Beiträge von theLU

    Dazu habe ich auch schon viele Kommentare von Ökonomen gelesen und das Fazit von klügeren Menschen als mir zu dem Thema ist, dass es im Moment besser ist manche Unternehmen überzufördern. Denn wenn du zu viele Anforderungen stellst, hast du das Thema wie im Frühjahr, dass viele Unternehmen, besonders KMU und EPU nix bekommen.

    Kann ich in gewisser Hinsicht nachvollziehen (aber falls du da einen Link zu einem Kommentar zur Hand hast würde mich das sehr interessieren), aber seit März verteilen wir nur Geld, jetzt haben wir Dezember und daran hat sich nichts geändert und ich weiß nicht wann sich das ändern.


    Was natürlich auch noch ein Punkt ist, das Förderwesen gehört wesentlich vereinfacht. Was hier alles abgefragt wird ist ja Wahnsinn und ich frage mich, prüft das noch irgendjemand bzw. was passiert mit den vielen Daten?

    Wenn du als Geschäftsführer lieber die Rücklagen angreifst als Staatshilfen zu nehmen, wirst du nicht mehr lange Geschäftsführer sein.

    Ganz genau!!

    Ich nehme es ja keinem Geschäftsführer übel das er sich für Staatshilfen entscheidet, egal ob Großkonzern oder KMU. Ich nehme es jenen übel die nach dem Gießkannenprinzip das Geld einfach verteilen, anstatt Unternehmer zu Innovationen zu drängen oder sie dazu bringen deren Reserven aufzubrauchen.



    Wenn ich statt 80% Umsatzentgang eine attraktive Förderung (die aber niedriger als die 80% sind) für Innovation (z.B. neue Vertriebswege, etc.) mache, hätten wir alle wesentlich mehr davon.


    Sag einem Schüler zu Beginn des Schuljahres "Du bekommst am Ende des Jahres garantiert eine 1". Frage an euch: Wird der Schüler sich Zuhause hinsetzen und fleißig lernen?

    Schade das du es als Beleidigung auffasst, so war das sicher nicht gemeint.

    Ja so habe ich das aufgefasst und ich denke es ist unmissverständlich.

    Aber welche Reserven soll ein Friseur besitzen? Und welche Alternativen soll er anbieten? Das gleiche für Reisebüros oder Schuster oder Schlosser oder Tischler?

    Es ist schon klar dass nicht jeder auf Reserven zurück greifen kann oder Alternativen bieten und ich schließe Unterstützung ja nicht zu 100% aus, aber es gibt genug Firmen die genug Reserven hätten und es gibt genug Firmen die kreativ hätten sein können, natürlich nicht alle aber große Teile des Handels.

    Friseur und Reisebüros sind zudem Dienstleister und kein Handel den ich angesprochen hatte.


    Ein Schuster hätte einen Abholservice anbieten können. Ein Tischler darf, soweit ich informiert bin liefern, ob er vor Ort werken darf bin ich gerade nicht sicher bzw. ob es da Einschränkungen gibt für Notfälle. Ich kenne zudem keinen Tischler mit einem ab Werk Verkauf...

    Und dann auch noch die rechtliche Situation. Ein Bauer darf einen AbHof Verkauf machen, der Tischler nicht.

    Das es einen rechtlichen Rahmen braucht ist klar. Wenn ich sage man solle nicht alle mit Steuern einfach unterstützen sondern Innovationen fördern, dann richtet sich der Vorwurf nicht gegen Unternehmen sondern auch gegen Gesetzgeber. Natürlich muss man den Gewerken die Möglichkeit geben, aber mir wären keine großartigen Vorschläge bekannt.


    Ein befreundeter Händler in Wien sagt das er vom AMS mehr bekommen würde als mit seiner Firma (Verkauf mit Geschäft und 1 Angestellten).

    Da hast du doch den besten Beweis in deinem Umfeld. Der würde fürs "Nichtstun" mehr bekommen als wenn er was tut. Mit sowas fördert man keine Innovationen.

    Und das ist genau so eine Klassenenkampf Aussage die falsch ist.

    Es geht hier nicht um einen Klassenkampf sondern um Fairness und Innovation. Gerne kannst du mir aber zeigen das Unternehmen generell keinen Reichtum haben. In meinem Umfeld haben alle Unternehmer genug auf der hohen Kante, aber vielleicht wirtschaften die einfach nur gut ...


    Vor Jahren haben wir die Banken gerettet, heute retten wir den Handel. Was retten wir als nächstes? Schau dir doch mal die Steuerlast an die wir in Österreich haben, die liegt bei fast 50%. Viele Teile der Bevölkerung kommt mit ihrem Einkommen kaum noch aus, sie würden aber auskommen wenn die Steuerlast niedriger wäre. Die Steuern können aber nicht gesenkt werden, wenn man Unsummen an Unterstützung zahlt.


    Aber klar, man kann natürlich immer sagen die armen Unternehmen, nagen am Hungertuch, die müssen wir in dem was sie heute machen unterstützen. Dann wird unsere Wirtschaft genau dort bleiben wo sie ist, und wir werden die Digitalisierung und Innovationen verschlafen, wir sind eh schon am Besten weg und wir werden uns nach der Pandemie wundern was das alles kostet.


    Ein Amazon macht in dieser Zeit die besten Gewinne überhaupt. Aber Amazon ist halt Innovativ und passt sich an die Gegebenheiten an. Die ganze Steuerthematik mal beiseite geschoben.


    Eine befreundete Fotografin bekommt nichts mit der Begründung, sie hätte ja die Möglichkeit, das ihr jetzt entgangene Geschäft nach dem Lockdown nachzuholen...

    Eine Fotografin ist Dienstleisterin und keine Händlerin. Ich habe mich auf den Handel bezogen! Das Bereiche die absolut keine Chance haben etwas anderes zu machen eine Unterstützung bekommen ist ok, aber dort wo es Chancen gibt sollte man andere Möglichkeiten bieten. Hier passt dein Begriff "Gießkannenprinzip" sehr gut.


    Warum gebe ich z.B. einem Möbelhaus nicht die Chance der kontaktlosen Abholung. IKEA bietet so etwas an (während sie regulär offen haben). Der Kunde bekommt ein fixes Zeitfenster und eine Koje am Parkplatz zugewiesen wo seine Artikel zusammen gestellt werden die er online bestellt und bezahlt hat. Natürlich verdient das Unternehmen nicht so viel als würden die Leute selber ins Geschäft rennen und sich den Krempel selbst zusammen suchen und wenn ich dann dem Unternehmen noch sage ich gebe dir 80% von deinem Vorjahresumsatz und es bleibt dafür komplett geschlossen wird er nicht daran denken so ein Angebot auszubauen oder der Regierung vorschlagen.



    Schau dir die verlinkten Zahlen an. Wo ist da der Reichtum?

    In deinen Zahlen sehe ich Betriebsgrößen, daraus kann ich nicht den Umsatz und Reserven herauslesen?!



    Außer in der Phantasie mancher ... :(

    Naja jene die in der Denkweise der heutigen Wirtschaft fest stecken, die haben scheinbar wenig für Veränderung und Innovation übrig. Darum gibts halt nur einen Tesla, einen Amazon....

    2-3 Liter Dänischer Weihnachtsmilchreis (mit 1 ganzen Mandel) und Kirschsoße.

    Das klingt lecker, hast du da ein genaues Rezept dazu? Nur 1 ganze Mandel? Da steckt bestimmt eine Tradition dahinter, wer die hat bekommt dann das meiste Glück? :)

    Ist jetzt nicht unbedingt Prepping-Lasting aber mich würde mal interessieren was so eure Weihnachtsessen sind, welche Traditionen es so in eurer Gegend gibt. Vielleicht weiß der ein oder andere warum es diese Tradition gibt (vielleicht stecken gute Überlegungen dahinter).


    Im Bundesland Salzburg gibt es traditionell die Würstelsuppe.

    Naja, "der Handel", das sind Großkonzerne, aber auch kleine Uhrmacher.

    Ich bin schon für Hilfe, aber gegen "Gießkannenprinzip"

    Hilfe ja, aber erst wenn die Reserven aufgebraucht sind. Es kann nicht sein das stets die Allgemeinheit bezahlt und Unternehmen auf ihrem Reichtum sitzen bleibt. Klar nicht jeder hat riesige Reserven aber in Relation zu Fixkosten reicht es auch eine Zeitlang.


    Zudem bin ich der Meinung dass es eine gute Gelegenheit ist Innovation zu fördern. Wenn ich in meinem Umkreis höre wie viele da auf der faulen Haut liegen weil sie sagen "warum soll ich etwas ändern ich bekomme genug Unterstützung?" Aber gleichzeitig wird auf die großen Onlinekonzerne geschimpft, dass die jetzt so viel Geld machen und das Weihnachtsgeschäft bekommen. Tja jeder hätte sich seit März etwas überlegen können, aber wer hat sich wirklich etwas überlegt? Nicht mal kontaktlose Abholung bieten die Meisten an, geschweige denn Zustellung oder sonstige Innovationen.


    Ein paar Bauern in der Umgebung kamen auf die gute Idee kontaktlose "24h-Shops" einzurichten wo sie eine kleine Auswahl an Lebensmittel rund um die Uhr anbieten. Warum haben andere keine Ideen?


    Kaum jemand verändert etwas wenn er nicht unbedingt muss.

    Immer diese unnötige Hetze auf Firmen, die sind ja die Bösen. Das kann nur jemand sagen der fernab der Realität lebt, oder keine Ahnung vom Geschäftsleben hat.

    Kein Grund beleidigend zu werden!


    Ich habe in meinem Umfeld genug Unternehmer/Inhaber vom KMUs und Leute die im oberen Management größerer Firmen oder Konzerne sitzen. Nahezu jeder von denen sagt sie sehen keinen Grund irgendetwas zu ändern. Die Unterstützung die sie bekommen ist sehr gut, der Aufwand für Veränderung zahlt sich nicht aus! Und alle dieser Unternehmer verfügen über Reserven, der eine mehr der andere weniger, aber jeder vermeidet diese anzugreifen solange es noch irgendwelche andere Möglichkeiten gibt.

    „Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden.“

    Da hör ich jetzt schon die Juristen die darüber diskutieren ob bei einem Ventil wirklich Spritzer auskommen. Ich glaube das eine FFP2 mit Ventil trotzdem besser schützt als nur ein Fetzen vorm Gesicht.


    Naja mir wärs eh egal, ich hab beide Arten von Masken da :)

    Hat jemand von euch ob der Impfstoff eigentlich gegen die Übertragung auch hilft? Also jemand der geimpft ist, kann er den Virus trotzdem übertragen?

    Als verantwortungsvoller Mensch sollte man am 24.12. unbedingt für eine ganze Fussballmannschaft oder vielleicht auch für 2 einkaufen, immerhin besteht die Gefahr, dass es ab 28.12. nie wieder etwas zu kaufen gibt, wie jedes Jahr. Wenn man dann am 28.12. merkt dass man doch wieder einkaufen gehen kann, trotz Lockdown, und man doch keine Fussballmannschaft versorgen musste hat man wenigstens genug Lebensmittel um sie in der Mülltonne zu entsorgen. *ironie off*



    Ich werde Montag die letzten frischen Dinge einkaufen und dann einen Sicherheitsabstand von 200m zu Geschäften halten. Den Wahnsinn tu ich mir nicht an kurz vor Weihnachten oder am 24.12 einkaufen zu gehen.

    Dritter Lockdown kostet Handel 3 Mrd. Euro Umsatz

    Lage verschärft sich weiter

    Was hat der Handel eigentlich seit März unternommen? Der 3. Lockdown ist nicht wirklich eine Überraschung und er wird vermutlich auch nicht der letzte sein. Wieder wurde gehofft das sich alles von alleine bessert und der Staat einspringt.


    Mittlerweile wäre ich dafür dass der Handel verpflichtet wird an seine Reserven zu gehen, und keine Ausgleichszahlungen mehr bekommt.

    Das wird sicherlich spannend. Vor allem interessant wird der Nachweis der durchgeführten Testung > wer soll das wie kontrollieren?

    Ich könnte mir ein Tracking über die eCard vorstellen, wer testen war und wer nicht. Wobei die Frage für mich eher ist, wer kontrolliert dann die Quarantäne? Die Anzahl wird sehr hoch sein und wird über die normale Quarantänekontrolle weit hinausgehen.


    Auch die zusätzliche Woche Quarantäne wirft ein paar Fragen auf. Ist es eine Quarantäne wie bei einer positiven Testung oder darf man nur nicht in die Gastro gehen? Denn wer in Quarantäne ist, muss ja auch versorgt werden und ich bezweifle, dass es die Kapazitäten gibt, um all jene, die nicht testen gehen einkaufen zu gehen.

    Die Frage ist um welche Quarantäne geht es genau? z.B. K1 Personen dürfen nicht mal vor die Tür, K2 Personen dürfen raus aber keinen Kontakt zu anderen, keine Öffis nutzen, Einkaufen etc.

    Die nächste Frage ist, was ist wenn zwei Personen im Haushalt leben und sich eine testen lässt die andere nicht? Theoretisch könnte nach dem Test bei der anderen Person die Krankheit ausbrechen und den anderen infizieren.

    • Apotheken-Test kostet bei uns 29,90 zum Zuhause machen (aber dient nur zur eigenen Information und man erhält keine schriftliche Bestätigung)
    • Bei Ärzten kostet der Antigen-Test 39 Euro bzw. 60 Euro in Salzburg (zwei Anbieter) mit schriftlicher Bestätigung
    • PCR-Test bekommt man für 120 Euro (Messezentrum) und für 150 Euro (Flughafen) und 160 Euro (Hausarzt) mit schriftlicher Bestätigung

    EDIT: PCR am Flughafen wurde auf 150 Euro reduziert hab ich gerade gesehen.

    Na ob sich daran irgendjemand halten wird, wage ich zu bezweifeln...

    Wäre das nicht auf orf.at gestanden hätte ich an eine Zeitungsente geglaubt. Könnte schon fast als Satire durchgehen was da verordnet wird.


    So eigenverantwortlich wie die Bevölkerung agiert ist ganz sicher davon auszugehen, dass sich die Leute streng dran halten. *jetzt bräuchte ich wieder den Facepalm Smiley* :)