Beiträge von Wolfzeit

    Ich hab am Hilux Bridgestone T/A KO2 all terrain Reifen und fahre die das ganze Jahr. Ich hab jetzt 50t km runter und sie haben noch ca. 6mm Profil, vorne werden sie aber aussen langsam schuppig. Ich hatte am LandCruiser MT Reifen und bin auch mit diesen durch den Winter gefahren und war erstaunt, wie gut die auf Schnee waren. Matsch und Eis ist aber einfach nichts für MT/AT Reifen, da hilft nur ein guter Winter-Straßenreifen, zumindest ist der Unterschied merklich.

    Ich begnüge mich dennoch mit den Bridgestone ATs, weil die einfach für mich immer noch genug Grip bieten (sind auch richtige WR nicht nur M+S) und weil in Breite 265 der Unterschied zwischen wirklichen WR und ATs bei 2,4t Fahrzeuggewicht einfach nicht die Mehrkosten von einem ganzen Satz WR rechtfertigt. Wir hatten letzes Jahr nur ein paar Tage Schnee auf den Straßen und da fährt man dann halt vorsichtiger oder gar nicht.

    Für mich macht einen größeren Unterschied, ob man ein Sperrdifferenzial oder Allrad hat, als die besten WR gegen brauchbare WR. Zur Not habe ich ohnehin immer Ketten mit.

    Bei einem normalem PKW können gute WR aber einen großen Unterschied machen, vor allem, wenn sie in kleinerer Breite montiert werden dürfen (anders als am LC oder Hilux). Ausschlaggebend ist aber immer wie man mit seinem Fahrzeug umgehen kann. Mit einem gefühlvollen Gas- und Kupplungsfuß kann man oft mehr bewirken, als mit Gummimischung oder anderem Reifenprofil eines Spitzenreifens.

    Nur kann man Pocken, Cholara, Thyphus und Pest nicht mit Corona vergleichen, oder?

    Warum nicht?

    Nur weil heute die Medizin soweit ist, die Krankheitserreger zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuführen, bleibt fast jeder Ausbruch unter Kontrolle (Bsp. Ebola). Früher gab es nicht die schnellen Transportwege wie heute, ausgebreitet hat sich die Pest aber trotzdem in Eurasien, es hat halt einfach nur länger gedauert, die Handelswege waren ja schon etabliert.

    Die Spanische Grippe war sicher der erste Ausbruch einer Krankheit in einer (für damalige Verhältnisse) bereits globalisierten Welt. Wären die USA nicht in den ersten Weltkrieg eingetreten, wäre das nur ein lokaler Ausbruch in den USA gewesen. Wie wir wissen war die Medizin am Anfang des letzten Jahrhunderts aber einfach noch nicht so weit, erforderliche bzw. angemessene Gegenmaßnahmen bieten zu können und durch den Krieg wollte sich keine Seite eingestehen, dass die eigenen Soldaten krank sind.

    Heute wissen wir, dass immer wieder (Welt-)Reiche in der Antike innerhalb kürzester Zeit ohne wirklich driftigen Grund verschwunden sind, vielleicht ist damals ähnliches passiert, einfach dahingerafft von irgendeinem Erreger.

    Ich glaube, die Digitalisierung hat eine ähnliche Tragweite wie im letzten Jahrhundert die Verbreitung des Verbrennungsmotors. Das hat damals auch so ziemlich jeden Arbeitsbereich betroffen. Auch von der Dauer her hat das damals ähnlich lange gedauert wie heute mit der Digitalisierung.

    Natürlich war in jedem Fall der Profit an erster Stelle, aber auch der Sicherheitsgewinn, der durch die Umstellungen erreicht wurde, spielte in weiterer Folge eine Rolle. Man darf nicht vergessen, dass sich manche Branchen nur durch die Digitalisierung halten konnten bzw. die Gesellschaftsentwicklung nur dadurch schneller voranschritt als ohne die Modernisierungen. Man vergleiche den Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland in der Mitte der 80er. Nach der Wiedervereinigung gingen dann in Ostdeutschland schlagartig Jobs verloren, deren Abbau sich in der BRD über Jahrzehnte verteilen konnte.

    Ähnlich ist es jetzt mit den Coronaauswirkungen. Das kam schlagartig und hat daher sehr stark merkbare Auswirkungen, Aber viele der Jobs, die jetzt in der Produktion wegfallen, wären aber über kurz oder lang ohnehin weggefallen (auch in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels).

    Anders ist es in den Branchen, die unmittelbar mit Menschen zu tun haben, da bleiben jetzt wohl nur noch essenzielle Branchen übrig, für alle anderen wird das durchaus bitter, in diesen Bereichen spielt aber die Digitalisierungeine eher untergeordnete Rolle.

    Im Endeffekt können wir froh sein, dass die Digitalisierung und Automation soweit fortgeschritten ist, so ergibt sich wenigstens die Möglichkeit in vielen Branchen auf Kontakt zu verzichten.

    Stellt euch mal vor was gewesen wäre, wenn diese Pandemie so wie die Spanische Grippe in einer Zeit ohne Hochtechnisierung in Wissenschaft, Produktion und Gesellschaft passiert wäre. Das hätte wohl ähnliche Auswirkungen wie damals.

    Also die Situation mit dem Brot ist für mich schlüssig und einfach ein Zeichen unserer Zeit: Jeder will alles sofort, und Egoismus in Reinkultur oben drauf.

    Das hat aus meiner Sicht auch nicht viel mit der coronabedingten Situation zu tun, Brot ist bisher noch nicht ausgegangen, bzw. gibt es auch am Wochenende nicht immer jede Sorte Brot und da kann ich mich auch noch aus den Zeiten davor an solche Szenen erinnern.

    Die Geschichte mit dem 60-jährigen ist halt so die Vorstellung von Menschen, die sich eben noch nicht mit der Materie auseinandergesetzt haben. Wo gibts denn Schräbergärten? Da wo viele Menschen in Wohntürmen leben, und das sind nun mal sehr viele, die auf die gleiche Idee kommen würden und dann ist da nach einem Tag nichts mehr zu holen. Und was dann?

    Ich erinnere mich noch an Erzählungen meiner Ur- und Großeltern vom ersten und zweiten Weltkrieg. Da sind einige Menschen verhungert, aber die meisten sind aufgrund der schlimmen hygienischen Bedingungen erkrankt und daran gestorben, Plünderungen gab es immer wieder mal, aber deshalb hatte auch jeder Bauernhof und viele Wohnhäuser vergitterte Fenster. Aber viel gabs damals eh nicht zu holen und Selbstjustiz war auch an der Tagesordnung.

    Aus meiner Sicht ist in Österreich durch Corona bisher nicht wirklich ein Ausnahmezustand entstanden. Natürlich gibt es Einzelschicksale, weil jemand aus Angst nicht ins Krankenhaus fährt und daran verstirbt, Existenzen gehen verloren, aber auf die Gesellschaft bezogen ist alles am Laufen. Die Grundversorgung ist gesichert, Arbeitslose erhalten weiterhin ihr Geld, große Firmen werden gestützt, selbst Obdachlose müssen nicht verhungern. Bisher hat unsere "heile Welt" nur eine Delle bekommen. Immerhin hat es viele Menschen wachgerüttelt und sie fangen nun an, Vorsorge mit ganz anderen Augen zu sehen und ihre Großeltern nicht mehr zu belächeln, die Immer Vorräte zuhause hatten. Immerhin etwas. Der uneinsichtige, unbelehrbare Teil der Bevölkerung wird sich nicht ändern, egal was kommen mag. Ein Teil davon wird sicher zum Problem und der Rest wird vergehen.

    Du darfst aber nicht vergessen, dass vor der Automatisierung in der Produktion die Arbeiter so wenig verdient haben, dass sie sich selbst nicht viel leisten konnten. Damals hatte nicht jeder Fabrikarbeiter ein Auto, einen Fernseher usw.

    Nur durch die Automatisierung konnte der Lebensstandard von einem Großteil der Bevölkerung gehoben werden, und als der Konsum dann wieder stagnierte, wurde in Billiglohnländer ausgelagert.

    Also Nutznießer der Automatisierung waren trotzdem wir (Industriestaaten) und Verlierer die Schwellenländer.

    Jetzt wo um die Lieferketten, die Nachschubversorgung gebangt wird, will man wieder einiges an Produktion zurück holen. Schwierig wird es insofern, weil einfach nicht mehr genug Arbeiter willig sind hier in Europa für einen Billiglohn zu arbeiten und wenn die Lohnkosten steigen (weil dann in Europa produziert wird) werden auch die Produkte signifikant teurer und dadurch würde sich auch der Konsum reduzieren.

    Und wo reduzierter Konsum hinführt sehen wir ja eh gerade.

    Die höhere Akzeptanz von Teleworking und Homeoffice bei den Firmenleitungen ermöglicht es aber auch vielen Menschen sich um Jobs zu bewerben, die sie aufgrund der physischen Distanz zur Firma und weiten Pendelwege nicht in Erwägung gezogen hätten. Es gibt nicht mur Verlierer, auch ein paar Gewinner. Jedenfalls werden sich sehr viele Menschen verändern müssen, um nicht unterzugehen.

    Interessant, ich sehe in meinem Umfeld eher das Gegenteil, die Menschen, die noch vor Wochen gegen das Maskentragen gewettert haben, haben mittlerweile resigniert und machen jetzt auch mit. Vielleicht auch nur, weil sie gemerkt haben, dass das nicht so schnell wieder weg geht. Mein Bezirk ist mittlerweile gelb, vielleicht hat auch das was damit zu tun, aber wenn man unterwegs ist, hört man viel seltener, dass jemand wegen den Masken schimpft, sondern jeder setzt schweigend seine Maske auf und nimmt es als gegeben hin.

    Nachdem global eh nur noch mit Fiatgeld gehandelt wird, könnte sich das durchaus ausgehen. Also im Sinn von: es muss nicht der totale Crash werden.

    Abschätzen lässt sich das natürlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht, aber alleine dass uns bisher noch nicht alles um die Ohren geflogen ist, ist ein Zeichen, dass die Weltwirtschaft doch mehr aushält, als ich angenommen hatte.

    Ich will jetzt nicht behaupten, dass das aus meiner Sicht nicht so schlimm werden wird, aber immerhin hat die Weltwirtschaft bis jetzt durchgehalten, die meisten Lieferketten sind noch intakt.

    Im Kleinen wird es aber massiv schlechter werden, alleine der Tourismussektor und die Veranstaltungsbranche werden es sehr schwer haben, mit allen Folgen fertig zu werden.

    Im Endeffekt geht es halt um Eigenverantwortung, da bin ich schon eher beim Gesundheitsminister, dass das als Orientierungshilfe gesehen werden soll, zum Teil auch aufgrund der mangelnden Definitionen zum jetzigen Zeitpunkt.

    Für mich heißt das, dass ich zu keiner Besprechung nach Wien fahren würde, aber vielleicht zu einer nach Klagenfurt.

    Ich würde aber nicht mehr in diese Farbgebung hinein interpretieren, vor allem, wenn keine klaren Regeln und Definitionsgrundlagen bekannt sind. Im Moment würde ich die Ampelgeschichte als "besser als nichts" bezeichnen, aber mir da jetzt nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, weil es das im Augenblick einfach nicht wert ist. Die Farben mögen ein grundsätzliches Risiko widerspiegeln, aber nur weil eine Region grün ist, heißt das ja auch nicht, dass man sich dort nicht anstecken könnte, insofern verstehe ich die Relativierungsversuche des Ministers.

    Es gibt in den USA und natürlich auch bei uns genug Menschen, die entweder gar nicht an den Virus glauben, oder ihn definitiv nicht ernst nehemn. Für die ist das dann einfach nur schnell verdientes Geld, ohne Reue, weil aus ihrer Sicht ja eh nichts dran ist.

    Menschen ohne jegliche Ethik gib es leider in allen Berufen und Gesellschaftsschichten und ein Menschenleben ist in der heutigen Gesellschaft leider für sehr viele nichts mehr wert (außer es ist das eigene).

    In der Schule meiner Tochter wurde in der Zeit vor den Ferien alles ausgenutzt, was ein Aufeinandertreffen der Kinder vermeiden konnte. So waren alle möglichen Eingänge für unterscheidliche Schulstufen reserviert und die Schüler einer Schulstufe hatten gestaffelten Beginn (ich glaub im 5 Minuten-Takt).

    Meine Tochter durfte nur über einen Eingang zu einer bestimmten Zeit in die Schule und auch nur auf direktem Weg in die Klasse. In der Pause waren die Kinder in der Klasse.

    War zwar sicher nicht toll, aber zumindest haben sie sich was überlegt und man kann ihnen nicht vorhalten, sie hätten sich keine Gedanken gemacht.

    Die leeren Regale wird's halt eher in den Städten geben. Dort ist halt alles auf just-in-time ausgelegt und die vorgehaltenen Mengen sind einfach nicht ausreichend, wenn mehrere Leute auf Vorrat kaufen. Außerdem kommt noch dazu, dass leere Regale eher dazu beitragen, dass alles zusammengekauft wird, da es Mangel signalisiert.

    Wenn ich an den mittlerweile fast schon berühmten Tiroler denke, der in den Medien herumgeistert, der versucht seine Hamsterkäufe am Moped abzutransportiern, ergibt das für mich schon ein Bild von den Menschen, die jetzt panikartig zu solchen Aktionen neigen. Am Land wird es die schon auch geben, aber da ist der Vorsorgegrad in der Bevölkerung einfach höher, weil man nicht jeden Tag einkaufen geht. Bei uns auf den Bergen wird einmal in der Woche eingekauft, sind immerhin 20km bis zum nächsten größeren Geschäft.

    Eben weil gerade in diesem Thread die Thematik Corona oft runter gemacht und von unnötiger Panikmache gesprochen wurde.

    Nun sieht man jedoch wie schnell man sich irren kann.

    Gerade als Prepper sollte man doch mehr als 14 Tage Vorräte zuhause haben um sich selbst zu versorgen. Viele hier haben mehr als ein halbes Jahr an Vorräten zuhause. Was sollte da denn nicht reichen? Genau für solche Fälle bereiten wir uns doch vor, wenn dann mal ein Fall eintritt, mache ich mir eben keine Sorgen, weil ich vorgesorgt habe. Ganz einfach!

    Beschädigt wird da nichts, es ist nur mühsamer es zu reinigen, wenn noch Papierreste irgendwo hängen bleiben. Das ist der einzige Grund für das "spezielle" Klopapier. Die Auslauföffnungen sind halt nicht übermäßig groß und da kann das dann schon rumsauen beim Ausleeren.

    Hygienischer ist es also mit dem speziellen Klopapier, vielleicht zu beachten, wenn man eine Infektion hat (zB. Magen-Darm-Grippe), dass man dann beim Ausleeren besonders gut aufpasst und sich dementsprechend schützt.

    Ich würde Klopapier niemals tauschen, wenn das weg ist gibts nur mühsamere Lösungen. Ich hab glaub ich Klopapier und Salz als erstes eingelagert vor Jahren.


    Ich hab in der Wohnkabine das billigste Porta-Potti (glaube ca. €80 im Campingzubehörladen), dafür braucht man aber auch ausreichend Chemie, die es aber auch in Großgebinden gibt, eine Freundin hat ein "Kübel-Müllsack-Klo" (ich glaub so um die €20?), da sie Katzen zuhause hat und daher säckeweise Katzenstreu, Sie verwendet das auch in ihrem Klo und ist damit zufrieden.

    man ist doch kein prepper wenn man nicht über was nachdenkt, was noch nicht passiert/bewiesen ist.

    übrigens. unter den ausserhalb von china bestätigten fällen ist eine kleine zahl, die nicht über bekannte infektionswege erfolgt ist, bzw, wo betroffene vor der quarantäne aus wuhan raus sind. und wenn du die zahlen guckst, wieviel menschen allein in der letzten woche vor der abriegelung noch aus wuhan ausgereist sind in aller herren länder. würde sagen, im augenblick ist es "schrödingers virus": halb pandemisch, halb harmlos.

    und übrigens. die alarmglocken SIND an. die ganze welt ist alarmiert. nur orf, standard, und ein großteil der privatpersonen halten es für billige panikmache .

    Natürlich sollte man sich als Prepper Gedanken machen, wäre irgendwie eigenartig, wenn nicht. Aber gerade als Prepper sollte man sehr wohl zwischen den Zeilen lesen um feststellen zu können, wofür es Belege gibt, und was nur Meinungen oder beleglose Vermutungen sind.

    Da gerade bei Sars-Cov-219 eigentlich sehr wenig gesichert ist und die verfügbaren Studien nur mit geringen Teilnehmerzahlen (n<1000) auskommen müssen, ist halt bis auf die nakten Fakten alles nur Spekulation. Darauf weise ich hier ständig hin!

    Kann die Welt deswegen untergehen? Na sicher doch, gleich wie ein Asteroideneinschlag möglich ist. Gibt es messbare Anzeichen dafür? Nein, sowohl für den globalen Sars-Cov-2019-Overkill wie auch für einen bevorstehenden Asteroideneinschlag. Wenn man die aktuell verfügbaren Daten ansieht, gibt es bei uns zur Zeit keinen Grund sich darüber mehr Sorgen zu machen als über die Grippe (um diese Virusinfektion mal wieder zu bemühen, da jedes Jahr 1000 Menschen in Österreich daran sterben). Sollte man vorsorgen? Natürlich, sonst wären wir wohl auch in diesem Forum nicht aktiv.

    Wir sollten unseren Fokus aber auf Tatsachen und Erfahrungen stützen und nicht auf unbelegte Vermutungen deren Quellen oft nicht mal klar sind.