Beiträge von Sandman

    Hallo,


    Da Schutzmasken knapp werden gibt es dazu interessante Informationen, wie man auch Einmal Papiermasken aufbereiten kann. Die Originalquelle möchte ich bewusst nicht nennen, da man sie evtl auf mich zurück verfolgen könnte, aber ich kann euch versichern, dass es seriös ist.



    Zuerst geht es um Dampfsterilisation bei 121°C/20 Min, aber dazu hat wohl kaum wer Zugang


    Wie oft eine Aufbereitung möglich ist, kann derzeit aufgrund mangelnder Erfahrung nicht
    gesagt werden. Die bisherigen Versuche zeigen, dass eine einmalige Dampfsterilisation
    keine Auswirkung auf die Filtrationsleistung hat.
    Es wird dringend davon abgeraten, gebrauchte Masken in noch feuchtem Zustand in
    geschlossenen Gebinden zwischenzulagern, da dies in kurzer Zeit zu einer massiven Vermehrung von Bakterien und Schimmelpilzen führen kann!

    Für alle, die diese Möglichkeit nicht haben:


    ......kann als Notmaßnahme darauf zurückgegriffen werden, die Masken zu trocknen (vorzugsweise bei 80- 90 °C in einem Heißluftschrank oder auch im Backrohr) und anschließend für mindestens 72 Stunden zu lagern bzw. mit einem alkoholischen (zumindest begrenzt viruswirksamen) Flächendesinfektionsmittel satt einzusprühen (Ausnahmeregel!). Natürlich muss in letzterem Fall vor Wiederverwendung sichergestellt sein, dass das Desinfektionsmittel restlos verdampft ist.


    Wichtig ist auch, dass offensichtlich verschmutzte oder durchfeuchtete Masken diesem Prozess nicht zugeführt werden.


    Grüße


    Sandman

    Hallo,


    Vorsichtig gute Nachrichten für Österreich:

    Die Steigerung der Neuinfektionen ist bundesweit seit dem 17.03. konstant rückläufig (Jeweils 1500 ermittelt)

    17.03. 31,1%

    18.03. 23,6%

    19.03. 22,3%

    20.03. 18,6%

    21.03. 17,8%


    Man kann nur hoffen, dass es so weiter geht und dass die Maßnahmen einen noch größere Wirkung zeigen.


    Grüße


    Sandman

    Hallo,


    Ben: Du liegst komplett falsch, wenn du glaubst, dass es jüngere Menschen nicht, oder kaum betrifft. Die Gruppe der jüngeren Erwachsenen stellen 20% der hospitalisierten CoViD19 Patienten und 2-4% der intensivmedizinisch zu behandelnden.

    Quelle: https://www.statnews.com/2020/…ng-adults-not-invincible/


    Imperatrix: Im Prinzip ist die Behandlung von CoViD19 eine symptomatische, das heißt einfach, dass man sich nach den gebotenen Symptomen richtet.

    90% haben Fieber -> Fiebersenkung durch Paracetamol oder Metamizol, nicht durch Ibuprofen oder Diclofenac, da dies die Sterblichkeit zu erhöhen scheint

    75% haben einen trockenen Husten -> ausreichende Flüssigkeitszufuhr, evtl. Hustenstiller, kein Cortison, auch nicht als Inhalator (verschlechtert die Prognose)

    70% haben Atemnot -> Oberkörper hoch, Rettung rufen!, Sauerstoff Gabe

    30% haben Durchfall oder Erbrechen -> ausreichende Flüssigkeits- & Elektrolytzufuhr, durchfallhemmende Medikamente erst ab dem dritten Tag


    Im Prinzip kann man leichte Formen so wie eine Grippe behandeln, schwerere Erkrankungen gehören ins Spital und noch haben wir die Kapazitäten dafür.


    Grüße


    Sandman


    P.S.: Natürlich auch, und das ist das Wichtigste, hygienische Maßnahmen setzen. Isolation von Mitbewohnern, der/die Erkrankte soll permanent eine Maske tragen und Distanz wahren.

    In Tschechien ist bis jetzt noch niemand gestorben. Die Grenzen sind dicht um nicht noch mehr Infektionsherde unkontrolliert ins Land zu lassen. An und für sich eine sinnvolle Maßnahme.


    Grüße


    Sandman

    In Österreich gab es meines Wissens nach noch nicht solche Diebstähle. Allerdings in Deutschland.

    Doch, nur wurde es in den Medien kaum erwähnt.

    im AKH Wien wurden 50.000 Stk in Form einer Palette aus dem Lager gestohlen, in anderen Spitälern wurden so viele Masken und so viel Desinfektionsmittel gestohlen, dass diese eingesperrt wurden und jede Entnahme gegengezeichnet werden musste und in einigen wenigen Krankenhäusern wurden Taschenkontrollen eingeführt.


    Grüße


    Sandman

    Ich habe ein wenig statistische Spielerei betrieben und an Hand der bisherigen Infektionsrate die Anzahl der Erkrankten bis Palmsonntag prognostiziert.


    Vor genau 20 Tagen traten die ersten Infektionen auf. Seitdem haben wir einen durchschnittlichen Zuwachs von 38% pro Tag.

    Damit kämen wir am Palmsonntag auf ca 350.000 Erkrankte in Österreich, falls die Maßnahmen nicht greifen.

    Rechnet man die Spitzen der Zuwachsrate am Anfang heraus, kommt man auf 32% pro Tag, was ca 150.000 Erkrankte hieße.

    Mit erster Rechnung wäre unser Gesundheitssystem spätestens am 28.03. am Ende seiner Kapazität, mit zweiter erst drei bis vier Tage später.


    Wenn der Zuwachs auf 20% reduziert werden könnte, hätten wir schon ca bis Ostern Zeit.


    Greifen die Maßnahmen in vollem Umfang, dann können wir eventuell eine Überlastung vermeiden, da man davon ausgehen kann, dass die "normalen" spitalspflichtigen Erkrankungen auch zurück gehen werden (weniger Unfälle, weniger Stress etc)


    Wie gesagt, das sind nur Gedanken Spielereien, zeigen aber, wie wichtig es wäre, direkte soziale Kontakte jetzt einzuschränken (also weitersagen!).


    Grüße


    Sandman