Beiträge von Bardo Thodol

    Wobei man ja die beiden Möglichkeiten kombinieren könnte: Ein BOV in einer Garage abgestellt. Wer schon ein Auto hat, kann es auch auf Wechselkennzeichen anmelden, wodurch kaum Mehrkosten (abgesehen von der initialen Anschaffung und der jährlichen Überprüfung) anfallen.


    Was natürlich gehen sollte ist, die Ausrüstung bei guten Bekannten/Verwandten einzulagern. Diverse Selvstorage/Kleinläger wurden ja schon angesprochen (gibts auf Willhaben en Masse zu finden).


    Irgendwo eine Tonne zu vergraben ist vermutlich die unsicherste Methode (wie zahlreiche Zeitungsartikel beweisen). Da müsste man schon die Eichhörnchenmethode (viele Fässer vergraben, damit man zumindest eines wieder findet) anwenden...

    Zum Karambit: Der Ursprung mag durchaus ein landwirtschaftliches Messer gewesen sein. In Südostasien.

    So gut wie alle bei uns am Markt befindlichen Exemplare werden aber "tactical" beworben. Und Reisanbau ist bei uns auch nicht üblich. Damit wird kaum ein Richter eine landwirtschaftliche Eigenschaft darin erkennen können.

    Ähnliches gilt für ein Butterfly: Hier sind nicht mal die Ursprünge geklärt. Und im Westen wird ein Balisong eigentlich immer als Waffe, nicht als Arbeitsmesser wahrgenommen. Ebenso wie ein Springer, Läufer, Dolch und ähnliche Typen.


    Betreffend Waffenverbot: Auch Menschen mit aufrechtem Waffenverbot (inkl. Drittstaatenangehörige) dürfen ein Messer besitzen und führen - sofern es nicht als Waffe zu definieren ist. Also: Taschenfeitl, Multitool, Messer mit stumpfen Rücken und Schaffuß- oder Wharncliffe-Klinge udgl sind OK. Dolche, Bajonette, taktische Messer: NOK.

    Das Wesen wird üblicherweise vom Hersteller definiert*): Das Cardsharp/Kreditkartenmesser wurde ursprünglich als Einwegskalpell erfunden. Daher wird es niemals**) - egal mit welchem Aufdruck - illegal sein.


    *) Sofern es nicht komplett Abwegig ist: Ein Karambit, Butterfly oder Stoßdolch wird nie als Werkzeug durchgehen.

    **) Sofern sich nichts gravierend ändert.

    Auf der Victorinox-Homepage sind alle aktuellen Taschenmesser zu finden (sortiert in die Größen klein - mittel - groß). Schön graphisch abgebildet, damit man die Funktionen auf einen Blick erfassen kann.

    Dann das Wunschprodukt in die Preissuchmaschine deiner Wahl eingeben, und du hast zumindest einen Anhaltspunkt, wo man das gute Teil für wie viel Geld bekommt...

    Dann mach ich mal etwas größer weiter: Bin ein großer Fan der Victorinox-Qualität und hab' folgende EDC-Messer:

    Victorinoxe.jpg


    Von oben nach unten:

    • Swisstool Spirit III
    • Vicorinox Signature (am Schlüsselanhänger)
    • Victorinox Spartan
    • Victorinox Fieldmaster


    Empfehlen kann ich alle vier. Kommt immer seeeehr stark auf das Szenario an, wofür du es möchtest.

    Das Signature ist für mich der absolute Notnagel, der eigentlich immer am Mann ist.

    Das Swisstool ist für mich DAS Multitool: Alle notwendigen Werkzeuge (Schlitz- Kreuzschlitz-Schraubendreher, Ahle, Schere, Zange, Säge, Dosenöffner und natürliclh auch ein Messer) kompakt, leicht zugänglich (Werkzeuge lassen sich ausklappen, ohne dass die Griffhälften geöffnet werden müssen; Zusätzlich schneiden so beim Benutzen der Zange die Kanten nicht ein, wie das beim Leatherman der Fall ist).

    Spartan und Fieldmaster: Sind Werbegeschenke, die ich halt herumtrage. Kann die ggf. im WC auch eintauschen, da ich ohnehin redundant unterwegs bin...

    Normale (Nicht-DECT) Telefone werden von der Wählzentrale aus mit Strom versorgt.

    Also werden nur jene kommunikationstechnisch auf dem Trockenen sitzen, die zwar ein DECT-Telefon (oder eine Telefonanlage) haben, aber kein Handy. Vermutlich eine extrem kleine Minderheit...

    Finde ich keine schlechte Idee, hat aber in Schottland die Bevölkerung stark verunsichert.

    Gerade das ist doch ein positiver Effekt!

    Denn: Wenn die Leute nicht aus ihrer Komfortzone herausgerissen werden, dann werden sie auch nichts ändern. Auch in Schweden hat die Verteilung der Brochüre erstmal Diskussionen ausgelöst. Und ich halte die Schotten (als Gesellschaft) für ähnlich resilient, dass sie da in Summe eine positive Lehre daraus ziehen.

    Nur mal zur Ergänzung: Ich hab' bei Weck und Rex bezüglich der Eignung für Pressure Canning gefragt.


    Die Antwort von Rex (Müller Glas) war ernüchternd: Sie haben (angeblich) keine Dichtungen, die diese Temperatur aushalten!

    Weck hingegen hat relativ informativ geantwortet. Ich erlaube mir hier, einen Teil des Mails zu zitieren:

    Zitat von Weck

    Sog. Autoklavenkochungen im gewerblichen Bereich werden mit unseren Gläsern seit Jahrzehnten praktiziert. Unsere Dichtungsringe (Naturkautschukprodukt) sind dafür geeignet. Allerdings wäre es vorteilhaft, statt der 2 Klammern, 3 Klammern aufzuspannen, damit ein stärkerer Anspressdruck den Überdruck auch im Glasinneren gebremster ablässt, wenn zu schnell abgekühlt wird.

    Weiters wird übrigens interessanterweise das Thema "Botulismus" nicht so tragisch gesehen!

    Allerdings wird hier von der Hitzelabilität von Botox ausgegangen (welches bei Temperaturen > 80°C zerstört wird). Davon, dass die Sporen Temperaturen > 100°C aushalten steht in dem beigefügten Dokument (Screenshot der Website der Apotheken-Umschau) aber nichts.

    Vermutlich gehen die Herren bei Weck davon aus, dass man eine verdorbene Konserve am fehlenden Vakuum (leicht abnehmbarer Deckel) erkennt und sie entsorgt.

    Am Körper + EDC-Rucksack = 7 Messer ist zu viel für meinen Geschmack.


    Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. ;)

    :/

    Ich wüsste nicht, welches Messer ich weglassen könnte:

    - Vicorinox Signature am Schlüsselanhänger ist mein absoluter Notnagel - ein klassischer "Muss"

    - Böker Trance am Hosensack angeclippt: Klein, leicht, unauffällig und zum Schneiden der Jause absolut notwendig. Und zum Schnitzen. Und überhaupt.

    - No-Name-Fixed im EDC-Rucksack: Für grobe Arbeiten, zur Not auch als Stemmeisen einsetzbar

    - Victorinox Spartan in der Flugzeug-Brake-away-pouch (enthält nur flugzeugtaugliche Bestandteile)

    - Victorinox Swisstool Spirit III in der EDC-Brake-away-pouch (ähnlich aber besser ausgestattet als das obige)

    - No-Name Schnitz-Taschenmesser (1.000 und eine Anwendungsmöglichkeit)

    - Müller Jagdmesser am Gürtel. Aus persönlichen Gründe!

    Mach' ich auchso: Das meiste Werkzeug das ich habe, habe ich mir aus gutem Grund gekauft und wird daher (mit wechselnder Häufigkeit) benutzt. Den Heißluftfön brauche ich seltener als das Stanleymesser. Und es ginge vermutlich zur Not auch ohne. Das Maurerwerkzeug greife ich alle Jubeljahre mal an - bin dann aber froh, es zu haben (ich hasse es, Werkzeug zu leihen - egal in welche Richtung).

    Manche Werkzeuge (insbesondere Handbohrer, Sägen) hab' ich hauptsächlich für den Fall eines Stromausfalles.

    Da ich aber nicht plane, einen mehrwöchigen Blackout in Europa auszusitzen hält sich das in eng definierten Grenzen...

    Bin zwar kein Germane, aber wir fahren ca. 2-3x nach Pocking oder Passau einkaufen. Fixpunkte hier sind Real und Kaufland. Einerseits aufgrund der günstigeren Perise, andererseits auch, weil sie schlicht andere Produkte haben die es bei uns nicht gibt.

    ASP ist für Schweine definitiv eine tödliche Krankheit. Die wenigen Fälle, wo Schweine nicht innerhalb kurzer Zeit sterben sondern einen schleichenden Verlauf haben sind leider die problematischen: Akut erkrankte Schweine bewegen sich nicht sehr weit, weil sie sich sehr Rasch "ins Krankenbett" legen und dort dann versterben. Die nicht-akuten Träger hingegen können den Virus über weite(re) Distanzen verteilen.


    Das spezielle Problem in Asien ist, dass es a) eine viel kleinteiligere, unregulierte Schweinehaltung (Hausschweine) gibt und somit die notwendigen Notschlachtung zur Seuchenbekämpfung*) nicht durchgeführt werden (können).




    *) Gewisse Gebiete müssen für mindestens sechs Monate zu 100% schweinefrei gehalten werden, damit es keine Reservoirs mehr gibt.

    Ja, ein Dickenhobel steht bei mir aktuell auch gaaaanz weit oben auf der Habenwollenliste!

    Ich hab' nur leider ein kleines Platzproblem (Die Holzwerkstatt ist im Keller und nur mäßig groß). Bin schon seit einer gefühlten Ewigkeit am Suchen nach einem geeigneten Plätzchen für meine Metallbandsäge...


    Statt einer Bandsäge hab' ich nur (als mäßig brauchbaren Ersatz) eine Platte, wo man eine Stichsäge einspannen kann. Besser als nix, aber kein 1:1-Ersatz für eine echte Bandsäge.

    Must-Haves:

    • Hammer
    • Kombizange
    • Maßband
    • Schraubenzieher *) (Schlitz klein, mittel, groß; Pozidriv PZ 0, PZ 1, PZ 2, PZ 3; Phillps PH 0, PH 1, PH 2)
    • (Ring-)Gabelschlüssel-Satz (zumindest aber die Größen 10, 12, 13, 15 und 17) **)
    • Stanleymesser + Klingen
    • Eisensäge + Ersatzblätter ***)
    • Inbussatz
    • Fuchsschwanz o.ä. Holzsäge
    • Rohrzange
    • Gaffaband
    • WD 40 (als Rostlöser bzw. Kriechöl)
    • Ballistol (Rostschutz, Schmiermittel, medizinisches Weißöl welches desinfiziert und schützt)
    • (Schlag)Bohrmaschine
    • Metallbohrer
    • Holzbohrer
    • Steinbohrer


    Nice-to-Haves:

    • Torxsatz
    • Steckschlüsselsatz + Ratsche (Knarre)
    • Beißzange
    • Seitenschneider
    • Feilen
    • Fuchsschwanz o.ä. Holzsäge
    • Kapp/Gehrungssäge
    • Engländer
    • Spitzzange (gerade und/oder gekröpft)
    • Beil
    • Brecheisen
    • Bolzenschneider
    • Teflonband (zum Abdichten von Wasserleitungsgewinden)
    • Klappsäge
    • Schraubzwingen (bzw. - besser - Einhandzwingen, z.B. Wolfcraft)
    • Linksdreher
    • Winkelschleifer groß/klein
    • Stichsäge
    • Handkreissäge
    • Führungsschiene für Handkreissäge und Stichsäge
    • Forstnerbohrer
    • Bohrständer oder Ständerbohrmaschine
    • ...


    Ich persönlich lege relativ großen Wert auf Qualität bei meinem Werkzeug. Weil mir nicht geholfen ist, wenn das Werkzeug in 95% der Fälle halbwegs gut funktioniert, im Entscheidenden Fall (lies: Notfall) aber dann der Steckschlüssel den Sechskant ruiniert anstatt die Schraube herauszubekommen, der Bit den (Kreuz-)Schlitz ruiniert o.ä.

    Daher kommen für mich nur Gedore, Wera, Proxxon, Knipex, Makita, Metabo, Festool u.ä. ins Haus. Alles andere hat sich im Laufe der letzten Jahre selbst eliminiert.

    Über Baumarktqualität (hier zählt insbesondere Dewalt dazu) kann ich persönlich nur schlechtes berichten: Bits, die sich verdrehen oder abbrechen, Teppichmesser, die unter Last in zwei Teile zerspringen (ein einschneidendes Erlebnis!), Steckschlüssel die den Sechskant abrunden, ...


    Ich kaufe mir aktuell alles Elektrowerkzeug nur mehr in der Akkuversion, soweit sinnvoll. Allerdings ist mir Festool hier leider einen kompletten Vogel, was die Preise anbelangt. Daher bleibe ich bei Makita.


    *) Die Schraubenzieher würde ich jedenfalls als "echte" (also nicht bzw. zusätzlich zu Bit + Drehgriff) haben

    **) Was ich auch gerne verwende sind solche Ring-Ratschenschlüssel, welche an jedem Ring zwei Größen haben. Ich habe konkret die Proxxon MicroSpeeder-Ratschenschlüssel 10 x 13 und 17 x 19 mm - einfach genial!

    ***) Zusätzlich oder anstatt einer "echten" Eisensäge empfhle ich das Magic Saw Kit - kostet zwar ein paar Euros mehr, dafür kann man neben Metallen auch Glas, Fliesen, Holz uvm. sägen.