Beiträge von Roekkr3

    Ich habe ein Generator, weil wir mehrfach im Jahr unter den Genuss von tagelangen oder gar mehrtägigen Stromausfällen kommen.


    Mit den Generator werden Kühl- und Eisschränke (außer Winter) sowie Heizung (nur Winter) betrieben. Wir haben durchgehend ca. 100 kg Fleisch und ca. 30 kg Fisch eingefroren - wäre schade drum.


    Ansonsten läuft dann alles ohne Strom, so wie es in einer länger dauernden Situation auch wäre.


    Wenn es innerhalb von ein paar Stunden behoben ist, dann schmeiß ich den Generator gar nicht einmal an. Das ist alles, nur kein Grund sich irgendwelche Sorgen zu machen.


    Nach NEP2019 werden in den kommenden Jahren wieder einige Großprojekte gestartet die Erneuerung und Verbesserung des Netzes beinhaltet.

    Bugging out ist ein Begriff der nach allgemeiner Meinung im US/Korea Krieg entstanden bzw definiert ist. Die Handlung an sich wird jedoch seit jeher in Kampfsituationen verwendet: Stellung (dauerhaft) verlassen und Rückzug mit minimalsten Mitteln um so schnell wie möglich (auf den Weg) sein zu können.


    Zitat

    Units and/or personnel were directed to “bug-out” when their current position was no longer considered defensible and was likely to be overrun by hostile forces. Personnel were expected to deploy rapidly to a pre-designated defensive position.


    Deshalb stehen BugOut und INCH für mich gleich und ordne ich alle anderen, weniger dramatischen Szenarien als Delogierung oder Evakuierung ein.


    Ein Haus verlassen wegen eines Feuers, dann muss man a) das Teil schon neben dem Bett oder im Auto oder Holzhütte haben und b) rechtzeitig geweckt sein bzw der Brand noch halbwegs unter Kontrolle sein (ein hoch auf optischen Rauchmeldern).


    Wir haben mit der Feuerwehr Übungen gemacht (als Opfer) in ein komplett künstlich verrauchtes Haus. Du brauchst dich nur zweimal um deine eigene Achse zu drehen und du weißt schon nicht mehr wo du bist bzw hin musst. Das kann einen auch im eigenen Haus passieren. Und wenn das passiert, ist der Versuch den Rucksack dennoch zu finden absolut fehl am Platz - kostbare Zeit die einen selbst oder Familienmitglieder zum Verhängnis werden können.


    Bei einer Gasexplosion im Haus brauchst du dich keine Sorgen mehr um ein Rucksack machen - die Wucht (falls du es überhaupt überlebst) und eventuelle Verletzungen machen dich "kampfunfähig" - da bist vorerst mal beschäftigt dich zu sammeln und fragen was da gerade überhaupt passiert ist.


    Den Rucksack dann im "Gearzimmer" holen zu gehen - wirst in diesen Zustand nicht mehr schaffen.


    Bei ein Chemie-Unfall willst du überall sein, nur nicht draußen - du entläufst Gase nicht. Und weil du sie meistens auch nicht sehen kannst - begibst du dich beim Verlassen des Hauses wohlmöglich in größere Gefahr. Und wenn die Chemikalien hochgehen würden, auch dann bist im Haus besser dran wie drinnen. Garantien gibt es nie, aber die Chancen stehen sicher besser. Außer man wohnt direkt neben ein Benzin- oder Chemikalien Depot - da sollte man sich dann aber als Prepper mal hart hinter den Ohren kratzen.


    Ergo, ja: ein paar Nächte bei den Schwiegereltern oder einer der Schwager verbringen zu müssen wegen ein Defekt oder sonstige zu behebende Unannehmlichkeit ist für meine Begriffe eine Delogierung bzw höchstens eine Evakuierung.


    Bug Out ist für mich die Beine unter den Armen nehmen und Land gewinnen ohne über die Schulter zu gucken, vielleicht/wahrscheinlich bis auf nimmer wiedersehen.

    Ist auch meine Situation nachtvogel


    Wenn es soweit kommt, dass ich vom Berg muss - ist es ringsherum schon längst den Bach runter gegangen. Einzige was mir aus natürlichen Gründen das Haus (vorübergehend) verlassen ließe, wäre ein Waldbrand. Das ist aber kein Bugging out, sondern eine einfache Evakuierung ins Dorf wo wir dann ins Elternhaus gehen.


    Aber auch dann kann man verschiedenste Pläne/Szenarien "schmieden" - es muss nicht immer aufs Flüchten bezogen sein. Oftmals ist zuhause bleiben die bessere Option - Bugging out... Oder eher nicht?


    Die Situationen sind für jeden anders, da gibt es kein schwarz und weiß.

    Wenn deine Angehörigen bis zum Moment des Desasters nicht wissen was sie tun müssen oder sollen, dann ist schon Hopf und Malz verloren.


    Frau und Kinder sind IMMER in allem eingebunden, auch wenn die diversen Sachen/Szenarien durchgearbeitet werden.


    Es ist immer besser zuviele Pläne/Möglichkeiten zu haben statt erst beim Eintreten der Katastrophe konkrete Optionen nachzugehen. Unter Stress/Angst kann es einen schwer fallen objektiv und nüchtern zu denken und handeln.

    Dann schau dich mal in den großen Skigebiete um. Das hat zum Großteil nichts mehr mit Familienbetriebe oder Kleinbetriebe zu tun.


    Das sind Projektentwickler und Großkonzerne. Und der Wunsch zu arbeiten...


    Ja. Aber wer ist dann die Belegschaft? Von 100 Mitarbeiter sind es ca. 90 die aus Ungarn, Slovenien oder andere östlicher gelegene Länder kommen. Und am Ende der Saison geht das Geld mit den Eigentümern wieder in die eigene Heimat, wo sie die Zwischensaison finanziell aussitzen könnnen. Sprich, davon hat Österreich auch nix, weil es nicht hier ausgegeben wird.


    Fakt ist auch, dass der Tourismus komplett übersättigt ist, die Hotels sind in Gebiete die ein Ausbau in der Seilbahninfrastruktur verzeichnet haben, in den letzten Jahr wie Pilze aus den Boden gestampft. Das eine Haus noch größer und mit noch mehr Features als das andere. Dasselbe gilt auch für Bars, Bistros und Restaurants. Und irgendwo müssen die Kosten reduziert werden, und dann "siehe oben" bezüglich Arbeitskräfte.


    Seilbahnbetriebe werden nicht mehr von Onkel Sepp geführt - das sind Millionenschwere Läden. Und der Tourismusverband heiligt sowieso alle Mittel.


    Und jetzt muss dieser Überschuss künstlich am Leben gehalten werden. Warum haben sie nicht selbst vorgesorgt? Was wäre wenn es einen komplett schneefreien Winter hätte? Vielleicht noch getopt mit ein komplett verregneter Sommer mit den dazugehörigen Stornierungen? Würden sie dann auch alle Hops gehen? Wenn ja, dann soll man bitte überdenken ob man dann etwas falsch macht. Denn dann könnten sie auch nicht bei der Regierung anklopfen für Geld.


    Jetzt haben sie 2 oder 3 Wochen früher zumachen müssen und dann steht die Welt auf dem Kopf?


    Ich weiß, dass das jetzt sehr schwarzweiß geschildert ist - es genügend (Klein)Betriebe gibt die es am A**** geht - aber wenn später wieder alles zu muss und die Leute nach Hause geschickt werden müssen, der Schaden wird um vieles größer sein.

    Makoto wir haben im tiefsten Winter auch schon etwas über 2 Wochen ohne Strom ausharren müssen.


    Man wäre erstaunt wie gut man ohne Strom zurecht kommt. Dauerhaft ist natürlich eine andere Geschichte - aber auch danwird man erfinderisch.


    Nur weil kein Strom mehr aus der Dose kommt - ist das wissen, wie man Strom erzeugt, lange nicht verloren gegangen. Sicher nicht als Prepper, dann hat man wirklich einiges falsch gemacht.


    Weil es hier bei jeden kräftigen Sturm, Gewitter oder früher/später Schneefall eigentlich immer "Jackpot" ist - haben wir beim Kauf vom Haus sofort in ein stiller Dieselgenerator investiert, der hält die Bude am Laufen.


    Der Verbrauch muss man halt einkalkulieren, aber wenn man dafür sorgt dass die Heizöltanks voll bleiben ist auch das kein Problem (verfügen über 2x 7000 Liter Öltanks und der jährlicher Verbrauch von Heizung und Warmwasser liegt bei ca. 1500 Liter).

    War heute gezwungenermaßen im Tal...


    Wohlgezählt 13 Leute ohne MNS im Geschäft, unfassbar. Und Distanz halten, nunja... Das Lied "20 cm" gibt es nicht umsonst - Distanz schätzen zu können ist bei viele mangelhaft.

    Naja - Stromleitungen/Verteiler sind auch Verschleißteile und müssen halt hin und wieder repariert oder ausgetauscht werden. Würde ich nicht gerade unter Anfällig einstufen.


    Und am selben Abend auch wieder repariert - was will man mehr... Eigentlich nur eine kleine Unannehmlichkeit die am Land gang und gebe ist, da zucken die Leute die Schulter für sowas (wenn es nicht gerade tiefster Winter ist 😄)

    Das mit dem Testen ist so eine Sache. Wie genau ist der Test und wie lange dauert es bis es ein Ergebnis gibt? Die Tests im April hatten teilweise eine Falsch Positiv Rate die exorbitant hoch war ...


    Am Flughafen Wien gibt es um 190 € einen Test, da dauert es 3 bis 4 Stunden bis zum Ergebnis. Denk an die Probleme die du damit an der Grenze erzeugst. Und ich meine nicht die Wartezeiten sondern die hygienischen Probleme da es hier keine Infrastruktur gibt. Keine WCs, keine Waschmöglichkeiten, nichts ... Denk an die Staus zwischen Österreich und Ungarn oder zwischen Deutschland und Polen weil keine LKWs rein durften. Das war echt heftig :(

    Und die jetzigen Tests in den USA eine zu hohe Negativ Rate - da sind Kranke durchgeschlupft und haben so "frisch und fröhlich" infiziert, weil der Test ja negativ war.


    Schon mal im Winter an einer Tiroler Grenze gestanden? Oder im Zillertal talauswärts. Da kann es ganz schnell passieren, das du in den Zeitraum gerade mal 10 km weiter gekommen bist.


    Umso mehr ein Grund, die Tür zu zu lassen, wenn man es nicht absichern kann und die Tests kein eindeutiges Ergebnis hervor bringen .

    "If plan A didn't work, don't worry - the alphabet has 25 more letters. However, if plan Z didn't work out either, you're probably fucked."


    Bezüglich Bug-Out: Auto in Ballungsräumen - keine gute Idee. Höre einfach jeden Arbeitstag wieviele und wie lange Staus es überall gibt. Und das in einer normalen Situation, ohne Bedürfnis vor einer Gefahr fliehen zu müssen, ohne Angst oder gar Panik. Es braucht nur 1 Unfall auf einer zweispurigen Autobahn und dann stehst mit dein ganzes Hab und Gut eingeparkt. Mit ein bisschen Pech hast soviel im Auto, dass es nicht alles geschleppt werden kann. Wer dann mit große Rücksäcke herumspaziert, vielleicht noch eine große Tasche in jeder Hand - zieht Aufmerksamkeiten auf sich, auf die man ganz gut verzichten kann.


    Wenn ich damit rechnen muss das Haus verlassen zu müssen, nehmen wir unsere MTBs mit Anhänger. Da kann kein Sprit ausgehen, keine elektronischen oder Steuergerät bezogenen Mängel aufweisen und alle normalen Schäden sind mit ein bisschen Geschick und Werkzeug schnell wieder behoben.


    Qua Lebensmittelbeschaffung gilt immer, man kann nie genug haben - würden also auch noch alles erhältliche kaufen was ess- und trinkbar ist (und in den Autos Platz hat).


    Ansonsten würde ich dein "Plan" im großen und ganzen unterschreiben 😊👍

    Man hat jetzt eine gute Kontrolle wer krank ist, die Krankenhäuser haben Kapazitäten. Die Behörden haben einen Überblick über das ganze Geschehen und können auch schnell eingreifen wenn es schief geht (und können auch lokale Quarantänen verhängen wenn notig).


    So, jetzt gehen die Grenzen auf. Niederländer zB dürfen über 1000 km ohne jegliche Kontrolle durch Deutschland reisen, brauchen kein Attest das sie gesund sind. Sie können also (unwissend) infiziert den Virus an zwei, drei Raststätten/Autobahntankstellen verbreiten oder sich genau da infizieren. Fahren dann frisch und fröhlich weiter und gehen am Berg, besuchen verschiedene Städte und Täler und und und...


    Auch wenn das nur 250 Leute betreffen würde, die Verbreitung wäre immens. Und dann muss man erst einmal die Quelle suchen.


    Muss ich (zB) nur Tal A abschotten? Oder waren diese Leute vielleicht auch noch sonstwo auf dem Weg. Und wenn sie schon nach Hause gefahren sind - wo können sie dann potentiell für weitere Probleme gesorgt haben...


    Du kannst es nie aufhalten, auch nicht innerhalb der eigenen Bevölkerung. Dies ist aber ein kalkuliertes Risiko, welches man eingehen muss um eine wirtschaftliche Katastrophe zu vermeiden.


    Jetzt aber dieses unvermeidbares Risiko mit ein sehr wohl vermeidbares Risiko zu belasten - isz in meinen Augen absolut fahrlässig und katastrophal.


    Nur mal als Beispiel:

    sagen wir das heuer nur 50% aller Gäste nach Tirol kommen, dann reden wir über grob 1,7 Millionen Ankünfte (Ankünfte, nicht Anzahl der Personen) im Sommer. Sogar mit nur 25% sind das fast 1 Million. Nehmen wir das Salzburger Land hinzu. Bei 50% wären es gut 4 Millionen, bei 25% immerhin noch 2 Millionen.


    Das sind 3 bis 4 Millionen Ankünfte im Sommer, von nur 2 Bundesländer.


    Über Sommer-Transitverkehr, der auch mal Pitstop an österreichischs Raststätten macht noch gar nicht geredet.


    Und du glaubst, dass wäre nicht gefährlicher oder mindestens genau so einfach unter Kontrolle zu bringen/halten als wenn die Grenzen für den Tourismus zubleiben?


    Die Entscheidung, denn Tourismus wieder freie Bahn zu bieten, hat absolut Potential um als größter und dümmster Fehler in den Geschichtsbücher Europas einzugehen. Wir spielen russisches Roulette und ich hoffe das wir nur leere Kammern abdrücken bis zum Ende der Saison.

    Die Abstandregeln haben auch viele Ausnahmen. (z.B. Öffentliche Verkehrsmittel, Sport (Fussball ja, Karate nein), Reisegruppen dürfen kuscheln usw. usw).


    Ich fühle mich echt verarscht!

    Weil eben der Ruf nach Geld lauter ist als die leise Stimme der Vernunft.


    Und auf Eigenverantwortung zu setzen - ja... Glaube nicht, dass der Großteil der Bevölkerung dieses Wort außerhalb des Dudens kennt.


    Das ist wie beim Fußball.

    Da gibt es 19.800 echte Fans die sich an alle Regeln halten und 200 Intelligenzbenachteiligten (auch Hooligans genannt) - die es für alle anderen versauen.


    Eigenverantwortung ist der heutigen Gesellschaft nicht mehr zuzutrauen - dafür haben "edukativen" (Schneeflocken) Programme ausreichend dazu beigetragen Jahrgänge von Weicheiern zu generieren.

    Nicht direkt für das eigene Zuhause, aber um zB einen dunklen Schuppen oder Unterschlupf tagsüber zu erhellen: die Alfredo Moser Technik.


    Et voila:


    Ähnlich kann diese Methode auch als Verstärker mit Leuchtmittel im Haus verwendet werden (Kerze hinter Flasche/transparenter Kanister).

    Genau, bleiben wir beim Lockdown. Die paar Millionen mehr an Arbeitslosen oder die tausenden Firmenpleiten sind ja kein Problem. Wir machen noch ein Rettungspaket mit zig Milliarden Euro, ist ja nur Geld das wir selber drucken.

    Hab mit kein Wort über Lockdown gesprochen - aber Tourismus hochzufahren (wissend das Leute sich nicht daran halten werden) und die Eröffnung von zB Fitnessstudios (Schmierinfektionen, Aerosolen ole - wo man Hygiene schon in Vor-Coronazeiten nicht allzu eng genommen hat) ist fahrlässig.


    Wie meinst du, wie es ausschauen wird wenn dann eine zweite (und nach Experten viel heftigere) Welle ausgelöst wird? Die dann wieder ein vollständiger Lockdown, vielleicht sogar länger anhaltend, ausgerufen wird.


    Dann kannst du dich mal wirklich Gedanken über Massen-Pleiten/Arbeitslosen machen.


    Ein internationaler Tourismus zu untersagen und die Eröffnung von Sportstätten wie zB Fitnessstudios und auch Saunen weiter zu verschieben, ist für mich das geringere Übel. Wenn mir die Leute in diesen Sektoren auch leid tun (meine Frau arbeitet im Gastgewerbe), aber ich glaube das Europa sich da Jagdpfeile in die Knie schießt.

    Interessant.

    Warum die Reproduktionszahl alleine wenig aussagt: Nicht alle Corona-Infizierten sind annähernd gleich infektiös. 80% der Ansteckungen könnten von weniger als 10% der Infizierten kommen.

    Und was tun Europa generell und die "Touristenländer" ins besondere? Öffnen Grenzen um liquide Leute reinzuholen um sie en masse in Hotels, Spas, Berglifte und Freibäder zu stecken damit die Sparschweinchen wieder etwas Speck ansetzen. Oder glaubt wer wirklich, dass sich alle brav daran halten werden?


    So kann ich auch die Öffnung von Fitnessstudios nicht nachvollziehen - absolut unverständlich.


    Aber mei, sogar die optimistischen Blauäugler gehen von einer (baldigen) zweite Welle aus.


    Ein Hoch auf den Sommer(tourismus)! Lasset die Spiele beginnen!

    Mein "Get Home Bag" - der täglich treuer Begleiter (an Bürotagen also schon als EDC zu betiteln).


    Im allerschlimmsten Fall müsste ich gut 70 km zu Fuß zurücklegen, hier gilt aber: die Wahrscheinlichkeit dies überhaupt tun zu müssen oder dies gar ohne Verwendung von Infrastrukturen zu tun, ist schwindend gering (und das ist schon großzügig formuliert). Daher werden einige Gegenstände vorbei kommen, die den einen oder die andere als absolutes Overkill erscheinen werden. Ich betrachte es als Befriedigung des Gear-Fetisch...


    Da ich ein Rucksack-Fetisch habe (für jegliches Anwendungsgebiet mindestens 2 oder 3 🤣), wechselt sich das Tragesystem gerne nach Lust und Laune. Zur Zeit ist es ein 5.11 Rush 24, davor habe ich ein paar Monate lang den WAS Predator durch die Gegend geschleppt. Demnächst werde ich den TT Trooper wieder aus den Winterschlaf holen (der ist am angenehmsten wenn es warm wird).


    Hauptsache mit PALS ausgestattet. NEIN!!! Nicht MOLLE! MOLLE haben die Pouches, die du am PALS vom Rucksack oder Chestrig montierst.


    In diesem Thread werde ich mit und mit Gegenstände aus meinen Rucksack zeigen.


    Heute:

    - Esbit Brenner

    - Notpfeife


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    Esbit Brenner funktioniert auf den kleinen Esbit Tabletten oder Anzündwürfel. Man kann aber auch kleine Äste reinlegen. Diese Teile sind dafür gedacht den Inhalt in einer Tasse oder ganz kleine Pfanne aufzuwärmen - es als "kochen" zu betiteln ist zuviel des Guten. Zusätzlich (nicht am Bild) verwende ich zwei 12 cm lange Nägel welche ich in der Längsrichtung über den Esbit lege, damit die Tasse stabiler steht.


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    Notpfeife

    Ein Ausrüstungsgegenstand den man nicht oft sieht - für mich jedoch von großer Bedeutung ist.

    Anekdote, bin bei einen Lauf in den Schottischen Highlands ausgerutscht und in einer Schlucht gefallen und habe dabei ein Bein gebrochen und am anderen Bein meine Kniescheibe ausgekugelt. Ein herausklettern war somit nicht mehr drin.


    Die alpine Notrufe haben dann dazu geführt, dass ich 5 Stunden später schon im OP Saal lag. Mit Hilferufen hätte dies deutlich länger gedauert.


    Ganz davon abgesehen, dass die Gefahr besteht nach ein paar Stunden keine Stimme mehr zu haben.


    Kommunikation durch Pfeifen ist schon so alt wie Methusalem und kann in verschiedensten Situationen eingesetzt werden. Und wiegen tut so ein sowieso nix, Platz wegnehmen auch nicht.

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    Sind auch nicht entwickelt um beim Kaffee toll zu schmecken (obwohl sie das tun 🤣). Dafür haben sie andere, sehr gute und nützliche Eigenschaften.


    Kann man auch in Milch zerbröseln und dann so essen.

    Geht sicher - ist halt das Grundprinzip der Öllampen. Petroleumlampen haben immer schon den Ruf gehabt, etwas gefährlich zu sein - aber wenn man sich jetzt nicht als ein Horn Ochse anstellt ist alles okay.