Beiträge von Ad Lib

    Schon länger bekannt ist, dass die derzeit auch in Österreich dominanter werdende Mutation B.117 stärker ansteckend ist. Nicht abgesichert war aber, ob sie auch vermehrt zu schweren Verläufen und Todesfällen führt. Das dürfte jetzt geklärt sein. die Antwort lautet: Ja, und zwar deutlich. Siehe https://www.bmj.com/content/372/bmj.n579


    Konkret ist das Ergebnis dieser repräsentativen Studie (über 50.000 Datenpunkte), dass in den "Nicht-Hochrisikogruppen" das Risiko, an Covid zu sterben, mit der B.117 Variante um ca. 64% höher ist als mit der "Wildvariante". Das ist schon ziemlich relevant und würde, falls es auch für die Hochrisikogruppen gilt (was naheliegend ist, aber die Studie beschäftigt sich nur mit den Nicht-Hochrisikogruppen und sagt daher dazu nichts aus) die bisherige geschätzte IFR von Covid (0,6%) auf über 1% bringen.

    Nun widersprechen neue Studien dieser Aussage:


    Zitat von https://orf.at/stories/3208945/

    Die zuerst in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.1.7 ist aktuellen Studien zufolge ansteckender als die ursprüngliche Form, allerdings nicht tödlicher. Zu diesem Schluss kommen Forschende in zwei separaten Studien, die in den Fachmagazinen „The Lancet Infectious Diseases“ und „The Lancet Public Health“ veröffentlicht wurden.

    Einerseits irgendwie ärgerlich, wenn scheinbar gut abgesicherte Erkenntnisse sich dann doch als falsch erweisen, aber in diesem konkreten Fall wärs natürlich eine sehr gute Nachricht...

    Versteh die Grafik nicht.

    Wien hat mehr als 700 Intensivbetten nicht nur 250?!?

    Das ist die Covid-Belegung, die anderen Betten sind mit akuten Nicht-Covid-Patienten belegt, und jetzt, wo wir das Triage-Level erreicht haben, müssen irgendwelche kritischen Patienten ohne Intensivbetten auskommen.

    Wenn man nur sich selbst im Blick hat (Egoismus): Moderna oder Biontech/Pfizer. Die haben die beste Verträglichkeit, hohe Wirksamkeit und aktuell keine bekannten schweren Nebenwirkungen. AstraZeneca ist durch die Diskussionen mit einem schlechteren Image behaftet, zu J&J gibts noch zu wenig Daten.


    Wenn man das Gemeinwohl im Blick hat (Altruismus): Jeder Impfstoff, der derzeit bei uns verfügbar und zugelassen ist, hilft massiv, die Pandemie zu bekämpfen - gutes Bauchgefühl. Konkret auch zu AstraZeneca. Bei Sputnik V gibts Fragezeichen bezüglich der Qualität, die an Neukunden geliefert wird - da muss man darauf hoffen, dass die eigene (nationale) Qualitätskontrolle zuverlässig arbeitet, aber auch Sputnik wirkt - unsicheres aber insgesamt positives Bauchgefühl. Zu den chinesischen Impfstoffen hab ich noch kein aussagekräftiges Bauchgefühl.

    verwende Gmail nur manchmal am Smartphone. Ich bilde mir aber ein, dass ich die Synchronisation richtig eingestellt habe, und falls nicht - ob dies meine Aktivitäten am PC beinflussen kann, ist fraglich (ich arbeite hauptsächlich am PC).

    Diese Kombination ist durchaus in der Lage, das von dir geschilderte Problem zu erzeugen, zB so: Die Mails synchronisieren sich aufs Smartphone (vollautomatisch), du liest sie aber dort noch nicht. Dann geht dein Smartphone offline. Dann liest du die Mails im Browser am PC und löschst sie. Dann gehst du mit dem Smartphone online - und da kanns dann sein, dass Google in die falsche Richtung synchronisiert, also die "hab ich noch nicht gelesen"-Situation dieser Mails zum Google-Server hinsynchronisiert anstatt sie am Smartphone als "hab ich schon gelesen und erledigt" zu markieren. Sollte nicht passieren, aber ist technisch durchaus denkbar, vor allem, wenn das Smartphone nicht "always online" ist.

    Normalerweise bin ich mit meinem Email-Dienst (GMAIL) recht zufrieden, zumal es mich -anders als HOTMAIL- von all den Mails verschont, in denen mich eine hübsche Russin kennenlernen will oder der afrikanische Prinz auf der Flucht seine Millionen $$$$ über mein Girokonto retten will (gegen angemessene Vergütung, versteht sich).

    Meine Freude ist seit einiger Zeit etwas getrübt, da ich immer wieder von mir gelesene und in den Papierkorb verschobene Mails am nächsten Tag als ungelesen im Posteingang vorfinde. Lästig !

    Heute wollte ich schlau sein und den Papierkorb nach einer wahren Lösch-Orgie gleich händisch leeren.

    Irgendwie habe ich es aber geschafft, dass sämtliche (ca. 100) gelöschte Emails wieder ALLE im Posteingang sind :cursing::cursing::cursing:

    Das ist seltsam und irgendwie verdächtig. Ich verwende auch (unter anderem) Gmail und hatte dieses Problem noch nie. Es ist denkbar aber sehr unwahrscheinlich, dass das ein Bug bei Google ist - das kriegen die normal sehr schnell mit.


    Es könnte mit Mail Rules zusammenhängen: das sind automatisierten Regeln von Gmail, mit denen man Mails anhand von Stichworten und anderen Kriterien löschen, aber auch zB in andere Ordner schieben oder als "ungelesen" markieren kann. Wenn solche Regeln ohne dein Wissen in deinem Konto existieren, könnte es sein, dass das Konto kompromittiert worden ist und auch von einer anderen Person verwendet wird, zB um Spam zu versenden. Du kannst auf dieser Seite prüfen, welche Mail Rules in deinem Gmail-Account existieren: https://mail.google.com/mail/u/0/#settings/filters


    Es könnte aber eventuell auch ein Fall von PEBCAK sein oder der Zugriff auf das gleiche Mailkonto von verschiedenen Geräten und Anwendungen (GMail App vs Browser) aus.

    Und noch was "Feines": Dass eine Covid-19-Erkrankung neurologische und psychologische Schäden mit sich bringen kann, ist ja schon hinlänglich bekannt. Eine aktuelle Studie mit über 230.000 Datenpunkten https://www.thelancet.com/jour…-0366(21)00084-5/fulltext nennt aber erschreckende Zahlen: Ca. ein Drittel aller Covid-Erkrankten weisen nach 6 Monaten solche Diagnosen (Angststörungen und psychotische Störungen, Hirnblutungen, ischämische Schlaganfälle, Parkinson, Guillain-Barré-Syndrom, Nerven- und Plexusstörungen, u.a.) auf, von denen wiederum ca. ein Drittel zum ersten Mal in ihrem Leben eine solche Diagnose hatten (die anderen zwei Drittel der Diagnostizierten hatten schon mal früher solche Beschwerden). Die häufigste Diagnose in diesem Kontext sind Angststörungen, die zweithäufigste ein ischämischer Schlaganfall. Aber auch ein signifikant höheres Risiko vom Auftreten von zB. Parkinson, Hirnblutungen und Demenz wurden beobachtet. Weniger überraschend: Die Auftretenswahrscheinlichkeit all dieser Diagnosen nach einer Covid-Erkrankung ist generell bei Menschen mit schweren Verläufen höher und bei milden/asymptomatischen Verläufen geringer.

    Inzwischen sind ja so viele unterschiedliche Virusvarianten, Impfstoffe und Maßnahmenpakete vorhanden, dass es sehr schwierig ist, die relevanten Fakten aus dem ganzen Gewirr herauszufiltern. Aber jetzt hab ich was gefunden, das mir relevant erscheint: In Michigan (USA) haben sich trotz guter Impf-Fortschritte binnen 2 Wochen die Fallzahlen versiebenfacht(!), darunter sind auch weit über 200 Infektionen und drei Todesfälle von bereits Geimpften. Falls da kein Superspreader-Event dahintersteckt (habe nichts gefunden, das darauf schließen ließe), deutet das auf eine neue, besonders aggressive und immunevasive Variante hin. Noch hab ich keine Infos über Gensequenzierung und Mutationsdaten von dort gefunden, aber das wird in den nächsten Tagen sicherlich publik werden. Wenn das nicht nur ein statistischer Ausreißer ist, würde eine so hochinfektiöse und gegen die aktuellen Impfstoffe teilresistente Variante alle bisherigen Variants of Concern in den Schatten stellen.

    Falls der einzige stichhaltige Grund gegen einen Schlüsseltresor der doch recht offensichtlich schlechte Schutz vor werkzeuglosem unbefugtem Zugriff sein sollte, könnte man eine elektronische Variante in Betracht ziehen. Kosten ein Vielfaches, aber haben diese Schwäche nicht. zB masunt 1120 E - kenne ich nicht aus der Praxis, aber das technische Konzept würde mich überzeugen.

    In vielen (Pflege)Fällen ist ein Schlüsseltresor mit Zahlenkombi die einzig realistische Lösung für dieses nicht ganz seltene Problem. Wenn möglich, sollte er an einer relativ gut einsehbaren Stelle montiert sein - das macht es einem allfälligen Dieb schwerer, unbeobachtet zu agieren. Wer lustig ist und die Möglichkeit hat, montiert mehrere Schlüsseltresore nebeneinander, wobei freilich nur einer tatsächlich genutzt wird. ;)


    Was ich in einer ähnlichen Situation noch überlegt (aber dann nicht realisiert habe, daher nur als Idee) war _zusätzlich_ zum Schlüsseltresor für die Haustür ein elektronisches Schloss mit Fingerabdrucksystem direkt an der Wohnungstür; bei diesem System hätte aber jede Person mit Zutrittsberechtigung separat mit ihrem Fingerabdruck eingespeichert werden müssen, und das war gerade für Notfälle nicht realistisch.


    Wichtig wäre noch, den Pflegekräften _sehr deutlich_ nahezulegen, dass sie die Zahlenkombi nach jeder Entnahme und Rückgabe des Schlüssels ordentlich verstellen und nicht nur alles um eine Ziffer weiterdrehen...

    Dinge auf die man sich nicht vorbereiten kann:


    Wenn eine nicht mal 30 Jahre alte, erfolgreiche, kluge und immer positive nahe Angehörige den Kampf gegen die Depressionen verliert...

    Auch von mir aufrichtiges Beileid! So jung - das ist besonders schmerzlich. Wünsche dir und allen Hinterbliebenen für diese Zeit besonders viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    Speziell für die Wiener (und Umgebung) hier ein deutliches Bild, wie B.117 wirkt:


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    Während der Anstieg bei den Fallzahlen (hier nicht abgebildet) noch irgendwie handhabbar scheint bzw. wegen nicht 100% Testabdeckung auch nie ganz aussagkräftig ist und die Belegung bei schweren Verläufen auf der Normalstation (linke Grafik) noch nicht den Peak der 2. Welle erreicht hat, steigt die Intensivstationsauslastung in Wien im Verhältnis zu den Fallzahlen und Normalstations-Zahlen der 2. Welle viel schneller an und hat längst den Peak der 2. Welle überschritten. Das kann nur an den deutlich schwereren Verläufen von B.117 im Vergleich zur "Wildvariante" liegen, die in der 2. Welle dominant war. Bis zur Triage ist es nicht mehr weit. Bitte passt auf euch auf!

    Mal was ganz Neues - und kein Scherz: Mit Schnupfenviren kann man sich wirksam vor Covid-19 schützen! Sie verhindern, dass Coronaviren in die Zelle eindringen oder sich dort replizieren.


    https://www.bbc.co.uk/news/health-56483445


    Aus dem Artikel: "Sogar wenn Covid-19 einen Vorsprung von 24 Stunden hat, schmeißt das Rhinovirus es wieder raus."


    Leider hält der Schutzeffekt nur solange an, wie man die Rhinoviren im System hat; wenn die Erkältung überstanden ist, kann Covid-19 wieder loslegen.

    Hm, der neue Plan scheint es zu sein Österreich an die Wand zu fahren. Anders kann ich mir nicht erklären warum die Grenze für sofortige Verschärfungen von 200 auf 400 erhöht wurde.


    https://orf.at/stories/3206306/

    Ist tatsächlich nicht mehr nachvollziehbar... 50 wäre wünschenswert, 100 ist problematisch, 200 kritisch. Aber 400? Das ist Wahnsinn. Haben wir übrigens bei den Schulkindern bereits:


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    (Quelle: Pressekonferenz ORF, deshalb low-quality screenshot)

    Naja, irgendwie muss das Virus ja "in die Familie" geraten sein, entstanden ist es dort nicht ;). Dass ein Mitglied es dann an alle anderen weitergibt, liegt in der Natur der Sache...

    Gewiss - und dennoch kann man anhand der Daten ein bisserl mehr dazu sagen:

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    (Quelle: Wikipedia)


    Die (dank doch sehr vieler Tests) ziemlich zuverlässige Info lautet: Die höchste Ansteckungsrate in Österreich haben derzeit die Jungen - Schüler? Was das konkret über die Ansteckungswege aussagt, ist zwar nicht ganz so zuverlässig zu sagen, aber der Verdacht liegt schon ziemlich nahe, dass die Jugendlichen die Infektionen in die Familien tragen.

    Beispiel USA 1933:

    "Im Gegensatz zur freiwilligen Abgabe, bei der die US-Bürger die besagte minimale Zwangsentschädigung (20,67 USD pro Feinunze) erhielten, wurde das Gold, das bei staatlich angeordneten Durchsuchungen gefunden wurde, entschädigungslos konfisziert. Die USA schreckten bei der Suche nach Gold auch nicht vor der gewaltsamen Öffnung von privaten Bankschließfächern zurück, die systematisch durchsucht wurden. Bei Zuwiderhandlungen konnten Haftstrafen von bis zu 10 Jahren und/oder bis zu 10.000 USD Strafe verhängt werden."

    Der Grund, warum in den USA 1933 privater Goldbesitz großteils (aber nicht völlig) verboten wurde, war, dass die Währung aufgewertet werden musste - und die war damals an den Goldpreis gebunden und mit Goldvorräten gedeckt. Das ist heute nirgends mehr der Fall ("Fiat-Geld"), daher gibts keinen Grund (oder zumindest keinen, der mit der damaligen Situation vergleichbar wäre), warum der Staat heute Goldbesitz verbieten sollte. (Das mit den Schließfächern ist übrigens ein Hoax, tut aber zum Thema nichts.)

    Ein norwegisches Medizinerteam meint, die Ursache für die sehr spezifischen (und sehr gefährlichen) Thrombosen im Zusammenhang mit dem AstraZeneca-Impfstoff gefunden zu haben: https://www.vg.no/nyheter/inne…strazeneca-has-been-found


    Demzufolge ist es eine fehlerhafte Immunreaktion: Bei einigen Menschen werden durch den Impfstoff Antikörper gebildet, die mit den körpereigenen Blutplättchen reagieren und dadurch zu Koagulation (-> Thrombosen) führen. (Bin kein Spezialist und kann nicht beurteilen, ob das daran liegt, dass bei den Betroffenen die gebildeten Antikörper anders funktionieren als sie sollen, oder ob die Blutplättchen dort irgendwie anders und vielleicht "spike-artiger" sind als bei anderen Menschen... Immunologie ist verdammt kompliziert.)


    Wenn das stimmt, dann handelt es sich also tatsächlich um eine konkrete schwere Impfreaktion auf AstraZeneca - allerdings eine sehr seltene.

    Die andere. Hälfte würde ich als Spielgeld sehen und versuchen durch Kursänderungen und hoffentlich kaufen/verkaufen zum richtigen Zeitpunkt ein paar Kreuzer damit zu gewinnen. Letzteres ist mehr so persönliches Interesse. Bin aber kein Zocker oder so, nur so zum Spaß.

    Eignen sich dafür die Philharmonikermünzen?

    Zum Thema physischer Kauf wurde hier schon alles gesagt. Zum anderen Thema - "kaufen und verkaufen von Edelmetall zwecks Spekulationsgewinn"... das kann man natürlich versuchen, aber da würde ich vom physischen Kauf abraten, denn dort sind die Spannen (je nach Gewicht der Münzen/Barren einige wenige % bis zu 25%) zu hoch. Dafür sind (wenn man das wirklich tun will) Aktien auf Bergbauunternehmen im Bereich Edelmetall und/oder Gold-Fonds besser geeignet. Auch die gehen mit dem Goldpreis rauf und runter, sind aber um wenige Euro Handelsgebühr bei jedem vernünftigen Broker handelbar.

    Ich denke mir vorallem, der Mist ist ja auch ansteckend...........

    also woher in Himmels Namen haben wir uns das eingefangen ???

    Oder warten die Viren schlummernd im Körper bis man sich mal ohne Jacke in die Frühlingssonne wagt um

    dann festzustellen das ein eiskalter Wind geht......:rolleyes:

    Rhinoviren sind deutlich kleiner als Coronaviren und man fängt sie sich auf alle üblichen Wege (Aerosol, Tröpchen, Oberflächen) sehr leicht ein. Aber dass man sich mit Rhinoviren angesteckt hat (oder auch Influenza) ist schon ein Hinweis darauf, dass die Schutzmaßnahmen nicht 100% effektiv waren und man auf dem gleichen Weg auch - deutlich unwahrscheinlicher aber doch - Covid bekommen könnte.