Beiträge von Black Bunny

    Ein Kollege meinerseits hat auch so einen 3D Drucker und neben ein paar Dingen für die Urne und den Pfotenabdruck meines Katers hat er mir sowas ähnliches gedruckt. Ist praktisch, die Maske sitzt genauso fix wie um die Ohren und genau die werden nicht unnötig beansprucht, gerade bei längeren Haaren ist das eine Wohltat, weil die Gummibänder dann nicht an der Ohrmuschel reibt.

    Das freut mich, dass der Thread so gut ankommt.

    Bezüglich der Maskenhalter habe ich ein bisschen geschaut, da gibt es (für alle die interessiert sind) unter dem Namen Ear Saver einen riesen haufen an coolen sachen. Stelle ich mir praktisch vor und die meisten Sachen dauern nicht lange zu drucken. Danke für den Tipp!


    https://www.thingiverse.com/se…type=things&sort=relevant

    Hallo,


    ich habe seit längerem einen 3D Drucker und deshalb natürlich auch schon öfter daran gedacht damit nützliche Sachen für Krisenfälle herzustellen. Gerade bei COVID hat sich ja gezeigt, dass man mit Druckern auch viel beitragen kann (Prusa hat z.B. in großem Stile Faceshields für Krankenhauspersonal gedruckt).


    Ich würde deshalb gerne in diesem Thread ein paar nützliche Dinge sammeln, die für Krisenfälle Sinn machen.


    Den Anfang mache ich hier mit einer Solar Still zur Destillation von dreckigen Wasser.

    Gefunden auf Thingiverse: https://www.thingiverse.com/thing:2738931


    Ich habe sie noch nicht gedruckt, finde die Idee aber toll und werde das bald nachholen und ausprobieren.


    Ich hoffe, dass dieser Thread jemanden in der Community nützt und freue mich auch auf Eure Empfehlungen.

    Zu dem Thema habe ich eine tolle Buchempfehlung: Blackout von Marc Elsberg. Es ist eine (zum Glück) fiktionale Geschichte von einer Hacker Attacke auf das Europäische Stromnetz und spielt, finde ich, toll mit der Thematik der gesellschaftlichen Folgen von solch einer Katastrophe. Abgesehen davon ist die Geschichte einfach spannend. ;)

    Ich möchte bei dem Thema kurz mal umdenken - bitte sagen wenn das jetzt gegen die Intention des Threads verstößt.


    Wir gehen bis jetzt von "normalen Zeiten" aus. Wie verändert sich das Szenario wenn beispielsweise seit einer Woche der Strom aus ist oder eine andere Krisensituation eingetreten ist, in der / die Einbrecher eventuell mehr Nachdruck haben und eventuell auch mehr Zeit (wenn die Polizei überfordert ist - musste jetzt an die Einbruchszene in Contagion denken).


    Eventuell hängt dann das Überleben auch davon ab, dass die Einbrecher nichts von Wert mitgehen lassen und einen selbst unbeschadet lassen. In der Situation finde ich dann Flashbangs oder Rauchgranaten als erste Linie auch eine ganz gute Idee. Weiß jemand wie die rechtliche Lage da in Österreich ist?

    IceTac ja damit kann man natürlich keine skinny jeans tragen. Zu Verbergen ist es aber prinzipiell nicht so schwer, das dickste daran ist das Emergency Trauma Dressing (wenn man es vorbestückt kauft so wie ich das gemacht habe). Ich denke das werde ich in der Zukunft mit einer anderen Druckverband oder Mullbinde austauschen. Eine Gauze ist ja dabei. Die Schere ist auch sicher eher "nice to have" - vor allem wenn man, wie die meisten unter uns, immer ein Taschenmesser dabei hat.


    Abgesehen davon ist es halt eine Stelle auf die die meisten Menschen überhaupt nicht schauen. Es ist also auch nicht weiter schlimm wenn es hier oder da etwas durch "printet" - ich bin mir sicher, dem Großteil der Menschen würde es nie auffallen.

    Ich denke die Wichtigkeit von Situational Awareness geht weit über das Auto hinaus auch in den Alltag. Ich sehe so viele Menschen mit dem Handy durch die Hand in der Stadt herumgehen. Es gibt sogar ein Überwachungsvideo von einem Überfall in einer Bar, wo ein Kunde am Smartphone ist und nicht mal mitbekommt was passiert.

    Das Thema hat mich an ein Video von Canadian Prepper errinert, das ich mal auf YouTube zu dem Thema Situational Awareness gesehen habe. Ein paar Punkte sind hier schon angesprochen aber ich denke er bringt einige gute Ideen auf.

    Arg, dass es so leicht ist viele Tresore zu hacken. Zum Thema Elektronikschloss - ich bin da aus zwei Gründen amivalent. Das eine ist, dass ich weiß wie häufig Schaltkreise einfach eingehen und ich tu mir etwas schwer so etwas zu vertrauen. Das zweite ist, wie schon angesprochen, meine Sorge bezüglich Elektromagnetischen Events. Denkt ihr, dass der Safe faradayscher Käfig genug ist um das Schloss zu schützen oder, dass es bei Sonnenwinden etc. durchbrennt?

    Danke für die guten Hinweise! Es ist schon klar, dass jeder Tresor geknackt werden kann, ich denke die viel größere Geschichte dabei ist die Versicherung, die eben je nach EN-Zertifizierung den Inhalt deckt. Geheimhaltung ist natürlich wie so oft ein ganz wichtiges Mittel - loose lips sink ships.

    Nur einen Schlüssel habe ich mir überlegt, aber für meine Zwecke (ich muss im Notfall auch mal schnell in den Safe kommen) wohl eher ungeeignet. Außerdem sind diese Schlüssel ja ziemlich groß und dann wieder eventuell auffällig wenn man sie ständig dabei hat.

    Ein schwerer Tresor ist für mich auch keine gute Idee, wohne in Wien in einer Wohnung und möchte nicht ausschließen, dass ich in den nächsten Jahren wieder hinausziehe.


    Jetzt rein für die Wertsachen denke ich auch, dass ein Schließfach nicht die Beste Lösung ist wenn, der Inhalt für einen eventuellen Notfall bestimmt ist. Es hat ja schon öfter Fälle gegeben wo Banken in Insolvenz gegangen sind und das Schließfach dann mal einige Zeit nicht zu erreichen war. Auch sind solche Schließfächer (oder die Zugangstüren dazu bei der Bank) oft elektronisch verriegelt, was einem bei einem Stromausfall wohl auch nicht glücklich macht.


    Vielen Dank auch für die Tipps mit der Verankerung! Da werde ich definitiv upgraden, ich dachte, dass die Mitgelieferten Montagemöglichkeiten bei den meisten Safes ausreichen.

    Mike war das ein Fehler bei deinem Modell oder ist das etwas was auf alle Toscana 40 zutrifft? (auch gerne per PN wenn dir das Thema zu heikel ist)

    Was ich noch fragen wollte und was auch zu dem Thema Einbrüche passt: ich bin gerade auf der Suche nach einem Tresor. Eventuell möchte ich den mal versichern lassen (dafür muss er ja professionell installiert werden etc.) Ich denke da an das Modell "Toscana 40" von Rottner aber bin etwas Schaumgebremst durch den Preis und dadurch, dass es kein "Backup" zum Elektronikschloss gibt (Elektromagnetisches Event). Hat da eventuell jemand Erfahrung mit der Firma oder gibt es Empfehlungen?

    Aus meiner Sicht gibt es ein Problem mit der Logik "Wenn's Hart auf Hart kommt verteidigt mich mein Hund". Normale Haushunde haben nämlich eher die Tendenz sich einfach zurückzuziehen oder zu Bellen aber nicht anzugreifen. Meistens braucht es also einen speziell trainierten Hund um das zu erzielen, was man sich unter einem Wachhund vorstellt und diese Ausbildungen kosten ganz schön Geld.

    Das heißt aber nicht, dass der Haushund jetzt immer komplett zu vergessen ist, aber ich denke man sollte sich nicht als hauptsächliche Linie der Verteidigung auf ihn verlassen.

    Auf YouTube gibt's einige Videos, die das auch ganz gut zeigen. Hier eins: https://www.youtube.com/watch?v=dSrO9D4tcv0


    Was ich noch fragen wollte und was auch zu dem Thema Einbrüche passt: ich bin gerade auf der Suche nach einem Tresor. Eventuell möchte ich den mal versichern lassen (dafür muss er ja professionell installiert werden etc.) Ich denke da an das Modell "Toscana 40" von Rottner aber bin etwas Schaumgebremst durch den Preis und dadurch, dass es kein "Backup" zum Elektronikschloss gibt (Elektromagnetisches Event). Hat da eventuell jemand Erfahrung mit der Firma oder gibt es Empfehlungen?

    Hallo!


    Ich wollte mal ein Thema ansprechen, das ich bis jetzt noch nicht im Forum gesehen habe, nämlich Checklists bzw. Verhaltenspläne für unterschiedliche Situationen.


    Für wichtig halte ich die einerseits, weil es wahrscheinlich schwierig ist in einer Krisensituation einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von der Panik verleiten zu lassen falsch zu handeln. Andererseits ist die mentale Vorbereitung in meiner Meinung auch wichtig, damit die Panik reduziert wird und um in einer bereits stressigen Situation nicht auch noch darüber entscheiden zu müssen was wann zu tun ist.
    Ich denke jeder Prepper hat schon mal im Geiste durchgespielt was sie / er in welcher Situation machen würde. Das habe ich auch, jedoch habe ich beim Niederschreiben gemerkt, dass es Unstimmigkeiten gab und, dass es mir doch schwer fiel meinen Plan zu konkretisieren.


    Die Idee habe ich bekommen, als ich mir im März Gedanken gemacht habe was ich wann für Handlungen setze (oder eben nicht mehr) bei gewissen Ausmaßen der Pandemie. Bei dem Plan ist aber natürlich die Schwierigkeit die Einschätzung der Gefahr (das bekommt ja nicht einmal die Ampelkomission hin). Prinzipiell war es aber trotzdem sinnvoll für mich gewisse Maßnahmen zu "bündeln" um dann kongruent zu handeln. Das hat mir den Stress erspart im Moment zu überlegen "soll ich jetzt oder nicht?".


    Hat jemand von Euch schon so etwas gemacht, findet Ihr es prinzipiell sinnvoll und für welche Situationen glaubt Ihr macht es Sinn?

    Ich lebe in Wien und habe mir erst vor ca. einem Monat eine Alarmanlage zugelegt. Ich vermute, dass Einbrüche gerade mit den wirtschaftlichen Konsequenzen der Krise es noch mehr werden als die Jahre zuvor. Auch wenn wir zu Hause sind ist die Alarmanlage meistens an.

    Ich blicke irgendwie zwiegespalten auf die so schnell so stark steigenden Zahlen. Einerseits denke ich war es allen klar, dass im Herbst die Zahlen wieder steigen werden und, dass die Öffnung der Schulen unter anderem eine Rolle darin spielen wird. Jetzt ist es aber noch nicht mal eine Woche her, dass die Schulen wieder geöffnet haben, die Grippe schaut noch nicht mal um die Ecke und die Zahlen explodieren schon.

    Mit dem Delay in der Testung (1-3 Tage) und der Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen müsste das ja heißen, dass es schon ein bis zwei Wochen her ist als die Fallzahlen so dramatisch anstiegen.

    Ich befürchte, dass wir die größere Welle aufgrund der Schulöffnungen noch in den nächsten Wochen sehen werden. Man bedenke, dass viele junge Menschen einen asymptomatischen Verlauf haben und es dann ihren Eltern und Großeltern weitergeben, die dann wieder inkubieren.

    Mich irritiert die Gelassenheit der Regierung und der Bevölkerung.

    Seht ihr das anders oder habe ich einen Knick in der Logik?

    Ich habe mich in letzter Zeit auch etwas mehr mit dem Thema Überwachung und Home Security beschäftigt. Nachdem ich mir ein paar Kameras angesehen habe, habe ich mir gedacht, dass ein komplettes Home Security System wohl mehr Sinn macht, weil das oft als Plattform für Überwachungskameras dient und man damit oft flexibler ist.

    Dann habe ich mir mal die Systeme von Ring angeschaut und bin nach etwas Googeln daraufgekommen, dass es da bei vielen solchen Smart Home Security Systemen Sorgen bezüglich Privatsphäre gibt. Das macht auch Sinn wenn man sich mal vorstellt, dass Videos und Sensordaten meist in die Cloud der Hersteller gesendet werden. Es scheint mittlerweile Leute zu geben die dafür aber eine Lösung bieten wollen und der Überwachung und Datensammlerei nicht weiter zusagen wollen. Eine sehr gut bewertete Firma ist Lupus Electronics. Die haben auch Überwachungskameras für drinnen und draußen im Angebot.

    Ich habe bis jetzt noch nichts von ihnen gekauft, kann also keinen Erfahrungsbericht abgeben, aber ich denke ich werde mir bald zumindest eine Alarmanlage von ihnen zulegen.