Beiträge von Wolfzeit

    Das solche Meldungen seit Jahren Thema sind ist wohl bekannt, aber auch, dass Whatsapp da auch viel dagegen unternommen hat. Dass, und auf welche Informationen zugegriffen wird erfahren wir wegen den europäischen Datenschutzrechten. Man muss nun aktiv geforderte Rechte einräumen, damit der Apphersteller auf diese Informationen zugreifen darf.

    ZB. der erlaubte Zugriff auf die Kamera oder die bereits geschossenen Fotos heißt nicht, dass der Apphersteller diese herunterlädt und für seine Zwecke verwendet. Ohne diese Erlaubnis kann man einfach keine Fotos verschicken.

    Apps, die diese Rechte nicht einfordern sind entweder in ihrem Leistungsumfang eingeschränkt, oder halten sich nicht an EU-Recht. Da bleibt nur noch die Frage, was einem davon lieber ist.

    Grundsätzlich verstehe ich die Vorsicht bei Facebook/Whatsapp, bei deutlicher Befürwortung von Google im gleichen Atemzug nicht. Beides sind Datenkraken, die mit den Daten der Benutzer Geld verdienen.

    Der erste Beitrag ist vom Spiegel, der zweite von MedOnline, also zwei Medien mit unterschiedlichen Zielgruppen!

    Dadurch ergibt sich auch eine andere Sprache und Wirkung.

    Hier soll es ja eigentlich nicht umMasern gehen, aber ich möchte das dennoch ausführen:

    Jetzt kann man natürlich Spiegel vorwerfen, Masern zu verharmlosen, aber man vergleicht hier ja nur einen Beitrag mit einem anderen.

    In der Bevölkerung hat sich durch die hohe Durchimpfungsrate die Meinung durchgesetzt, dass Masern ganz harmlos sind, was aber definitiv nicht der Realität entspricht. Wir sind nur durch die Herdenimmunität nicht mehr mit dramatischen Berichten konfrontiert, dass dann solche Berichte wie in MedOnline als hart und schockierend empfunden bzw. der des Spiegel als verharmlosend. Dabei sind beide nur für ein unterschiedliches Publikum gedacht.

    Der Spiegelbericht endet mit den Auswirkungen bei der Möglichkeit von Komplikationen, der Fachartikel in MedOnline geht auf diese im speziellen ein.

    Ich finde, dass sich diese zwei Zitate in keinem Punkt widersprechen. Im ersten wird über die Krankheit selbst und mögliche Spätfolgen, im zweiten nur über die Spätfolgen berichtet.

    Es hängt halt immer davon ab, in welchem Kontext die Berichte zu verstehen sind. Handelt es sich um allgemeine Berichte (also für die breite Masse) oder um Beiträge in Fachjournalen (also für Leute mit Vorkenntnissen)? Das ist halt bei der Internetrecherche nicht immer so leicht herauszufinden, wer macht sich schon die Mühe, sich auch über das Medium an sich zu informieren, wenn man einen Text findet. Mit Aussagen zu Studien bin ich immer vorsichtig, da macht es schon Sinn sich zumindest den Abstract durchzulesen, um herauszufinden, was eigentlich die Intention der Studie war. Oft spiegelt sich diese in der Berichterstattung nicht wider. Und was dann beim Leser hängen bleibt ist oft nicht das, was mit der Studie bezweckt werden sollte.

    Für mich ist das Thema "prepping" ein grundsätzlich unpolitisches. Ist ja nicht so, dass alle Krisen politisch motiviert sind. Das kommt im Bericht eigentlich ganz gut 'rüber. Eine Mure, eine Lawine, ein Hochwasser oder eine andere Naturkatastrophe ist ja völig unpolitisch. Wenn sich jemand nur auf politisch motivierte Krisen konzentriert, wird er/sie das auch unter den jeweiligen eigenen politischen Aspekten tun und diese Personen werden eher von den Rändern kommen. Nicht alles was "nicht rechts" ist, ist gleich links, es gibt auch noch die Mitte!

    Don Pedro

    Bic-Feuerzeuge funktionieren doch auch, wenn sie nass geworden sind, ein Punkt jedoch, der in den Bewertungen angesprochen wurde macht Sinn: Wenn man ein Bic-Feuerzeug einfach so in seiner Tasche transportiert kann etwas auf den Bügel drücken und das Gas verflüchtigt sich. Das kann man aber mit einem einfachen Gummidichtring in der richtigen Größe verhindern, den man über das Feuerzeug drückt und der in den Spalt zwischen Bügel und Feuerzeugkörper passt. Kostenpunkt ein paar Cent.

    Für die Holzreibe würde ich einfach eine gewöhnliche Küchenreibe zerschneiden, diese bekommt man im Ramschladen schon für wenige Euro und die Qualität dürfte dann für den Notfall auch ausreichen.


    Man kann halt mit dem Angebot solcher Dinge sehr viel Geld machen, vor allem mit Leuten, die keine Zeit haben (wollen), sich wirklich mit dem Thema auseinander zu setzen, dafür aber genung Geld haben. Anders lassen sich auch die fertigen BOBs usw. nicht erklären, die ja auch eher überteuerter Ramsch sind für Leute, die sich nicht individuell mit dem Thema beschäftigen.

    SirDogder Ich konnte keine Beitrag finden.


    JuGeWie

    Wenigstens ist der Bericht nicht so reißerisch verfasst, wie fast alles Andere, das die Medien so von sich geben. Und dass man sich nicht auf die Aussage eines betrunkenen, durchaus verwirrt wirkenden jungen Mannes verlässt und seine Aussagen als Tatsache präsentiert, sondern anmerkt, dass seinen Aussagen erst nachgegangen wird finde ich auch gut, andere Medien waren da nicht so vorsichtig mit ihren Aussagen.

    Mir ging es bei dem Beitrag eher darum, durch den direkten Bezug auf die Solar-Dörrautomaten, die bei uns aktuell diskutiert wurden einen Recherchebezug zu diesem Forum aufzuzeigen.

    Ich muss sagen, grundsätzlich finde ich die Idee der NFC-Implantate wirklich toll, weil sie einen Hauch von SciFi versprühen.

    In unserer heutigen Welt, in der sich alles nur um Geld und die Maximierung dessen handelt, leider aber ohne moralische Schranken, finde ich das aber äußerst bedenklich. Wir leben halt nicht in der utopischen Welt von StarTrek, in der alle nur das Gute sehen.

    Ich befürchte auch, dass früher oder später solche Systeme zur Norm werden, dass man beispielsweise keine Fernreisen mehr machen kann, ohne solch einen Chip, oder dass einen eine (Zusatz-) Krankenversicherung nicht mehr nimmt, wenn man sich nicht "chippen" lässt usw.. Für die Firmen bedeutet das weniger Risiko und damit eine Gewinnmaximierung.

    Was mir da als Erstes noch einfällt sind öffentliche Verkehrsmittel, um nach Hause zu kommen.

    Ich würde aber, wenn es mir wirklich nicht gut geht, zuerst zu einem Arzt in der Nähe der Arbeit gehen. Wenn ich nicht weiß, wie ich heimkommen kann wird das meine Situation wenigstens nicht verschlechtern, aber eventuell durch Diagnose und Medikamenteneinnahme verbessern.

    Der Grund, warum es "dunkle Materie" braucht ist, dass sich mit allen anderen bekannten Massen alleine die gemachten Beobachtungen im Universum nicht erklären lassen. Ein Beispiel dafür ist die Rotationsgeschwindigkeit von Galaxien. Diese rotieren in den massereichen Regionen näher am jeweiligen schwarzen Loch in ihrer Mitte gleich schnell wie in den weniger massereichen Bereichen weit außen. Das sollte rein aufgrund der beobachtbaren Masse aber nicht der Fall sein. Sie müssten sich innen schneller drehen als außen, tun dies aber nicht. Also muss es "dunkle Materie", also für uns nicht sichtbare Materie, in diesen äußeren Bereichen geben, die bewirkt, dass sich diese Bereiche mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen wie die bekannt massereichen Bereiche um das schwarze Loch in der Mitte der Galaxie.

    Tschuldigung, versteh ich jetzt nicht. :/

    Ich gebe Fluid da schon recht, Medien sind da viel schneller in der Verbreitung von Meldungen, als dies offizielle Behörden (zB. WHO) sind. Diese müssen ihre Meldungen faktenbasiert aufbereiten, die Medien können schön reißerisch den Teufel an die Wand malen.

    Ein schönes Beispiel ist die Vogelgrippe, die in den Medien überzogen dargestellt wurde. Selbst heute fragen sich viele, wie das sein konnte, dass damals so viele staatlche Stellen so überreagiert haben (zB. Maskenkauf, Tamiflu), obwohl es zum damaligen Zeitpunkt erst 80 Todesmeldungen (weltweit) gab. Jede "normale" Grippewelle ist im Vergleich dazu viel tödlicher (letzte Saison 616 Todesfälle durch Grippe in Österreich).

    Das ist ja eine Idee, die reichlich vorhandene Energie aus den Windparks in der Nordsee, die sie momentan aufgrund von fehlenden Leitungenskapazitäten nicht in den Süden bringen, für die Herstellung von Wasserstoff zu verwenden. So stehen die Windparks nicht unnötig still und die Energie kann, wenn auch mit erheblichem Aufwand, gespeichert werden. Der Wirkungsgrad ist nicht berauschend, aber besser als nichts.

    Ich würde sagen in erster Linie durch Wasserkraft. Wenn der Strom für die Bevölkerung dezentral erzeugt und verwaltet wird, können größere Kraftwerke den Rest übernehmen. In Österreich sehe ich da jetzt weniger Probleme, da wir keine AKWs haben und generell eher wasserkraftlastig erzeugen. Für Staaten wie Frankreich und Deutschland müsste da halt bald mal was Vergleichbares gebaut werden. Große Flüsse haben wir in Europa ja genug. Es wird ja momentan an unterschiedlichsten Speicherlösungen abseits von Batterien geforscht, da wird sich wohl in den nächsten Jahren auch was Brauchbares finden lassen. Es muss ja nicht gleich der ganz große Wurf werden, aber man muss mal anfangen etwas zu verändern, das ganze System kann man eh nicht von heute auf morgen umstellen, aber je früher begonnen wird, um so eher weiß man, in welche Richtung es gehen wird. Beispiel Wasserstoff. Sicher keine ideale Lösung, aber immerhin mal ein Schritt in die richtige RIchtung zu einer Energiespeicherform, mit der man überschüssige Energie super abfangen und lagern kann, auch wenn der Wirkungsgrad jetzt nicht berauschend ist. Aber es gibt genug Anwendungsgebiete für eine Brennstoffzelle.

    Da geht's drum, dass die meisten Fahrzeuge den ganzen Tag nur herumstehen. Werden vielleicht 2-3 Stunden täglich verwendet. In der restlichen Zeit können sie, wenn ans Netz angeschlossen laden, oder auch einen kleinen Teil ihrer geladenen Leistung wieder abgeben. Wenn genügend Fahrzeuge so am Netz hängen, entspricht das einer immensen Speicherleistung.

    Beim Auto eines Pendlers, der jeden Tag 1 Stunde in die Arbeit fährt, kann das Fahrzeug sowohl in der Arbeit, als auch zuhause ans Netz angeschlossen werden und laden. Dieser Ladevorgang muss aber nicht sofort starten, es genügt, wenn zum vorher bekannten Zeitpunkt der Heimfahrt oder der Fahrt zur Arbeit zumindest 80% der Leistung geladen sind. In der Zwischenzeit wird geladen oder entladen, je nach Bedarf des Netzes.

    Speichermöglichkeit wären definitiv Elektrofahrzeuge, und zwar eine Mengen davon. Soweit ich weiß, wird in diese Richtung geforscht, habe aber momentan keine Quelle zur Hand. Es geht dabei um ein System, das am Netz hängende Fahrzeuge als Pufferspeicher verwendet. Wären alle Fahrzeuge, die im Moment einen Verbrennungsmotor haben ein EV mit Akku, würde das einer enormen Speichergröße gleichkommen, auch wenn der verwaltete Anteil an Batterieleistung für das einzelne Fahrzeug nur gering ausfallen würde.


    Für Großstädte und die Industrie wird die reine lokale Stromerzeugung nicht funktionieren, es gibt bei uns aber genügend Lauf- und Speicherkraftwerke, die hier sicherlich auch eine Grundversorgung abdecken könnten. Wenn der ländlichere Bereich sich selbst versorgt bzw. einspeist, bleibt genug Energie für die Großstädte und Industrie übrig. Ich gehe nicht davon aus, dass man komplett auf fossile Stromerzeugung verzichten wird können, einfach weil man mit zB. Gaskraftwerken recht rasch zu geringe Kapazitäten ausgleichen kann.

    Die Technik (Windräder, Photovoltaik, Biogasanlagen, Gezeitenkraftwerke, Wasserkraft, Geothermiekraftwerke) gibt es schon, da braucht kein neues Wunderding erfunden werden (in Bezug auf Stromerzeugung). Die großen Ölkonzerne mit ihrem Anhang (Raffinerien, Vertriebsnetzwerke, Transportbranche, Fahrzeugindustrie, chemische Industrie usw.) können aber nicht ohne Weiteres auf andere Industriezweige umsteigen, deshalb kämpfen sie mit allen Mitteln darum, das System am Laufen zu halten. Die Atomkraftwerke können auch nur deshalb so billigen Strom liefern, da die Atommüllentsorgung (die in die Milliarden geht) durch die Steuerzahler finanziert wird. Gut für Länder wie Österreich, die so billig zu Strom kommen, ohne für die Nebenkosten aufkommen zu müssen. Es soll halt um jeden Preis verhindert werden, dass die tatsächlichen Kosten, die im Moment der Steuerzahler oder im Fall der Treibhausgase zukünftige Generationen tragen, nicht publik werden.

    Im Moment ist ihr größtes Argument, die Abgase schaden dem Planeten nicht im prognostizierten Ausmaß, die Erhöhung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre hat ja gar nicht die Auswirkungen, die die Klimaalarmisten prognostizieren. Leider glauben das sehr viele Menschen, obwohl sich in den letzten 30 Jahren alle Klimaprognosen, die damals als alarmistisch galten, als zu konservativ herausgestellt haben und die globale Erwärmung schneller von Statten gegangen ist, als prognostiziert. Selbst heute sind die Klimamodelle auf denen das 1,5° Ziel beruht (SR 1,5) unvollständig (zB. fehlt der gesamte Bereich Methan im Permafrost). Das ist bekannt, wird aber in Ermangelung besserer/genauerer Modelle hingenommen, vor allem da genauere Berechnungen noch alarmistischer ausfallen würden und auf noch mehr Unverständnis stoßen würden.

    Aber wieder zurück zur Stromerzeugung. Das größte Problem mit erneuerbaren Energien ist die nicht ständige und vor allem planbare Verfügbarkeit. Dadurch müssen mehr und kleinere Kraftwerke synchronisiert und verwaltet werden. Das ist im Vergleich zu wenigen großen Kraftwerken ein immenser Mehraufwand. Im Moment ist aber nicht die Erzeugung des Stroms durch Erneuerbare das Problem, sondern die Verteilung, da Leitungskapazitäten fehlen und Strom oft nicht dort produziert wird, wo er benötigt wird.

    In Dänemark gibt es gute Ansätze mit kommunaler Stromerzeugung im Mix aus Windenergie, Photovoltaik und Biogasanlagen mit der Zwischenspeicherung in Elektrofahrzeugen und manche Gemeinden wurden so zu Stromerzeugern, da sie mehr ins Netz einspeisen können, als in der Gemeinde an Bedarf anfällt. Wenn sich so eine lokale Stromerzeugung durchsetzen würde, müsste viel weniger Strom transportiert und überregional verteilt werden. Die großen Energiekonzerne würden dann aber nicht mehr so viel verdienen und versuchen so weiterhin mit dem Argument der Netzstabilität zu punkten, dass das Netz durch zu viele Kleinanbieter instabil wird, womit sie insofern Recht haben, dass sich in der Verteilung des Stroms definitiv etwas ändern muss, wenn vorrangig Erneuerbare für die Stromerzeugung herangezogen werden. Dies sollte aber nicht als Argument gegen Erneuerbare gelten, sondern ein Systemwechsel angestrebt werden.

    In Anbetracht der bisher bereits eingesetzten Erwärmung (in Österreich knapp über 2°C) und den dadurch jetzt schon einsetztenden Veränderungen (Baumsterben, Artensterben, Invasive Arten, Dürren, sinkende Wassserstände für die Stromerzeugung) ist zu erwarten, dass wir alle noch erleben werden, dass das alte System, das auf fossilen Brennstoffen basiert, zerbricht. Nur dann wird es uns mehr kosten als jetzt und durch die dann radikale Umstellung (klimaneutral oder negative Emmissionen ab 2050) wird es sehr viele Verlierer geben.

    Ich finde, der Inhalt sollte sich danach richten, aus welcher Überlegung man überhaupt ein Marschdepot anlegt und das wird bei jedem, der darin einen Sinn sieht etwas anderes sein. Der Eine vielleicht Nahrungsmittel, ein Anderer Kleidung, gute Schuhe und einen Schlafsack.

    Lebensmittel finde ich persönlich nicht sinnvoll, da man ein paar Tage Marsch auch ohne ständige Kalorienzufuhr wegsteckt und Wasser gibt es bei uns auch noch überall genug.