Beiträge von Scavenger

    Ich stehe übrigens in keiner Geschäftsverbindung zum verlinkten Shop. Wollte damit nur zeigen, dass es immer noch Anbieter gibt, die einfach ihre Ware verkaufen und nicht aus Situationen Kapital schlagen wollen, sondern eher auf Kundenbindung setzen.

    "Du kommst hier nicht durch" gibt es nicht.

    Uh das würde ich nicht unterschreiben. Es gibt sehr wohl Möglichkeiten, auch in Österreich, ein gewisses Areal oder Gemeinde komplett, auch mit Zwangsmaßnahmen, dicht zu machen.


    Ein erstes Beispiel davon hat jeder in den Nachrichten am Brenner mitverfolgen können. Dort wurde ein Zug mit mehreren hundert Passagieren für mehrere Stunden behördlich festgesetzt und damit auch schon in die individuellen Freiheitsrechte eingegriffen.

    Netflix würde wohl Überstunden machen. Mein Nachtelf Hunter in World of Warcraft würde wohl auch wiederbelebt werden. ;)


    Ich habe Lebensmittel und auch Wasser für mehrere Wochen daheim eingelagert. Gesetzt dem Fall, dass die Strom- und auch Wasserversorgung normal funktioniert, würde ich es wohl als bezahlten Urlaub (Höhere Gewalt - in dem Fall sogar die Staatsgewalt zwingen mich ja dazu) sehen.


    Entsprechende Schutzausrüstung und auch Medikamente sind vorhanden. Das sitz ich locker aus.

    Kriegt ihr keine spröden Hände, Ausschläge durch all diesen Desinfektionsmitteln?

    Was ich da alles lese, was ihr an Desinfektionsmitteln gelagert habt oder noch wollt.. WOW!

    Wie wäre es wenn man ganz einfach Vinyl- oder Latex- Handschuhe benützen würde?

    Ich benutz, dienstlich bedingt, sehr oft Desinfektionsmittel am Tag - und ja, man bekommt zumindest anfangs wirklich teilweise spröde Hände. Bei mir war es der typische Anfängerfehler, dass ich dachte, das Desinfizieren reicht aus. Nein: man sollte auch die Haut entsprechend pflegen. Also nach der Einwirkzeit mit einer entsprechenden Creme eincremen. Irgendwann hat man in einem Gesundheitsberuf aber eh eine entsprechend geeichte Haut - da wirds dann (fast) schon egal.


    Sterillium classic aber auch skinman soft habe ich dabei als relativ gut bisher empfunden. Sterillium Virugard setzt mir aber auch zu.


    Die ganze Zeit mit Handschuhen herumrennen ist da wesentlich schlimmer. Ausserdem greifst du dir unbewusst ja auch damit ins Gesicht.

    wie muss man den warten? Muss man den immer wieder einschicken ob er noch geht oder so?

    Der Defi macht periodisch einen Selbstcheck, ob alles in Ordnung ist. Falls das nicht mehr der Fall sein sollte, meldet er sich.

    Ausserdem ist das Elektrodenpackerl sowie die Batterie mit einem entsprechenden Ablaufdatum versehen - das muss also immer wieder mal getauscht werden.

    Wie ist das mir der Schutzfunktion von Ffp2 Masken beim Coronavirus - reichen die aus? Weil ich finde keine ffp3 mehr zu einem bezahlbaren Preis.

    Wurde eh schon von Ben beantwortet aber zur Vollständigkeit: Ja, reichen aus wenn man nicht gerade direkt im Umfeld mit Infizierten arbeitet (als med. Personal).

    Ich trenne es ein wenig in "alltagsmedis" und "SHTF Abteilung".


    Generell habe ich eine kleine Hausapotheke, in der ich die Medikamente aufbewahre, die man in einem normalen Umfeld halt so braucht.

    In meinem Vorrat habe ich 4 Laden, in denen ich Medikamente entsprechend ihrer Wirkstoffgruppe sortiert lagere. Hier auch größere Stückzahlen bei einigen eventuell in einer Krise relevanten Stoffen wie z.B. Paracetamol oder Ibuprofen.
    Verbanddstoffe lagere ich in kleineren Kisten ("normal" und "critical bleeding")


    Erste Hilfe ist bei mir ein ganz eigenes Thema. Hier habe ich einen sehr umfangreichen Notfallrucksack inkl. Defibrillator, Sauerstoff und co im Auto als ständigen Begleiter. In Der Wohnung habe ich eine eigene Notfalltasche mit einem ziemlich ähnlichen inhalt - bis auf den Defi.


    Stationär kann ich auch noch auf eine komplette Monitoring-Einheit zurückgreifen sowie einen manuellen Defibrillator.


    Am EDC-Rucksack und auch auf einer Kopfstütze im Auto hängt auch ein umfangreiches IFAK.

    Ich hab immer schon ein allgemein gehaltenes CBRNe Set (mit klarem Schwerpunkt auf Pandemie) Zusammengestellt gehabt. Dahingehend also keine Veränderung in meiner direkten Vorbereitung auf diesen Fall.


    Was ich dennoch gemacht habe:

    Sterillium ein wenig aufgestockt.

    Trinkwasservorrat im Haushalt nochmals aufgestockt.

    Baschaffungswege für Schutzmasken geklärt und getestet.


    Was ich seit jeher mache:

    Eine "Schwesternflasche" mit Desinfektionsmittel ist mein täglicher Begleiter und wird nach allen Situationen, in denen ich Dinge berührt habe, die als Keimschleudern bekannt sind (Einkaufwägen, Liftschalter, Eingangstüren,...) auch eingesetzt.

    Händewaschen ist bei mir sowieso ein kleiner Zwang - da muss ich also nichts ändern :-D


    in meinem EDC führe ich auch immer schon eine FFP2 Schutzmaske mit - in Kombination mit meiner Brille ergibt das dann schon einen guten ersten Layer.


    Menschenansammlungen, wie jetzt z.B. die ganzen Faschingsfeiern, meide ich generell so gut wie es irgendwie geht.


    Was ich in der Firma anregen konnte:

    Wir haben viel Kundenverkehr und als Betrieb mit medizinischer Abteilung seit jeher überall für die MitarbeiterInnen die Möglichkeit sich die Hände desinfizieren zu können.

    Zusätzlich hatte ich im Jänner angeregt, auch für die KlientInnen eine einfache Möglichkeit zu schaffen: 2 Desinfektionsinseln mit Touchless Desispendern stehen jetzt bald mitten im Weg und man muss quasi daran vorbei.

    Einen Großteil meiner Langzeitprodukte habe ich seinerzeit direkt aus den USA importiert. Dort ist ja, was das angeht, Schlaraffenland mit ihren "Buckets".

    Sonst ähnlich wie Jab - Survivor Food direkt, einen größeren Teil auch bei dauerbrot.de und conserva ist mittlerweile auch eine sehr gute Adresse.

    Ich hab mehr oder weniger eine gut gefüllte Speisekammer aus der heraus ich koche und dementsprechend rotiere - die ist vielleicht etwas besser befüllt als sonst so aber da wird mir nur selten etwas schlecht. Damit alleine denke ich schaff ich 14 Tage ohne größere Einschränkungen.
    Dosen hab ich an "normalen" Dosen so ca. 1 Woche bevorratet (da hab ich jedoch auch ziemlich viel abgebaut in den letzten Wochen - bewusst) - also nichts, was man nicht Rotieren kann - Ein Vorrat für 15 Tage aus Langzeitdosen (das sind Dosen, die 10 Jahre haltbar sind) rundet das "frische" Angebot ab.


    Der Rest? Reis, Nudeln, Mehl, Und dann kommt das Pulverfutter - Das ist mehr oder weniger ewig haltbar (ich rotiere gerade die Dinger aus 2015) und wird nicht so schnell schlecht, wenn man es gut lagert. Durch eine Trennung 2018 hatte ich mehr oder weniger plötzlich eine Verdoppelung meiner bisherigen Langzeitvorräte und hab deswegen momentan für einige Monate eingelagert.


    Last-Line wäre ein gutes Monat NRG-5 und ein mittlerweile neuer großer Convar-7 Vorrat.

    Der Rush 72 ist seit vorigem Jahr auch mein Fluchtrucksack. Er bietet mir sehr viele Möglichkeiten Kleinkram gut geordnet und schnell zugreifbar unterzubringen, hat aber dennoch ein großes Hauptfach, in das man einzelne Taschen sehr gut einsortieren kann.

    Das Aussehen des Rucksackes spielt bei mir hier eher eine untergeordnete Rolle. Ich hab ihn in Schwarz gekauft.

    Salzburg und Kärnten sind die einzigen Bundesländer, die sich, nach ein paar Tagen intensiver Arbeit, mehr oder weniger aus dem Netzverbund abkapseln könnten. Kärnten könnte durch die Drauwasserkraft somit einen lokalen Schwarzstart inkl. Eigenversorgung annähernd schaffen - wie das dann aber in weiterer Folge mit dem ausweiten des Versorgungskreises aussieht ist nur Theorie.

    Trotzdem sollte eine pflanzliche Ernährung auch in der Krise nicht vernachlässigt werden, wenn man geschickt im Anbau ist und weis was gesund und nahrhaft, bzw, leicht anzubauen ist, ist man klar im Vorteil. Ich kenne den Protein und Nährstoffgehalt von fast allem heimischen Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten fast auswendig. (weil ich mich seit Jahren damit beschäftige).

    Trotzdem ist es eine selbstauferlegte Einschränkung, die ich als "Luxusproblem" sehe.


    Du schreibst über die Vorteile der pflanzlichen Ernährung und vergisst dabei, dass die "Allesesser" diese Vorteile ja sowieso nutzen, aber eben auch die tierischen Produkte verwenden. Diejenigen, die sich auf eine Ernährungsschiene einschränken sind die, die sich NUR auf das Pflanzliche verlassen. Und ich hoffe zwar, dass wir das alle nie erleben müssen, aber den Veganer zeigst mir, der nach 7 Tagen ohne Mampf bei einem frisch erlegten Tier und dem damit verbundenen Futter dann "Nö das geht gegen meine Einstellung" sagen wird.


    Wie gesagt: Luxusdiskussion

    Solange unsere Gesellschaft und deren Errungenschaften der Vollversorgung einwandfrei funktioniert, kann sich jeder so aus dem Sortiment bedienen, wie er/sie es für sich am besten findet.


    Wenn man sich gedanklich ernsthaft mit einer Versorgungskrise und deren Folgen auseinandersetzt, wird man schnell merken, dass derartige Prinzipien genau so lange halten werden, bis der Magen sich das erste Mal deutlich melden wird. Echten Hunger kennen wir nicht als Gefühl - Wir sind in allen Belangen überversorgt und können täglich aus hunderten wenn nicht tausenden Angeboten wählen, was wir unserem Körper zuführen wollen.


    Mein Großvater war im WW2 in der Nähe von Stalingrad stationiert. Als sie eingekesselt wurden, haben sie, mangels Alternativen, nach einer gewissen Zeit sogar die damals noch mit organischem Zellstoffkleber versetzten Tapeten von den Wänden der Wohnhäuser gekratzt und gemeinsam mit ein paar Ratten und (wenn die nicht mehr da waren) Lederstücken von Schuhen zu einer "Suppe" gekocht. Nur als kleines Beispiel, was echter "Hunger" aus einem macht.


    Das war eine der schlimmsten Erfahrungen seines Lebens und dementsprechend hat er (als einer der wenigen Glücklichen, die damals da noch raus gekommen sind) immer für einen gut sortierten Vorratskeller gesorgt.


    Natürlich kann man sich auch vegan vorbereiten. Das soll doch bitte jeder so halten wie er/sie es will. Ich glaube nur nicht, dass diese selbst gewählte Einschränkung eine echte Krise aushalten wird. Sobald die eigenen Vorräte blank sind, wird man das nehmen müssen, was halt da ist.