Beiträge von Scavenger

    Ja das ist leider sehr ärgerlich.


    Wenn man das Telefon tatsächlich nur für den Notfall hat, würde ich es als Österreicher dennoch nicht entsorgen:


    Der Provider A1 und alle seine virtuellen Provider (bob, yesss,...) haben einen Roaming Vertrag mit Thuraya, der es einem mit einer Simkarte von A1 erlaubt, im SatNetz zu telefonieren. Die Kosten pro Minute sind zwar gesalzen (ging gegen EUR 3,50), für ein Notfallkommunikationsmittel jedoch erträglich (ich geb ja keine Kochrezepte durch im Notfall).

    Bei Yesss kann man Verträge in einem Tarif abschließen, der keinerlei monatliche Kosten verursacht und (im Gegensazu zu Wertkarten) auch nicht jährlich aufgeladen werden muss. Man bezahlt nur, wenn man auch "konsumiert".

    Du musst mir gar nichts "bejahen" - niemand muss das. Jeder hat seinen Standpunkt und seine Lebensweise. Trotzdem behalte ich mir vor, ein "guter Samariter" zu sein und definitiv auch an andere Menschen zu denken ;)

    Sicher nicht angenehm, aber es gibt schlimmere Orte um eingeschneit zu sein als ein Krankenhaus mit Kantine und Betten. :)

    Es kommt prinzipiell darauf an, wie gut die Vorsorge im jeweiligen Krankenhaus ist. Manche haben das sehr gut im Griff, in anderen ist da definitiv großes Verbesserungspotential gegeben.

    Einspruch: Es gibt auch in der heutigen Zeit Extremwetterlagen, mit denen der Wetterdienst nicht mal ansatzweise in deren Dimension rechnet.

    Dezember 2017 (noch nicht lange her): https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2883403/

    Klar kann man sich auf alles vorbereiten. Bei deiner Statistik lässt du aber aus, dass ein sehr hoher Prozentsatz derer, die darauf angewiesen sind, in einer Pflegestufe jenseits der Stufe 4 lebt, meistens bettlägerig und im hohen Alter ist. Die sind auf jegliche Hilfe in jeder Art angewiesen und deren Medienbeobachtung beschränkt sich zumeist, dass sie mit einem Radio berieselt werden.

    Wenn es eine zu erwartende Wetterlage gibt, wird auch zumeist in entlegenen, gefährdeten Gegenden genau das gemacht: ins KH verlegt.


    Nur um wieder auf den Ausgang der Diskussion zurück zu kommen: Das ist keine Übung die man machen "kann", sondern für diese Menschen ein Ernstfall. Das und nichts anderes habe ich am Ausgangsposting bekritelt.


    Außerdem habe ich etwas gegen eine Art "elitäre" Lebenseinstellung wie "Schauts euch die Trottel an, die nix Zhaus haben - wir sind so super weil wir daran gedacht haben" - ja: ist super, toll und ich freu mich für diejenigen, die es behirnt haben, für sich vorzusorgen.


    Ich, als Einsatzkraft, die in solchen Situationen nicht nur "auf sich" schaut, sehe jedoch auch das viele Leid, welches durch diese "ach so lustigen Übungen" entstehen kann. Und wenn man halt zu den 0.17% gehört, ist es demjenigen auch ziemlich egal ein statistischer Ausreißer zu sein, wenn das dringend benötigte Medikament oder die dringend benötigte Behandlung (auch im Jahr 2019) auf Grund widriger Umstände nicht durchführbar/erhältlich ist. Das ist ein menschliches Schicksal und wir sollten vielleicht soweit menschlich sein, hier nicht Achselzuckend "Selber Schuld ätschibätsch" zu gifteln.


    ich habe fertig.

    Satellitentelefone wird es wohl auch nur wenige geben, oder? Jeder Streifenwagen wird damit wohl kaum auszustatten sein. Das heißt in so einem Fall funktioniert die Kommunikation immer nur sehr bedingt.


    Müssen BOS bei Satellitentelefonen eigentlich die selben Tarife zahlen wie Privatpersonen? :/

    Ich kann nur meine Erfahrung aus einem (!) Bundesland weitergeben: SatCom ist in der Regel ab Bezirksebene vorhanden. Gewisse Funktionen dort haben auch ein mehr oder weniger persönlich zugewiesenes.


    Rest gerne privat - das geht zu sehr in Bereiche die sensibel sind.

    Zumindest sind die Akkus, die den Handymasten noch ein paar Stunden versorgen können, dann aufgebraucht. 2017 gabs ein ähnliches Szenario quasi über Nacht in Völkermarkt mit schweren Eisstürmen, die großflächig für einen Stromausfall inkl. umgeknickter Funk- und Mobilfunkmasten sorgten. Selbst die Einsatzkräfte konnten hier in der Erstphase Funk nur sehr bedingt (enge Tallage) einsetzen. Man hat sich dann mit Satellitentelefonen beholfen.

    Alles gut und schön. So denkt ihr, so denke ich und mit Sicherheit auch viele der Betroffenen.


    Ich wollte eigentlich nur auf den Satz "die habens gut, die können Ihre Resilienz testen" antworten - die können nicht - die MÜSSEN. Und das ist für eben diese Menschen mitunter ein Unterschied, ob der Fernseher mal für ein paar Stunden nicht geht, oder die Heimdialyse nach 4 Tagen (trotz Vorkehrungen) nicht mehr...


    Weil auch der angesprochene Yeti braucht irgendwann wieder seine Ladung - mit Solarstrom wäre dies derzeit in den Gebieten definitiv nicht möglich.

    Hat halt mit "Übung" nicht viel zu tun. Das ist für viele ein Ernstfall. Was halt oft nicht bedacht wird: Es gibt Menschen, die sind gesundheitlich davon abhängig, Strom zu haben

    Es ist aber schon ein kleiner Unterschied, ob die UserDB von Teamviewer gehackt wurde, oder nur der einzelne User, weil er Passwörter halt gern doppelt verwendet.


    Ersteres ist ein tatsächiches Risiko für alle User, letzteres einfach Faulheit des betroffenen Users.

    Man kann sich bei Katwarn auch für SMS Alarmierung registrieren, die wesentlich verlässlicher funktioniert. Die App hat anscheinend bei neueren Androiden teilweise Probleme mit dem Energiesparmodus, der sie im Hintergrund abdreht.


    Einfach eine SMS mit dem Text "KATWARN PLZ" an die Nummer 0800 911 900 schicken. Also z.B.: "KATWARN 9020" für Klagenfurt am Wörthersee.


    SMSen sind bisher immer angekommen.

    https://www.saurugg.net/2019/b…l-und-das-grosse-erwachen


    Lesenswert!


    Was können wir als Preparedness Maßnahme daraus ziehen? Installiert die App von Notruf Niederösterreich: Hier kann man via Internet einen Notruf absetzen (das System hat Gestern auch funktioniert). Das ganze ist in Sonderfällen wie Gestern nicht nur auf NÖ beschränkt. Einsätze werden von Notruf 144 dann in die zuständige Leitstelle weitergegeben.


    https://play.google.com/store/…eu.medicalit.notruf&gl=AT

    Bei mir ist der Fehler das erste Mal gegen 9:15 mit der eigenen 05er Nummer bekannt gegeben worden. Wenn ich einen Meldeweg von vielleicht 10 Minuten einrechne, wird das bei uns wohl so gegen 9 Uhr losgegangen sein.

    Mittlerweile sind wir von Aussen wieder seit einer guten halben Stunde normal erreichbar.

    Logischer wäre für mich ein Verschlusssystem wie z.b. bei den Glucosebeuteln von Dextro-Energen. Das hat einen abgeschlossenen Verschluss, den ich auch halbwegs sauber halten kann und der nach dem Öffnen sauber zu benutzen wäre. Die Materialkosten sind definitiv vernachlässigbar (und man müsste nichts neu erfinden).


    IMG_20191010_145240.jpg


    Wäre vielleicht ja eine Anregung für die Version 2.0 :-D

    Für den Fall, dass das Wasser tatsächlich etwas hat, stellt sich für mich folgendes Problem dar:


    Ich penetriere die Aussenhülle, die mit dem kontaminierten Wasser in Kontakt war, mit einem Strohhalm (=Erstkontakt Strohhalm + Kontaminierte Oberfläche) und bringe dadurch die Oberflächenkontamination, zumindest von dem eingestochenen Bereich (der ja als Material dann durch den Strohhalm in den sauberen Bereich reingedrückt wird, direkt wieder in das gefilterte Wasser ein.


    Die Logik erschließt sich mir deshalb leider nicht, ausser ich mach den Aussenbereich mit etwas desinfizierendem sauber - was dann durch die Osmose als gelöster Stoff wieder zu einer Stoffeinbringung ins eigentlich saubere Wasser führt.


    Die Idee an sich ist gut - ich schmeiss ein paar Beutel über Nacht ins Wasserloch und am nächsten Morgen hab ich sogar ein mit Nährstoffen angereichertes Wasser. - die Ausführung ist für mich hygienetechnisch zumindest unlogisch.

    Wurde bei uns im regionalen Radio schon in der Früh, jeweils kurz als Moderation nach den Nachrichtenblöcken, angekündigt. Ich war mit einer kleinen Gruppe zu dem Zeitpunkt beim Nibelungenmarsch in Pöchlarn unterwegs und konnte die Signale deswegen im Freien natürlich gut wahrnehmen.


    KatWarn hat ausgelöst und auch die Katwarn SMSen sind gekommen.