Beiträge von TID

    Ist aber zu schwer und erfordert ein geeignetes Zelt, welches in Summe auch schnell schwere als eine konventionelle Lösung wird. Ferner werden die meisten Zeltöfen mit Holz geheizt, was wiederum den Nachteil der Geruchaverbreitung mit sich bringt.


    Gruß


    tid

    12er_scout

    Klar, Du hast recht, das das jedem selber überlassen ist. Dennoch finde ich wichtig, das man da offen drüber spricht, das ein Kocher ein sehr einfaches Mittel ist, ein Zelt bequem zu heizen und dabei noch das Essen warm zu bekommen.


    Ich bin bei einer Tour im Winter 2013 auf einem kleinen See durchs Eis gebrochen. Zum Glück war es nicht tief, so das ich nur bis Brusthöhe im Wasser war. Ich bin dann irgendwie raus, es hatte ein paar Grad unter null und ich war patschnass. Habe dann so schnell wie irgend möglich das Zelt aufgebaut (damals das Fjällrven Akka 3), dann drinnen den kleinen Primus Kocher an. Ich hatte es nach nicht mal 3 Minuten auf ca. 15Grad plus.

    Habe dann nackt im Zelt gesessen bis das Zittern weg war und habe dann die Coleman Benzinlatern, die natürlich patschnass war in Betrieb genommen, da dann einen Pott Wasser drauf, zwischenzeitlich Schlafsack raus, rein da, und erst mal ne Stunde gepooft.

    Dann war teewasser heiß, Tee mit Rum ;-) und anschliessend die Sachen in der Abside ausgewrungen und zum Trocknen im Zelt aufgehängt. Ohne die Heizerei hätte es ggf. übel ausgesehen ;-).


    Gruß



    Tid

    Ich denke man sollte bei der Beantwortung dieser Frage zunächst einmal definieren, was man unter kochen im Zelt versteht.

    Da dieses Forum ja eine Plattform für den gegenseitigen Austausch zum Thema Vorbereitung dient, betrachtet meine Angaben hier immer unter diesem Aspekt.


    Das Zubereiten von Nahrung als auch allgemein der Wärmeerhalt ist zweifelsohne der wichtigste Aspekt bei einem Fluchtszenario und davon reden wir ja nach meinem Dafürhalten, wenn wir über BuGout etc. sprechen.


    Vor diesem Hintergrund beschränkt sich bei mir das Kochen im Wesentlichen auf das Erhitzen von Wasser, welches dann als Heißgetränk genutzt wird oder aber dazu z.B. gefriergetrocknete Nahrung in einen genussfreudigen Zustand zu versetzen.


    Das mache ich natürlich im Zelt, wenn ich alleine wäre, oder aber in der Abside eines unserer Tunnelzelte, wenn wir als Familie flüchten müssten. Ich mache das seit mittlerweile fast 30 Jahren so.

    Die Vorteile liegen auf der Hand: In der kalten Jahreszeit wird es schön warm und man kann auch bei kältestem Wetter recht angenehm wohnen.

    Das ist ja aber auch keine neue Erkenntnis, ich erinnere an Scott/Amundson Antarktis an Alfred Wegener, Grönland oder aber, nicht so lange her, an Messner/Fuchs Antarktis, die ihre Zelte natürlich auch mit dem Kocher heizten.

    Mittlerweile habe ich aber zum Heizen, den Kocher um Kerzen ergänzt.

    Bez. der Ansammlung schädigendeR Gase (co, co2) ist die Art des Zeltes nach meinem Erachten von entscheidender Bedeutung, es muss gewährleistet sein, das unten Luft rein und oben raus kann, das beschreibt die wesentlichen Faktoren.

    Das Feuchtigkeitsaufkommen, auch bei 10-12 ständigem Betrieb eines Benzinbrenners oder eines Gaskochers oder was auch immer, ist ohne jede Relevanz. Der allergrößte Teil wird über den Atem in das Zelt eingebracht.


    Das Umkippen der Kochgelegenheit ist natürlich ein, nicht zu unterschätzender Risikofaktor, dem man aber recht einfach begegnen kann.

    Letztlich ist hier Obacht und Vorsicht das obere Gebot.



    Gruß


    Tid

    Habe das Zelt schon rausgesucht, bzw. beide aus der Serie.

    Was, so glaube ich, in Bezug auf das Ferino nicht rüber gekommen ist, ist die Tatsache der starken Kondensbildung innerhalb des Zeltes . Das wird schon beim normalen Bewohnen, also ohne kochen etc. Schnell zur Tropfhöhle.
    das Ferrino ist aber bei den kleinen Zelten da nicht die Ausnahme. Ich habe auch recht teure Leichtzelte, die den gleichen Mangel aufweisen.


    Gruß


    Tid

    Ich hatte das Zelt auch mal im Einsatz.

    Mein Fazit:

    Absolute keine Kaufempfehlung.

    Zu niedrig und von innen zu nass.

    Letztlich kann man es wirklich nur zum Schlafen benutzen, alles Anderes geht nicht.

    Drin sitzen und gemütlich was Essen? Fehlanzeige.
    Starke Kondensansammlung an der Firste bei kaltem Regenwetter.

    Durch das geringe Längsgefälle tropft es auf das Innenzelt ab, welches dazu noch aus Mesh ist, so das es durchtropft.

    Was mir gefiel war die Farbe.

    Preiswerter ohne die genannten Nachteile bei weniger Gewicht:


    https://www.decathlon.de/p/tre…-grau-orange/_/R-p-305777


    Gruß


    TID

    Ich weiß garnicht, wo die ganze Unruhe her kommt ;-) .

    Auch in Österreich sinken die Fallzahlen, wie dies derzeit in Europa überall der Fall ist.

    Zu Wrihnachten wird. Sich das nach meiner Einschätzung wie auf Oktober-Niveau oder tiefer befinden.

    Die dritte Welle wird dann im Zeitraum Apriö bis Juni zuschlagen und dann ist das Themo Corona sowohl politisch als epidemiologisch ausgestanden.


    Gruß


    Tid

    Das stimmt :-)

    Das Risiko ist aber durch das eingesetzte Material stark minimierbar und der Vorteil liegt, glaube ich auf der Hand.

    Wenn man nach langem Tagesmarsch ankommt, im Zelt sitzt und das Wasser langsam erhitzt, es im Zelt so um die 20-25 Grad hat und man dann schön was isst, hat man sich alles richtig gemacht ;-).


    Gruß


    tid

    Alles Blödsinn ;-).

    Man muss halt wissen was man tut.

    Im Fall der Fälle wäre es dann aber schon von Vorteil vorher genau diese Geschichten intensiv getestet und bewertet zu haben.

    Vor einigen Jahren habe ich aus Gewichtsgründen u.B vom Benzin zum reinen Propan für das Kochrn auf der Flucjt gewechselt. Seit dem habe ich gar keine CO Belastung mehr im Zelt, nicht mal beim Anfeuern.

    Die Leute die das alles Gebütsmühlenartig wiederholen kommen gedanklich meist nicht aus der Prepardness und habe daher einen sehr eingeschränkten Horizont, was die Möglichkeiten der Nutzung angeht ;-)


    Gruß


    tid

    Ich weiß nicht welche TestmethidenDu meinst, ich beziehe mich auf die PCR Testergenisse mit einem CT-Wet von kleiner 20. das ist dann schon sehr sehr eindeutig, wenn dort ein Befund vorliegt.
    das ist aber eben erst der Fall, wenn die Virenlast hoch genug ist, also üblicherweise 2-3Tage vor Symptombeginn oder ca 5 Tage nach der Infektion.

    Wenn ich mich heute anstecke ist das Testergenis in den nächsten Tagen immer negativ ;-).


    Gruß


    tid

    Weil es ungefähr 5-6 Tage braucht nach der Erstinfektion, bis die Virenlast hoch genug ist, das der PCR Test ein eindeutiges Ergebis liefern kann.

    Das mit dem uneindeutigen Verfahren ist bei uns in Deutschland genauso , es ist von Gesubdheitsamt zu Gesundheitsamt offen unterschiedlich.

    Ich persönlich finde es sehr sinnvoll, das nicht jeder gleich getestet wird.


    Gruß tid

    Für Wanderungen, also zeitlich meist eindeutig definierte Vorhaben, ist ein Biwaksack ggf nicht schlecht, ist halt die Frage wie schwer der Sack ist.


    Für Fluchtszenarien bevorzuge ich das Zelt, da ich darin besser „leben“ kann, sprich, ich kann feuchte Sachen trocknen, bekomme es mit geringem Aufwand mukkelig warm. Zudem habe ich auch ein Zelt welches lichtdicht ist, was auf der Flucht ggf auch nicht schlecht ist.
    die Kombination Biwaksack und geeignetes Tarp ist natürlich besser, wenn es darum geht, eine geringere thermische Signatur zu erhalten. (Z.B gegen Aufklärung durch Drohnen etc.)
    Wie gesagt, Gewichtsfrage. Mein leichtestes Zelt wiegt als Doppelwandzelt mit allem 950g.


    Gruß


    tid

    Das stimmt schon, aber ich bin mir recht sicher, das von den, von Dir unbenommen richtig eingebrachten Überlegungen die Zahlen sinken werden, egal, was man noch unternimmt.

    Ich bin relativ überzeugt, das wir Anfang Januar wieder auf annähernd Sommerniveau sein werden und das hätte dann, von der Dauer des Zyklus , nichts mit den Maßnahmen zu tun.

    Lass uns das mal verfolgen. Sollte ich mit meinen Überlegungen recht behalten, kann ich das mal alles posten , ansonsten poste ich nächstes Jahr auch meine Fehleinschätzung ;-).


    Gruß


    Tid

    Ich bin absolut kein Corona-Leugner, habe es selber wohl hinter mir (zumindestens vom PCR Test).

    Wir haben hier in D mittlerweile über 1000000 festgestellte Infektionen und das ist doch eigentlich sehr positiv, das wir diese Marke schon mal geknackt haben, ohne das die Anzahl der Toten unproportional gestiegen ist. Von daher finde ich, das wir da auf einem guten Weg sind.

    Die sogenannten Maßnahmen werden ihren Effekt habe, aber nach meiner Einschätzung lange nicht den, den man sich erhofft. Auch mit der Impfung Wird es, so glaube ich, eher verhalten anlaufen. Im Juli nächsten Jahres ist die dritte Welle und damit Corona durch, wenn es sich ähnlich wie bei sonstigen Epedemien verhält.


    Gruß


    tid

    Um das Auto warm zu bekommen nimmst Du einfach einen kleinen Gaskocher, den lässt Du mit 500-600W laufen und Du hast es sehr schnell mollig warm.


    Gruß


    Tid


    oh, gerade gesehen wie alt das Thema ist ...