Beiträge von Bardo Thodol

    Für mich führt auch kein Weg am eigenen Haus (am Land) vorbei - die Vorteile für mich überwiegen bei Weitem!


    Allerdings: Wer nicht gerne mal etwas "handgreiflich" wird und dort und da etwas herrichten kann, den eigenen Garten bewirtschaften möchte (oder kann) u.ä., der ist mMn in einer Wohnung besser aufgehoben. Denn (zumindest bei mir) geht so einiges an Zeit und Geld in die ständige Umgestaltung der Immobilie drauf.

    Ein Haus mit Garten (ganz egal ob Miete oder nicht) bedeutet immer ein Mehr an Arbeit, das man dort hinein stecken muss - mit dem Benefit, dass man auch ein Mehr an Erholungswert (und natürlich diverse prepperrelevante Eigenschaften wie größere Lagerfläche, eigener Garten, ...) zurückbekommt.

    Das Thema Miete vs. Eigentum ist natürlich ein anderes - man kann sowohl Häuser als auch Wohnungen mieten als auch kaufen.

    Allerdings ist zumindest in den letzten 20 Jahren (länger verfolge ich das Thema noch nicht) die Entwicklung so gewesen, dass Eigentum fast immer Miete geschlagen hat (vor allem in der Nähe eines Ballungszentrums). Ich könnte heute mein Haus nicht mehr so hinstellen wie damals. Und ich hätte für den Betrag der Kreditraten niemals ein adäquates Haus zur Miete gefunden.

    Wenn alles gut geht, kann ich meine Arbeiterwohnstätte vll. eines Tages am Markt zu guten Preisen an den Mann bringen und mir mit dem Geld einen angenehmen Lebensabend machen.

    Wenn nicht, habe ich im Vergleich zur Miete dennoch keinen Verlust gemacht. Allerdings bin ich mir auch nicht zu Schade, mal den Spaten, den Rasenmäher, den Schraubenzieher oder sonst ein Werkzeug in die Hand zu nehmen (im Gegenteil).

    Da ich meinen Inverter (Honda EU22i) nur gelegentlich benütze, betreibe ich ihn mit Aspen 4t (Alkylatbenzin). Hier sind keine Olefine drin, welche verharzen können.

    Alkylatbenzin hat für Wenigbenutzer die vorteilhafte Eigenschaft, dass es wesentlich länger lagerfähig ist als normaler Benzin, und eben nicht verharzt.

    Nachteilig ist sein deutlich höherer Preis...


    Ich rotiere den Alkylatbenzin durch den Rasenmäher. So kann ich ca. 50l Benzin rotiert halten. Mehr sehe ich für mich nicht als sinnvoll an...

    Oder Hunde, die an der Leine sind und "mal eben im Vorbeigehen" am Wegesrand einen toten Hasen finden, bevor der Besitzer diesen in die Nase bekommt...


    Meiner hatte früher (zum Glück nicht mehr) die Angewohnheit, sich in allem zu wälzen was schon ausreichend lange tot war, um einen gewissen "Duft" zu entwickeln.

    Da die Tularämie kann aber auch anders (Zecken, Einatmung von Staub, ...) übertragen werden - 100% sicher ist man also auch nicht als Nicht-Hundebesitzer.

    OK, kann man so auch lesen. Ist aber Doof: DC zu AC-Convertierung (verlustbehaftet), dann wieder eine AC-DC-Convertierung (nochmals verlustbehaftet). Und das - da die Verluste steigen, je größer die Differenz der Spannungen ist - nicht mal zu knapp.


    Aber ja - geht. Allerdings gibt es ja mittlerweile auch Inverter, die gleich eine USB-Buchse mitbringen...

    Nicht ganz so einfaches ja: Ja, aber!

    Du brauchst idR für solche Geräte einen Spannungswandler:

    Der Step-Up-Converter im obigen Beispiel ist vergleichsweise teuer (gegenüber dem Step-Down-Converter), weil er viel mehr Leistung bereitstellt (weil ein Notebook mit ein paar Watt eben nicht lädt bzw. "ewig" lädt).


    Zu den Begrifflichkeiten:

    • DC/DC-Converter: (DC=Direct Current = Gleichstrom): Wandelt Gleichspannung mit x V in eine andere Gleichspannung mit y V um). Also z.B. 12V Autobatterie (eigentlich eher ca. 14V, aber egal) in 5V für USB-Geräte. Es gibt einige wenige, relativ teure Geräte, die sowohl abwärts, als auch aufwärts wandeln können (siehe unten).
    • Step-Up-Wandler: Hier ist die Ausgangsspannung immer höher als die Eingangsspannung (üblicherweise ca. 2 V höher): Bei Autobatterien als Eingangsspannungsquelle liegt also die Ausgangsspannung bei ca. 16V aufwärts. Ideal, um eben Notebooks zu lasen (die normalerweise bei 18 bis 20V liegen).
    • Step-Down-Wandler: Wie der Name schon vermuten lässt, wird hier heruntergeregelt. Also von z.B. 12V auf 5V. Auch hier liegt die Mindestdifferenz bei ca. 2V.

    Um die Verwirrung komplett zu machen: Es gibt Spannungswandler mit fixer Ausgangsspannung (oft: 5V, aber auch 12V, 9V, 3,3V uvm sind erhältlich) und solche mit variabler Ausgangsspannung. Bei letzteren wird die Ausgangsspannung über ein Poti (verstellbarer Widerstand) eingestellt; Hier braucht man dann auch noch ein Voltmeter/Multimeter, um die Einstellung vornehmen zu können).


    Ich hoffe, die Verwirrung ist nicht komplett!


    LG,


    BT

    Wir haben mit der Feuerwehr Übungen gemacht (als Opfer) in ein komplett künstlich verrauchtes Haus. Du brauchst dich nur zweimal um deine eigene Achse zu drehen und du weißt schon nicht mehr wo du bist bzw hin musst. Das kann einen auch im eigenen Haus passieren. Und wenn das passiert, ist der Versuch den Rucksack dennoch zu finden absolut fehl am Platz - kostbare Zeit die einen selbst oder Familienmitglieder zum Verhängnis werden können.

    Unsere BOBs liegen direkt auf der Fluchtroute aus dem Schlafzimmer (1. OG - Flucht durch das Fenster im Ankleidezimmer mittels dort - direkt neben den BOBs - gelagerter einziehbarer Leiter). Da ich mehrere Brand- und Rauchmelder im Haus habe, gehe ich von einer rechtzeitigen Alarmierung aus.


    Wenn es doch mal so weit kommen sollte, dass ich den BOB nicht mehr finde, ist es ohnehin schon zu spät - eine andere Fluchtroute hab' ich nämlich nicht.

    Daher sind ja Rauchmelder (bzw. in der Küche: Brandmelder) auch so wichtig - um gar nicht erst in diese Situation zu kommen.


    Ansonsten: Ich unterscheide auch zwischen Bug Out und INCH. Wobei Bug Out idR eine "zivile", kurzzeitige (ein bis mehrere Tage) Version ist.

    Ganz anders INCH: Hier habe ich für mich gewisse Trigger gesetzt, wo ich dann "Plan Z" in die Tat umsetze.

    Das sind u.a. weiträumige ABC-Verseuchung bzw. die reale Gefahr davon, dass so etwas in wenigen Stunden oder Tagen passiert.


    Ansonsten ist für mich Bug In die Lösung für eventuelle Krisen - weil ich hier viel mehr Komfort, Sicherheit und Möglichkeiten (und natürlich auch Vorräte) habe als irgendwo sonst.


    Ich visualisiere das wie folgt:

    Bei Bug In bin ich Herr im Haus.

    Bei Bug Out bin ich Gast.

    Bei INCH bin ich Flüchtling.

    Die Überlegung ist: Stärke in Brot, Nudeln oder Kartoffeln wird im Körper auch zu Glucose verstoffwechselt wie Zucker, also kommt es nicht auf die Art der Kohlehydrate an, sondern am Ende nur auf die zugeführte Gesamtmenge.

    Und damit macht es keinen Unterschied ob ich 1000 kcal/Tag in Form von Brot oder Schokolade zu mir nehme.

    Vom Insulinspiegel her macht es einen gewaltigen Unterschied, ob du 1.000kcal in Form von Schoki oder z.B. Vollkornbrot, Haferflocken o.ä. zu dir nimmst. Selbst Weißbrot wird langsamer verstoffwechselt als purer Zucker.

    Und der Insulinspiegel wiederum hat eine komplexe Auswirkung auf verschiedene Körperfunktionen. Von der erhöhten Diabetesgefahr durch solche regelmäßigen Insulinschocks ganz zu schweigen...

    Butter hält selbst im Kühlschrank locker ein Jahr.

    Ich hab' mal eine Doku gesehen, da hat ein schottischer Torfstecher (man beachte den harten Konsonanten am Wortanfang!) Butterklumpen aus dem Torf ausgegraben, die noch vor der Römerzeit dort verbuddelt worden waren - und verkauft sie seinem Restaurant-Irgendwas-Spezi, der daraus sündteure Spezialitäten macht.

    Ich bin mir da nicht so sicher: Zumindest in Friedenszeiten (aka: Jetzt, und die letzten Jahrzehnte) ist es genau umgekehrt: Die gut geschützten Häuser bleiben links liegen, und die schlecht geschützten werden gezielt "aufgemacht".

    Warum soll sich das in der Krise ändern? Auch bzw. gerade Plünderer sind Opportunisten: Das was leicht geht wird mitgenommen, das was schwierig ist liegen gelassen.

    Denn auch Plünderer tragen ein Risiko, selbst wenn sie sich in der Übermacht wissen: Im SHTF schwer oder auch nur mittelschwer verwundet zu werden ist uU ein Todesurteil.

    Da reicht es schon, sich ungünstig am SB-Band aufzuschneiden - weil die Wundversorgung nicht mehr so gut ist wie vorher.

    Ich war letzte Woche in einem größeren Supermarkt einkaufen (ein für die nächste Zeit "einmaliges" Erlebnis)!

    Es begann gleich beim Betreten des Geschäftes: Da wird das Einkaufswagerl von einer vermutlich nach KV-Mindestlohn bezahlten und dementsprechend motivierten Mitarbeiterin "desinfiziert". Und zwar überall dort, wo man den Wagen NICHT angreift. Die Griffe selbst lässt sie brav aus. Vermutlich hat sie sich schon zu viele "ich will das nicht" (oder schlimmer)-Kommentare anhören müssen.


    Mindestabstand im Geschäft oder gar vor der Kassa? Null!

    Wenigstens die Bereitschaft, Masken ordentlich zu tragen war überwiegend gegeben.

    Was mich aber am meisten genervt hat (ich bin es wohl nicht mehr gewohnt): So viele Leute auf einem Haufen! Da geh' ich lieber wieder zu unserem Dorf-Billa/Spar/Hofer, da bekomm' ich auch (fast) alles, und zwar mit viel weniger Stress!

    Ich würde mit dem Raussetzten bis mindestens Mitte Mai warten. Etwa eine Woche nach den Eisheiligen - weil dieses Datum mal im Jahre 1.000 gepasst hat, sie aber heutzutage erfahrungsgemäß eine Woche später dran sind.

    Entweder hat das mit der gregorianischen Kalenderreform zu tun, oder die Eisheiligen werden einfach alt - wer weiß?!?

    Welcher Krisen-Typ bist Du?



    From an anonymous UPS delivery driver...


    5 types of customers since the “..rona”:



    1) Steve:


    He has been waiting for this moment his whole life. He has been drinking boilermakers since 10:00 am in his recliner and his AR is within arms reach. He has 6 months provisions in the basement and a bug out bag due west buried in the woods. Steve demands a handshake as I give him his package. He’s sizing me up as I deliver his ammo.


    Steve will survive this, and he will kill you if he needs to.



    2) Brad:


    He is standing at his window wearing skinny jeans and a Patagonia t-shirt. He is mad because there were no organic tomatoes at Whole Foods today. He points at the ground where he has taped a 6 ft no go zone line from his porch. I leave his case of Fuji water, organic granola bites, and his new “Bernie Bro” hat at the tape.


    Brad will not survive.


    Steve will probably eat him.



    3) Nancy:


    She has sprayed everything with Thieves oil. Bought all the Clorox wipes, hand sanitizer, toilet paper, meat, and bread from the local grocery chain. She has quarantined her kids and sprays them with a mixture of thieves, lavender, & mint essential oils daily. She has posted every link known to man about “The Rona” on her social media. She will spray you if you break the 6 ft rule. I will leave her yet another case of toilet paper.


    She will last longer than Brad, but not Steve.



    4) Karen:


    She has called everybody and read them the latest news on “The Rona”. She asked for the manager at Food Lion, Walmart, Publix, Aldi, Lidl, McDonalds, Chi-Fil-A, and Vons all before noon demanding more toilet paper. Karen’s kids are currently faking “The Rona” to avoid her. I’m delivering “Hello kitchen” to her.


    Karen will not survive longer than Brad.



    5) Mary:


    Is sitting in the swing watching her kids have a water balloon fight in the front yard as she is on her fourth glass of wine. She went to the store and bought 2 cases of pop tarts, 6 boxes of cereal, 8 bags of pizza rolls, And a 6 roll pack of toilet paper. There is a playlist of Bob Marley, Pink Floyd, and Post Malone playing in the background. I’m bringing her second shipment of 15 bottles of wine in 3 days.


    Mary will survive and marry Steve. Together they will repopulate the earth.


    May God have mercy on us all.

    Was beim Home-Schooling gerne vergessen wird: Schule dient nicht nur der Wissensvermittlung!

    Neben der nicht zu unterschätzenden Tatsache, dass viele Kinder erst dort sozialisiert werden sind Schulen auch ein notwendiger Beitrag, damit Mütter ihre Arbeitskraft dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung stellen können.


    Oder, weniger polemisch ausgedrückt: Schule hat vielschichtige Funktionen. Wissensvermittlung ist nur eine davon.

    Ich hab' mal wo einen Bericht darüber gelesen, was Schule uns wirklich lehrt: Konzentrationsvermögen, Durchhaltevermögen, und lernen zu Lernen.

    Geschrieben von einem Polizeiausbilder, der in Pakistan versucht, aus Normalo-Pakistanis Polizisten zu machen. Seine Erfahrung: Nach ca. 20 Minuten (oder so) ist bei denen der Saft raus. Nicht weil sie nicht wollen oder in irgend einer Form "minderwertig" wären; Sie haben nur nie gelernt, sich ordentlich und über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren!

    Falls ich den Beitrag noch mal finde, stelle ich ihn hier rein.



    Edith sagt: Ich glaube, es war ein YT-Video, möglicherweise ein TEDx. Ich finde es nur derzeit nicht. Und es könnte auch Afghanistan gewesen sein...