Beiträge von Ad Lib

    Das muss nicht notwendigerweise ein Fehler sein. Ich habe zB meinen ersten Impfnachweis bereits 2 Tage nach der Impfung in die App eingescannt; da galt er nach den aktuellen Regelungen noch nicht als Grüner Pass, drei Wochen später schon - ohne neuerliches Einscannen. Freilich wär eine Warnung „Sie haben gerade einen Nachweis gescannt, der aktuell kein valider Grüner Pass ist“ kein schlechtes Feature. Aber da sich die Regeln „welcher Nachweis ist nun ein valider Grüner Pass“ mitunter ändern - zB werden die „drei Wochen nach Erstimpfung einer zweiteiligen Impfung“ ja demnächst nicht mehr anerkannt - müsste eine solche App dementsprechend upgedated werden, und wenn man das Update nicht durchführt (was ja weder erzwingbar noch leicht nachprüfbar ist), dann hätte man einen falschen Nachweis. Deshalb ist die Zweiteilung in Zertifikatsspeicher und Zertifikatsprüfer nicht so dumm, wie es den Anschein haben könnte.

    Die Chinesen machen Druck auf Impfverweigerer. In mehreren Regionen (counties) wurde folgendes veröffentlicht:

    Zitat von https://mp.weixin.qq.com/s/9BoAgtTSSFQ4ZmNHB3hJXA

    6. From July 15th, the county’s party and government agencies, enterprises and institutions, convenience service centers, schools (kindergartens, off-campus training institutions), medical institutions, pharmacies, nursing homes, welfare homes, railway stations, bus stations, hotels, shopping malls and supermarkets, farmers' markets, scenic spots, bookstores, libraries, Internet cafes, KTV, cinemas, gyms, gas stations, banking, insurance, communications, water supply, electricity, gas and other services require the "two-code check" means checking the Coronavirus vaccination record while checking the health code, or checking the paper vaccination voucher, registering the information of unvaccinated persons, and mobilizing to complete the vaccination in time.


    7. From July 26, people who have not been vaccinated against the Coronavirus (except those who have a certificate of contraindication and those under the age of 18) are not allowed to enter the above-mentioned key public places. Those who have not been vaccinated when returning to the county from outside the county must go to the nearest vaccination point immediately after the isolation is lifted. Those who live with people who return to the county must be vaccinated.

    (Übersetzung mit Google Translate, leicht nachgebessert)


    Sprich: Wer in China Ende Juli noch nicht gegen Covid-19 geimpft ist, kann praktisch nirgendswo mehr hinein. Das ist zwar keine hochoffizielle Impfpflicht, aber natürlich eine faktische, es sei denn, man ist bettlägerig und kann sowieso nirgendswohin hingehen.

    Bezugnehmend auf den von Ben zitierten ORF-Beitrag https://science.orf.at/stories/3207619/ und die dort genannte Lancet-Studie:


    Interessant, dass in den Daten dieser (großen) Studie in GB über 30% der Covid-19-Spitalspatienten sterben. In den USA (vgl. https://jamanetwork.com/journa…kopen/fullarticle/2778237 ) sterben es zB selbst in der höchsten Alterskohorte (75+) "nur" 20% der Covid-Spitalspatienten. Das könnte darauf hindeuten, dass die Briten Covid-Patienten erst dann ins Spital einliefern, wenn es ihnen schon deutlich schlechter geht.


    Aber diese Feststellung soll nicht von der zentralen Aussage der zitierten Lancet-Studie ablenken, nämlich: Die sehr hohe Zahl von - auch jungen - Covid-Patienten mit schweren Verläufen, die dann auch noch schwere Komplikationen entwickeln, die nicht unbedingt mit "Long Covid" gleichzusetzen sind (denn von "Long Covid" spricht man ja auch dann, wenn jemand eine leichte oder asymptomatische Covid-Infektion hatte, die dann aber unangenehme Nachwirkungen erzeugt).


    Ein Grund mehr, diese Pandemie nachhaltig und konsequent einzudämmen und nicht "laufen zu lassen".

    Die persönlichen Covid-Impf-Erfahrungen aus meinem Haushalt: Von fünf komplett geimpften Personen (alle mit Corminaty von BioNTech/Pfizer) im Alter von 20-80 hatte nur eine einzige (weiblich, 51 J.) nach der zweiten Impfung deutliche Impfreaktionen (2 Tage Fieber und Gliederschmerzen); alle anderen hatten gar keine oder nur kurze (wenige Stunden) und schwache (leichtes Unwohlsein, Benommenheit) Reaktionen.


    Die Organisation in der Impfstraße im Austria Center in Wien war ausgezeichnet, der Ablauf zügig und effizient mit minimalen Wartenzeiten - außer in einem Fall; da wurde eine von uns beim Zweit-Termin (!) ohne Impfung zurückgeschickt, weil sie im Computer nicht aufzufinden war, offensichtlich ein Bedienfehler des Personals vor Ort. Das Problem war aber durch die Hotline 1450 schnell zu lösen und ein Ersatztermin binnen einer Woche verfügbar.


    Aufgrund dieser guten persönlichen Erfahrung ist mein ohnehin schon geringes Verständnis für Impf-Verweigerer nochmal gesunken... :rolleyes:

    Du meinst so wie die Raucher, Alkoholiker oder Übergewichtigen ;)

    Nein, dieser Vergleich ist völlig unzutreffend und verharmlost die Kosten von Covid für das Gesundheitssystem und die Allgemeinheit. Eine "Welle" in der Pandemie bewirkt eine plötzliche und starke Überlastung des Systems; das ist bei den genannten Gruppen nicht der Fall. In dieser Überlastungssituation konkurrieren viele Covid-Patienten mit anderen Akutfällen und auch mit "nicht-akuten aber notwendigen" Behandlungen um Ressourcen, die im Normalbetrieb nicht in einer solchen Konkurrenzsituation stehen. "Ressourcen" meint in diesem Fall nicht ausschließlich aber doch zu einem großen Teil: Menschen. Und die Mehrbelastung wirkt sich beim Spitals- und Pflegepersonal massiv aus, physisch und psychisch. All das sind Kosten, die im Normalbetrieb des Gesundheitssystems - bei allen unserer Lebensweise innewohnenden mehr oder weniger vermeidbaren Krankheiten - nicht entstehen.

    Ich sehe nicht warum ich da jetzt noch einen Maßnahmen eines Lockdown mittragen sollte um die Impfverweigerer zu schützen.

    Wenn's ausschließlich nur um den Schutz der Impfverweigerer ginge, würde ich dem sofort zustimmen -- wer nicht will, der ist selbst schuld. Nur funktioniert das in dieser Pandemie leider nicht so:


    1. weil auch einige der Geimpften (ein paar Prozent, aber bei großflächiger Durchseuchung in Summe eben doch mehrere zehntausend Personen allein in Österreich) eine Infektion mit unangenehmen und selten auch tödlichen Folgen haben werden/würden

    2. weil in einer einigermaßen gut geimpften Bevölkerung, die trotzdem ständig von Infektionswellen betroffen ist, zunehmend escape mutations entstehen, also Mutationen, gegen die die Impfung kaum noch wirkt -- und dann sind wir wieder alle ungeimpft

    3. weil die Impfverweigerer unserem grundsätzlich sehr guten und fairen Gesundheitssystem schweren Schaden zufügen - und damit wiederum der Allgemeinheit. Das betrifft sowohl die Überlastung der Kapazität des Gesundheitssystems und der Menschen, die dort arbeiten, als auch die Kosten, die unmittelbar durch die Behandlungen der Covid-Kranken und dann auch durch die Folgen von verschleppten oder nicht durchgeführten sonstigen Behandlungen entstehen.


    In Summe denke ich, dass alle notwendigen Maßnahmen zur möglichst raschen und umfassenden Eindämmung der Pandemie (von Maskenpflichten, 3G-Regeln und Lockdowns bis hin zur Impfpflicht für alle, bei denen keine schwerwiegenden gesundheitlichen Gründe dagegenstehen) im Sinn der Allgemeinheit und gerade auch der gesundheitlich und wirtschaftlich Schwächsten dringend geboten sind. "Machen wir es zu einer Frage der EIgenverantwortung" ist da ebenso wenig fair wie "Lassen wir die Impfverweigerer halt die Folgen ihrer Entscheidung selbst spüren".

    Wie aktuell mehreren Medien (zB https://www.spiegel.de/panoram…6a-4fb1-a7ab-9a97cbb45e96 ) zu entnehmen ist, haben sich bei einem Festival in den Niederlanden über 1000 Personen mit Covid infiziert (ca. 5% der Besucher; es könnten auch noch deutlich mehr sein, die Analyse ist noch im Laufen). Und das, obwohl eine 3G-Regel existierte und angeblich auch strikt kontrolliert wurde. Das sollte jedem klarmachen, dass Delta viel zu stark infektiös ist, um durch 3G allein unter Kontrolle gehalten zu werden; es braucht zumindest auch Maskenpflicht. Ob Großveranstaltungen in dieser Situation überhaupt ethisch vertretbar sind, steht auf einem anderen Blatt...

    Bei sehr niedrigen Inzidenzwerten wirken sich ja schon einzelne Cluster relativ stark aus und sind daher nur schwer Trends zu erkennen, aber inzwischen sieht man in den österreichischen Infektionszahlen (auch dank weiterhin hoher Testrate) doch einen echten und einigermaßen robusten Trend: Die Fallzahlen verdoppeln sich aktuell binnen einer Woche, die überwiegende Zahl der Fälle sind anscheinend 15-25-Jährige. Wenn sich der Trend so fortsetzt, sind wir in einem Monat (Mitte August) wieder auf der Inzidenz des Maximums der 3. Welle und vermutlich vor neuen Maßnahmen.

    Aktuelle Berechnungen des deutschen RKI https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile sagen: Um gegen Delta gewappnet zu sein und eine neuerliche Welle zu vermeiden, müssten mindestens 85% der 12-59jährigen und über 90% der Menschen ab 60 vollständig geimpft sein (und außerdem vernünftige Maßnahmen wie MNS und Quarantäne im Fall eines positiven Tests einhalten)


    Das sollte für Österreich wohl ganz ähnlich gelten. Auf dem Dashboard https://info.gesundheitsministerium.at/ kann man sehen, wie nahe wir diesem Ziel sind: aktuell sind ca. 47% der österreichischen Bevölkerung (ab 12 J.) vollimmunisiert und weitere 16% teilimmunisiert, und die tägliche Zahl von Impfungen (im 7-Tage-Schnitt) schwankt zwischen 60-80K. Wir bräuchten bei gleichbleibendem Impftempo (was leider eher unwahrscheinlich ist, es scheint sich bereits etwas zu verlangsamen, aber vielleicht kommen ja noch Incentives...) noch ca. 100 Tage oder bis ca. Mitte Oktober, um die genannten Werte zu erreichen und einer vierten Welle zuvorzukommen.


    Aus den Erfahrungen anderer Länder mit hoher Delta-Infektionsrate (aktuell z.B. Niederlande!) würde ich schätzen, dass sich das eher nicht ganz ausgehen wird... :(

    Und Venezuela. Auch das zitiert Ad Lib als Quelle für friedliches Verhalten in Krisenfällen.

    Interessant, wie selektiv man (und da schließe ich mich ganz explizit ein) lesen kann, was andere angeblich schrieben… von „friedlich“ habe ich überhaupt nichts geschrieben und auch keine Absicht diesbezüglich, ich bezog mich rein auf mein Interesse an realen Erfahrungen - selbstverständlich auch deine, so du sie mit uns teilst - anstatt fiktiven Szenarien, die da so herbei-erfunden werden, wie eben die „hungrigen Horden vor der Haustür von Privatpersonen“, von denen hier weiter oben die Rede war, und die mir aber aus keinem Bericht irgendeiner Krisenregion bekannt wären.


    Dass es in Krisenregionen in aller Regeln nicht friedlich, sondern gewalttätig zugeht, stelle ich bittesehr überhaupt nicht in Abrede, das wäre ja lachhaft.


    PS: Wenn man Namen von Forenteilnehmern zitiert, dann idealerweise mit @ davor (also zB McTec ) - dann bekommt der/diejenige einen Reminder, dass er erwähnt wurde, und kann leichter antworten, sofern eine Antwort zweckmäßig erscheint. Was bei mir in diesem Fall ja schon so ist :whistling:

    Ich bitte um Quellenangaben zu diesen "Berichten".

    Sind teils hier im Forum verlinkt und natürlich mit Google unschwer zu finden („blog crisis venezuela“ reicht zum Starten). Insbesondere kann ich wegen des direkten Bezugs zum Thema Preppen dieses Buch empfehlen, das von einem Prepper in Argentinien geschrieben wurde: https://www.amazon.com/Modern-…3457?tag=httpswwwaustr-21


    Wie repräsentativ die Erfahrungen dieser Menschen für das sind, was sich bei einem großflächigen Blackout in Europa abspielen könnte, darüber kann man natürlich streiten; aber ich sehe keinen Grund zur Annahme, dass die Verhaltensmuster von Menschenmassen in akuten Krisen sich total unterscheiden, je nachdem, aus welchem Land oder unter welcher Art von Regierung/Regime sie leben. Deshalb nehme ich lieber solche Berichte gern als Grundlage für meine Überlegungen her als gar keine belastbaren Daten und nur Spekulationen zu haben.

    https://orf.at/stories/3220394/


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    Wie haben wir schlauen Österreicher es nur geschafft, mit 7,85 Millionen Dosen über 8,4 Millionen erfasste Impfungen durchzuführen? Das sind 7% mehr Impfungen als Impfdosen - und da ist noch nicht berücksichtigt, dass ja nicht jede ausgelieferte Dosis sofort tagesaktuell verimpft wird. Ob das die berühmte "aus einer Ampulle mit offiziell 5 Dosen gehen sich locker 6 oder manchmal sieben Stiche aus..."-Methode ist? :/


    In Wien geht gerade laaangsam aber doch die Delta-Welle los; wären wir jetzt bei 75-80% Vollimmunisierten, könnten wir dieser Welle mit Zuversicht entgegenschauen, denn Vollimmunisierte erkranken zwar nicht selten an Delta, aber haben nur sehr selten schwere Verläufe. Hättiwaritäti...

    Hier gibt es ein paar gute Tipps:

    ...

    • Setzen Sie sich entgegen der Fahrtrichtung: Der Sitz fängt einen Großteil der Aufprallenergie ab

    Das kommt drauf an, wer dir dann gegenübersitzt. Ist diese Person schwerer als du, dann ist die auf dich einwirkende Aufprallenergie größer, wenn dir diese Person ins Gesicht fliegt, als wenn du auf sie drauffliegst. Und wenn über den Sitzen Koffer lagern (so wie das in den Sechser-Abteilen meistens der Fall ist, nicht aber in den Großraumwagen), dann ist die Kalkulation eventuell nochmal anders. Hast du aber kein Gegenüber und keinen Koffer oberhalb, dann stimmt das - unter der Annahme einer heads-on Kollision. Bist du hingegen in einem stehenden Zug, auf den von hinten einer mit Tempo auffährt, ist es natürlich umgekehrt. [Achtung, Humor] Also am besten ständig wechseln: Während der Fahrt gegen die Fahrtrichtung sitzen, in der Station mit der Fahrtrichtung; aber genau umgekehrt, falls eine schwerere Person gegenübersitzt :S

    Ich setze mich nach Möglichkeit so hin, dass im Fall eines Unfalls keine schweren Koffer oder andere schwere Dinge draufbekommen würde - wobei "Entgleisen mit Umkippen in einen Fluss" nicht zu den Szenarien gehört, die ich da im Hinterkopf hätte, das ist wirklich ein Freak Event.

    Sicher, nix ist einfach in einer massiven akuten Krise... In der Stadt könnten sie mit Lautsprecherwagen-Durchsagen zumindest eine ganz rudimentäre Situationsinformation geben bzw. koordinieren ("Wir haben österreichweit Stromausfall. Noch ist unklar, wie lange es dauert, wir informieren Sie in sechs Stunden wieder. Auch mit einem batteriebetriebenen Radio oder Autoradio können Sie aktuelle Informationen hören. Bitte bleiben Sie ruhig. Die Wasserversorgung funktioniert weiterhin. Morgen kommt ein Lastwagen mit Lebensmitteln für alle über-60-Jährigen an diesenundjenenOrt..."). Auch würde ich vermuten, dass an relativ vielen Punkten der Stadt die Polizei Präsenz zeigen wird, und dort gibts dann auch Infos.


    Ich habe u.a. für solche Fälle einige geladene akkubetriebene Lautsprecher, um Informationen im näheren Umkreis (Häuserblock...) weitergeben zu können, denn Panik kann durch Uninformiertheit leichter entstehen oder verstärkt werden.

    Kaum jemand hat noch ein Batterie- oder Kurbelradio daheim.

    Die meisten haben ein Autoradio, das in den meisten Krisensituationen (Ausnahmen: EMP/Solar flare sowie wenn die Senderseite offline genommen wurde)noch längere Zeit nutzbar sein sollte. Natürlich muss man da auch erst mal dran denken, dass man eines hat, und dass man es in so einer Situation benützen kann, um sich zu informieren.

    Dass es so schlimm werden könnte habe ich mir noch nie überlegt...
    Anscheinend sind die meisten hier schon wesentlich weiter in ihren Vorbereitungen.
    Ich mein, ich muß ja auch nicht unbedingt kochen. Viele meiner Vorräte kann ich auch so essen. Aber was mache ich, wenn dann Leute vor der Tür stehen? Mit Kindern? Oder noch schlimmer, irgendwelche zwielichtigen Typen.

    Für mich sind Berichte der letzten 50 Jahre aus anderen Ländern oder Großstädten maßgeblich, wo es solche oder ähnliche Krisen (zB große Erdbeben mit anschließenden wochenlangen Versorgungsengpässen und ähnliches) gab - aus Argentinien oder Venezuela gibts zB detaillierte Berichte und Handlungsempfehlungen von Betroffenen im Web. Von daher ist für mich die Frage "Was mach ich, wenn hungrige Horden durchs Land ziehen und vor meiner Tür stehen" nicht relevant, weil das kein Szenario ist, das in der Realität beobachtet wurde - es kommt nur in Computerspielen und Sci-Fi Büchern vor. Ja, es kommt durchaus und sehr rasch zu Plünderungen, aber die sind eher konzentriert auf Geschäfte und Malls. Für mich relevant ist die Frage, wie man im persönlichen Umfeld mit total veränderten Bedingungen umgeht, weil der Alltag nicht mehr alltäglich verläuft.

    Ich hoffe, es gibt keine (leichten) Möglichkeiten, ein Fax zu "hacken" ?????

    Man müsste dafür die Telefonleitung abhören. Das ist technisch machbar, aber viel mehr Aufwand als Internetbetrug - lohnt sich daher wohl nur bei VIPs und so. Das Problem ist halt, dass man nie sicher weiß, ob die "Gegenseite", der man die sensiblen Daten schickt, diese Daten auch wirklich sorgfältig verwahrt. Die beste Übertragungssicherheit hilft nichts, wenn die Latte beim Datendiebstahl anderswo tief liegt.

    Abhilfe würde nur schaffen, wenn die Verbrecher ein relativ großes Risiko hätten, dass kurz nach dem Angriff ein schwer bewaffnetes Kommando ihr Haus stürmen würde.

    Der cl0p-Bande ist genau das passiert (ist im Internet zu finden) - das sollte ein paarmal gelingen, dann wärs schon ein deutliches Signal.