Beiträge von Hengo

    ich bin auch noch relativer Laie (berufliches Funken kann ich, aber da hat man ja auch ein "fix" fertig eingestelltes und programmiertes Gerät), daher freu ich mich über "echte" Tests.

    ich hab Retevis RT27 und Boafeng UV-5RTP (auf Empfehlung hier im Forum ^^)

    Moin, ich finde das eine echt gute Idee...Ich gebe dir vollkommen recht, dass - ich nehme mich hier nicht aus - vermutlich die Meisten vielleicht einmal einen Check gemacht haben, aber niemand "richtig" seine Gerätschaften beübt.

    Ich wäre sofort dabei. Das macht mehr als Sinn.

    Super Idee:thumbup:

    morgen tritt ein Erlass Seitens Gesundheitsministerium in Kraft wie mit Verdachtsfällen umgegangen werden muss....

    - bis zur Klärung (Ersttest) darf keiner das Gebäude verlassen

    - im Anlassfall wird vor Ort entschieden was passiert

    ....bin gespannt was dann tatsächlich alles in Kraft tritt. So ein Erlass erleichtert natürlich nicht nur die Umsetzung von Zwangsmaßnahmen, sondern soll den Betroffenen auch eine gewisse Sicherheit bzgl. Vorgehen der Einschreitenden geben...bzw. ist man ein wenig vorbereitet was so ca. passieren wird. bin gespannt


    edit: schafft auch vielleicht ein wenig Klarheit, damit die Leute ein wenig besonnener damit umgehen ;)

    ...du irrst dich nicht ganz:)

    wenn Gefahr in Verzug ist (Feuer, Bombe, ...) dann musst du umgehend das Gebiet verlassen - das wird dann in der Regel auch "zwangsweise" durchgeführt ---ist aber auch verständlich, da auch hier wiederum kein Polizist (Feuerwehr ist auch dort, hat aber nicht diese Zwangsmaßnahmen wie die Exekutive) freiwillig im brennenden Haus bleiben möchte, oder warten will, bis die zB bei Bauarbeiten gefundene Bombe hochgeht.


    Bei allen Festnahmen die ich miterlebt habe, hatte der Festgenommene immer Zeit seine notwendigsten, persönlichen Sachen mitzunehmen, sich ordentlich anzuziehen und gewisse Vorbereitungen (zB seine Verwandten anzurufen, damit die sich keine Sorgen machen.....sonst blockieren dann wiederum dutzende Verwandte die Notfallleitungen, da sie wissen wollen ob etwas mit ihren Angehörigen passiert ist (da wären wir wieder beim zuvor besprochenen Rattenschwanz, der sich nach zB einer Festnahme ergibt), zu treffen.

    Und gerade in so einer Situation wie wir sie jetzt teilweise wahrnehmen, kannst du getrost deine Sachen in Ruhe einpacken....die Exekutive geht ohnehin nur durch und informiert alle, dass sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt gewisse Maßnahmen (Ort verlassen, Hausarrest, etc.) treffen müssen. Und wer sich danach dann noch auf der Straße aufhält hat halt Erklärungsbedarf und muss im schlimmsten Fall mit Zwangsmaßnahmen rechnen.....sowas kan man auch derzeit gut in Italien sehen, dass die Katastrophenschutz-Personen lediglich Informationen an neuralgischen Punkten (Haltestellen, Schulen, sonstige Gebäude) "veröffentlichen" und aushängen. Darauf sind dann alle Maßnahmen oben, die jeder treffen sollte.


    Gedankenspiel:

    in einem durchschnittlichen Wiener Gemeindebezirk sind so ca. 50 Beamte / Polizisten untertags im Dienst (ausgenommen es wird ein Oberon = Notfallalarmierung ausgerufen, wo alle in der Freizeit befindlichen Polizisten einrücken müssten...sofern sie erreicht werden...nur wer geht dann schon noch freiwillig in den Dienst, wenn er selbst Familie zu Hause hat ;))

    wenn nun diese 50 Leute "ausschwärmen" und je 2er Team (Funkwagenbesatzung) 1 Wohnhaus machen sollen - wie lange glaubst du dauert so eine Evakuierung 1 Bezirks in Wien, wenn die dort in den Häsuern - übertrieben geschrieben - jeden einzeln "rausziehen" können, weil keiner gehen mag? Daher 1 Zettel auf die Anschlagtafel, oder sie fahren mit dem Aussenlautsprecher am Funkwagen durch die Gassen und beschallen die Gassen mit den Maßnahmen und Handlungsanweisungen.


    Wenns brennt, da ist´s a bissi anders, da rennen die Polizisten an jede Türe und schreien und klopfen und hoffen, dass die Feuerwehr gleich da ist und auch hilft evakuieren....und selbst sowas dauert dann noch einige Zeit. Aber da ist es ja auch meistens überschaubar, weil´s ja nicht im ganzen Bezirk brennt, sondern im Regelfall nur 1 Haus.

    zu Frage 1: ich wäre diesbezüglich soweit vorbereitet, dass ich lediglich mein "Zeugs" in den Transit verlade und meinen Wohnwagen anhänge und los geht die Reise....und soviel Zeit ist allemal bei einer Evakuierung, dass du dein Zeug zusammenpackst.

    Daher: falls ein Hausarrest auf Grund örtlicher Gegebenheiten oder Zustände (Wasser, Feuer, NBCR oder was auch immer) ausgeschlossen ist, zusammenpacken und ab in den Camper


    zu Frage 2: aus meiner "aktiven" Zeit bei der Behörde und meinen in diese Richtung gehenden Erfahrungen war (und denke ich ist immer noch so) es so, dass die Behörde froh ist, dass sich einige Leute selbst versorgen bzw. einfach wo anders sind. Es ist natürlich etwas anderes, wenn man mehr tot als lebend aussieht und es wie vielleicht bei einer Pandemie notwendig sein wird, dass man zu einer ärztlichen Auffangstation geschickt wird bzw. dort hingebracht wird.

    Daher würde ich hier sagen: Du musst in der Regel nicht mit 1000 anderen Personen zusammengepfercht sein.


    zu Frage 3: meiner Erfahrung nach ist die beste Vorbereitung, wenn du einen plausiblen und glaubwürdigen Plan "deiner" Evakuierung hast und diesen bei Bedarf der einschreitenden Organe der Behörde mitteilst. Sprich: wenn sie dich auffordern, dass du zb. zu einer Sporthalle gehen sollst um dich dort zu sammeln, dann genügt es meiner Meinung nach, dass du dein weiteres Vorgehen darlegst. In der Regel wird (hier in AT) nicht alles so heiß gegessen wie gekocht. Man muss sich immer auch den Rattenschwanz bei gesetzten Zwangsmaßnahmen überlegen.

    Zwangsmaßnahme - Platzverbot = ok, da reise ich woanders hin

    Zwangsmaßnahme - Festnahme = der Beamte (i.d.R. sind dann 2 Polizisten geblockt) hat dich an der Backe, muss dich irgendwohin fahren (Arrestzelle, Auffangraum, Sammelplatz), dann kurzes Protokoll schreiben über die Festnahme (wir sind da ja trotz einer solchen Situation nicht in Anarchie verfallen :)) - bei Großveranstaltungen, wo zb mehrere bzw. viele Festnahmen durchgeführt werden, gibt es aber auch "eigene" Beamte, die sozusagen nur die ganze Papierarbeit erledigen....aber trotzdem ist im Hintergrund ein großer bürokratischer Aufwand, denn auch wenn dich 2 Beamte festnehmen, in ein Auffanglager bringen und ein anderer den Papierkram erledigt, bist du noch zu versorgen, erkennungsdienstlich zu behandeln, genaue Daten aufnehmen,...du siehst, da ist eine Menge Arbeit noch zu tun. Daher ist jeder froh, wenn sich die Leute soweit wie möglich selbst "versorgen" bzw. irgendwo unterkommen.....gut sieht man sowas auch immer, wenn zB wie vor einiger Zeit das Haus im 4. Bezirk eingestürzt ist, dass sie einiges zu tun hatten, die Bewohner (die keine Notfallpläne bzw. Unterkünfte bei Freunden oder Familie hatten) irgendwo unterzubringen....jetzt stellt man sich das mal vor, wenn es einige hundert Personen sind - geschweige denn einige tausend Personen. -----> das ist auch der Grund für den Hausarrest....keiner will und kann alle versorgen und behandeln.

    Daher: wenn´s bei uns soweit sein sollte, dann wird es genauso "Hausarrest" geben. Und da wird es mit Sicherheit genügend Informationen geben, wann wer unter welchen Voraussetzungen unterwegs sein kann/darf ohne gleich festgenommen bzw. mit Zwangsmaßnahmen behandelt zu werden.

    Tip für die, die noch nicht genügend FFP2 Masken haben....Obi hat noch haufenweise 3er Sets um knapp 10,- !! war eben noch dort und hab mir 25 Pckg. geholt....Die Bekante an der Kassa meinte, das sie heute bereits knapp 30 Stck. verkauft hat....die Leute decken sich ein :)

    ebenso gibt´s noch welche in den Lagerhäusern um knapp 2,50/Stck.

    ich find´s ja auch beachtlich, dass "unsere" Schnelltests offenbar so toll sind, dass bereits nach knapp 3,5 Stunden feststeht, dass es kein Covid-19 ist. Irgendwie versteh ich´s nicht. Überall wird "herumgedoktort" bis ausgeschlossen werden kann, dass es nicht Covid-19 ist und selbst da liegt man offenbar nicht immer richtig.....und schwupps wir schaffen das in 3,5 Stunden.:rolleyes:

    bei Sars wurden (meiner Erinnerung nach) damals die ffp3 als schützend empfohlen. ich denke aber , dass auch die ffp2 genügen. Aber vielleicht ist hier im Forum einer, der es genauer (besser) weiß.

    dieses Argument ist absolut berechtigt und natürlich ist dem ja auch nichts entgegen zu bringen, aber ich wüsste nicht welcher empfehlenswert wäre, da ich in diesem Gebiet eher mäßig Ahnung habe. Und da gibt’s offenbar schon unterschiedliche Geräte.

    Defi find ich eine lässige Sache und ich gebe auch gerne einiges für solche Dinge aus, aber solche Defis sind schon arg teuer?! Außerdem fehlt mir das Wissen welxhes Gerät da gut wäre. Aber sonst hab ichs auch so ähnlich unterteilt wie du Scavenger😃

    ich bin eigentlich sehr gut ausgerüstet und vorbereitet. Einzig so Desinfektionsspender in den Badezimmern/WC habe ich besorgt und montiert...und dazu einige Ersatznachfüllflaschen.