Beiträge von Carola

    Ich erachte es hier nicht als sinnvoll Konserven als Dosenfutter zu bezeichnen und so abschätzend zu behandeln.

    Ähem.... nur weil man "Dosenfutter" als "Dosenfutter" bezeichnet, ist das noch lange nicht abwertend gemeint.

    Ich nutze diesen Begriff einfach nur zur Unterscheidung zwischen Frisch gekocht, selbst gemachten Konserven oder eben gekauften Konserven.


    Fast mein gesamter "Notvorrat" besteht aus gekauften Konserven, also "Dosenfutter" - alles andere, was ich so im Haushalt habe oder selbst anbaue, ist nur ein "plus".


    Und im Gegensatz zu anderen, die gekaufte Konserven NICHT als Dosenfutter bezeichnen, sie aber auch nicht selber aufessen wollen, wenn das MHD erreicht ist, sondern sie "spenden" ("mir selbst ist der Kram nicht gut genug, aber die Armen sollen froh sein, wenn sie überhaupt was zu Fressen haben"), sehe ich mich als Benutzer des Wortes "Dosenfutter" fast schon als besseren Menschen ;-)

    Ich habe gelesen, dass man bei H-Milch nicht schmeckt, wenn sie verdorben ist.

    Ob das stimmt, kann ich nicht sagen.


    Wir haben nur ein einziges Päckchen H-Milch für den Notfall, da sie uns schlicht und ergreifend nicht schmeckt.

    Wenn das MHD erreicht ist, wird sie, verdünnt mit Wasser, zum Gießen von Pflanzen verwendet. Und ein neues Päckchen nachgekauft, nur für den Notfall ;-)

    Die Frage ist halt, ob man in einer echten Krise in unseren Breitengraden überhaupt an Bananen kommt.


    Wir persönlich essen so gut wie keine Bananen, nur so 2-4 Stück PRO JAHR.

    Wenn man sich mal vor Augen hält, wie selbst die angeblichen Bio-Bananen gezüchtet werden ... mit reichlich Plastikfolie rund um die Stauden... Filme gibt´s genug im Internet, wer will, kann danach guuugeln.


    Angeblich sollen Bananenschalen gut geeignet zum Schuheputzen sein. Ausprobiert habe ich es noch nicht. Finden sich aber auch hierzu zahlreiche Filmchen im Internet, wer es genauer wissen will ;-)

    Erdnussbutter ist ein fester Bestandteil in meinem Notvorrat. Sie hält auch ungekühlt sehr lange, sogar angebrochene Gläser sind mir bisher nie schlecht geworden, und satt macht sie auch. Man soll sie sogar als Brotbelag essen können ;-), habe ich aber noch nie gemacht.


    Spaghetti mit Gemüse-Erdnusssoße (2 große Portionen)


    - ca. 150g Spaghetti (oder andere Nudeln, mit Reis schmeckt es auch)

    - 2-3 handvoll Gemüse - da passt alles, sogar Kohl! (Ich hatte diesmal gewürfelte Möhren und kurze grüne Bohnen)


    Für die Erdnusssoße:

    - 150ml fettarme Milch (oder: Wasser)

    - 2 EL Ketjap Manis (oder: eine andere Sojasoße)

    - 1-2 TL Sambal oelek (oder: Chiliflocken, frische klein gehackte Chili, Cayennepfeffer)

    - 1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt

    - 1 kleines Stück Ingwer, fein gehackt (oder: Ingwerflocken, Ingwerkugeln in Sirup, Ingwerpulver)

    - ca. 3 EL Erdnussbutter (kann gerne auch mehr sein).


    Nudeln und Gemüse in Salzwasser al dente oder weich kochen (wie man´s halt mag).

    In der Zwischenzeit die Erdnusssoße zubereiten:

    - Milch, Sojasoße und die Gewürze erhitzen (muss nicht kochen, sollte aber richtig heiß sein)

    - die Erdnussbutter esslöffelweise hinzu geben und mit einem Schneebesen verrühren, immer wieder heiß werden lassen, bevor man den nächsten Löffel Erdnussbutter einrührt. So merkt man recht einfach, ob einem die Soße bereits dick genug ist oder noch etwas mehr Erdnussbutter rein darf.


    Die Nudeln und das Gemüse mischen und auf zwei tiefe Teller verteilen. Die Erdnusssoße darüber geben.

    Wäre mal interessant, wie Geheimratskäse da abschneidet. Der ist ja ab Werk schon mit einer Wachsschicht überzogen...

    Ist nur geschmacklich nicht so mein Fall.

    Hat das inzwischen mal jemand ausprobiert?

    Wir haben nämlich gerade einen solchen Käse da. Und da dachte ich, das müsste man mal ausprobieren und bin dadurch hier auf diesen Faden gestoßen.


    Leider gehört der Käse nicht zum Standard-Sortiment in den hiesigen Läden, aber sollte es ihn noch mal geben, würde ich dann zuschlagen.

    Und wenn man ihn länger lagert, ist er geschmacklich dann vielleicht auch besser ;-)

    Ich glaube, jetzt kommen sogar auf eingefleischte Prepper Herausforderungen zu.

    Wer hätte gedacht, dass es auf einmal keine popligen Dachlatten oder Schrauben mehr gibt?!?


    Weiteres Beispiel: Unsere Baumärkte und Fachhändler sind ja IMMER noch zu, dabei bräuchten wir einen neuen großen Rasenmäher. Im letzten Jahr haben wir versucht, einen online zu bestellen (selbes Modell wie unser jetzger, inzwischen ausverkauft), das war ein einziges Fiasko. Jetzt kommen offenbar noch generelle Lieferprobleme hinzu. Ab morgen dürfen wir endlich wieder "klicken & meeten", aber ich kaufe mir doch keinen teuren Rasenmäher, den ich im Voraus nicht einmal richtig anschauen kann. :cursing:


    Soll ich jetzt die Sense wieder raus kramen? Wir hätten noch eine verrostete irgendwo, aber keine, mit der man gescheit arbeiten kann.


    Irgendwo hört das Preppern dann auch mal auf, man kann sich ja nicht ALLES in Vorrat nehmen.


    Man macht sich schon so seine Gedanken...

    Oh, schade!

    Na, dann gibt es halt Reste von gestern: "mediterranes" Gulasch mit viel Gemüse, dazu Naanbrot.


    (Kann mir mal jemand erklären, warum es "Naanbrot" heißt - steht so auf der Verpackung. "Naan" heißt doch eigentlich schon Brot, oder nicht? Essen wir jetzt BrotBrot?)

    paperprepper , für ein Estrichgitter müsste erst Mal der Baumarkt wieder aufmachen :-(


    Nee, aber im Ernst, ein Kartoffelfeld ist ja schon ein Stückchen größer, da kommen schon einige Quadratmeter zusammen.


    Der Kaninchendraht, den wir noch hatten und an die Ränder drapierten, hat nicht ausgereicht.

    Aber seitdem wir auch noch zusätzlich Folie drüber gelegt haben, ist (vorerst) Ruhe. Aber dieses Kartoffelfeld ist nur der Anfang, wir sind inzwischen mit anderen Feldern beschäftigt. Die könnten wir echt nicht alle abdecken.


    Wir haben hier sehr viele Tiere: Dachse, Rehe, Füchse, Marder...


    Also wer als Prepper denkt, wir gehen jetzt mal in die Pampa und können da ´ne Selbstversorgung aufbauen: fragt UNS mal... wir sind nur am Dorfrand, nicht mal wirklich in der Pampa, und haben wirklich IMMER große Schäden durch Wild. Da hilft ein Zaun auch nur marginal. Die einen Viecher springen drüber, die anderen graben sich locker unten durch...

    Wir haben die Kartoffeln inzwischen 5x gesetzt *grrrrr*


    Es waren offenbar Dachse, das zeigt zumindest die Wildkamera.


    Der Garten ist eingezäunt. Die Tiere graben sich aber immer wieder unten durch. Kaum ist ein Loch zugeschaufelt, gibt es ein neues.

    Füchse springen einfach ÜBER den Zaun, hatten wir auch schon (dank Kamera ersichtlich), aber die waren es dieses Mal offenbar nicht.

    So, ich hab´dann jetzt mal Mangold, Zucchini und Gurken vorgesät.

    Ich mag das eigentlich ja gar nicht, das Vorsäen. Aber dieses Jahr ist es so kalt und nass, dass draußen im Garten einfach nix geht.

    Sogar die vor Längerem gesetzten Zwiebeln zicken rum.

    Gekaufte Pflanzen (Eisbergsalat, Kohlrabi, Spitz- und Weißkohl) mickern auch vor sich hin, so richtig wachsen tun sie noch nicht. Wo bitte bleibt die Sonne???


    Der Mangoldsamen ist allerdings gerade erst per Post bei uns angekommen... der alte (selbst geerntete) war einfach schon zu alt und wollte nicht mehr keimen, ich hatte ihn schon Ende März/Anfang April gesät - NICHTS!.

    Wir nehmen am liebsten den "Lucullus", andere Sorten, vor allem die bunten, sind mehr was für´s Auge als für den Gaumen.

    Vielleicht Hanf-Tee??? :D


    Stimmt, wenn man so dicht an der Landesgrenze wohnt, erübrigen sich einige Einkäufe mit der Zeit.

    Geht uns mit tschechischen Produkten auch so. Irgendwann sind sie alle durchprobiert.

    Endlich, seit über ´nem halben Jahr, ist der "kleine Grenzverkehr" wieder erlaubt und wir können wieder in Tschechien einkaufen und tanken.

    Dafür verkürzen sich die Wege zum Lidl von 35km auf 6km, und zum Tanken von 21km auf 7km. Spart doch jede Menge Zeit und Sprit.

    Vor ein paar Wochen, als die Baumärkte mal kurzzeitig geöffnet hatten (sie sind bei uns ja immer noch zu), haben wir zwei veredelte "Snack-Mini-Gurken" gekauft.

    Die Pflanzen stehen immer noch drin, am Fenster, aber sie sind mittlerweile so groß, dass sie jetzt unbedingt raus müssen. Obwohl es eigentlich immer noch viel zu kalt ist (nachts oft kurz vorm Bodenfrost).


    Vor neun Tagen sahen sie so aus:

    Snack-Gurken.jpgMini-Gurke.jpg


    Die ersten beiden Gürkchen sind bereits verspeist. Es hängen auch jede Menge kleine dran, aber ob meine "Handbestäubung" bisher geklappt hat, sei mal dahin gestellt.

    Hier muss einiges aufgebraucht werden, bevor es verdirbt:


    Frisch (mehr oder weniger): 2 große Tomaten, 4 große Zwiebeln, ein paar Speckwürfel

    MHD erreicht: 1 Be. Schmand, 1 Pä. Naanbrot


    Und was kann man damit machen? Richtig, ein Gulasch :-) (ich weiß, Schmand kommt da eigentlich nicht rein, aber mich stört es auch nicht).


    Der Tiefkühler bereichert dann mit:

    - 700g Schweinegulasch bzw. -geschnetzeltem

    - 250g Rindergulasch

    - 1 kl. Zucchini in Scheiben

    - 150g gehackte Tomaten mit Kräutern


    Ansonsten:

    250ml Rotwein (Rest wird in den Koch geschüttet)

    reichlich Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano, Majoran


    Im Moment "köchelt" das Gulasch im Bettzeug vor sich hin, nachdem es 45min auf dem Herd geblubbert hat.

    Ich freue mich schon drauf! Wenn es so schmeckt wie es riecht...mmmhhhh!