Beiträge von Bardo Thodol

    Das stimmt, jedoch gibt es auch hierfür spezielle Werkzeuge um auch solche Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Es gibt von Wendt noch ganz nette Tools wie Angeln für Türspione und Co. um zugefallene Türen öffnen zu können. Deshalb meine Aussage: Man braucht nur das richtige Werkzeug für die richtige Tür.


    Das klappt bei den meisten Schlössern die so landläufig verbaut werden, weil kaum jemand auf hohe Qualität bei Schließzylindern achtet. Das passiert eher noch in Einkaufszentren oder höherwertigen Wohnhausanlagen mit Eigentumswohnungen. Die klassischen EFHs und Gewerbeobjekte haben meist sehr günstige Zylinder verbaut. Als "Interessierter Laie" achte ich auf sowas, egal wo ich bin und bin überrascht wie selten man hochwertige Schließzylinder vorfindet.

    Das meinte ich ja mit: Da gehört nicht nur das Schloss, sondern gleich die ganze Türe mit ausgetauscht!

    Bei meiner Haustür (kein Spion, umlaufender Falz (auch am Boden), Aufbohrschutz beim Schließzylinder, Fünffachverriegelung, ...) ist es jedenfalls so, dass alle anderen Eintrittspunkte (insbes. Fenster) leichter zu überwinden sind.


    Generell gilt: Jedes Schloss ist knackbar. Auch die besten, komplexesten und exotischsten. Allerdings sinkt halt die Anzahl der Leute, die das jeweils beherrschen.

    Und mit einer hinreichend gut geschützten Tür (s.o.) gibt es dann im wesentlichen drei Möglichkeiten:

    - Der Einbrecher zieht weiter

    - Der Einbrecher geht mit Gewalt gegen Tür/Schloss vor

    - Der Einbrecher sucht sich einen anderen Eintrittspunkt



    Türen und Schlösser sind nur einzelne Glieder in der Sicherheitskette. Wobei das Schloss eines jener Glieder ist, die am einfachsten gestärkt werden kann (sogar in einer Mietwohnung).

    Dennoch muss man die ganze Kette durchdenken und absichern. Und natürlich kann (sollte) man zusätzlich zu den einzelnen Maßnahmen auch noch Alarmsysteme und/oder Hunde sowie Kameras ergänzen. Idealerweise vom Profi angelegt und ausgeführt...

    Bei einer guten Tür ist die Falle entweder gar nicht zugänglich (durch einen umlaufenden Türfalz), oder durch spezielle "Pins" oberhalb und unterhalb der eigentlichen Falle gegen solche Tricks (Türfallenkarten, - bleche, -drähte und -spachteln) geschützt.

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    Und mit der Perkussionsmethode picken sollte sowieso nicht möglich sein. Elektropicking sollte auch konstruktiv verhindert werden.

    Ein gutes Schloss (z.B. Magnet- und/oder Wendeschloss/Bohrmuldenschloss) von hoher Qualität ist - speziell im eingebauten Zustand - nur mehr von ganz wenigen Leuten innerhalb einer vernünftigen Zeitspanne (wenige Minuten) zu öffnen.

    Katzen kann man problemlos mit reinem Muskelfleisch ernähren. Die brauchen (im Gegensatz zum Hund) kein Gemüse o.ä. Und können das auch nicht wirklich verdauen.

    Hunde benötigen (abhängig von der Rasse) zw. 25% und 40% Gemüseanteil in der Ernährung. Nahrungsmittel, die Hunde nicht bzw. nicht in großen Mengen bekommen sollten, sind:

    - Xylit/Birkenzucker!!!

    - rohe Hülsenfrüchte

    - Rohe Nachtschattengewächse (Tomaten/Paradeiser, Kartoffeln/Erdäpfel, Auberginen/Melanzani, ...)

    - Rosinen bzw. Weintrauben

    - Avocados

    - rohe oder auch gekochte Lauchgewächse (Zwiebel, Knoblauch, ...)

    - Erdnüsse

    - Schokolade

    - Zitrusfrüchte

    - Milch (Joghurt, Topfen, Käse udgl. sind aber unbedenklich - das Problem ist die Laktose)

    - Alkohol und Kaffee sowieso


    Bei den meisten Lebensmitteln ist es so, dass sie eine kleine Menge sehr wohl vertragen. Knoblauch wurde schon angesprochen. Ein mittelgroßer Hund wird auch an einer Zwiebel nicht sterben. Ein kleiner Hund hingegen schon.

    Beim Schoki sind sowohl der Zucker als auch das Theobromin tödlich. Wobei der Zucker eher ein langsamer Killer ist, das Theobromin schlägt rasch zu. Je nach Sorte und Gewicht des Hundes kann eine Tafel tlw. schon sofort tödlich sein.


    Rosinen hingegen können schon in vergleichsweise geringen Mengen tödlich sein. Und Xylit/Birkenzucker ist im Grammbereich tödlich für den Hund (Katzen hingegen haben damit mWn keine Probleme)!

    Also bitte höllsich aufpassen, dass der Vierläufer nicht irgendwo ein Kuchenstück unbekannter Herkunft bekommt!!!

    Wenn diese Hilfsmittel funktionieren, sollte man nicht (nur) das Schloss austasuchen, sondern die ganze Türe mitsamt Stock!

    Mir gehen in letzter Zeit völlig banale Dinge wie Dosentomaten und Pfeffer aus.


    Ich gehe instinktiv davon aus, dass genügend Reserven da sind und dann passiert es doch, dass ich ins Leere greife.


    Passiert das noch jemanden?

    Das passiert leider immer wieder mal. Nicht unbedingt mit Salz und Pfeffer (da werd' ich vermutlich mein Leben lang nix mehr einkaufen müssen), aber unlängst sind Sojasauce und Sauerkraut (nicht am selben Tag ;)) ausgegangen. =O

    Update: Ich habe das falsche Leder bestellt. Viel zu weich für diesen Einsatzzweck.


    Offenbar brauche ich "vegetabil gegerbtes Blankleder" mit einer Dicke von 2 bis 2,5mm.


    Wo sind die LARP Menschen hier? Wo kauft man am besten Leder? Wer kennt sich da aus? :)

    https://www.lederversand-berlin.de/de_AT


    Hab' selbst gerade diese Woche (weil dur LARP angesprochen hast) meine ersten wendegenähten Schuhe hergestellt.


    Der größte Aufwand liegt mMn im Herstellen der Vorlagen (die es leier quasi nirgends gibt - weder als Download, noch zu kaufen).

    Und ich habe echten Respekt von allen Lederhandwerkern bekommen, die vor der Verfügbarkeit von hochwertigen Stahl-Ahlen, Messern und Nähnadeln Leder bearbeitet haben!

    Nach vier Schuhen (zwei Prototypen und einem Paar fertiger Schuhe) innerhalb einer Woche hab' ich definitiv einige Stellen an den Fingern, wo ich erstmal die nächsten paar Tage die Belastung minimieren werde (v.a. da, wo man die Nadeln durchs Leder zieht bzw. dann den Schusterdraht stramm zieht).


    Typisch Bürohengst ^^


    Schuh von oben (mit Fußfetzen statt Socken, so wie es sich gehört)

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    Ferse mit hochgezogener Sohle

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    Warum nicht alkoholfreies Bier? ^^

    Alkoholfreies Bier als Sportlergetränk?

    Dazu fällt mir ein Witz ein, den ich hier sicher nicht posten werde ;):D


    Hat jedenfalls etwas mit dem Geschmack dieses Gesöffs zu tun.

    Ich bin prinzipiell jemand, der gerne mal ein Bier trinkt. Bei alkoholfreiem Bier hingegen verkrampfen die Gesichtsmuskeln und verweigert der Schluckreflex!

    Da lieber einen Apfelsaft (gerne auch gemischt mit Weißbier) oder auch ein isotonisches Getränk (mit ca. 50% mehr Wasser als angegeben).

    Ich hab' mal was von Faktor 3 gelesen/gehört. Allerdings: Fettes Faschiertes (aka Hackfleisch in Nordösterreich :P) nehme ich auch nach einem Jahr noch.

    Das wäre im Vergleich zu der von dir zitierten Tabelle ein Faktor 12.


    Normalerweise rotiere ich Fleisch innerhalb von zwei Jahren. Bisher hatte ich noch keine Probleme (weder geschmacklich noch gesundheitlich). Wobei ich auch mehrere Jahre durchaus für realistisch halte. Wenn man sich den damaligen Gammelfleischskandal anschaut, wurden z.B. 2009 Fleisch"reseven" mit 26 Jahren noch in Verkehr gebracht.

    Vakuumfolien sind wesentlich dicker als normale Gefrierbeutel. Und sie sind (wenn die Naht gut gemacht wurde) absolut dich (wobei etwas Sauerstoff durch die Folie diffundieren kann, aber aufgrund der Dicke auch langsamer als bei normalen Beuteln).


    Daher halten auch TK-Lebensmittel deutlich länger, wenn sie vakuumiert werden. Und Gefrierbrand ist eben nicht möglich.

    Denke ich auch. Kein Internet (im weiteren Sinne, also inklusive Darknet) bedeutet:
    - Keine Bankgeschäfte

    - Keine Bargeldabhebung (weder am Schalter, noch am Bankomanten)

    - Keine Kassensysteme -> kein Einkauf, kein Nachschub

    - Keine Lagerhaltung (Läger werden heutzutage idR nach dem Chaos-Prinzip betrieben. Ohne Datenbank (die zumeist nicht vor Ort ist) wird auch kaum mehr ein Artikel auffindbar sein. Zumindest nicht auf Rasch.

    - Keine Smart-irgendwas-Lösungen mehr. Alles wird plötzlich ziemlich "dumb".

    - Telefon, Internet und Co werden durch Buschtrommeln, Botenreiter und Brieftauben abgelöst. Weil mittlerweile auch die ehmals analoge Kommunikation IP-basiert arbeitet.

    - Kraftwerkssteuerungen gehen nicht mehr (90% oder mehr der Kraftwerke werden ferngesteuert); Es gibt auch nicht genügend Personal, das ad hoc zu ändern.

    - ...


    Damit ist ein längerfristiger Netzwerk-Totalausfall auch nur der Vorbote eines Blackouts. Quasi sein Bannerträger und Bote.

    Ich habe gestern in der Zeitung gelesen, dass in Brasilien die Polizei wegen übermäßiger Gewaltanwendung gegen eine schwarze Frau verklagt wird.

    Das zeigt für mich, wie stark mittlerweile Nachrichten rund um den Globus "geprügelt" werden! Vor 15 Jahren hätten wir höchstens was mitbekommen, wenn die brasilianische Polizei mit Armeeunterstützung in die Favelas eingefallen wären!


    Daher glaube ich schon, dass wir Gewalt einfach nur stärker wahrnehmen. Sicher ist, dass die Sensitivität gegenüber solchen Ereignissen gestiegen ist (sowohl bei den Nachrichtenkonsumenten als auch bei den Medien). Und dass es schlicht mehr Kanäle gibt, über die solche Nachrichten verteilt werden.

    Früher hat ein redaktionelles Team (bzw. ein einzelner Redakteur) beurteilt und gefiltert, was für die Konsumenten am wahrscheinlichsten relevant ist. Und ggf., was auch mit der eigenen Agenda übereinstimmt...

    Hinzu kommt, dass Nachrichten immer schneller und aktueller sein müssen. Dadurch leidet auch die Qualität (ich kann nicht gleichzeitig schnell und gut sein, wenn es um Nachrichten geht).


    Fakt ist auch, dass derzeit so viele Menschen wie noch nie in (zumindest bescheidenem) Wohlstand und Frieden leben wie noch niemals zuvor. Und dass (zumindest anteilsmäßig) so wenige Menschen wie niemals zuvor von Krieg und militärischen Konflikten betroffen sind.


    Ich tendiere daher klar zu "subjektives Empfinden"!

    Was besser ist, ist immer Geschmacksfrage und auch eine Frage des Einsatzzwecks.

    Ich hatte über 20 Jahre ein Leatherman Super Tool und war von der Qualität eigentlich positiv überrascht. Auch der Support war gut: Der kleine Flachschraubendreher ist relativ rasch und ohne übermäßige Gewaltanwendung gebrochen. Er wurde aber rasch, unkompliziert (keine Rechnung o.ä. benötigt) und kostenlos repariert.


    Da er mir vor einiger Zeit gestohlen wurde, habe ich mir das Victorinox Spirit XC zugelegt.


    Was für mich den Ausschlag gegeben hat:

    - Victorinox ist §42a-kompatibel. Ich will nicht darüber nachdenken, ob ich bei z.B. einer Fahrt über das große deutsche Eck jetzt ein "verbotenes" Messer im Gepäck habe oder nicht

    - Öffnen und Schließen machen nie Probleme, die Zange ist viel leichtgängiger

    - Die Qualität ist nochmal besser als beim Leatherman

    - Ich kann die Werkzeuge ausklappen, ohne erst die Zange ausklappen bzw. die Griffschalen öffnen zu müssen.

    - Die Benutzung der Zange beim Leatherman war tlw. ein "einschneidendes Erlebnis" (wobei das bei den moderneren Versionen sicher besser ist)