochen gebracht, um sich mit Tee zu stärken:


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    Gaskocher mit ÖBH-Becher, Trinkbecher und Kelle. Die Kelle diente auch dazu, um Schnee in den Becher bzw. beim Begleiter in den Topf zu bekommen. Und nach einer Tomatensuppe mit Reis von "Survivor" begaben wir uns ins Zelt zum Schlaf.


    Trotz aller Umsicht musste ich zu meiner Verärgerung dann noch einmal raus; tja Tee & Suppe sind viel Flüssigkeit vor dem Schlafen.


    Aber gut eingepackt in Socken, langem Shirt & langer U im warmen Schlafsack ging die Nacht vorüber. Da wir auf Schnee schliefen merkte man die Bodenkälte schon durch. Hier wäre ein Verbesserungsbedarf und ich werde mir für die nächste derartige Übernachtung vermutlich eine dieser dünnen aluminisierten Unterlegsmatten unter das Zelt legen zur Isolation des Schlafplatzes.


    Wie im Review vom Zelt auch angemerkt, habe ich mir den Rucksack zu den Füßen gelegt und hatte trotzdem ausreichend Platz. Die Schuhe, sowie die Gamaschen wurden auf den erwähnten Müllsack in der Apside gestellt und das Gewand (Hose & Shirt) kamen in den Schlafsack, damit sie nicht zu kalt werden. Auch das Smartphone durfte mit in den Schlafsack, um die Akkukapazität nicht durch die Kälte zu schmälern.

    Wie bereits angekündigt, war es von 10. auf 11. April 2021 soweit. Ein Freund und ich hatten dieses Datum bereits vor ein paar Monaten festgelegt und zum Glück war uns der Wettergott gut gesonnen. Pünktlich zum Start der Tour schwenkte es von Winter wieder auf Frühling um - zumindest von der Temperatur her. Vorab galt es eine Ausrüstungsliste für die Tour zu erstellen, die dann noch verbessert wurde. Ich bin einfach ein Fan von Listen, die ich dann abarbeiten kann. So habe ich zunächst alles, was mir eingefallen ist, per Hand notiert und anschließend in eine Tabelle am Computer geschrieben. Die Tabelle wurde auch untergliedert in die Punkte "Ausrüstung", "Kleidung", "Nahrung" & Hygiene" geteilt, um einen besseren Überblick zu haben.


    Was hatte ich nun alles dabei?


    Ausrüstung:

    - Rucksack (Tatonka Pyrox Plus) mit 60 Litern

    - Trinkblase (CamelBak 3L, jedoch ein Vorgängermodell)

    - Kelle (zum Vergraben von festen Ausscheidungen ;))

    - Zelt & Supertarp Small von Helikon Tex

    - Heringe & Paracord

    - Schlafsack (Komfortbereich 0 Grad & Innenschlafsack aus Seide)

    - Unterlagsmatte

    - Müllsack (um den Rucksack darauf ablegen zu können, ohne ihn in den Schnee oder Matsch legen zu müssen, sowie als Unterlage in der Apside)

    - Messer

    - Wanderstöcke

    - Tape auf einer alten Scheckkarte

    - IFAK

    - Gaskocher & Gaskartusche

    - Becher

    - Feuerzeug

    - ÖBH-Becher zum Kochen von Wasser

    - Stirnlampe mit Rotlichtfilter

    - Powerbank

    - GPS

    - Ersatzbatterien & -akkus

    - Müllbeutel für alle Abfälle

    - Notschlafsack (Aluhülle im Prinzip, um zur Not den Schlafsack zu umhüllen)

    - Signalstift inkl. Leuchtmunition


    Kleidung:

    - 2 Paar Socken

    - X-Bionic U-Hose

    - X-Bionic Shirt kurz

    - X-Bionic Shirt langarm

    - X-Bionic lange U

    - 5.11 Stryke Pant & Ersatzhose

    - Hut

    - Woodman Shirt von Helikon Tex

    - Regenjacke

    - Fleeceweste

    - Carinthia MIG 2.0 im Packsack

    - Haube, Schlauchschal & Shemag

    - Gamaschen

    - Winterhandschuhe

    - Mechanix Handschuhe

    - Wanderschuhe


    Nahrung:

    - 2 x 1L Flasche leer

    - diverse Riegel

    - Essenspakete (Campingnahrung)

    - Teebeutel

    - Spork

    - Kaugummi


    Hygiene:

    - Zahnpasta & -bürste

    - Handtuch microfaser

    - Klopapier & Händedesinfektionsmittel


    Fertig gepackt sah das dann so aus:


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    und wog alles zusammen ca. 19,5 kg.


    Darin enthalten war schon die gefüllte Trinkblase mit 3 Litern Wasser. Die beiden 1-Liter-Flaschen waren noch leer. Die haben wir dann etwa nach dem 1. Drittel des Weges bei einem Bach mit einem Filter (Katady Hiker Pro) befüllt.

    Der Praxistest war auch sehr zufriedenstellend. Das einzige Manko war der Schnee, da die Heringe nicht gut gehalten haben. Wäre es länger als 1 Nacht geworden, hätte ich diese natürlich besser verankert. So war die Spannung am Morgen etwas schwach, bedingt durch die Bewegungen drinnen und das mangelnde Platzangebot.


    Ich konnte mich aber im liegen gut umziehen und der Rucksack (60 Liter) hatte bei den Füßen genug Platz. In der Apside fanden die Gamaschen und Schuhe Platz. Praktischer Weise befindet sich über dem Kopfbereich ein kleiner Hacken für eine Lampe oder dgl. auf dem sich die Brille über die Nacht gut hinhängen ließ.


    Zusammenfassend bin ich mit dem Zelt sehr zufrieden, was Größe, Gewicht, Preis, Packmaß,... angeht. Ich habe zwar anfänglich befürchtet, dass der Rucksack draußen bleiben muss, aber der ging sich auch gut aus.


    Hier noch eine kleine Impression von unserem Lagerplatz:


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    Mein Zelt ist das eher mittige bei den Stöcken. Das rechts davon ist der Observer vom 2.

    Ich habe dieses Wochenende gemeinsam mit einem Freund eine Bergtour gemacht. Wir sind am Samstag Nachmittag gestartet mit ca. 19,5kg Gepäck am Rücken. Rauf auf den Berg und bei Sonnenuntergang waren wir am Ziel. Zelte aufgebaut, Gaskocher gestartet, gegessen und geschlafen. Heute noch zum Gipfel und dann wieder runter.

    Es war sowohl ein Equipment-Check, als auch ein Konditionstest inkl. Gepäck.

    Hat alles gut geklappt. Wenn gewünscht, folgt auch noch ein ausführlicher Bericht inkl. Fotos.

    Zum Frühstück gab es von "Trek'n'Eat" das "Müsli Schweizer Art" & es hat sehr gut geschmeckt.

    Nach dem Abstieg vom Berg bei einem kleinen Bach haben wir uns dann erneut Wasser gekocht und es gab von "Summit to Eat" die "Pasta Bolognese", die ebenfalls sehr gut geschmeckt hat.

    Ich würde den Chinesischen Impfstoff (Sinovac, Sinopharm) nehmen, ist erprobte Technologie (Grippe bzw. Diphtherie-Tetanus-Keuchhusten-Polio) und die Chinesen haben damit den Virus anscheinend in den Griff bekommen.


    Bei AstraZeneca werden immer mehr Nebenwirkungen bekannt und ich fürchte bei Pfizer bzw. Moderna sieht es auch nicht besser aus (Nebenwirkungen zeigen sich aber meist erst bei der 2. Impfung). Sputnik V wird wohl ähnlich wie AstraZeneca sein (Vektorimpfstoff).


    Leider hat man bei uns aber nicht die Wahl :-(

    Mike

    Die Chinesen haben den Virus vor allem auch deswegen in den Griff bekommen, da sie einen tatsächlichen "Lockdown" gemacht haben und keine Alibiaktionen wie bei uns. Dort gab es tatsächlich Ausgangssperren und es wurde durchgegriffen.


    Bzgl. der Nebenwirkungen von AstraZeneca, Pfizer,... muss man aber auch unterscheiden, ob es tatsächlich Nebenwirkungen sind wie zB Thrombosen oder Impfreaktionen wie zB 1 Tag grippig. In den Medien wird sehr rasant sehr viel verbreitet, das muss man aber differenziert betrachten. Alle Medikamente können Nebenwirkungen haben. Egal ob Aspirin, die Anti-Baby-Pille oder sonst was. Derzeit liegt jedoch ein mediales Interesse an den Impfnebenwirkungen gegen Covid-19.


    Es darf sich ruhig jeder selbst seine Gedanken dazu machen. Ich habe eine persönliche Meinung dazu, die ich teilweise jedoch nicht belegen kann, deswegen verbreite ich sie hier auch nicht.

    Fluid

    Mein Bauchgefühl sagt, dass der verfügbare Impfstoff der beste ist. Ich selbst wurde im Februar mit AstraZeneca geimpft & ich bekomme im Mai Dosis Nr. 2. Meine Frau wurde mit Biontech/Pfizer geimpft.
    Unterschiede gibt es vermutlich überall, aber diese sind derzeit nicht geklärt. Die Zeit wird vieles aufklären, aber derzeit ist es wichtig geimpft zu werden.

    Ist denn ein Platz in einem Alten- bzw. Pflegeheim keine Option? Ich weiß, dass das auch nicht sofort geht, aber es gibt auch Plätze zur Kurzzeitpflege die rascher verfügbar sind & dann vielleicht auch in einen Fixplatz übergehen können.


    Bei meiner Oma war das zumindest so & die ist nun glücklich im Heim.

    Wenn deine Frau meint, dass sie sich manchmal wie deine Haushälterin vorkommt, mach es wie ich und halt die Klappe!


    Dieses Mal war das Hirn zum Glück schneller als der Mund. Ich wollte nämlich schon fast sage, dass das nicht stimmt, da sich eine Haushälterin nicht beschweren würde :evil:. Was bin ich froh, dass ich nichts gesagt habe.

    prepperfamily

    Danke für den Überblick und die Info, dass dies nicht die Komplettversorgung ist, wäre mir nämlich als etwas einseitige Ernährung vorgekommen.

    Sind die Sachen alle reingestapelt in der Originalverpackung oder habt ihr die einzelnen Bestandteile vakuumiert?

    Vielleicht folgt ja auch noch mal bei Gelegenheit ein Foto.

    Als größere Alternative zu meinem kleinen Fiskarsbeil habe ich heute diese Sportaxt erhalten und bin auf den 1. Blick mal zufrieden damit.


    Für die geplante Bergtour, um die Hinterlassenschaften zu vergraben, habe ich mich für diese Kelle entschieden. Die ist mit den angegebenen 109g doch sehr leicht für eine Ausführung aus Metall.


    Und, damit der Koffeinspiegel nicht zu weit abfällt, habe ich mir auf Empfehlung eines Freundes diesen Faltfilter gegönnt. Bin schon auf die Praxistests der neuen Artikel gespannt.