Beiträge von Bardo Thodol

    Bevor mir Hefe und Backpulver ausgehen, gehen mir die Flohsamenschalen aus. ;)

    Bei mir ist es genau umgekehrt.

    Ich glaube, Flohsamenschalen ist so ziemlich das letzte, was mir ausgeht. Hab' mal in einem Anflug von Wahnsinn mehrere kg davon gekauft (weil sie ja soo billig waren :|).

    Tlw. hab' ich die sogar schon im Garten verwendet, um z.B. Konturen für Fundamente o.ä. aufzuzeichnen - ist ja biologisch abbaubar!

    Gibts das Clipperz auch als portable Version (wo das Programm an sich keine Installation benötigt)? Das wär dann ja via USB-Stick (spiegelbar bzw. gesichert übers lokale NAS) realisierbar?

    Clipperz kannst du nur entweder über die offizielle Homepage nutzen, oder die (open source) Community Edition auf einem eigenen Server (LAMP; ob das auf dem NAS auch geht, weiß ich nicht) installieren.

    Eine Standalone-Version dafür gibt es leider nicht...

    Wobei moderne Geräte nicht unbedingt besser sind. Bei alten Geräten (die ja auch idR elektrisch sind), wurde noch mehr Sicherheit eingerechnet. Moderne Maschinen sind da nicht immer so prickelnd...



    Eine Bekannte, die beruflich sehr viel (im Sinne von: sehr, sehr viel) näht, hat Bernina als Lieblingsmarke. Und sie hat in den letzten Jahren locker 10 Nähmaschinen verschlissen...

    Alle Tools haben eine verschlüsselte Datenbank ... Nur wie synchronisiert man die zwischen den verschiedenen Systemen? Bei Keepass fällt mir hier nur ein shared Webspace ein, z.B. Drop Box

    Bei Clipperz kannst du die Passwort-Datei (die ja keine Installation auf dem System benötigt) einfach auf jedes beliebige System kopieren.

    12er_scout : Weißt du, wie das in Fachkreisen genannt wird? Witwenmacher!


    Weil damit (z.B. bei sehr gut isoliertem Boden, z.B. auf trockenen Holzsstiegen oder generell in modernen Bauten) tlw. eine stromführende Phase nicht erkannt werden kann.

    Wenn man dann zwischen Phase und Nullleiter greift: Ehefrau -> Witwe

    Clipperz läuft in der Online-Variante in jedem (gängigen) Browser. Man kann die Passwörter von dort aus auf jedes Gerät exportieren (Offline-Copy), die dann ebenfalls wieder mit dem Browser geöffnet werden kann, ohne dass man etwas installieren muss.

    Ich habe es bisher unter Windows, Linux und Android getestet. Am iPhone funktioniert leider die Offline-Kopie nicht (online schon).


    Keepass gibt es auch unter iOS als App.

    Papier ist in der Tat ein guter Passwortspeicher. Ist unmöglich zu hacken.


    Das mit dem permanenten Passwortwechsel ist eigentlich (nein, falsch: das "eigentlich" bitte streichen) überholt und schon lange obsolet.

    Kein seriöser Sicherheitsforscher propagiert das heutzutage noch.

    https://clipperz.is/app


    Vorteil: Auch Offline-Kopien möglich, die man lokal abspeichern kann und dann auch offline Benutzen.


    Es gibt einen offenen Disput, ob jetzt KeePass oder Clipperz sicherer ist. Ist mir persönlich eigentlich egal: Da sich nicht mal die Experten einig sind, werde ich als Laie das ohnehin nicht bewerten können.

    Ich hab' damals (vor ca. 15 Jahren) auf Clipperz umgestellt und bisher kein Problem damit gehabt.


    Jedenfalls sind Keepass (in all seinen Varianten) und Clipperz mMn die beiden besten Lösungen.

    Dazu zwei Gedanken:

    Auch bei einem einfachen/billigen Gerät muss man aufpassen, was man kauft. Will man elektronische Komponenten damit betreiben (und die stecken heutzutage tlw. auch in einfachen Geräten wie Gefriergerätern), dann sollte man zu einem Invertergerät greifen. Auch wenn's mehr kostet.


    Bei der Energieversorgung (sei es via PV und/oder Aggregat) sollte man sich (sofern Geld eine wie auch immer geartete Rolle spielt) erst mal darüber Gedanken machen, was man überhaupt damit betreiben will: Macht Kochen mit dem E-Herd Sinn? Kann man bei der Waschmaschine das Wasser nicht vorher anderweitig erwärmen?

    Wärme aus Strom zu erzeugen ist ziemlicher Luxus. Das kostet Geld.


    Wenn man z.B. nur Licht, Kühlung, Kommunikation und ähnliches betreiben will, findet man mit wenigen 100W das Auslangen.

    Will man hingegen ein Leben wie bisher führen (was ohnehin nicht der Fall sein wird), dann benötigt man aber viel, viel mehr PV-, Akku- und Aggregatleistung. Und Treibstoff dazu.

    Habt ihr euch diesen Wert schon mal bei euren Geräten angesehen und achtet ihr darauf bei einem Neukauf?

    Ja, und ja.


    War mir bei meinem letzten Gefriergerät (Schrank) schon wichtig. Der hat auch 24 Lagerzeit. Zusätzlich habe ich noch eine Truhe, die aber schon "etwas" älter ist (hab' ich ins Haus übersiedelt - vor 20 Jahren =O. Davon weiß ich den Wert allerdings nicht - wäre mal interessant herauszufinden.

    Da das Energiekostenmessgerät aber keine katastrophalen Werte ausgespuckt hat, darf es weiterleben ^^

    Derwolf : Mach' das mit dem Verlöten ja nicht! Denn wenn die Lötstelle durch die Strombelastung warm wird, schmilzt das Lot - und die Kontaktstelle ist schlechter als zuvor!

    Verlöten von Verbindungen war mal - ist mittlerweile in der VDEW/ÖVE explizit verboten! Quetschverbinder sind das A und O!!!

    derLuki : Prepper zu sein heißt ja nicht automatisch, alles alleine stemmen zu müssen. Ich hab' z.B. keinen Hausbrunnen, der Trinkwasser zur Verfügung stellen kann - die Nachbarn schon!

    Im SHTF sind wir bei uns mindestens zu acht, die an einem Strang ziehen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Aber eines ist sicher: Zusammen ist man weniger allein!

    Warum soll man für acht Personen drei Häuser heizen (und bewachen)?

    Ich persönlich halte nichts von der Einzelkämpfermentalität mancher Prepper. Der Mensch ist ein Herdentier, der vor hunderttausenden von Jahren begonnen hat, sich zu spezialisieren. Und das hat sich bewährt.

    Derwolf : Hast du eigentlich mal die Litze selbst angeschaut?

    Ich hab' mal auf dem Flohmarkt solche Starterkabeln in den Händen gehabt: Das Kabel war ca. 1mm², der Rest war Isolierung. Hat aber genau so ausgeschaut wie dein Kabel.


    Gesehen hat man das da, wo das Kabel bei den Klemmen angemacht war...


    Nachtrag:

    Das sind meine Oschis:

    20201016_191106_2.jpg

    - 35mm²

    - 4kg schwer

    - Für alle Motoren geeignet

    (der Preis stimmt nicht - war ein Gelegenheitskauf, als Forstinger vor zwei Jahren in die Insolvenz geschlittert ist. Bei -50% musste ich zugreifen!!!).


    Und hier noch die Klemmen:

    20201016_191216.jpg


    Nachtrag Ben : Komischerweise kann ich das erste Bild nicht "ordentlich" einfügen. Hab' auch versucht, den Quellcode manuell zu korrigieren - vergebens...

    derLuki : Bei uns hat der Heizungstechniker damals die Heizung (Fußbodenheizung) mit ganz normalem Leitungswasser gefüllt. Und ich fülle auch jährlich normales Leitungswasser nach. Seit mittlerweile 20 Jahren - ohne Probleme!


    Der Rest ist machbar. Nicht ganz undaufwändig, aber machbar. Aber selbst wenn ich mal einen Spülkasten übersehe: Das ist ein Luxusproblem! Bei einem länger andauernden Blackout geht es um ganz elementare Bedürfnisse wie Wärme, Essen und Wasser. Ob da der Spülkasten einen Frostschaden hat, ist vll. irgendwann mal wichtig. Und dann muss man sich halt darum kümmern.

    Bei einer allfälligen Kontrolle denkt der Polizist sicher nicht an Lifttüren, wenn er einen Brecheisen im Rucksack sieht.

    Wenn er so etwas sieht, ist der Tag gelaufen.

    Warum sollte mich ein Polizist kontrollieren? Noch dazu mein Gepäck? Da müsste ich ja schon mal grob Mist gebaut haben...

    Doch selbst wenn: Es ist nicht verboten, ein Brecheisen mit sich zu führen.

    Wenn man sich schon mit 3 anderen auf ein Packl haut, dann kann das mMn sowieso nur funktionieren, indem dann alle im selben Haus wohnen.

    Das wird zwar ein wenig "kuschelig" und birgt sicher auch Potential für die eine oder andere Reiberei.


    ABER: Die Ressourcennutzung ist so viel effizienter: Beim Kochen wird EINMAL der Kühlschrank aufgemacht, nicht dreimal. Es wird nur EINMAL Nudelwasser (oder was auch immer) gekocht, und nicht dreimal.

    Heizung fällt nur einmal an (und das auch viel weniger, wenn mehr Leute unter'm selben Dach sind).


    Und zu guter Letzt noch ein Thema, das wir hier nicht diskutieren. Aber auch hier sind mehr Leute bitter notwendig!

    Ich versuche es mal so zu erklären: Speicher werden bewirtschaftet (es wird Gas eingelagert und entnommen). Lagerstätten hingegen werden einmalig ausgebeutet und sind dann leer.

    Anders ausgedrückt: Akku:Batterie = Speicher:Lagerstätte


    Wir (in Österreich) haben physikalisch die Möglichkeit, in etwa einen Jahresbedarf an Erdgas zu speichern (und wieder zu entnehmen). Zusätzlich wird Erdgas aus Lagerstätten gefördert (ca. 15 bis 20% des Jahresbedarfes). Der Rest wird über Importe abgedeckt.

    Bei aktueller Fördermenge und den derzeit bekannten Speichern haben wir noch für ca. 5 Jahre Erdgas. Dann steigt die Importabhängigkeit auf etwa 100%.


    Hinzufügen muss man noch, dass a) die Speicher derzeit nicht voll sind und b) ein nicht unwesentlicher Teil von 7Fields (ca. 80%) für den deutschen Markt bestimmt sind (das sind beinahe 20% aller Lagerkapazitäten). HInzu kommt noch der mit 25% vom gesamten Volumen größte Gasspeicher Österreichs - Haidach - der ebenfalls kein rein österreichischer Speicher ist. Er wird zu 2/3 von Gazprom (GSA) und 1/3 astora (also in Wahrheit wider Gazprom) betrieben.

    Da muss man jetzt aber mal zw. Speicher ( die zum Zwischenspeichern von Gas, um saisonale Schwankungen auszugleichen) und Lagerstätten unterscheiden.

    Erstere sind aktiv gemanagte, ehemalige Lagerstätten wie 7Fields, wo im Sommer Gas hinein gepumpt und im Winter wieder entnommen wird.