Beiträge von Ad Lib

    ... Wenn ich jetzt zu Anfangszeiten 10.000 Bitcoin um ein paar Euro gekauft hab und die zu Spitzenzeiten hätte umwechseln wollen, muß diese Spekulationsblase (was es meiner Meinung nach ist) doch platzen? Weil ich muß ja die eine Währung in eine andere tauschen und wer garantiert mir, daß ich das Geld jemals wiedersehe? Wenn die Festplatte, auf der die Dateien liegen, komplett crasht oder anderweitig zerstört wird, hab ich kein Geld mehr (ok, hab ich wenn mein Haus/Wohnung abbrennt und ich alles drinnen hatte, auch nicht, aber da kann ich wenigstens retten, was zu retten ist, die Festplatte in so einem Fall ausbauen aus meinem Rechner mach ich dann nimmer mehr). Oder seh ich da irgendwas falsch?

    Zum einen: Bitcoins sind ein Markt, ähnlich wie der Markt für Antiquitäten: Immer, wenn jemand mit Bitcoins einen Gewinn macht, weil er seine Bitcoins um mehr "Fiat" (=Euro, US-Dollar etc.) verkauft als er vorher für den Kauf ausgegeben hat, dann macht jemand anderer gewissermaßen einen Verlust. Aber "platzen" tut die "Blase" nur, wenn es ständig mehr Verkaufswillige als Käufer gibt und damit der Handelspreis auf ungefähr Null fällt. In so einem Fall würden diejenigen, die noch Bitcoin haben, durch die Finger schauen. Aber solange ein gewisser Bedarf nach Bitcoins (aus welchem Grund immer) besteht, gibt es auch einen Marktpreis, um den man handeln - kaufen und verkaufen - kann. Das ist jetzt schon einige Jahre lang der Fall, d.h. von einer richtigen Blase und der Gefahr von Totalverlust würde ich in Fall von Bitcoin nicht mehr ausgehen. Selbst wenn jemand jetzt 10.000 Bitcoins auf den Markt werfen würde, würde das den Preis zwar deutlich sinken lassen, aber würde nicht zu einem kompletten Crash führen - derzeit werden jeden Tag ca. 20.000 Bitcoin (200 Millionen Dollar) gehandelt. Allerdings gibt es schon massive Auf- und Abbewegungen, ähnlich wie bei hochspekulativen Aktien. Man kann also durchaus 20% oder auch 70% des investierten Geldes verlieren, wenn man zu ungünstigen Zeitpunkten kaufen und verkaufen muss. Als solides Investment kann man das also wirklich nicht betrachten, eher als interessante Spekulation.


    Zum anderen: Die geheimen Daten ("private key"), die man braucht, um auf seine Bitcoins oder andere virtuelle Währungen zugreifen zu können, lassen sich problemlos zB als kurzer Text oder QR-Code auf ein Stück Papier drucken oder als Datei in einer Email verschicken. Virtuelle Währungen sind nicht auf Festplatten gespeichert, sondern in der Blockchain - und die ist tausendfach auf der ganzen Welt auf vielen Computern repliziert; solange auch nur einer dieser Computer existiert, "gibt" es auch deine Bitcoins. Bitcoins sind also nicht wie "auf einer Festplatte gespeichertes Bargeld". Nur wenn man ALLE Kopien des private key verliert, dann ist die Kohle unwiederbringlich weg. Und wenn diese Schlüssel (Wallet) NUR auf EINER EINZIGEN Festplatte gespeichert waren, dann ist diese eine Festplatte natürlich ein Risiko... das sollte man also eher nicht tun.

    Im Fall einer Internet-/Stromkrise sind Kryptowährungen nicht nützlich; im Fall einer Währungs-/Inflationskrise können sie durchaus interessant sein, wie man zB bereits in einigen afrikanischen Ländern (Zimbabwe, Nigeria) beobachten konnte.


    Wobei mir selbst Kryptowährungen "nur als Zahlungsmittel" auch nicht allzu hilfreich erscheinen (und ich hab ehrlich versucht, sie dafür einzusetzen, und auch ein paar wenige Zahlungen erfolgreich damit durchgeführt, allerdings wirklich eher als Test und nicht weil es praktischer als die Alternativen gewesen wäre). Vielmehr scheint mir die Blockchain als unveränderlicher, öffentlicher, fortlaufend erweiterbarer Datenspeicher für alle möglichen Arten von Transaktionen und Geschäftsvorgängen sehr sinnvoll, und daher glaube ich, dass in diesem Bereich noch zahlreiche Anwendungen und Innovationen passieren werden. Und damit das funktioniert, muss es eine gewisse "Zahlungsfunktionalität" samt Mining-Anreizen für diese Blockchain (es gibt ja viele davon, nicht nur eine) geben.


    Ich halte Kryptowährungen auf Blockchain-Basis daher für durchaus nützlich und zukunftsträchtig. Ob sich daraus wirklich eine Art "Währungssystem" (zB bei Facebooks Libra, das allerdings keine echte unabhängige Blockchain ist) oder gar "alternatives digitales Gold" entwickelt, da bin ich momentan noch etwas skeptisch.

    Ich nutze elektronische Zahlungen viel - sicherlich 80% meiner persönlichen Umsätze und Zahlungsvorgänge sind elektronisch -, sehe aber dennoch mehrere Gründe, warum Bargeld für mich unverzichtbar ist:


    1. Ganz normale Zahlungsvorgänge, bei denen Bargeld die einzige oder einzig sinnvolle Option ist; zB Berghütten, wo es mangels Internetzugang gar kein Kreditkartenterminal geben kann; Spenden an Bettler/in der Kirche etc., und alles, wo die Aufrüstung von Automaten (Kaffee, Fahrscheine etc.) auf elektronische Zahlung (samt Online-Verbindung!) unsinnige Investitionen bedeuten würde. Ja, ich weiß, für all diese Dinge (inklusive Bettler!) ist in manchen Ländern schon elektronische Zahlung möglich. Aber das halte ich für völlig übertrieben und nicht effizient.


    2. Die Möglichkeit, Zahlungen ohne (teils beträchtlichen) Obulus an die diversen Zahlungsanbieter zu leisten. Ich sehe nicht ein, dass Mastercard & Co einen Teil des Gewinns jedes meiner Handelspartner (Vermieter einer Ferienwohnung etc.) abbekommen sollen, und möchte, dass mein Handelspartner den vollen Betrag für sich nutzen kann.


    3. Persönliche Autonomie: Die Möglichkeit, eine gewisse Menge an sofort verfügbarer Kaufkraft zu Hause bzw am Mann aufzubewahren und diese Kaufkraft ohne Einschreiten/Überwachung/mögliche Sperre durch Dritte (Kreditkartenfirmen, Banken etc.) zu nutzen.


    4. Die bereits diskutierten kurz- und längerfristigen Krisensituationen, wo elektronische Zahlungsmittel schlichtweg nicht funktionieren.


    Anonymität ist für mich weniger ein Argument für Bargeld, solange der Datenschutz an allen anderen Ecken und Enden nicht ordentlich umgesetzt ist.

    Ich mag Don Pedros Erklärung sehr, aber man kann "potenziell gefährlich" in diesem Fall so lesen: "Das Ding fliegt alle paar Jahre an uns vorbei; diesmal passiert nichts, aber in einem der zukünftigen Flybys könnte es zu einer Kollision mit der Erde kommen".

    Eventuell hilfreich, und ganz ohne Rezept erhältlich: Der elektrische Heizstab („Stichheiler“) für Hitzebehandlung der Einstichstelle. Wird ca 50 Grad heiß und zersetzt damit das (falls noch oberflächliche) Gift in ca 3 Sekunden, Brandblase entsteht dabei keine, auch Kinder halten es aus (eventuell während der Behandlung kurz ablenken). Bei mir ist der „bite away“ immer im Wanderrucksack mit dabei.

    Bei der Post wird eine "Urlaubsbox" gebucht, damit das Postkastl nicht überläuft - das wäre auffällig und für "Interessierte" sehr einfach überprüfbar.


    Smarthome hab ich nicht, aber einzelne Insellösungen dazu schon: Ich nutze nicht mehr die klassische Zeitschaltuhr, sondern die neue Generation von "smart simulation"-Licht: http://ledon-guard.com/at/led-lichtsimulation (die Leuchtmittel werden mittels Drehschalter auf "Badezimmer oder Wohnzimmer oder Schlafzimmer" programmiert, lernen nach dem Einschalten 24 Stunden lang die aktuellen Sonnenauf- und Untergangszeiten und machen ab dann ein zufallsgesteuertes, Zimmer-adäquates Leuchtprogramm). Was ähnliches mache ich mit Audio, damit aus der Wohnung untertags auch Geräusche und Gespräch zu hören sind.


    Die Blumen werden mit Gießautomatik versorgt.


    Alle paar Tage schaut eine Person des Vertrauens nach dem Rechten.

    Ich mach u.a. Tontechnik und verwende allein dafür 4 verschiedene Sorten Tape, je nach Anwendungszweck (dauerhaft oder nur für einen Abend? wasserfest oder nicht? rückstandsfrei ablösbar wichtig? auch bei hohen Temperaturen? hohe Zugkraft wichtig oder eher verrutschungsfest? ...) und für Reparaturzwecke u.a. prepper-relevante Aufgaben wird man evtl nochmal zu etwas anderem greifen. So ganz allgemein kann man also schwer "das richtige Tape" empfehlen. Tendenziell würde ich bei "dauerhaft" und "fest klebend" zu zB den hochwertigen Gewebebändern von Gerband und Tesa greifen (15-20 Cent/Meter), während für Kabel-Abkleben auf der Bühne deutlich günstigere Produkte zum Einsatz kommen (5-7 Cent/Meter).

    https://noe.orf.at/stories/3002984/

    Was mich da besonders "flasht", ist weniger die Geschichte dieser einen Granate - die Tante hat das mal als Souvenier herangeschleppt, seither wird es als Kuriosum genutzt... sowas kann ich mir schon vorstellen - sondern die Aussage des Entminungsdienstes, dass solche Funde und Abtransporte quasi Tagesgeschäft sind. Wie viele Leute in meiner Umgebung haben scharfe Granaten in ihren Wohnungen herumstehen und keinerlei Sicherheitsvorkehrungen, weil sie einfach nicht davon verstehen? Nach der Gasexplosion in Wien kürzlich (ganz in meiner Nähe) bin ich da jetzt vielleicht noch ein klein wenig sensibler...

    Dass man sich bei dermaßen kritischen Ressourcen wie lebenswichtigen Medikamenten ohne Not vom fernen Ausland abhängig macht, will mir nicht in den Sinn. Bei gewissen Bodenschätzen (Erdöl, seltene Erden...) ist das halt naturgegeben, aber bei Medikamenten? Ich hoffe, die Pharmafirmen erkennen hier eine Chance und produzieren wieder vermehrt lokal.

    Leider haben ja Medikamente oft eine nicht allzu üppige Haltbarkeit (zumindest offiziell), sodass Autarkie mittels sehr langfristiger Lagerhaltung nicht nur am Geld scheitern könnte.

    Die Rückerstattung ist für 2017 und 2018 und hat mit der Kündigung von Prime meines Erachtens nichts zu tun. Sie müssen aber, damit die neuen höheren Preise für Prime gültig vereinbart sind, die Möglichkeit zur Beendigung oder aber zur Verlängerung zum neuen höheren Preis vereinbaren.

    Danke @Don Pedro! Von der Aktion der AK wusste ich überhaupt nicht. Habe mich da durchgeklickt und die automatische Mail nach der Frage "wie soll erstattet werden" und "wollen Sie Prime-Mitglied bleiben" beantwortet; die dann sofort eintreffende zweite automatische Mail verheißt eine Rückmeldung binnen 14 Tagen.

    Das wäre ein netter und gänzlich unerwarteter Bonus

    Habe zwei Kopfbedeckungen (Stoffkappen) mit dabei, um ggfs. jemandem eine abzugeben. Habe ein Ersatzpaar Socken und Unterleibchen mit dabei. Und eine "Notfalltoilette" (kleiner wasserdichter Sack zum Hineinpinkeln) weil ich bei der Hitze doch mehr trinke als sonst und das dann in einem Stau zu... Komplikationen führen könnte.

    Die Wiederherstellungsdauer hängt vermutlich stark davon ab, was der Grund für den Ausfall war. Wenn systemrelevante Teile zerstört wurden (zB Sonnensturm/CME), wird es eher länger dauern als wenn „nur“ eine Lastspitze für Abschaltungen sorgte. Bei Hackerangriffen hängt es wohl davon ab, wie tief im System der Angriff erfolgte und ob entsprechend mit Isolationsmaßnahmen reagiert werden konnte. Kein Ausfall dieser Größe gleicht wohl einem anderen. Aber in der Tat, dafür, wie weiträumig dieser Ausfall in Südamerika gerade war, erscheint die Behebung des Problems überraschend schnell.

    Interessant... Das sollte wohl mit einer wasserdichten Plane auch klappen - kommt mir (vorausgesetzt, man hat eine solche Plane) etwas einfacher und robuster vor als mit Lehm. Gerade wenn Vieh da zum Trinken hingeht, durchstoßen die doch mit den Hufen den dichten Lehmboden?

    Freilich muss dafür die Luftfeuchtigkeit erheblich sein, in einer Trockenperiode wirds vermutlich zu wenig Kondensation dafür geben. Überhaupt kann ich mir schwer vorstellen, dass so genug Kondenswasser für eine Viehtränke entsteht. Aber wenn es früher tatsächlich so gemacht wurde, dann wird es wohl funktionieren.