Beiträge von Linda

    In Graz ist es nicht nur so, dass es die Probebohrungen usw. vor/wärend des Baubeginnes gibt,

    sondern auch jeder Bagger hat eine extra Person die genau beobachtet was da im Loch ist/zum Vorschein kommt, in der Schaufel ist!

    Betrifft alle Bautätigkeiten im Bereich der roten Zohne die Erde bewegen (auch einen Baum pflanzen:rolleyes:)


    Ich weiß nicht ob es da noch immer gibt, aber im Flughafen gab es eine Schautafel Serie mit Orten u den liegenden Bomben,

    lt. der Tafel waren es ein paar tausend Fliegerbomben die auf die Bergung warten.

    Eingelagert in Plastikeimern a 10kg

    Pöckelsalz (pink)

    - für die Fleisch u Fisch Konservierung

    Steinsalz (ohne jegliche Zusatzstoffe) beige mit orangen u schwazen Sprenkel

    - zur Gemüse Konservierung, u weil es bei manchen Gerichten besser passt

    - (Salinen Austria haben richtig gutes Salz!)

    Speisesalz (jodiert) weiß

    - als Tafelsalz u in der Küche


    Zum Einlegen und Einkochen sollte kein jodiertes Salz verwendet werden,

    da das Jod mit dem Gemüse unschöne Farbspiele aufführt (u dann keiner weiß ob es genießbar ist oder nicht :/)


    Makoto :

    An die verschiedenen Farben zur Vermeidung von Irrtümern hatte ich noch nicht gedacht - hat sich aber so ergeben!


    Aus Erfahrung:

    solle Salz feucht werden - im Sommer den teilgranulierten Block mit Schlägel bearbeiten u Salz dann austrocknen lassen.

    ist danach als ob nichts gewesen wäre :saint:

    Ist aber kein Problem mehr seit wir es in den 10kg Plastikeimern lagern.

    Ich kann euch folgende Maßzahlen aus der Architekur geben,

    die mein Cousin mal ausgearbeitet hatte:


    Minimale Anforderungen für einen klassischen Haushalt im Zeitraum von 1700-1850, ca. 7 Personen

    Raum Mitteleuropa im ebenen, nicht mittel-hochalpinen Raum (!!)


    ANGABEN pro PERSON !!


    12m² Wohnraum (Schlafen, Essen, Hygiene, ...) --> heute werden 28m² als mind. Wohnfläche pro Pers gerechnet!

    120m² Nutzraum (Werkstätten, Lager, Schlachtraum, Selch, Darre, ...)

    2000m² Wirtschaftsfläche (Garten, Obst u Getreide/Kartoffelfläche)

    1/4ha Wald (Sammeln, Feuerholz für Heizen u Kochen)

    (OHNE Tierhaltung/Fleischproduktion!!)


    UND bei sesonalem Regenfall ist (ohne permanenter Wasserquelle/Zufluss) ebenfalls ein Aufbewahrungsbecken/behältnis zu berücksichtigen:20L Trinkwasser pro Tag

    + 18L Wasser pro Tag bei Tierhaltung

    + 60L Wasser pro Tag für Nahrungsmittelwachstum (Garten, ...)


    UND bei heutigem Standard (meine Ergänzung)

    20kWh Energie pro Person u Tag


    UND bei Tierhaltung/Fleischproduktion

    (Hühner, Kaninchen, Schwein/Ziege)

    18L Wasser pro Tag

    25m² Stallfläche

    100m² direkter Auslauf (Mistplatz, Zugänge, ...)

    1/4ha Wiese/Acker

    Habe vor zwei Jahren länger überlegt sowas an zu schaffen.

    Problem vor dem ich stand: Stromversorgung im Grid down - mit Generator nicht wirklich sinnvoll.

    Werde mich in den nächsten zwei Jahren intensiver diesem Problem widmen - vllt dann :/

    Pinzgauer braucht 12-15L im 'Normalverbrauch' (Straße, Wiese, ohne großartige Hindernisse u ohne auf die Tube zu drücken)
    20L+ wenn es durchs gedax geht, offroad (Wald Bergauf/ab) kann es auch mehr sein.
    Aber die beiden Tanks sind groß u einen Pinzi fährt man ja auch nicht leer^^

    Zitat von Rok im Beitrag #63
    • Für Warenwirtschaftsysteme brauche ich kein Internet, sondern PC und Strom. Somit kann man im Lager selbstverständlich Ware finden, da ein Lager-Scaner auch ohne Internet funktionieren kann. Abgesehen davon siehe ich im WWLager-System ( ist ein im PC installiertes Program) kann ich sehen, wo was im Lager sortiert ist. Ist natürlich mit etwas mehr Zeitaufwand verbunden, aber nicht unmöglich.
    •Somit kann ein Lebensmittel Geschäft die Ware telefonisch bestellen. Also wird es nicht zwangsläufig Lebensmittel Knappheit herrschen.

    • Moderne Kassensysteme sind nicht zwangsläufig mit Internet verbunden ( außer EC Terminals) auch werden die Daten so weder ans Finanzamt gesendet, noch hat dieses Zugriff drauf. Die Daten werden im Kassensystem, bei kleine Kassen auf eine SD Karte gespeichert, die dann online übertragen werden können, aber nicht müssen. Sie müssen auf ein Speichermedium gespeichert werden, so das sie bei Bedarf ( Prüfung) aufrufbar seien müssen.


    Fürs Warenwirtschaftssystem brauchst du nur einen PC u Strom - das stimmt.


    Aber nur dann wenn das WWS auch lokal am PC gespeichert ist - das ist nicht der Fall!



    Jeder User/Arbeiter/Angestellte meldet sich mit 'seinem' Passwort am PC/Scanner/... an - und steigt so in

    seine

    'Benutzeroberfläche' ein.


    Über Internet - mit der Zentrale/Server verbunden!


    Kein Internet - kein Einloggen ins System - keine 'Benutzeroberfläche' mit Warenwirtschaftssystem! - Keine Daten wo/wieviel/was an Ware!


    Alle größeren Logistiker arbeiten auf 'Netzwerk-Basis'


    (größer ist hier als 30+Mitarbeiter zu sehen! - Spar, Hofer, ... zählen da wohl als supergroß)


    Netzwerkbasis macht in unserem JustInTime System derzeit ja auch Sinn - Jeder kann von überall auf alles (im Rahmen seiner Berechtigungen) zugereifen, und ordern, senden,...!



    Ohne Internet kann sich die Kassierin nicht in die Kassa einloggen! ohne einloggen kein kassieren...


    keine autom. Waren-Ausgungserfassung - keine autom. Nachorderung!



    Wie gesagt, sofern Lokal und Tel./Fax Kommunikation OK - ist es zu schaffen/überbrücken.


    Wenn Österreich, oder auch nur die großen Zentren ausfallen.....

    Betula hat den 'Krisenalltag' an der Front im Handel schön beschrieben.
    Ich kann euch ein paar Infos zum Dahinter im Logistikzentrum geben (wir hatten vor ein paar Jahren ein lokales Problem mit durchtrennter Standleitung).

    So lange Handy-Kommunikation möglich ist, kann ein Bundesland-weiter Ausfall gemeistert werden.
    Alternativ wenn analoge Telefonleitungen vorhanden sind genauso (Fax).
    Bestellungen werden per Foto/Fax an eine andere Niederlassung die vom Ausfall nicht betroffen ist, weitergeleitet - und so kann der Nachschub aufrecht erhalten werden.
    Das Logistikzentrum selbst kann auch bei 'dynamisch/chaotischem Lagersystem' bedient werden, da per Tel. die Ware den Lagerplätzen zugeordnet werden/gefunden werden kann.
    Lieferscheine/Zustelladressen kommen mit der Nachschublieferung (Zeitverlust 1-3h).
    Soweit nicht weltbewegend u durchaus nicht 'unhandelbar'!
    Kann auch für 1-2Wochen durchgezogen werden.

    Wenn der Ausfall Landes/Österreich/DACH-weit ist - ODER die Kommunikation nicht mehr gegeben ist:
    Ka.ke am dampfen!
    Durch die dynamischen Lagersysteme die inzwischen bei allen größeren Logistikzentren eingesetzt werden,
    ist es unmöglich auch nur einen LKW mit georderter Ware zu beladen, da diese Ware irgendwo im kompletten Lager verstreut liegt.
    Selbst kleine Lager mit SEHR gutem Personal (Gedächtnisprotokolle) stoßen da an ihre Grenzen,
    da 98% der Verpackungen nicht viel Auskunft über den Inhalt liefern (Hersteller Artikelnummer ist NICHT Verkaufs-Artikelnr.),
    und interne Beschriftungen mit QR oder Strichcodes ohne Computer/Internet/Web-Zugriff wenig Aufschluss auf Packungsinhalte geben.
    Scanner zum ein/auslagern der Ware funktionieren nicht mehr, da sie am W-LAN hängen.

    In so einem Fall bleibt bereits die 1.Lieferung an Nachschubware aus (die Nachts erfolgen würde!),
    dh. bereits am 1. Tag nach dem Ausfall wäre der Mangel 'sichtbar' !
    That's just in time^^

    Zitat von consuli im Beitrag #42


    Zitat von Linda im Beitrag #41

    /1,5 wegen optimalem düngen:
    die Zahlen auf die du dich stützt stammen aus der konventionellen Landwirtschaft,
    die wissen was sie tuen u die wissen wie/wann/was sie düngen um an optimale Ergebnisse zu kommen.
    Rechne eher mit /0,75 wegen Ernteausfällen/Unwissenheit/fehlende Praxis
    bei sehr optimalen Bedingungen kannst du vllt um 5-10% steigern, mehr ist utopisch.


    Dass die Biogärtner von Gourmetbauer.de (woher die Zahlen stammen) chemische Düngemittel benutzen (ist bei Bio ja verboten), möchte ich bezweifeln.

    Möglicher Weise könnte man statt chemischer Düngemittel auch diese Terra-Preta-Wundererde nehmen. Mit der Terra-Preta-Schwarzerde erzielen viele Hobbygärtner ohne chemische Zusätze ganz erstaunliche Anbauerfolge. Man muss halt nur wissen wie es geht.

    Zitat von Linda im Beitrag #41

    In so einem System kannst du Vit/Protein u Kolehydrate abdecken, aber was dir immer fehlen wird ist das Fett !


    Ja, das müsste man doch noch extra einlagern oder mit anderen tauschen. So ein paar 5l Kanister Sonnenblumenöl lagern sich ja relativ platzsparend. Allerdings weiß ich nicht, wie lange sich halten.




    Gourmetbauer.de nimmt auch die Zahlen der konventionellen Landwirtschaft:


    '' Es werden durchschnittliche Erntemengen aus konventionellem Anbau der FAO (

    http://faostat3.fao.org/browse/Q/QC/E

    ) für das Jahr 2011 für Deutschland ausgewertet. ...''



    daher ist eine Steigerung um max. 5-10% realistisch!


    'chemische Düngemittel' in der konventionellen Landwirtschaft sind meist Salze u Mineralien - das wirst du im 'Kelleranbau' ebenfalls brauchen,


    besonders wenn du keine Pestizide u Fungizide verwenden willst.


    Da sind dann NÄHRstoffe die Basis der Bekämpfung von Mangelerscheinungen in Pflanzen - u gesunde Pflanzen sind resistenter gegen Pilz u Schädlingsbefall.



    Terra Preta erfolgreich einzusetzen erfordert Erfahrung und 'Kompost'/Lager-Platz !


    'Man muss halt nur wissen wie es geht.' - Genau! Melde dich bei mir wenn du es 3+ Jahre praktiziert hast


    (und die beste Terra Preta Umsetzung führt zu bescheidenen Ergebnissen, wenn von vorn herein die NÄHRstoffe fehlen - Salze/Dünger/Mineralien....)



    Sonnenblumenöl ist eines der schnell verderblichen Öle.


    Wenn du Öl lagern willst, nimm besser Olivenöl oder Kokosöl - auch hier ist Rotation alle 5 Jahre von Vorteil



    Zitat von rand00m im Beitrag #43

    Du solltest in deinem Szenario auch noch ein Klimagerät und Luftaustausch vorsehen. Sonst schimmelt dir der schas im keller schneller weg als du muh sagen kannst.
    Und eine Vorsorge irgendeiner Art gegen Schädlinge die sich dort ausbreiten werden.


    Luftaustausch ist deffinitiv erforderlich - allein um die Feuchtigkeit in Grenzen zu halten.


    ! zB. Glashaus im Sommer !



    Zitat von rand00m im Beitrag #43

    Mohn, Lein/Flachs, Nüsse, Erdnüsse, Sonnenblumen in deinem Szenario zwecks Fetten?


    Du kannst es vllt mit Erdmandeln u einer niederen Sonnenblumenart probieren.


    Wobei die Sonnenblumen wegen dem Kunstlicht wohl eher fraglich sind.


    Mohn/Lein - m² Ertrag zu Arbeitsaufwand... - da spiele ich abends eher 25 Partien Romy hintereinander - 2Monate lang!



    Erdnüsse haben einen empfindlichen Samen u sind bei mir noch nie was geworden.

    folgende Daten sind lt. Erfahrungen u Nachfrage bei Freunden (habe da keine harten Fakten)

    zum 24h Kunstlicht:
    die meisten Grünblatt Gemüse vertragen 24h Volllicht
    alles was Blüten/Früchte/Knollen ansetzt braucht 4-6h Ruhe
    (daher oft die 18/6 Formel, u die Diskussion bei Hanf 24/0-20/4)

    in unseren Breiten ist die Hauptanbauzeit Mitte April bis Mitte Sept. --> da haben wir 14+h 'Sonnenlicht'
    daher die Anbaufläche einfach so durch zwei dividieren funzt nicht.

    woher nimmst du die /1,5 für die doppelte Lichtintensität?


    zu deinen drei Stockwerken:
    normale Wachstumshöhe von Kartoffel/Kraut/Erbsen,... 60-80cm
    Substratbereich mind 20cm
    meine Angabe mit Raumhöhe 230cm für 2 Ebenen ist schon SEHR knapp bemessen - wie willst du da noch eine dritte unterbringen?

    /1,5 wegen optimalem düngen:
    die Zahlen auf die du dich stützt stammen aus der konventionellen Landwirtschaft,
    die wissen was sie tuen u die wissen wie/wann/was sie düngen um an optimale Ergebnisse zu kommen.
    Rechne eher mit /0,75 wegen Ernteausfällen/Unwissenheit/fehlende Praxis
    bei sehr optimalen Bedingungen kannst du vllt um 5-10% steigern, mehr ist utopisch.

    In so einem System kannst du Vit/Protein u Kolehydrate abdecken, aber was dir immer fehlen wird ist das Fett !

    Die Erdäpfel sind auf der rechten u die Äpfel auf der linken Seite des Regals und durch eine fixe Regalwand getrennt.
    Da der Raum an dieser Stelle am tiefsten ist (in dem Bereich ist kein Boden, sondern nur Sandbett)
    und sich dort unten der Abluftkanal befindet, haben wir mit dem Reifegas eigentlich keine Probleme.
    Da direkt über dem Regal die Zuluft ist, nimmt der stete Luftstrom das Ethen mit.
    Dort stehen auch die beiden Most/Apfelsaft/Essig Fässer u die Essigmutter.

    Das Sandbett war ursprünglich gedacht zum überwintern der Karotten, Pastinaken, Rohnen. Aber die halten draußen im Garten besser frisch.

    Ist bewußt so angeordnet, das wenn man bei der Tür reinkommt gleich zum Obst u den Kartoffen kann, ohne durch den ganzen Keller zu latschen,
    wenn man mal einen Korb leere Gläser runter trägt, dann kann man bis zum Ende gehen.

    Ist so ähnlich wie ein klassischer Erdkeller, da die hintere Wand zum teil gewachsener Fels ist,
    Temp ca. 8°C, mit permanentem (geringem) Luftaustausch.
    Die Kartoffel fangen meist Anfang/Mitte Feb zum austreiben an, aber da sollten sie dann eh schon in die Erde kommen.
    Wir haben auch in der Speiß Kartoffel gelagert, die liegen direkt am Steinboden. So halten die meist bis Ende März u werden als 2te Partie gesetzt.

    PS: auch Erdäpfel geben Reifegas ab ;)

    Indoor kann ich dir nicht weiter helfen, da ich keine Werte zu Erträgen bei 24h Wachstumsphase/d habe.
    Aber ich kann dir weiterhelfen für die Berechnung von einem Garten der eine Person ernährt in unseren Breitengraden, mit guten bis sehr guten Wachstumsbedingungen.
    (Folientunnel, Bewässerungs, Beschattungssystem, Speichermasse/Kälteschutz, Dünge-/Nährstoffgaben)

    8 Beete je 9x0,5m mit 2 Ernten pro Jahr (hier könnten je 2 übereinander angeordnet werden)
    8 Beete je 9x1,2m mit 1 Ernte pro Jahr
    + 2 Hühner die vom Überschuß/Abfall ernährt werden
    und du kratzt grade mal an einem Tagesbedarf von 1500kcal pro Tag
    bei minimalen 220m² inkl. notwendigen Bewegungsflächen (Ohne Dünger/Equipmentlager, ...)
    Raumhöhe mind. 2,3m !

    Das ist basierend auf Faustzahlen der Gärtnerei, u Ertragsstudien des Mittleider Systems.

    Da wir weniger Dosen u mehr Weckgläser u der gleichen haben, bzw. die Hobbock Eimer mit Getreide, Nudeln... sich nur stapeln lassen,
    haben wir unser Regalsystem umgebaut.
    Unsere Regale stehen jetzt nicht mehr parallel zur Wand, sondern im rechten Winkel
    und sie werden von vorne abgeräumt und von hinten neu bestückt.
    Das funktioniert recht gut, besonders wenn gängiges in der Mitte (Griffhöhe) positioniert ist ;)

    In der südlichen Stmk sind wir in der Lage direkt zu sehen ob gerade wieder irgendwo das Stromnetz schwankt u Bedarf da ist der mit der normalen Versorgung nicht gedeckt wird.
    Mellach (Gaskraftwerk) ist eines der wenigen kleinen KW die 'schnell'! zusätzlichen Strom liefern können.
    Grundsätzlich ist es stillgelegt, da wegen CO2-Emissionen unrentabel, aber zur Sicherung steht es Gewehr bei Fuß.
    Unser kleines Gaskw schickt dann Strom nach D oder F, und das kommt öfter vor als den meisten bewust ist.

    Habe diese Woche rüber geblickt u gesehen das die Schlote rauchen, da war in den Medien noch nirgends ein Thema von Schwankungsproblemen ;)