Beiträge von Jongleur

    Bin gerade mal wieder am Thema Licht. Notversorgung ist mit Kerzen, Taschenlampen, Hindenburglichtern gesichert.

    Für mehr Komfort überlege ich jetzt entweder eine Feuerhand Petroleumlampe zu kaufen oder eine Campinggaz Gaslaterne.

    Was wäre eure Empfehlung?

    Ach ja und 150 Feuerzeuge plus 6 Flaschen Nachfüllgas.

    nachtvogel Zu deiner Kerzensammlung sag ich jetzt nichts, aber vielleicht ein Kommentar zu den Feuerzeugen.

    Mit 1 Feuerzeug kann man über 1000 mal eine Kerze anzünden. Sagen wir mal, du willst im Notfall 10 Kerzen täglich anzünden (man kann aber auch eine Kerze an einer anderen anzünden) dann reichen deine 150 Feuerzeuge ca. 41 Jahre, noch ohne die Nachfüllflaschen. :P

    dass man Ingwer nicht unbedingt schälen muss habe ich auch erst vor kurzem gelernt, aber das gilt ja auch für Karotten, Spargel oder Frühkartoffeln und sonstige Erdgemüse...


    Und den Ingwer würde ich schon essen, aber nicht das ausgekochte Suppengemüse.

    Der Versuch war heute nicht mit Brennpaste, sondern am Herd. Es ging auch nur darum zu testen, ob das Einweichen von Nudeln mit kaltem Wasser überhaupt sinnvoll ist. Überraschenderweise war die Antwort eindeutig JA, und diese Methode bedeutet auch im Alltag eine deutliche Energieeinsparung.

    Mit Brennpaste würde die Aufheiz- und Kochphase aber bestimmt immer noch eine halbe Stunde dauern. Was dann immerhin ein deutlicher Fortschritt wäre.
    Allerdings würde ich bei Verwendung von Brennpaste im Sinne des maximalen Energiesparens versuchen die Nudeln im Sugo fertig kochen, also noch Step 2 dazunehmen.


    Ich halte euch auf dem Laufenden!

    Step 1: Nudeln in kaltem Wasser ca. 1 bis 2 Stunden einweichen, Zeit wird von den Nudeln abhängen. siehe hier.
    https://blog.ideasinfood.com/i…/08/one-minute-pasta.html

    Step 2: Nudeln abgießen und in ein ausreichend flüssiges Sugo geben und alles zusammen fertig garen (sogenannte One-Pot-Pasta)


    Test von Step 1:
    Habe für die heute geplanten Carbonara normale Bio-Spaghetti, 9 MInuten Kochzeit, in kaltem Wasser angesetzt, knapp bedeckt. Nach 1,5 Stunden sind sie deutlich eingeweicht und biegsam (aber noch mit hartem Kern und eindeutig nicht essfertig). Dann Nudeln im Ansetzwasser aufgekocht, geht sehr schnell, weil wenig Wasser, und nach knapp 5 Minuten Kochzeit sind sie perfekt al dente. Hätte ich nicht so gut erwartet.

    Werde den Test demnächst mit dünnen Spaghettini wiederholen. Und dann kommt natürlich auch noch Step 2 dran mit Tomatensugo.

    Ich koche es nicht auf Vorrat, sondern immer mit dem Braten, und gebe immer eine Portion Sellerie (Knolle oder Stange) dazu. Der bringt sehr viel Würze rein, dann brauchst du keine Fertigbrühe mehr (die eh hauptsächlich aus Fett, Salz und Glutamat besteht)

    Jongleur Leider können sich Lebensmittelmotten auch durch Plastikverpackungen beißen.

    Diese Behauptung habe ich oft gelesen, bin aber nicht sicher, ob sie wirklich stimmt. Und wenn, dann sicher nur für die größeren Würmchen und nicht für die am Anfang nur 0,1 mm großen Minilarven. Aber wenn DIE nichts zum Fressen finden, können sie nicht wachsen und sich nirgends durchbeißen. :thumbup:

    Carola Das ist natürlich auch ein Ansatz, wenn man den Stauraum hat.
    Ähnlich sehe ich es bei Gewürzen und paar anderen Küchenzutaten: der "normale" Vorrat ist gleich immer so groß, (und hat auch in der Küche Platz), dass locker 3 Monate oder länger ohne Nachschub überbrückt werden können.


    In die Kisten im Keller wandern dann alle Sachen, die entweder keinen Platz haben (zB die ganzen Konserven) oder in der Küche einen zu schnellen Umschlag haben wie eben Süßes und Knabberzeug.

    Süssigkeiten sollen im Notfall zwar die gute Laune halten. Doch wenn ich die Umschlagshäufigkeit meiner Süssigkeiten betrachte, dann habe ich an mindestens 3 Abenden in der Woche einen grossen Notfall. Das Ergebnis sehe ich jeden Morgen auf der Waage. Daher haben wir die Mengen an Süssem in unserem Vorrat stark reduziert.

    Naja, Notfallvorrat ist Notfallvorrat! Fressattacken gehören nicht dazu ;-)
    Steht bei uns im Keller, und außer mir weiß keiner so genau was drin ist.


    Ich habe jetzt nur 1mal was aus dem Vorrat geholt zum Kochen, weil nicht mehr im Standard-Küchen-Vorrat. das aber 2 Tage später wieder ergänzt.
    Bin sowieso noch in der Phase des om Vorrataufbaus: bei jedem Einkauf kommen paar Sachen dazu. Und das Ziel ist, dass nach dieser Phase die Kisten zu bleiben, und ich nur noch gelegentlich kontrolliere bzw. rotiere.

    Was nicht geht:
    Nudeln, Kartoffeln, Suppe kochen (wenn der Suppeninhalt noch gegart werden muss) ...

    Kleine Korrektur zu meiner Einschätzung: ich denke Nudeln sollten gehen, und zwar

    Step 1: Nudeln in kaltem Wasser ca. 1 bis 2 Stunden einweichen, Zeit wird von den Nudeln abhängen. siehe hier.
    https://blog.ideasinfood.com/i…/08/one-minute-pasta.html

    Step 2: Nudeln abgießen und in ein ausreichend flüssiges Sugo geben und alles zusammen fertig garen (sogenannte One-Pot-Pasta)


    Wird demnächst getestet.
    Ich erwarte jetzt zwar keine Traumpasta wie vom Lieblingsitaliener, aber spart auf jeden Fall viel Kochzeit und Brennstoff.

    Für Nudeln, Reis etc (alles, was längere Ziehzeit hat) könnte man ev. eine weithalsige Thermoskanne verwenden. Entweder in den Schlafsack legen - gleichzeitig Wärmequelle - oder in eine Decke einwickeln.


    Was auch gut klappen könnte: Pudding. Nicht essentiell, aber gut für die Laune. Muss nur einmal kurz aufkochen.

    Pudding ist eine sehr gute Idee! Oder wollt ihr die greislige HMilch pur trinken? ;-)

    Pudding ergibt dann pro Packung ca. 500 leckere Kalorien, man kann auch noch ein Ei reinrühren und muss im Notfall nicht am Zucker sparen.
    Dasselbe bei Grießbrei: Muss man nur einmal richtig aufkochen, und dann ziehen lassen. Und kann man prima mit Ei, Butter, Sahne, Kakao oder Zucker "anfetten".

    Heute gab es Zwiebel-Rostbraten mit Fleisch von unserem Fleisch-Liefer-Bauern. Mit frisch in Butterschmalz herausgebackenen Zwiebelringen, dazu Kartoffelpüree und Gurkensalat.
    Vom Püree werden ein paar Packungen in meinen Vorrat wandern: Ist 1 Jahr haltbar, kann wie meine Kochversuche mit Brennpaste ergeben haben, auch auf der Notkochstelle zubereitet werden, und lässt sich nach 1 Jahr problemlos im Alltag rotieren.
    Außerdem habe ich beschlossen die Butttermenge im Gefrierfach aufzustocken (1 oder 2 Stück habe ich eh schon immer auf Vorrat) und um eine Dose Butterschmalz zu ergänzen. Im Blackoutfall macht es nichts, wenn diese Sachen auftauen, sind dann immer noch eine gute Weile haltbar. Sind schmackhafte Fett-Kalorien als Ergänzung zu den Vorräten an neutralem Sonnenblumenöl.

    Hast du das auch mit 4 Brennpasten versucht? Evtl kriegt man damit genug Leistung zusammen, um 1 Liter Wasser zum Kochen zu bringen.

    Nein. Aber den Ehrgeiz hatte ich jetzt nicht. Fürs richtige Kochen werde ich mir noch was anderes überlegen.