Beiträge von Jongleur

    danke, globaler Kapitalismus...

    Vielleicht sollten wir wieder mehr Krempel zuhause produzieren.

    Ich hab mir wohl die blödeste Zeit ausgesucht, um zu bauen 😜

    Ohne Holz aus Osteuropa und Stahl aus Indien oder China wäre alles noch viel teurer. Es ist genau diese Globalisierung, die die Preise die letzten Jahrzehnte massiv gesenkt hat.
    Bei Stahl, Alu und anderen Rohstoffen ist es aber nicht ungewöhnlich, dass alle paar Jahre die Preise oben sind, und dann sind sie wieder im Keller. Manchnmal bekommen wir auf Baustellen gutes Geld für Schrott, alte Leuchten, Kabel. 1 Jahr später müssen wir froh sein, wenn es wenigstens jemand kostenlos abholt.
    Das mit den Holzpreisen ist mir neu. Aber vielleicht hat es das früher auch schon gegeben, ist nur in meiner Branche nicht relevant. Weiß jemand, was bei Holz der Hintergrund ist?

    In Ostösterreich sind Beben eigentlich nicht selten, aber in den 12 Jahren, die ich hier schon lebe, waren das die ersten beiden, die ich richtig bemerkt habe. Sind ca. 10 km vom Epizentrum entfernt.
    Habe mich jetzt etwas eingelesen: Stärke 6 ist so das höchste, was hier historisch (Beben von Neulengbach, vor ca. 500 Jahren) aufgetreten ist. Stärke 5 bis 5,5 kann schon mal alle 50 bis 100 Jahre vorkommen. Wenn so ein Beben recht nahe bei Wien wäre, könnte das vor allem für die vielen Gründerzeitbauten (Baujahr vor 1920) ein Problem sein. Simulationen gehen von 1 bis 2 % eingestürzte Gebäude aus (von diesem Altbestand, der in WIen ca. 30.000 Gebäude umfasst). Wäre also schon schwerwiegend, aber natürlich nicht vergleichbar mit richtig starken Erdbeben, wie in China oder Italien.

    Danke, der Hinweis auf RIndsschnitzelfleisch ist gut!
    Jjetzt stehen erst noch ein paar andere Sachen an: dieses Wochenende Bärlauchpesto. Holunder ist kurz vor der Blüte, dann wird Sirup gemacht, der Rhabarber schießt und will in ca. 1 Woche zu Kuchen verarbeitet werden. Ebenso steht die Pfefferminze schon sehr hoch -> ebenfalls Sirup. Abgesehen vom ganzen Anpflanzen und Aussäen! Aber vor der Marillenmarmelade Anfang Juli sollte es sich mit dem Beef schon ausgehen ;-)

    Stahl, Aluminium, Bauholz haben wirklich massiv angezogen.

    Im privaten Bereich habe ich von Lieferengpässen aber noch nichts bemerkt. Auch Kokosmilch, die fette Sorte, gab es am WE beim Spar zur Genüge, sogar 2 Sorten. Wobei ich dazu rate, nicht die Kokosmilch im Asia-Regal zu nehmen, sondern die im Konservenregal. Ist erstens Bio und zweitens deutlich billiger. Und mit schönem Kokosfettanteil!

    Ich wurde davon wach. Hat ordentlich alles gewackelt im Haus. War wie ein lautes Dröhnen, das immer mehr zunahm über 4 oder 5 Sekunden, dann war es plötzlich vorbei.

    Genauso war es bei uns, sind beide aufgewacht, Sohn und Haustiere haben nichts bemerkt.
    Bis ich richtig wach war, war es vorbei. Allerdings war mir diesmal sofort klar, dass es ein Erdbeben ist.
    Am 30. März dachte ich erst, ein Bagger fängt vor dem Haus an zu arbeiten, oder ähnliches.


    Na, jetzt weiß ich wenigstens wie es sich anfühlt, und wenn mal was stärkeres (und länger dauerndes) kommen sollte, erkenne ich es und weiß auch was zu tun ist.

    Um aber wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen:

    Die Sicherheitsinseln waren, meines Wissens, nie dazu konzipiert die gesamte Bevölkerung direkt zu versorgen. In erster Linie geht es darum im Krisenfall Kräfte einsatzbereit halten zu können, sowohl Soldaten als auch von anderen Einsatzorganisationen, damit diese der Bevölkerung helfen können. Dass das Bundesheer recht gut darin ist zu strukturieren, zu organisieren und rasch viele helfende Hände für alle möglichen Aufgaben aufzubieten hat es in letzter Zeit doch sehr deutlich gezeigt. Daher ist es sehr hilfreich derartige Sicherheitsinseln beim Bundesheer zu haben, auch ohne dass jeder einzelne Bürger in einer dieser Kasernen jederzeit sein Handy aufladen oder sich gegen seine Langeweile bespaßen lassen kann.


    Ganz im Gegenteil sollte sich die Bevölkerung von den Sicherheitsinseln fern halten um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

    JoBe Genau so sehe ich es auch. Es wird in so einem Fall weder Aufgabe noch Ziel des Bundesheeres sein, die breite Bevölkerung zu versorgen. Das kann sowieso niemand leisten, dafür sollte die Bevölkerung (100 mal gepredigt und kaum gehört) selbst Vorsorge treffen.
    Es geht vielmehr darum, im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben, um zB technische Unterstützung für die Energieversorger, die Kommunen, die zivilen Sicherheitskräfte oder wen oder was auch immer sonst wichtig ist, leisten zu können.

    10 Stk Seife

    2 Zahnbürsten

    10 Stück Seife, wofür?
    4 Zahnbürsten? Zahnpasta wäre nicht schlecht, würde auch gut ins Innere von Klopapierrollen passen.

    Zu den Kalorien: die 80 kg Reis und Nudeln plus Zucker ergibt ca. 1750 Kalorien für 180 Tage. Ist also eher was für 1 Person, oder für 2 Personen für 3 Monate.

    Schlüsseltresore sind allesamt sehr einfach zu öffnen, ohne die Kombination zu kennen. Ein Beispiel:



    Ich habe ca 20 gängige Modelle von Bauhaus, Obi, Metro, usw. zu Hause und alle lassen sich auf diese Weise sehr schnell öffnen.

    Mit der Methode habe ich schon vor 40 Jahren die Zahlen-Fahradschlösser von Freunden geknackt (ohne böse Absichten natürlich).
    Dass sich seitdem nichts getan hat, finde ich schon peinlich.

    Carola - Du bist herzlich willkommen in Österreich ! Allfällige "Sprachschwierigkeiten" dürften ja nur minimal sein.

    Bei uns gibt es übrigens 14 (statt nur 12) Gehälter ! ^^ Und die Krankenversicherung scheint mir auch besser hier zu sein, vor allem relativ einheitlich organisiert

    Das Wetter ist auch meistens besser, zumindest im Süden und Osten. Bei uns im Garten stehen Forsythien und Marillenbaum ( = Aprikosen) in voller Blüte, hier wachsen Wein, Paradeiser (Tomaten), Chili, Kürbis und Pfirsiche, sogar Reis und Soja, nicht nur Rüben, Roggen und Kartoffeln 😅