Beiträge von Grauer Wolf

    PippiLotta : Danke für deinen Input, ich denke das ist genau die Richtung die es braucht.


    Frage: Karotten, Kartoffel & Co. Im Erdkeller sicher toll zum lagern, in der Stadtwohnung eher schwierig. Aber wie ist es mit einkochen oder einfrieren? Nicht als fertige Mahlzeit sondern als "Rohzutat"?

    Von OBI haben wir so ca. 5Liter Kübel, grün, eckig, Deckel mit Scharniere und Belüftung bei absolut "mäusedicht" die wir auch über Wochen mit Erdäpfel gefüllt im Keller stehen haben.


    Sauerkraut und Rotkraut in Beutel sind halbwegs kühl gelagert, ideal im Kühlschrank, über Monate lagerbar.

    Karotten lagern

    Ich zitiere aus einen der vielen Kochbücher die zum Teil schon 100 Jahre alt sind.

    "Die praktische Hausfrau" von Berta Ridler, erschienen im Scholle-Verlag.

    Praktisch und zweckmäßig ist es, wenn man alle Wurzelwerksorten in SAND oder SANDIGER ERDE eingräbt, dem man eine pyramiden-, würfelförmige oder flache Form gibt. Das Herz der Pflanze muss daran bleiben und aus dem Sand hervorragen.

    In trockenen Kellern ist der Sand schwach zu befeuchten. Die zeitweise Kellerlüftung ist von großer Wichtigkeit.

    PS

    Ich habe dazu auch Mörtelkästen verwendet, weil diese platzsparend gestappelt werden können.

    Ich bin dafür dieses Thema hier nicht zu behandeln. Führt es doch unweigerlich zu stark differenzierten Meinungen und Spaltungen. Und das können wir zu unseren wirklichen Anliegen und Austausch nicht brauchen.

    Jede(r) soll und kann das mit der Ernährung halten wie er will.

    Fürs Wasserbad wäre mir der Bedarf an Wasser und Energie zu hoch.

    Die Dose, geöffnet oder ungeöffnet, im Feuer zu erhitzen wäre mir zu umständlich und wahrscheinlich müsste ich dann mehr reinigen als den Topf. und wenn ich schon nur mehr eine oder wenige Dosen habe, möchte ich den Inhalt mit Bedacht essen können.

    Bleibt für mich nur Variante 2.

    Im Laufe der Jahre haben sich meine Vorstellungen über die sinnvolle Bevorratung (für uns) laufend geändert. Heute sage ich, das ich dabei viel zu kompliziert gedacht habe. Was habe ich mich mit Listen und Menüvorschläge herumgeschlagen. Es war eine interessante Entwicklung die ich nicht missen möchte.

    Das Sortiment habe ich stark gekürzt. Nur solche Lebensmittel die ich auch zu Normalzeiten für eine "einfache Küche" verwende. Rotation und Lagerung ist daher sehr einfach und übersichtlich, auch ohne Listen.

    Im Gegenzug habe ich meinen Vorrat an gefriergetrockneter Nahrung ausgebaut.

    Im Bedarfsfall gibt es daher kein spezielles Menü.

    Zuerst werden die normalen Vorräte aus der Küche verbraucht.

    Dann der Notvorrat und in der Folge die gefriergetrockneten Mahlzeiten.

    Für den Fall das es ganz schlimm kommt kann ich noch auf einen Vorrat von NRG 5, Reis, Dinkelkörner und Linsen zurückgreifen.

    Wenn vorhersehbar ist das die Krise länger dauert, werde ich schon zwischendurch die gefriergetrockneten Mahlzeiten und NRG 5 einsetzen um eine Abwechslung über einen längeren Zeitraum zu erreichen.

    Je kritischer die Lage werden würde, umso mehr würde ich in den Büchern, die das Leben vor 100 Jahren beschreiben, nachlesen. Davon gibt es eine reiche Auswahl und sollten halt jetzt schon im Haus sein.

    Kalorien- und Nährwerttabellen habe ich bis jetzt nicht gebraucht und habe ich auch für meine Vorräte nicht zur Verfügung.


    Nachsatz

    Im Kurier vom 5.1.2020 war ein Bericht über Sauerkraut.

    U.a. ist dabei zu lesen: Tausend Kilometer ist die Chinesische Mauer lang. Die Arbeiter sollen beim Bau in der Antike gesäuertes Kraut mit Reis gegessen haben, um genug Kraft für die Errichtung zu haben.

    Sauerkraut in Packerln habe ich auch bevorratet.

    Je unauffälliger der Keller von außen ist, um so weniger erweckt er Interesse. Eine neue Kellertür lässt eher auf einen interessanten Inhalt schließen.

    In der Kellerröhre gibt es mehrere Varianten den weiteren Zugang zu erschweren bzw. zu verhindern. allerdings gibt es bei einen Keller andere Kriterien zu beachten. Eine, auch mehrere wasserdicht verschließbare Behälter können allerdings locker im Boden vergraben werden.

    Habe zum Wochenende auch wieder einmal einige der in Kalkwasser eingelegten Eier überprüft.

    Eingelegt im August 2018.

    Bei allen 3 Stück sind die Schalen gesprungen.

    Wo nur ein kleiner Sprung und somit wenig Austritt war, blieb das gefestigte Eiklar schön weiß und der Geschmack noch akzeptabel.

    Bei den stark aufgesprungenen Schalen mit starken Austritt, war das erstarrte Eiklar grau und nicht schön anzuschauen. Der Geschmack trotzdem so, dass ich diese Eier durchaus verkocht hätte.

    Ich würd auf jeden Fall eine "Alte Oma" Holzofen mit kombinierten Herd nehmen. Scahut vielleicht nicht soo toll aus aber mann kann dann kochen und heizen. Ich ärger mich heut noch das ich mir so einen Design Holzofen ohne Kochmöglichkeit gekauft hab.

    Wir sind sehr froh über unseren Herd mit Backrohr, haben bislang aber damit nur geheizt und kaum gekocht. Weil ich aber die Meinung vertrete dass man sich mit Geräten in ruhigen Zeiten beschäftigen soll, habe ich mich vor ein paar Tagen darüber gemacht.

    Und das war gut so! Einen Hefen mit Wasser drauf stellen ist ja kein Problem. Aber um eine Mahlzeit zu bereiten bedarf es (für mich) schon mehr.

    Die Herdplatte ist unterschiedlich heiß, jedes Holzstück gibt eine andere Hitze, will ich was zum kochen bringen, möchte ich nur warm halten usw.

    Es war ein Erlebnis für mich und ich bin sehr froh das ich geübt habe.

    Beim nächsten mal wird mir nicht mehr so viel anbrennen.

    HG

    Grauer Wolf

    Im August 2018 habe ich Eier eingelegt (1 Teil Wasserglas, 9 Teile Wasser).

    Im Mai 2019 musste ich 2 Stk. entsorgen.

    Im September 2019 nicht nur zum kochen noch ok, sondern auch als Frühstücksei (mit leichter Geschmacksveränderung).

    Da tu ich mir wieder leicht. Da ich "zwei Linke" habe ich vorwiegend ein paar gute Handgeräte - wie sie unsere Altvorderen hatten. Unabhängig von elektr. Strom, der dann wahrscheinlich ohnedies nicht zur Verfügung sein wird.

    Allerdings ein "Fichtenmoped" nenne ich mein eigen und übe auch damit.

    Das es, wenn man in den Wald geht, Spielregeln geben muss, ist (leider) eine Notwendigkeit weil es immer wieder einige "Gestörte" gibt die Schaden anrichten.
    So ist es auch seit Jahren schon notwendig dass in Skandinavien das Jedermannsrecht überwacht werden muss.
    Daher gibt es auch bei uns Aufsichtsorgane.
    Aus diesen Gründen finde ich es gut wenn es Plätze gibt wo man in Ruhe üben kann, wo man eine Notsituation durchspielen kann um später im Bedarfsfall die Situation zu beherrschen.
    Wenn ich mir entsprechende Fertigkeiten im Übungsgelände angeeignet habe werde ich im freien Gelände keine Schwierigkeiten irgendwelcher Art haben, niemand wird mich entdecken
    und ich werde draußen meine Ruhe haben. Unabhängig davon ob ich freiwillig und gerne hinaus gehe oder ich der Not gehorchend hinaus gehen muss.

    ..... aber es könnte mir ja die Zeit davonlaufen. So taufrisch bin ich (und so manch anderer in der Szene) ja auch nicht mehr.
    So stellt sich mir die Frage: Kann ich Arbeiten, die ich derzeit noch halbwegs erledigen kann, auch in 2 - 3 Jahren auch noch durchführen?
    Als Beispiel möchte ich die Bearbeitung von Brennholz anführen.
    Unser "ofenfertiges" Holz in der BOL reicht für ca. drei Jahre. Zusätzlich haben wir noch Brennholz in 1 Meter Stücken, das vor Verwendung noch geschnitten und gehackt werden muss, vorrätig.
    Diesen Vorrat habe ich nun weil
    derzeit elektr. Energie für die Kreissäge vorhanden ist,
    die Müllabfuhr für den Abtransport der Sägespäne und Mist funktioniert
    und ich mit Freude an die Arbeit gehen konnte,
    bearbeitet.

    Welche vorgezogene Arbeiten/Einkäufe könnten noch sinnvoll sein?
    Sägen und Hacken und andere Schneidgeräte schärfen lassen?
    In die Jahre gekommene Haushaltsgeräte (Waschmaschine, Kühlschrank usw), erneuern?
    Einen Festnetzapparat zusätzlich zum schnurlosen Telefon anschaffen?
    Für das Fahrzeug eine Reservebatterie besorgen?

    Was haltet ihr davon, was fällt euch dazu noch ein,
    fragt euch Grauer Wolf

    Zitat von Ali Mende im Beitrag #1
    Bekannte haben im Paradeisergarten freistehende 1000L-Plastik-Behälter zum Bewässern.
    Wie kann man da Algenwuchs im Wasser vermeiden. Es wurden die Behälter jetzt mit Folie gegen Sonneneinstahlung geschützt, das hilft zwar, aber nicht genug. Wie kann man das günstig verbessern?
    Hat hier jemand von euch Erfahrung, oder eine Idee?

    Bei Notwendigkeit sollte die Reinigung des Behälters mittels "Kärcher" usreichen.

    Ich bevorzuge da eine einfache Lösung und habe in der Wohnung an drei strategisch guten Plätzen einfach Batterie-Taschenlampen hinterlegt.
    Davon weiß jeder in der Familie Bescheid und jeder findet die Lampen auch bei Dunkelheit.
    Ideale Plätze sind dafür im Vorzimmer, in der Küche und im Schlafzimmer.
    Zum Teil liegen die Lampen griffbereit in einer Lade, man könnte diese aber auch einfach mit der Handschlaufe an der Wand hängen.

    Leider haben ja die bewährten Projektoren ein Ablaufdatum, spätesten dann, wenn die Lampen nicht mehr erhältlich sind.
    Daher habe ich alle meine Dias und Super 8 Filme gescannt.
    Hat zwar Zeit und Geld gekostet, dafür aber habe ich nun leichten Zugang zu den alten Bildern und Filmen.
    Und die Enkelkinder freut es zu sehen wie ihr Papa klein war.