Beiträge von Wolfzeit

    Mal eine (ernsthafte) Frage an die Panzerfahrer vom Bund:

    Kann man einen Panzer eigentlich auch ganz normal mit einer Person bedienen (zB. Saurer)? Also Inbetriebnahme, Betankung, normale Wartung.

    In meiner Vorstellung sind da immer mehr Personen nötig.
    (Also ich persönlich finde immer noch, dass Gewicht, Spritverbrauch, Wartungskosten, Ersatzteilversorgung usw. gegen so ein Gefährt sprechen, aber rein aus Neugierde ist das schon irgendwie interessant. Saurer kaufen (ist schon älter))

    Ich vermute mal die Aussage, dass der Staat für die "Eliten" Vorsorge trifft, für den Rest aber nicht und es in Kauf nimmt, dass ein großer Teil der Bevölkerung im Ernstfall zu Schaden kommt.

    Mal ehrlich, unsere Politiker sollen so etwas planen? Die sind bestenfalls zu schnödem Betrug fähig (wie die letzten Jahre gezeigt haben), aber für eine ordentliche Verschwörung sind die allesamt zu provinziell.

    Gerade bei den Banken heißt es "nach der Krise ist vor der Krise". Die wollen ihren Kunden suggerieren "wir machen was, damit ihre Werte gesichert sind". In Zeiten, wo man wieder mal auf eine neue Krise zusteuert ein guter Werbetrick.
    Gold ist als Handelsware in der Krise eh nicht zu gebrauchen.

    Wenn ich Rothschild lese ist der Artikel für mich eigentlich schon von vornherein unlesbar weil Verschwörungstheorie.
    Wie soll sich denn der durchschnittliche Vollpfosten das vorstellen? Der Rothschild-Opa fährt mit dem Elektro-Rolator und einer Milliarde Dollar am kleinen Bollerwagen hinten dran zum Goldhändler am Eck und kauft sich Gold?
    Wenn die Familie Rothschild groß in Gold investiert, taucht der Name Rothschild mit Sicherheit nicht auf! Außer jemand anders möchte den Goldpreis etwas heben, das will aber niemand der kaufen will, sonder nur jemand, der verkaufen will. Warum also sollten die Rothschilds so doof sein, das an die große Glocke zu hängen, dass sie (in ihrem Namen) große Mengen Gold bunkern. Das treibt doch nur den Preis für zukünftige Käufe (sie können ja nicht alles auf einmal kaufen) nach oben.
    Also für mich nur Blabla mit einem Touch Antisemitismus.

    @SirDogder:
    Hab ich eh auch zuhause, mir ist die nur mit Steinen gefüllt schon ein paar Mal umgefallen und das ist eine ziemliche Plagerei das wieder aufzurichten und neu zu füllen, der Leiterwagen ist bis jetzt noch nicht umgefallen.
    Der Vorteil vom Holzkarren ist, man kann den auch an einer Anhängerkupplung festmachen und hinter dem Auto herziehen. Zugegeben 100 würde ich damit nicht fahren, aber wir hatten den oft am Traktor angehängt und sind als Kinder so hinten mitgefahren (am Traktor war kein Platz und damals hatte das noch niemanden interessiert, wenn drei Kinder in einem selbst gebauten Anhänger an einem Traktor sitzen).
    Der Wagen vom Lagerhaus ist schon eher ein Gebrauchswagen als die zwei von Don Pedro, ist aber auch teurer und braucht mehr Platz. Wenn man sich die Maximalgewichte ansieht (im Vergleich zu den Amazon-Modellen) ist man auch eher in einem realistischen Bereich.

    Wenn man in Google nach "Mopedanhänger" sucht findet man gute Beispiele für Handwagen, die auch weiter transportiert werden können (Platz zum Abstellen muss man halt haben).

    Für mich sehen beide nicht sehr stabil aus.
    Der erste ist wirklich nur für Asphalt und durch die Klappfähigkeit nicht auf Dauer stabil. Die Räder sind aus Plastik und geben jede kleinste Unebenheit an den Wagen weiter, wird der voll beladen zermürbt es dir so recht schnell die Rohrverbindungen.
    Der Zweite ist vom Unterbau wie mein Garten-Leiterwagen zuhause. Ich bin damit am Grund unterwegs (zB. voll beladen mit Steinen) und hält noch, aber auf unebenem Untergrund merkt man, dass sich die Rohrverbindungen leicht verbiegen und das ganze Ding immer mehr zu wackeln beginnt. Auch zurück biegen hilft da nur kurz. Diese Geräte sind nicht für höhere Lasten und unebene Untergründe gedacht. Die 550kg glaube ich nur auf dem stehenden Wagen, ohne dass er zusammenbricht, bewegen wird er sich so nicht mehr lassen. Ich hatte auf meinem 100kg und das ist schon so ziemlich die Grenze, um ihn noch alleine von Hand über eine Wiese zu ziehen, weitere Wege sind da aber dann nicht drin.
    Mein Urgroßvater hatte auf einem Hof so einen einfachen Holzhandwagen mit Fahrradrädern, der war wirklich ordentlich und war von ihm selbst zusammengebaut worden. Sah so ähnlich wie dieser aus:
    Handwagen aus Holz
    Ich habe vor, mir so einen selber zu bauen, Holz und Räder habe ich zuhause, die Rohre werden sich sicherlich im Gemeinde-Bauhof auftreiben lassen.

    Wenn du schon mal im Winter über einen gestreuten Parkplatz vorm Geschäft gefahren bist, weißt du wie schwer sich ein Einkaufswagen auf unebenem Untergrund bewegen lässt. Außerdem sind die Dinger furchtbar laut.

    EDIT:
    Hab meinen Text jetzt nochmals durchgelesen und bemerkt, dass er recht negativ rüber kommt. Für das Geld sind die Dinger nicht so schlecht. Wenn man in der Stadt wohnt und wenig Platz hat ist die klappbare Variante sicherlich besser. Der zweite Wagen ist sicherlich stabiler als der erste und hat Luftreifen, braucht aber auch mehr Platz. Für den Notfall sind beide brauchbar, als Alltags-Handwagen finde ich beide nicht gut, weil sie mit der Zeit sehr klapprig werden. Vor allem wenn man nicht den Platz, die Zeit oder das Werkzeug hat um sich selbst was zu bauen, sind die sicher gut genug um zu Fuß doch noch mehr zu transportieren als nur am Körper.

    Handlicher ist sicher der Zweiachser! Vielseitiger aber der Dreiachser, hängt halt davon ab, was man machen möchte. Wenn man nur einen Pinzgauer haben möchte, um damit rumzugaukeln ist der 710er sicher die bessere Wahl. Im Gelände sind wir den 710ern immer überlegen gewesen. Ein Beispiel: Wenn es sehr steil bergab ging, neigten die 710er eher zum Überrollen als die 712er, sie fallen leichter seitlich um und haben auch nicht die Zugfähigkeit eines 712. Vom Transportvolumen her sind die 710er halt einfach kleiner. Spaßiger sind, da gebe ich dir vollkommen recht, die 710er, sie sind einfach wendiger, agiler. Wenn ich aber im Ernstfall (oder bei einer Militärübung) im bergigen Wald wählen müsste, wird es immer der 712er werden.
    Wegen der Reparaturanfälligkeit in Verbindung mit Militärfahrzeugen möchte ich schon anmerken, dass Kollegen von mir im 712er mit drei gesperrten Achsen auf Asphalt unterwegs waren und darüber geschimpft haben, dass er sich im Vergleich zum 710 nicht mehr ordentlich lenken lässt. Da sind halt auch teilweise Pfosten am Werk die auf das Material gar nicht achten und keine Ahnung haben, wie man damit richtig umgeht. Wenn man weiß, wie man so ein Fahrzeug behandeln muss, hält das ewig, aber natürlich kann bei drei Achsen mehr kaputt werden als bei zwei.

    Spanngurte mit Ratsche, damit kann man zur Not alles kurzfristig wieder hinbiegen/anhängen (zB. einen unteren Querlenker, wenn das Traggelenk gebrochen ist)
    Bergegurt (min. 5 t) zum Schleppen, Hochziehen usw.

    Ich war beim Bundesheer ein paar Wochen mit einem unterwegs (S-Kompanie St. Michael) und kann nur sagen, er ist definitiv vielseitiger als der Zweiachser. Aber er ist ein Geländefahrzeug, das bedingt straßentauglich ist. Soll heißen, auf Asphalt wirst du damit nicht glücklich. Im Gelände ist er aber in seinem Element. Er fällt nicht so leicht um wie der Zweiachser und bietet einiges mehr Stauraum. Der Benziner säuft schon ordentlich, wäre als Diesel vielleicht besser (mit Plane gab es den für die Flak mit höherem Dach), hat dann aber auch weniger Leistung.
    Zu bedenken ist beim Pinzgauer, dass die Knautschzone aus einlagigem Blech besteht, aber wenn er umfällt richtet man ihn wieder auf und fährt weiter. Wenn man darauf aufpasst ist er nicht umzubringen.

    Für mich ist mein BOV mein Alltagsauto.

    Szenario 1: Ich bin in der Arbeit und muss 50km nach Hause fahren.
    Szenario 2: Ich will von zuhause in die BOL "Wochenendhaus"
    Szenario 3: Ich will von der BOL weg in wärmere/ruhigere Gefielde

    Für mich war wichtig, einen Geländewagen zu haben, außerdem sollte es ein Diesel sein. Wichtig für mich ist, liegen gebliebene Autos oder Bäume, die die Straße blockieren aus dem Weg räumen zu können. Auch verschüttete Straßen sollen noch passiert werden können bzw. durch Flüsse gefahren werden. Bei uns in den "Bergen" kommt es im Winter jetzt schon oft vor, dass Straßen von umgestürzten Bäumen blockiert sind oder bei Starkregen Straßen überflutet werden. Wenn aber keiner mehr da ist, der das alles wegräumt und in Schuss hält ist mit einem normalen PKW ziemlich schnell Schluss. Wenn eine Kette/Stahlseil oder Schranken den Weg versperrt ist das mit einem 3to Allrad-Auto schneller weggezogen als mit einem 2to PKW. Das sind halt die Gegebenheiten bei uns, im Flachland wäre das sicher überzogen.
    Der Spritverbrauch ist für mich nicht so wesentlich, da bei uns in der Gegend genügend Häuser mit Öl geheizt werden und daher im Krisenfall Treibstoff weniger ein Problem darstellt.
    Ich denke mal, dass die meisten Besorgungen zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden, weil das einfach leiser ist und man in der Wahl des Weges flexibler ist. Wenn man sich mal verstecken muss ist das mit einem Auto nicht mehr so leicht, außerdem hört man seine Umgebung einfach besser. Größere Mengen können auch einfacher mit einem Handkarren transportiert werden, ohne viel Lärm zu machen.
    Arbeiten am Grund sind auch mit dem LC einfacher, zB. einen gefällten Baum aus dem Wald zu ziehen (mache ich jetzt in Ermangelung eines Traktors auch so), mit einem PKW ist da auf einer nassen Wiese schon Schluss.

    Ich habe einen LandCruiser als Alltagsfahrzeug, damit geht es auch in den Urlaub.
    Ich brauche ihn eigentlich nur, um im Ernstfall die 50 km von Graz nach Hause zu kommen bzw. mit der Family, wenn es ganz dick kommt zu einem Wochenendhaus in die Berge zu fahren (da würde aber der Rest der Großfamilie auch mitkommen). Die Strecken sind soweit vorbereitet, einige Furten durch die Flüsse bzw Eisenbahnbrücken über Flüsse sind bekannt, Ausweichrouten abgefahren. Auf die Alm gibt es auch Ausweichrouten, für den Fall dass die Einheimischen die Straße an ein paar guten Stellen blockieren. Ist halt alles nur mit einem Geländewagen mit ordentlich Bodenfreiheit und Waattiefe zu machen.
    Ich denke mir, ein BOV in der Garage hilft mir nichts, ein Ernstfall muss sich ja nicht ankündigen, deshalb bin ich immer mit dem LC unterwegs, Spritverbrauch hin oder her.
    Ich hab auch noch eine 2T Hardenduro, aber die ist vom Wartungsaufwand her nicht wirklich brauchbar. Außerdem ist die mit 99db eingetragen und die hört man da 2km weit.

    Das war mir dann nach einiger Zeit doch zu heftig (twom). Ich finde die Charaktäre wachsen einem doch ans Herz, aber man muss sich zwischen ihnen entscheiden, weil es einfach an allem fehlt. Sonst aber ein sehr gutes Spiel, aber halt recht beklemmend.

    Sehr interessante Diskussion!

    Ich vertrete den Standpunkt, dass die Erde wohl solange "leben" wird, bis sie von der Sonne bei ihrem "Tod" geschluckt wird. Bewohnbar wird sie wohl bis knapp vorher (so ein paar hundert Millionen Jahre davor) bleiben. Menschen könnte es auch noch solange geben, wenn nicht wieder eine Kollision mit einem anderen Himmelskörper oder ähnliche Ereignisse globalen Ausmaßes eintreten. Was es definitiv nicht mehr so lange geben wird ist die Welt wie wir sie kennen.
    Unser Verbrauch der Rohstoffe hat schon beängstigende Ausmaße angenommen, und zwar auf der ganzen Bandbreite. Die Ernährung der Weltbevölkerung gelingt nur mehr durch massives Zutun des Menschen. Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, rigorose Ausweitung von Agrarflächen, Überfischung und veränderte Lebensmittel (ob durch Züchtung oder Genmanipulation). Dazu kommen auch die medizinischen Fortschritte und eine reglementierte Welt, die es schafft, dass sehr viele Menschen ein hohes Alter erreichen, dass von einigen hundert Jahren nicht denkbar gewesen wäre.
    In den letzten zehn Jahren haben sich die Meldungen über Rohstoffknappheiten immer mehr gehäuft. Ob das die Phosphatvorkommen in Marokko betrifft oder dass durch immer schlimmer werdenden Wetterkapriolen in Agrarländern ganze Ernten vernichten werden, die Millionen ernähren könnten oder die Überfischung der Weltmeere.
    Ob man nun behauptet, die momentan feststellbare Klimaveränderung sein menschengemacht oder nicht ändert nichts an der Tatsache, dass der Mensch im Moment sein eigenes Grab schaufelt (ok, vielleicht nicht für alle, aber eine große Anzahl der Menschen kann das einfach nicht überleben). Mit einem Wegfall der Erdölprodukte gibt es fast keine Kunststoffe mehr, wenn man bedenkt, dass selbst in Aspirin Erdöl enthalten ist, sollte das zum Nachdenken anregen. Mit einem Wegfall der Phosphate sieht es schlecht mit günstigen Düngemitteln aus, ohne die eine heutige Lebensmittel-Produktionsmenge einfach undenkbar wäre. Sicherlich ist das keine Veränderung, die von Heute auf Morgen kommt, aber wie oben schon erwähnt wird das Menschenbewegungen (und damit verbundene Kriege) in Gang setzen, die die letzte große Völkerwanderung wie einen Spaziergang aussehen lassen werden.
    Wir leben in Mitteleuropa in einer eher kargen Zone, durch die Jahreszeiten muss man schon genau wissen, wie man überlebt, Vorräte für den Winter anlegt und sich gegen die Natur wappnet. Daher haben wir hier aber auch eine lange Tradition mit allen Vor- und Nachteilen, wie man das bewerkstelligt. Der Migrationsdruck wird nach einem anfänglichen Hoch auch wieder abebben, da ohne Technisierung ein Leben am Meer in einer wärmeren Zone einfacher ist als bei uns. Im Moment sind wir halt noch "das gelobte Land", weil wir einen Lebensstandard besitzen, der weit über dem Durchschnitt der Welt liegt. Wenn wir aber wieder technologisch zurückfallen sollten, wird es wie früher weniger Menschen in die kargen Alpenregion ziehen.
    Den Regierungen und großen Konzernen ist das durchaus bewusst, aber niemand möchte als Erster zurückstecken, solange es noch was zu holen gibt, niemand überlässt den anderen freiwillig das Feld und so wird sich da sicher nichts ändern. Die Sache wird laufen, bis der letzte Tropfen Öl verbraucht ist, die die es sich leisten können haben es sich bis dahin eh schon gerichtet und die anderen gehen halt drauf. Alle hoffen, dass das erst nach ihrem Tod eintrifft.

    So, wie seht ihr meine Ansichten? Völliger Blödsinn oder ist was dran?

    @Don Pedro:
    Ich frage mich, was du mit einer so genauen Uhr in einer Welt, die keine genauen Uhren mehr kennt anfangen willst?
    Wenn du der einzige bist, der eine genaue Uhr hat, bringt dir das doch auch nichts. Der schon erwähnte Uhrenvergleich macht da schon mehr Sinn. Letztendlich ist es doch unerheblich, ob die Uhr die "richtige" Zeit anzeigt, wenn kein großes "System" daran ausgerichtet ist, du also zB. einen Zug verpasst, wenn deine Uhr 15 Minuten nach geht. (Oder wie früher, du 15 Minuten zu spät in die Kirche kommst und sich alle das Maul über den "Unpünklichen" zerreißen)
    Ich verwende seit über 20 Jahren nur mehr Automatikuhren (ich mag keine Batterien, die werden immer leer, wenn man sie mal dringend braucht) und habe mich an die Gangungenauigkeiten gewöhnt. Ich stelle bei meiner Citizen und der Longiness automatisch jede Woche zwei Minuten zurück, bei der LeMans jeden Monat zwei Minuten. Genauer sind mechanische Uhren selten und dann teuer und man muss schon einen sehr guten Grund haben, um bei diesen Uhren noch einen brauchbaren Kosten/Nutzen-Faktor zu bekommen.

    Ich habe da schon einige Erfahrung mit längeren Stromausfällen.
    Bei mir zu Hause ist im Winter immer wieder der Strom für Stunden, vor zwei Jahren 1 1/2 Tage, weg, weil irgendwo ein Baum unter der Schneelast eine Stromleitung zupft. Je nach Menge der Ausfälle kommt meine Leitung wohl immer las letzte dran, weil da nicht viele Häuser dran hängen. Als wir das Haus gekauft hatten gab es wenigstens einen offenen Kamin, damit man heizen konnte, aber Licht, Strom für Kühlschrank und Kochen war halt nicht da. Außerdem konnten wir mit dem offenen Kamin nur einen Raum heizen. War eine kuschelige Nacht vorm offenen Feuer, hat auch was. Im Winter kann man auch die Tiefkühlsachen draußen lagern, ohne dass alles gleich kaputt wird.
    Ich habe mittlerweile ein Stromaggregat im Keller, mit dem sich das ganze Haus betreiben lässt. Sieht immer komisch aus, wenn nur bei uns Licht brennt und alle anderen im Finstren sitzen. Im Extremfall sollte man sowas aber dann vermeiden (Balken zu).
    Für die Kühlung von Lebensmitteln im Sommer bietet sich ein Erdloch an, in dem man die Lebensmittel verstauen kann, das hatten meine Urgroßeltern in Ermangelung eines Kühlschrankes auch schon so gemacht und es hat, ein richtiger Standort ist Voraussetzung, recht gut funktioniert.
    Wir haben trotzdem immer jede Menge Kerzen zuhause und es sind zwei Akkutaschenlampen immer aufgeladen neben der Eingangstür platziert, man kann ja nie wissen. Auch der Gaskocher ist immer an seinem Platz.

    Wir haben natürlich immer beim Stromlieferanten angerufen, haben aber auch immer nur erfahren, dass die Störung bekannt sei und an der Behebung gearbeitet werde. Mehr ist eigentlich auch nicht zu erwarten. Die können ja auch nicht zaubern und sind sicherlich daran interessiert, alles so schnell wie möglich zu beheben. Wer will schon von der Wirtschaft geklagt werden?

    Ich hab es vor einem Jahr eine Zeit lang gespielt, als es auf Steam rausgekommen ist.
    Für Leute, die sich vorher gar keine Gedanken über das "Überleben" gemacht haben, sicherlich ein "eye opener" (sieht man mal von den doch sehr doofen Zombies ab). Wie schnell man da weg ist, beziehungsweise wie unsicher unsere Umwelt wird, wenn nichts mehr da ist. Schön daran finde ich, dass sich die Dinger durch Fenster, Türen und Wände arbeiten, das gibt es nicht in vielen Spielen, macht das Ganze aber um so erschreckender.
    Aber alles in Allem nur ein Spiel mit zweifelhafter Realitätsnähe, wenn auch durchaus spaßig.