Beiträge von scavenger

    So schlecht finde ich die Alarmierung in Österreich mit den Sirenen nicht, man muss nicht immer alles schlecht machen.

    Im Gegenteil: das in Österreich jederzeit Einsatzbereite Sirenensystem ist vorbildhaft und mit der lächerlichen Ausfallsquote beim jährlichen Test braucht es auch weltweit keinen Vergleich zu scheuen. Wir meckern hier auf hohem Niveau (man muss da nur nach Deutschland schauen).



    Sind die automatischen Sirenen eigentlich batteriegepuffert???

    Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Kärnten sind die Sirenen durch das sog. "SISIPAK" (=Sirenen Sicherheits Paket) batteriegebuffert.

    Eine Kombination macht es aus. Wenn die Handymasten bereits keinen Dienst mehr tun, nutzt keine Warnapp, keine SMS und kein CellBroadcast mehr.

    Der Großteil der Bevökerung wird einen 3 minütigen Sirenendauerton wohl zumindest in die Richtung deuten, dass sie Informationen einholen müssen. Konnte man vor 2 oder 3 Jahren live bei mir beobachten, als das 3 Minuten Zivilschutzsignal durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde - da war nicht mehr viel von "normalem Alltag" zu bemerken, sondern vielmehr eben Informationsbeschaffung und das Haus aufsuchen.

    unmittelbar danach gab es in den social media Gruppen der Ortschaft auch schon zig Anfragen und Bemerkungen deswegen.


    Soll heißen: Ein Mix aus Maßnahmen wie Sirene, App, SMS, Lautsprecherwagen und Co. ist sinnvoll um möglichst alle Personen zu erreichen.

    Definitiv - nur haben wir den Vorteil, dass wir "nur" noch das Cellbroadcast "nachrüsten" müssen auf ein bestehendes und funktionierendes System - Deutschland kann quasi von vorne anfangen.

    Da stellt sich prinzipiell mal die Frage, ob mit "Einsteigerklasse" leichter Zugang oder vor allem niedriger Preis gemeint ist.


    Ich persönlich kann den Prusa MK3s uneingeschränkt empfehlen - ist zwar schon ein wenig teurer als die China-Kracher, hat aber sehr viele Luxus Features schon von Haus aus dabei, die man sich bei anderen dann jedoch auch wieder selber nachrüsten kann, wenn man ein wenig Zeit investiert.


    Ich hab aber auch einen Ender V3 pro, der in Sachen Druckqualität um nichts nachsteht - da ist nur das generele Handling etwas umständlicher.


    Material, welches sehr temperaturbeständig ist: Ja gibt es. Es kommt auf die Anwendungsgebiete an - von wievielen Grad reden wir hier? Normales PLA (=der 0815 3d Druck) ist generell nicht sehr beständig. Weder gegen mechanische noch thermische Einflüsse. Ein bisserl mehr geht dann schon mit PETG oder gar ASA, welches schon gut bis zu 100 Grad aushält und noch dazu UV beständig ist. Dafür muss man letzteres in einem sehr gut belüfteten Raum drucken, da es ziemlich übel stinken kann - Und es braucht auch höhere Temperaturen beim Druck, die ein billiger "PLA Drucker" in vielen Fällen nicht schaffen wird.


    TPU / Flexfill ist dann wieder ein Material, welches auch nach dem Druck noch recht flexibel bleibt - so in etwa wie die Gummireifen von Spielzeugautos kann man sich das vorstellen. Während man auch als Anfänger mit PLA bereits sehr gute Ergebnisse (auch mit teilweise noch falschen Einstellungen beim Drucker) erzielen kann, "verzeiht" das Ding auch die kleinsten Fehlerchen nicht. Da können die Einstellungen und Umstände noch so perfekt sein - bei einem falsch temperierten Windhauch durchs offene Fenster kann dir das alles nix nutzen.

    Noch ein Nachtrag: Ich habe die letzten Konditionsänderungen leider verschlafen und bin davon ausgegangen dass ein Guthaben von 39 Units im Jahr ausreicht - lange Rede, kurzer Sinn: Meine auf Halde gelegte Karte (Gerät in der BOL) wurde jetzt mit einem Restguthaben von 50 Units vor 2 Monaten deaktiviert - Eine Reaktivierung kostet knapp 90USD - also für mich nicht rentabel - Habe damit die Karte bei meinen Eltern an der BOL "verloren" und durch die yesss Karte ersetzt.


    Weiters haben wir innerhalb der Gruppe uns jetzt auf einen Quartalsmässigen Kommunikationstest mit den SatFones abgesprochen - in jedem Quartal ruft jeweils ein anderer durch - damit ist auch der geregelte Verbrauch gesichert, der seit der letzten Änderung verpflichtend ist. Leider eine ziemlich üble Masche von Thuraya.

    Ja es sind 39(!) Units alle 12 Monate als reine Gebühr zu laden.


    Ich hab heute extra nochmal den Versuch mit der Yesss Simkarte gemacht. Der SatSleeve Hotspot hat nur ein Sat Modul und ist nicht GSM fähig:


    Screenshot 2021-07-19 110923.jpg


    Direkt nach dem Einloggen ins Thurayanetz bekommt man auch eine SMS mit den Roaming Informationen:


    Screenshot 2021-07-19 110946.jpg


    Aufgerechnet würde das bedeuten, dass ich Jährlich ~10 Minuten SatTel mit der yesss Simkarte hätte (ohne sonstige Bereitstellungskosten) um mal die "Grundgebühr" von Thuraya zu erreichen. Dort kostet die Minute dann auch ~1EUR.

    scavenger ist 3D Druck Profi und wird hoffentlich mit ein paar Ideen weiterhelfen können.

    das würde ich so jetzt nicht sagen. ich hab halt einen :-D

    Hab im vorigen Jahr auch viele Faceshields gedruckt - der eigentliche "Burner" unter dem Gesundheitspersonal waren jedoch die Earsaver, die die Ohrenpartie entlasten. Die wurden mir förmlich aus der Hand gerissen.

    Sonst hab ich während der Lockdowns mir z.b. einmal passendes Werkzeug gedruckt als ich meine Küchenarmatur ausgetauscht habe und mittendrinn dann bemerkte, dass der Maulschlüssel, der zwar gepasst hat, viel zu lange war und platzmässig nicht passt.


    Das ist halt schon ziemlich geil, wenn man sich dann hinsetzen und 30 minuten später ein selbst hergestelltes Produkt erfolgreich anwenden kann. Das hat einen massiven "ICH HABE FEUER GEMACHT" Faktor :-D

    Am Gürtel für den Job hab ich seit mehr als 20 Jahren meinen Leatherman Wave inkl. Bitsatz Erweiterung dabei - damit hab ich fast noch nie anderes Werkzeug benötigt.


    Am Schlüssel hab ich seit Jahren das kleine Teil, das ich auch sehr oft nutze (vor allem in erster Linie als Paketöffner):

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    Es passt sich genau an den Schlüssel an und nimmt so keinerlei Platz weg.

    Darin sind halt die statistisch gesehen häufigsten "Unfallarten" und deren Prävention aufgelistet. Hätte in dem Fall (Murtalbahn) jetzt auch nichts genutzt, da keine Abteile, nur eine kleine Zuggarnitur und die direkt mal ins Wasser abgestürzt.


    Dir kann auch im Bahnhof stehend ein Zug von hinten auffahren... :-D

    Also verstehe ich das richtig, dass Ihr derzeit keine mittelfristige Gefahr seht, dass wir hier in unseren Breitengraden "versteppen" ?

    Im Vergleich mit den meisten hier registrierten Usern lebe ich schon ziemlich "Mediterran" im Süden (wo die meisten Urlaub machen). Wir sind es gewöhnt, wenn es im Sommer heiss ist - wenns das noch nicht genug ist, fahren wir selber noch weiter südlich in den Urlaub ;-)

    Ich bin kein Klimaforscher und auch kein Meterologe, dass ich mir anmaßen würde, hier eine Beurteilung abzugeben, wie das Klima bei uns in x Jahren aussehen wird. Jedoch ist der Mensch wie es ihn heute gibt, deswegen so erfolgreich, weil er sich gut anpassen kann. Energietechnisch modern ausgebaute Häuser können nicht nur die Temperatur gut halten, sondern betreiten auch die Klimaanlagen mit der eigenen Photovoltaikanlage - die Terassen werden mit Wasserverneblern 10 Grad kälter gemacht, als wirklich ist - alles auszuhalten. Besonders schützenswerte Personengruppen werden auch entsprechend geschützt (siehe die Kältezentren, die es vor ein paar Jahren bei der Hitzewelle überall gegeben hat). Da passiert mittlerweile echt viel.


    Ich sehe meine Vorbereitungen für so eine Hitzewelle eher im kurzfristigen "Durchtauchen" bei einer extremen Hitze für mehrere Tage - die besten Maßnahmen wurden hier schon genannt.


    Mit Wein haben wir vor 4 Jahren auch angefangen - ist ein sehr schöner "Raumtrenner" bei uns im Garten und wirft auch schon einiges ab. Gleichzeitig ist es auch ein toller Schattenspender.

    Von speziellem Saatgut oder dergleichen halte ich persönlich nichts. Wir haben einen gut sortierten Garten, der auch immer genug Samen für die jeweils nächste Generation abwirft - Sollte das nicht mehr funktionieren, wird man halt die Sorte wechseln.

    Na ja - 33 Grad, das haben wir im Süd-Osten von NÖ auch gerade. Ich spreche von 50 Grad !

    Worauf ich hinauswollte ist, dass man mit einem gut isolierten Haus, in dem man auch die Fenster vor direkter Sonneneinstrahlung schützt, auch bei hohen Temperaturen halbwegs gut auskommt. Wie Don Pedro sagte: hohe Temperaturen sind ja jetzt kein Phänomen, dass die Menschheit gar nicht kennt. Siesta ist durchaus ein sehr guter Tipp - in Kombination mit den auch von mir schon vorgeschlagenen Tipps, kommt man da auch ganz gut über die Runden.


    Der Klimawandel bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es instant und dauerhaft kochend heiss auf der ganzen Welt wird - auch wenn uns das gewisse Akteure wohl so weiss machen wollen.

    Ein Waldbesuch ist übrigens ebenfalls eine Top Idee um sich abzukühlen. An besonders heissen Tagen sind da gefühlt schnell mal 15 Grad Unterschied drinn.

    BOL verfügt über einen angenehm kühlen Keller, der auch 2 ausgebaute große Zimmer hat, in denen man zur Not über ein paar Wochen gut und gern leben könnte. Sonst halte ich mich an das, was auch schon im Sommer 2003 sehr gut geholfen hat: Nachts intensiv lüften und tagsüber Schotten komplett dicht machen (wichtig hierbei ist eine gute Aussenbeschattung). Wir haben jetzt auch schon mehrere Tage immer über 33 Grad Außentemperatur und ich halte meine Wohnung mit diesen Maßnahmen im Durchschnitt tagsüber auf knapp über 25 Grad (ohne Klimaanlage).


    Im Blackout wenns echt extrem wird: Nasse Leintücher aufspannen und so die Verdunstungskälte nutzen. Man glaub gar nicht, wieviel das schon allein bringen kann. Regelmäßig mit kühlem Wasser duschen / abspühlen hilft auch sehr gut, um etwas Linderung zu bringen - Luxuslösung ist hier natürlich ein Pool :-)

    Generell dann natürlich auch noch: Den Kreislauf den Temperaturen entsprechend nicht über Gebühr belasten. Schwere Arbeiten dorthin verlagern, wo es leichter ist (Abendstunden, Kühlere Umgebung). Sport sehr gezielt einsetzen und nicht "weil ich immer 20km lauf, mach ich das jetzt auch so" stur sein, penibel auf genug Flüssigkeitsaufnahme achten, keine schweren Speisen zu sich nehmen - generell den Kreislauf in allen Bereichen so gut es geht entlasten - vor allem bei älteren und/oder eh schon angeschlagenen / belasteten Personen.

    Diesmal war auch Kärnten drann. Das Metnitztal ist derzeit nur über einen Umweg erreichbar. Weiters hat es das gesamte 110kV Netz der ÖBB im Bereich lahmgelegt. An der Backup Leitung wird gerade gearbeitet - weshalb diese auch nicht zur Verfügung steht.

    Ich krieg Löskaffee nur unter Protest runter. Aber in der Not frisst der Teufel fliegen und ich hab auch ein paar Streifen davon im BOB.

    Wenn wir auf "Luxustour" unterwegs sind, hab ich jedoch eine Handespressopumpe mit. Die ist mit bösem Kapselkaffee kompatibel und nach ein paar Pumpern hat man annähernd sowas wie einen Espresso in der Tasse.

    Das mit der Popularität des PMR Funkes ist Fluch und Segen zugleich. Sollte es wirklich mal soweit kommen, dass das Handynetz für einen längeren Zeitraum ausfällt, werden sich entsprechend viele Leute auch daran erinnern, dass sie "ja damals mal fürs Wandern/Segeln/whatever) ein paar PMR gekauft hatten und diese aktivieren. Entsprechend viel wird dann auch auf den einschlägigen Kanälen los sein (sofern, die auch eine Möglichkeit haben, das aufzuladen - wobei alle PMR, die ich damals auch beim Discounter gekauft hab, auch mit AAA Batterien zu betreiben sind).


    Das kann gut sein - das kann imho aber auch den eigenen Funkverkehr sehr einschränken.

    Es mag unspektakulär klingen, aber ich habe heute meine Pandemie-Lager wieder aufgestockt. Ich war im vorigen Jahr sehr früh dran (neben einem bereits voprhandenen, jedoch viel zu klein Dimensionierten Vorhalt an FFP2 und FFP3 Masken) und hatte noch das Glück einen großen Posten FFP2 zu damals noch marktüblichen Preisen einkaufen zu können. Dieser Preis ist jetzt wieder erreicht (und teilweise auf Grund des größeren Angebotes sogar unterboten) weshalb ich mein Lager jetzt wieder so auffülle, um mich aber auch meine Oldies mindestens 1 Jahr gut mit Masken versorgen zu können. Wobei ich für mich einen Verbrauch von 10 Masken im Monat rechne (1 Maske für jeden Wochentag, die zweimal genutzt wird) und für die Oldies 4 (haben es sich auch jetzt schon sehr gemütlich daheim eingerichtet und Einkäufe werden mittlerweile auch geliefert.

    Das bereits vorhandene CBRNE Set wurde deshalb um 2 Kisten erweitert: 1x FFP2 Schutzmasken und 1x Desinfektionsmittel bzw. Werkzeug zur herstellung desselben. Da die Antigen Tests allesamt ein sehr geringes Haltbarkeitsdatum haben, wandern diese nicht in die Langzeitkisten - ich hab im Oktober 2020 jedoch ein großes Kontingent abgerufen, von dem meine Familie und ich uns jetzt noch immer wöchentlich testen können (zu Verbrauchen bis 11/2020). Hier gehe ich aber auch in der Zukunft nicht von einer Mangelversorgung aus - da die Produktion ja jetzt angelaufen ist.

    Ich habe einen Urlaubstag heute genutzt um meinen jährlichen Service bei meinem medizinischem Equipment zu machen. Da ich eine entsprechende Übersicht mit Ablaufdaten führe, habe ich im Vorfeld schon die entsprechenden Materialien bestellt, die fällig waren. Ich tausche immer so aus, dass ich das Equipment (wo es geht) ein Jahr vor Ablaufen austausche.


    Bei dem Equipment, wo das nur schwer möglich ist, bleib ich möglichst zeitnah. So war heuer ein Austausch der Klebeelektroden beim Defibrillator drann und auch die Larynxtuben mussten ausgetauscht werden.