Beiträge von scavenger

    Holt ihr euch die Tests?

    Wir verwenden eben diese Tests seit Dezember bei uns in der Familie. Ich geh mich sicher nicht für ein paar dieser Tests, die ich sowieso daheim hab, womöglich stundenlang vor einer Apotheke anstellen.


    Warum sie die nicht einfach "an einen Haushalt" verschicken - die gemeldeten Einwohner haben sie ja - entzieht sich meinem Verständnis.

    Sollte die Steuerung der Wasserversorgung nicht als kritisches, und schützenswertes, System gesehen werden, dann liegt der Fehler eine, oder mehrere, Ebenen höher.

    Offensichtlich ist es hier so gewesen - wir kennen den Hintergrund nicht anhand eines Artikels.

    Jedoch ist die Möglichkeit eines Fernzugriffes nicht generell ein Securityproblem.


    Bei tatsächlich kritischen Systemen sollte es so einen, wie du richtig bemerkt hast, sowieso nicht geben.

    Meistens wird das dann halt aus Bequemheit installiert - und DAS ist dann das eigentliche Securityproblem: Installationsrechte bei Benutzern, die nicht wissen was sie tun.

    Ich hab ein Tiefgaragenauto - er steht bei mir daheim in der TG und auch während der Arbeitszeit in einer TG. Die Mineralwasserflaschen sind in einer "Kühlbox" gut isoliert und waren bei mir noch nie gefroren. Bezüglich der Akkus: die CB Funke hängt direkt am Bordnetz - der ist es also egal. Das SatPhone wird einmal im Quartal geladen und auf Funktion geprüft. Bisher hatte ich hier noch keine Mängel (auch nicht im Winter). Das Satphone selber ist jedoch in einer dichten Pelibox untergebracht und dort nochmal in Luftpolsterfolie eingewickelt :)

    Was macht es denn für dich zu einem BOV?!

    Recht einfach: Es bringt mich von A nach B auch wenn es initial eine Krise gibt. Eine Tankfüllung hab ich auf Lager :-)


    Außerdem ist er recht umfangreich von mir ausgestattet worden, um auch mal 3 Tage irgendwo autark durchzustehen und im Winter auch mal im Notfall bei Minusgraden im Auto schlafen zu können, wenn es gar nicht anders geht. Ich hab umfangreiche Kommunikationsmöglichkeiten (SatPhone, CB Funk,...) darin verstaut und komm damit in alle meine Sicheren Orte ohne gleich ein Expeditionsfahrzeug zu brauchen :-)

    Was ist eigentlich eure Meinung dazu, das die kritische Infrastruktur nicht mehr vorgezogen wird.

    Ich kann das nur bestätigen - wir hatten bis Vorgestern alle Vorbereitungen zu treffen um eine Impfaktion bei uns im Haus zu organisieren und Gestern wurde alles abgesagt.

    Auch der Rettungsdienst wurde bis auf Weiteres vertröstet, da die noch vorhandenen Dosen logischerweise für die Zweitimpfung der bereits geimpften Bevölkerung zurückgehalten wird.


    Alles in allem eine sehr unerfreuliche Situation.

    Irgendwer wird die Fäden in die Hand nehmen müssen um gemeindeintern EOrgs, Leuchttürme (so sie denn vorteilig sind), und weitere Mitspieler im Blackoutszenario in der Organisation einzubinden.

    Nicht irgendwer: die behördliche Einsatzleitung lt. SKKM Richtlinie stellt immer der Bürgermeister. Der ist dafür in seinem Bereich zuständig und hat das zu veranlassen.

    Kärntner Gemeinden haben sehr grosse Löcher in ihren Kassen. Sieht mal euch nur die Strassen an, die die haben (Autobahn ausgeschlossen).

    Da wird gespart bis zum geht-nicht-mehr.. Die werden das nicht stemmen können.

    Interessanter Standpunkt - In meiner Heimatgemeinde wurden die Durchzugsstraßen gerade komplettsaniert und bei dieser Gelegenheit auch gleich noch Fernwärme, Glasfaser und generell die Wasserleitungen neu gemacht bzw. getauscht. Und wenn ich meinen Arbeitsweg nicht auf die Schnellstraße , sondern auf die Bundesstraßen verlege, hatte ich mindestens in einer der kleinen Ortschaften genau dasselbe: Baustelle wegen Straßensanierung.


    So verschieden sind halt die Beobachtungen ;)


    Im übrigen haben Kärntner Gemeinden im Österreichvergleich eine der geringsten Verschuldungen...

    In unserer Gemeinde wurde ein fixes für die gesamte Wasserversorgung schon vor einigen Jahren angeschafft - und jetzt dann ein mobiles. Das hat den Vorteil, dass man der Lage entsprechend flexibel bleibt. Man kann damit dann z.B. auch den Milchbauern (es gibt aber gsd eh nicht mehr viele, die nicht schon selbst vorgesorgt haben) unter die Arme greifen und wenigstens dafür sorgen, dass ihre Kühe nicht elendig wegsterben.


    Feuerwehren sind bei uns von jeher gut mit Notstrom versorgt und beüben das auch regelmäßig - die sind mit dieser Aktion auch nicht gemeint.


    Jede Notstrommöglichkeit mehr ist eine sinnvolle Anschaffung.


    Von "Leuchttürmen" würde ich persönlich mich immer fernhalten. Die ziehen sehr viele Motten an....

    Sehr sinnvolle Investition!


    Viele Gemeinden haben hier aus den bereits erwähnten "Combined-Success" Übungen gelernt und bereits auf Eigeninitiative hin z.b. die Notstromversorgung für die Wasserversorgung angeschafft.

    Ein normaler Stromausfall ohne massive Unwetterlage wird in der Regel relativ schnell behoben.


    Mit dem Dienstgeber bzw. in dem Fall auch der Schule telefonisch besprechen und die Situation erklären. ich würde vereinbaren, dass ich das Homeoffice abbreche, wenn ich am nächsten Tag immer noch keinen Strom habe und wieder in die Arbeit komme.


    Für mich daheim:

    Meine IT ist durch eine USV für ca. eine Stunde abgesichert. Zwischenzeitlich würde ich also meine "Powerbank" für 230v aktivieren. Sofern das Festnetz nicht vom Stromausfall betroffen ist (Wählamt ist in der Innenstadt und lt. Leitungsmessung ca. 700m entfernt - in einer Stadt also durchaus im Bereich des möglichen, dass dort weiterhin Strom ist) kann ich also locker 2-3 Tage Homeoffice ohne große Einschränkungen machen, wenn es sein muss. Solange die Sonne scheint und wir schönes Wetter haben, wäre das auch noch um die jeweilige Ausbeute durch die Solarpanele erweiterbar.