Beiträge von Bardo Thodol

    Ich habe die Waschmaschine auf ein Podest gestellt, und der Abwasserschlauch wird (quasi wie ein verkehrter Siphon) bis an die obere Kante der Waschmaschine geführt, bevor es dann in den Kanal geht. Dadurch kann das Wasser nicht in die Waschmaschine laufen (das Wasser steigt nur bis ca. 1 m im Keller). Den Heizungsablauf hab' ich entsprechend hochgezogen. Andere Geräte mit Anschluss ans Kanalsystem hab' ich nicht.

    Die "Faktenchecker" haben den Unterschied zwischen Arbeit und Leistung nicht begriffen. Oder wollen es nicht begreifen. Und in dieser Hinsicht ist E-Mobilität halt eine potentielle Gefahr, mit der man definitiv umgehen muss.

    Leistungsbegrenzung (Lastmanagement) ist in der Industrie schon seit vielen Jahren ein Thema, weil Leistung schlicht und ergreifend teuer ist!


    Die Netzbetreiber müssen das Netz immer auf die maximal zu übertragende Leistung auslegen. Wie viel Strom (kWh) dann über die Leitung geht, ist fast egal (abgesehen von Netzverlusten, die der NB ausgleichen muss und ein paar andere Kleinigkeiten).

    Ich bin jetzt kein Spezialist im Fährtenlesen, und wir haben bei uns weder Rot- noch Schwarzwild in der Gemeinde.

    Dennoch rate ich mal: Das ist vermutlich ein Rothirsch.


    Ein Wildschwein hätte das Geäfter (also die hinteren "Klauen") nicht in einer Linie mit den Schalen, sondern (teilweise) außerhalb davon.

    Aus Treibstoff Strom zu gewinnen, um ihn durch den Heizlüfter zu jagen ist ziemlich sinnlos!


    Da wäre es besser, Gasflaschen und einen Katalytofen zu kaufen. Kostet in Summe viel weniger (Katalytöfen gibt's ab 70 €). Und sie sind im Gegensatz zum Aggregt geräuschlos.

    Nimm Speisesalz.. (Ist fast genau das Gleiche;))

    Unterschied: Speisesalz ist raffinierter und hat keine Bitterstoffe drin.

    Bitterstoffe kommen wegen "dem Wild" rein. Wild, Strasse Bumm!

    Das ist der Unterschied.

    Raffinierter ist da nichts: Streusalz und Speisesalz werden aus dem selben Rohstoff (reines NaCl) erzeugt. Streusalz hat mehr Antibackmittel (aka Rieselhilfe) drin als Speisesalz und wird eben vergällt, damit Säugetiere (zwei- und vierbeinige) es nicht dazu verwenden, um ihren Bedarf an Salz zu decken.


    Weil Streusalz in etwa die Hälfte des normalen Speisesalzes kostet, obwohl es in der Herstellung sogar teurer ist.

    Wir haben bei unseren Sicherheitsfenstern eine einfache Druckknopfolive in den Fenstergriffen verbaut. Ist zwar nicht versperrbar (ist für uns ja kein Thema - wir wollen ja niemanden an der Flucht hindern ;)), aber dennoch verhindern sie zuverlässig die gängigen "mit einer Schlinge das Fenster öffnen"-Tricks.


    Wichtig ist halt, dass das ganze Fenster einen gewissen Sicherheitsstandard hat. Was helfen tolle Fenstergriffe, wenn man mit einem einfachen Schraubenzieher in 20 Sekunden das Fenster aushebeln kann?

    Da bei uns bereits einmal erfolgreich über ein Fenster eingebrochen wurde, haben wir damals einige "anfällige" (nicht von außen einsehbare) Fenster gegen Sicherheitsfenster getauscht. Sowohl das Glas (Sicherheitsglas mit Folie) als auch der Rahmen (massiv aufgebaut, umlaufendes Stahlband und auch die Verriegelungselemente sind aus geschmiedetem Stahl, nicht aus Aluguss) als auch die o.a. Fenstergriffe sind so konstruiert, dass sie gängigen Einbruchsversuchen ausreichend lange stand halten.

    Hallo Stefan,


    wie rand00m schon geschrieben hat: ein 7,5kW-Gerät ist vermutlich komplett überdimensioniert!


    Anhand deiner Angaben würde ich sagen, dass das Aggregat zu 90% in einem schwachen Teillastbereich laufen wird. Die Effizienz von Verbrennern im Teillastbereich ist grottenschlecht!

    Wenn ein Diesel im Vollastbereich auch schon mal 40% Effizienz schafft, sinkt das im Teillastbereich auf 10 bis 15% herab! Lies: Du verbrennst unnötig viel Treibstoff, und zwar permanent!

    Da du eh einen Inverter hast, den du zum Versorgen der Heizung verwenden kannst: Nimm ein möglichst klein dimensioniertes Gerät (Diesel fangen ja meist relativ weit oben an), welches neben Wechsel (ggf. Drehstrom) auch einen Gleichstromausgang hat. Mit letzterem versorgst du eine Pufferbatterie, die dann den Inverter für die Heizung betreibt. Den Rest "pumpst" du ins Haus.


    Oder du verzichtest auf Inverter und Batterie, dimensionierst das Aggregat so, dass es deine Heizung gerade so betreiben kann (inkl. Anlaufstrom!) und sorgst z.B. mit Zeitschaltuhren, dass entweder die Heizung oder der Rest vom Haus versorgt wird.

    Das ist schon klar, der Frequenzeinbruch selbst ist aber nie die eigentliche Ursache sondern nur eine weithin sichtbare Auswirkung.

    Ja und nein. In diesem Fall hat der rasche Frequenzabfall (ausgelöst durch Netzprobleme in Rumänien) aber auch seine Auswirkung in der Deltaregelzone gezeigt (etwas, was bei einem externen Ereignis eigentlich nicht auftreten dürfte).

    Ausgelöst wurde das meinen Informationen zufolge dadurch, dass durch den raschen Frequenzabfall ein großes Kraftwerk vom Netz getrennt wurde (welches genau sag' ich nicht, aber die Leistung liegt im oberen dreistelligen MW-Bereich) vom Netz getrennt worden (zumindest kurzfristig).


    Das geschah, um Schaden an den Maschinen zu verhindern.

    Hintergrund: Synchronmaschinen sind mittels Getriebe starr an die Netzfrequenz gekoppelt. Durch den starken Frequenzsprung kommt es schlagartig zu einem enormen Drehmomentanstieg. Damit dieser nicht das Kraftwerk zerstört, gibt es eben Sicherheitsvorrichtungen...


    Dadurch war der Frequenzabfall auch bei uns Ursache für weitere Stromknappheit.

    Startversuch sollte reichen.


    Vorher Öl wechseln (10W30), und auf verdächtige Geräusche (Unwucht, Kratzen o.ä.) horchen.

    Bei langer Lagerung können die Lager schon mal Schaden nehmen. Bei so einem kleinen Motörchen wie dem EU10i aber vermutlich eher kein Thema...

    Nein, da tut sich schon länger was.


    Zumindest in OÖ ist da ein aktiver Austausch zwischen WKO, Stromindustrie und der JKU.

    Letztere hat u.a. den Blackout-Simulator (https://www.blackout-simulator.com/) programmiert.


    Da geht es um Lichtinseln, Resilienz und solche Sachen.

    Ist zwar zugegebenermaßen in letzter Zeit etwas eingeschlafen, aber das wird sich vermutlich / hoffentlich rasch wieder ändern.

    Steht und fällt aber auch wie immer mit den handelnden Personen.

    Ähnlich wie Michamehl habe ich unlängst bei http://www.varusteleka.com eingekauft.

    Anders als bei ihm ist es kein Jääkaripukko, sondern ein Skrama 200 geworden (der kleine Bruder vom Skrama 240), wobei sich die Zahl jeweils auf die Klingenlänge bezieht.


    Beide Skramas sind vergleichsweise große Haumesser, wobei das 240-er nochmal ein schönes Stück länger und schwerer ist!

    Da ich bereits große Haumesser habe (z.B. das KA-BAR Kukri), habe ich mich für die "mittlere" Version entschieden (es gibt auch noch ein Skrama 80).


    Hier erst mal ein Bild, damit ihr euch was darunter Vorstellen könnt:

    Skrama_200.jpg


    Technische Details:

    • Gesamtlänge: 350 mm
    • Gewicht: 370 g
    • Klingenlänge: 200 mm
    • Breite der Klinge: 39 mm
    • Klingendicke: 4,2mm
    • Klingenstahl: 80CrV2, 52 bis 59 HRC

    Das Skrama hat zwei verschiedene Schliffwinkel: Nahe dem Griff (die ersten knapp 4 cm) ist die Klinge mit 25° angeschliffen, für feinere Schnitzarbeiten (z.B. Feather Sticks). Der Rest ist mit einem 34°-Schliff versehen, damit er die raue Arbeit beim Hacken, Batoning und so weiter gut verträgt.

    Der Griff ist aufgespritzter Gummi, welcher sehr griffig ist (zumindest trocken - ich hab' noch keine ausführlichen Tests gemacht). Gerade jetzt im Winter hat der Gummigriff den Vorteil, dass er nicht so schnell kalt wird wie bei einer Konstruktion, wo der Erl oben und unten sicht- und fühlbar ist. Und: Nein - der Erl ist ganz sicher keine Schwachstelle bei diesem Messer!

    Hinten raus ist noch ein riesiges Loch, wo man ein Lanyard (oder ein Kletterseil, wenn's sein muss ;)) durchziehen kann. Beim Hacken sicher kein Nachteil, weil einem das Messer so nicht aus der Hand fallen kann.


    Der Klingenstahl hat gem. Homepage zwei verschiedene Härten: Innen die Schneidlage (59 HRC), welche hart aber nicht ganz so zäh ist. Außen rundum ist derselbe Stahl (also kein Sandwich), der aber nur auf 52 HRC gehärtet ist und damit auch viel Zähigkeit mitbringt.

    Generell ist der Stahl (lt. diversen Webseiten, und das wird auch in zig YT-Videos bestätigt) für so ein Messer eine sehr gute Wahl, da er robust, schlagzäh, leicht schärfbar und dennoch schnitthaltig ist. Was er nicht ist: rostfrei - dazu ist viel zu wenig Chrom drinnen.


    Dieser "Härte-Sandwich" ist auch der Grund, warum der Klingenrücken angefast ist: Damit man (mit dem dort zu Tage tretenden harten Kern) einem Feuerstahl Funken entlocken kann.


    Terävä (Finnisch für "scharf") macht sogenannte "No-Nonsense-Messer". Also kein schmückender Schnickschnack, kein Griff aus stabilisiertem Einhorn-Kieferknochen oder so. Mir gefällt so was!

    Wenn die z.B. für die Wärmebehandlung ein Loch in der Klinge brauchen, dann machen die da auch ein Loch hin. Mehr Zweck hat es übrigens auch nicht - außer, man lässt sich da was einfallen. Allerdings habe ich noch keine brauchbaren Anwendungsgebiete dafür gefunden...



    Hier noch ein Vergleich mit dem noch um ein Stück größeren von-Tempsky-Bowie*):

    Skrama_200_vs_von_Tempsky-Bowie.jpg


    *) Die Griff-Wicklung ist nicht original, sondern ein zweckentfremdetes Tennisschläger-Griffband, welches mit zusätzlichen Strukturierungen für meine Finger versehen wurde, damit es nicht so leicht aus der Hand gleitet.

    Für mich stellt sich halt die Frage, ob ich den Leuten irgendwann auch noch beim Suppe Löffeln helfen muss...

    Mir stellt's schon regelmäßig die Haare auf, wenn ich auf der Autobahn ein "Achtung Nebel"-Warnschild sehe. Zugegebenermaßen gibt es in Mondsee eine Stelle, wo das Schild Sinn macht (weil das "Nebelloch" direkt hinter einer Kuppe ist, wo man halt sehr unvermutet reinfährt). Aber ich hab' das auch schon auf Strecken gesehen, wo man annähernd Schallgeschwindigkeit draufhaben muss, um den Nebel übersehen zu können...


    Ich helfe auch gerne anderen bei allem möglichen, inklusive beim Preppen. Aber für mich ist es halt auch eine Frage der Balance zwischen Helfen und Bemuttern. Wie ich ja bei den ehemaligen Kindern und jetzigen Teenagern aus meiner Umgebung gesehen habe kann man eines ganz einwandfrei feststellen: Bemutterte Kinder werden unselbständige Teenager (und dann auch dementsprechend Erwachsene). Kinder, die gefordert und gefördert werden, holen sich auch später immer noch Rat, wenn sie nicht weiter wissen. Nur halt an einen Stelle im Prozess: Während das Helikopter-Opfer fragen muss, was es denn anziehen soll zum hinausgehen, fragt das selbständige Kind, wann es wieder daheim sein muss zum Abendessen...


    Allerdings zieht diese Grenze natürlich jeder wo anders, und ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass meine Grenzziehung "DIE richtige" ist!

    Mag sein, dass ich einfach zu alt bin. Aber Temperaturen von -25°C waren für uns als Kinder nichts außergewöhnliches, selbst im Flachland. Wir haben z.B. mal (da war ich ca. 8 Jahre alt) herausgefunden, dass man bei -25°C nicht mehr Eisstockschießen kann, weil sich kein Gleitfilm unter dem Eisstock mehr bildet.


    Aber ich weiß: Heutzutage geht man bei jedem Wetter mit Turnschuhen raus, macht beim Auto keinen Wintercheck mehr (oder lässt ihn machen) und so weiter.

    Und wenn was passiert sind wieder alle anderen Schuld, weil der Nanny-Staat versagt hat.


    Mag sein, dass das modern ist. Mein Zugang ist das halt nicht...

    Bin schon gespannt, was du dazu sagst!


    Ich hab' mir ja diese Woche das Skrama 200 bestellt. Kommt hoffentlich auch bald (aber momentan gehen die anscheinend fast unter in Bestellungen, drum kann's noch ein paar Tage daurn).


    Mich würde auch interessieren, was du von der Lederscheide hältst. Da scheiden sich ja die Geister...