Beiträge von Scavenger

    So blöd die Sache mal klingt: Aber größtmöglich dafür Sorgen, dass mir sowas gar nicht erst passieren kann.


    Rauchmelder (vernetzt und auch mit Fernmeldung)

    Im Urlaub: Nicht benötigte Geräte vom Netz trennen (oder gleich ganze Bereiche im Schaltkasten abdrehen) - Gilt übrigens auch für die Wasserversorgung!

    Zweitschlüssel für eine zeitnah erreichbare Person (Familie, Nachbar, Freunde) bereitstellen, die im Falle eines Vorkomnisses direkt Zutritt gewähren kann, ohne dass gleich die Türe von den BOS aufgebrochen werden muss, nur weil der Feuermelder trällert.

    Mit offenen Augen durch die Wohnung gehen und mögliche Gefahrenstellen eliminieren (braucht der Sat-Reciever über den Lüftungsschlitzen wirklich die 3cm Werbeprospekte?).


    Wenn es mal passiert ist, kann man auch nur präventiv etwas gemacht haben:

    2ter Standort

    BOB v2.0 zuvor bei einem Freund unterbringen

    Dokumente und alles andere, was irgendwie wichtig ist, sollten sowieso mindestens 1x in der cloud und 2x sicher verwahrt gegengesichert sein.


    und, so blöd es klingt: Versicherung ensprechend abschliessen, dass man dann wenigstens durchstarten kann.

    Das fängt bei der Polizze an und geht über das Erfassen sämtlichen Besitzes. Ich hab mir das mal angewöhnt, dass ich neben der Rechnung (die ich sowieso digital verfügbar hab) auch immer ein Foto vom Gerät mache.

    Solchen Schmierhetzartikeln gebe ich einfach nur noch das, was sie verdienen: keine Beachtung.

    Ein Verweis auf sämtliche Zivilschutzbroschüren mit den Hinweis, dass es von staatlicher Seite durchaus erwünscht ist, dass sich die Bevökerung vorbereitet wäre wohl alles was der Schmierfink zu hören bekommt.

    Das Problem bei offenen Feuer zu Zeiten einer "Krise" ist aber nicht zu verhindern.

    Sowieso nicht. Man kann es aber zumindest in positiv beeinflussbare Bahnen lenken. Anstatt, dass sich im 10 Parteien - Haus jeder einzelne seine DIY "Kochlösung" mit offenem Feuer bastelt stell ich lieber einen guten Feuerplatz (vielleicht sogar mit einem Holzkohlegriller als Ausgangspunkt) hin an dem sich jeder dann als Chefkoch unter halbwegs kontrollierbaren Bedingungen versuchen kann.


    Licht in der Wohnung muss man heute wirklich nicht mehr mit Kerzen machen. Ich hab gerade erst einen Schwund LED Lampen, die ihren eigenen Akku und ihr eigenes Solarpanel haben. Die sind Platzmässig sehr klein, für eine Notbeleuchtung reicht es aber definitiv aus. Tagsüber in die Sonne stellen - durch den Akku halten sie auch mal ein paar Regentage bzw. Nächte aus, wenn man nicht gleich eine Festbeleuchtung macht ;)


    Etwas ganz anderes wird es dann, wenn so was im Winter kommt.


    Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass ich bei einem Blackout nicht lange in der eigenen Wohnung in der Stadt bin, sondern alsbald mal in Richtung Land verlege. Dort hab ich dann auch meinen Kachelofen, den Steinofen und diverse andere Stromunabhängige Sachen ;)

    Das Problem bei dieser Sache ist, dass im LED Zeitalter sehr viele Menschen verlernt haben, wie man mit offenem Feuer umgeht. Dass man eine Kerze halt eben nicht stundenlang unbeaufsichtigt brennen lassen soll, dass Teelichter manchmal auch "richtig durchstarten" können, oder (ganz simpel) dass man keine leicht entzündlichen Gegenstände in der Nähe der Flamme lässt. Kinder werden auf LED getrimmt (auch bei Kerzen) und das Feuer stellt keinerlei erfahrene "Gefahr" mehr dar.


    Das merken wir leider immer wieder zu einer Zeit im Jahr, in der Kerzen immer schon gerne verwendet werden: Der Adventszeit. Wieviele Adventskränze ich schon abgebrannt aus einem Wohnungsfenster fliegen hab sehen, nachdem die Feuerwehr interveniert hat, weiss ich gar nicht mehr. Auf Christbäumen werden die Kerzen auch teilweise völlig gedankenlos plaziert. Es muss halt toll aussehen. Dass direkt darüber das Lametta hängt, ist dann erst relevant, wenns zu brennen beginnt.


    Ich persönlich würde in dem Fall einige meiner Discounterlampen gerne an die Nachbarn verteilen, damit diese eben nicht auf offenes Feuer angewiesen sind.

    Ich weiß aber, dass die Berufsfeuerwehr im Falle eines Blackout zumindest in Linz auf "Streife" fahren wird, um Brände zu entdecken. Auch müssen Personen aus Aufzügen gerettet werden, die ja auch nicht um Hilfe telefonieren können.

    Wird, je nach Größe des Ereignisses, auch nicht lange funktionieren. Es gibt keine großen zugreifbaren Spritreserven. Auch nicht für Einsatzkräfte.

    Nur generell: Ich halte aus meiner Einschätzung heraus eine staatliche Versorgung für 10% der Bevölkerung, gerade in den ersten Tagen, für wesentlich zu hoch gegriffen. In den ersten Tagen ist das Hauptaugenmerk des Staates darauf ausgerichtet, eigene Infrastruktur, Sicherheitsapparat und Gesundheitsversorgung zu schützen und aufrecht zu erhalten.


    Alle regen sich über die vom DRK bekanntgegebene Zahl von 50.000 Personen auf, die das DRK versorgen kann. Das ist aber aus meiner eigenen Erfahrung eh schon eine gute Hausnummer, die man in einer Kontinentalen Sache (weil sonst kommt immer schnell Hilfe von aussen) mal stemmen muss.


    Zum Thema "Es brodelt irgendwo irgendwas": ja klar: Das tut es seit eh und je. Ihr nehmt das halt für euch nur bewusster wahr, weil ihr euch mit dem Thema auseinandersetzt und auf entsprechende Meldungen halt auch anders reagiert.

    Hier sind wir dann wieder beim Thema: Ausbilden und Literatur!


    Medizinisch ausgebildete Berufe wissen um die "gängigsten" Krankheiten natürlich zumindest rudimentär bescheid. Cholera ist hier keine Ausnahme.

    Wer das nicht selber gelernt hat, sollte wenigstens offline über Literatur verfügen, die die Wissenslücke schließen kann.


    Wikipedia kann man übrigens auch offline nutzen ;)


    Bakterielle Erkrankungen (bleiben wir bei der Cholera) haben bei uns meistens nicht mal ansatzweise die Chance, sich so dramatisch auszuweiten, da wir generell über gänzlich andere Hygienestandards sowie auch ein in diesen Dingen besser ausgeprägtes Allgemeinwissen verfügen. Das beschreibt den derzeitigen Status einer funktionierenden Gesellschaft.


    Wenn es bei uns soweit ist, dass großflächig kein sauberes Wasser und auch keine basic healthcare verfügbar ist, haben wir primär mal gleich ganz andere Probleme. Die sich aus plötzlich nicht mehr vorhandenen Hygienestandards (Kanalisation tot, Müll liegt herum) entwickelnden Problemherde sind jedoch trotzdem keine Sache, die man auf die lange Bank schieben sollte. Am Land hat man es da natürlich wesentlich einfacher.

    Es sind Warnwestenüberwürfe - nicht mehr, Aber auch nicht weniger. Einen 2 wöchigen Trip in die Alpen werden sie nicht überstehen, eine Panne auf der A2 für maximal 1 Stunde, dürften sie aushalten :-D


    Reflektieren tun sie, Die Farbe passt auch ;)

    War doch einfallsreich und offenbar effektiv. Das ist genau der Geist, der uns auch begleiten sollte: Improvisation. Dafür sind wir Österreicher übrigens weltweit sehr gerne als Teammitglieder im int. Katastrophenschutz gesehen ;)


    Katzenstreu aus Bentonit würde wohl auch gehen :-D

    Die Anzahl der Warnwesten im Auto entspricht der Anzahl an Personen, für die es zugelassen ist. Fahrer- und Beifahrerweste befinden sich gut zugänglich im Fahrgastraum - die Westen für die Personen auf der Rückbank befinden sich im Kofferraumfach.