Beiträge von justme

    Wieso dann nicht gleich säubern, zunähen, Verband, AB i.v und weiter Holz hacken? :/8o

    Ahja und Tetanus nicht vergessen ;)

    In einer SHTF-Situation würde ich vermutlich genau das tun. Die Wundversorgung würde ich dennoch, soweit möglich, in einem sauberen Unterschlupf durchführen. Das kann auch kuschlig ins Auto gequetscht sein, da weht mir der Wind zumindest keine Blätter ins sterile Feld ^^


    Tetanus ist ein wichtiges Thema und in erster Linie finde ich, dass ein hervorragender Impfschutz sowieso auch zum Prepping gehört - damit vermeide ich, was ich vermeiden kann. Der Rest an Krankheiten kann mich eh noch vielfältig genug dahinraffen ;)

    Liest sich beinahe wie mein eigener Plan ^^


    Und ja, jeder der irgendwie bei einer BOS arbeitet, weiß, wie unser Humor läuft 8o

    Zuerst mal ein Selfie mit dem Patienten und dann engmaschig dokumentieren, wie er/sie zaunt, wenn man den Verband anlegt, damit man ihn/sie noch Jahre später damit aufziehen kann ;)<3

    Da gebe ich dir vollkommen recht, auch wegen der längeren Wirkung als Lidocain.

    Für Bupivacain hats leider bisher dennoch noch nicht gereicht, ich hab Lidocain als one-size-fits-most Lokalanästhesie ;)

    Ich habe das als Papier, werde aber bei Durchsicht meiner Infosammlung (die eh jeden Winter ansteht) gerne ein .pdf draus machen und es hier reinstellen ;):thumbup:

    Für Lokale im Kieferbereich find ich Bupivacain super. Ich weiß natürlich nicht was du hast, aber wenn man es sich schon/noch aussuchen kann... ;)

    Da gebe ich dir vollkommen recht, auch wegen der längeren Wirkung als Lidocain.

    Für Bupivacain hats leider bisher dennoch noch nicht gereicht, ich hab Lidocain als one-size-fits-most Lokalanästhesie ;)

    Ich würde eine „normale“ Zange auch tunlichst vermeiden. Da kann durch Abbrechen oder Zerbröseln des kaputten Zahns einiges schiefgehn..


    Da hast du recht.
    Aktuell würde ich notfalls zum Hebeln auf eine solide ausgeführte anatomische Pinzette ausweichen, das hat aber klarerweise auch seine Grenzen.


    Als Füllmaterial habe ich Cavit bzw. Zinkoxid-basierendes Material als vorübergehende Lösung (auf Urlaub oderso) und Amalgan als „Dauerlösung“.

    Das Problem bei UV-härtenden Plomben ist, dass ich die, falls es unter der Füllung Probleme gibt, ohne Bohrer nie wieder raus bekomme.


    Eine Nährlösung, die die Zahnwurzel bis zu 24 Stunden vital hält und ein Wiedereinpflanzen des Zahns ermöglicht.

    Alternativ kann man den Zahn auch im Mund des Patienten transportieren - ich habe die Rettungsbox, weil ich beim Patienten parallel ja bei einem ausgeschlagenen Zahn die Blutung stillen sollte, dazu einen Zahn zu balancieren und nicht zu schlucken halte ich für waghalsig.


    Sowohl als auch.

    Der Spray (Xylocain Spray) ist echt genial! Nicht nur im Dentalbereich. <3

    Hier ein kleines Szenario:


    Es ist ein kühler Herbsttag irgendwann Anfang Oktober und ihr entscheidet euch, dass es wieder einmal Zeit ist, die Feuer-mach-Kenntnisse aufzufrischen.

    Deshalb fahrt ihr mit der ganzen Familie (oder Preppergruppe, mit einem Freund, ... - nicht allein!) mit eurem Auto in den Wald eines Bekannten, in dem ihr auch ein Feuer machen dürft.

    Nachdem ihr aus Steinen eine Feuerstelle gebaut habt, beginnt ihr, einen umgefallenen Baum mit eurer Axt zu bearbeiten, um dort einen geeigneten Ast als Brennholz abzuschlagen.

    Dabei rutscht du mit der Axt ab und triffst in der Mitte des Unterschenkels deine Hose. Diese färbt sich sofort rot und ein beißender Schmerz zieht sich durch dein Bein.

    Als du die Hose hochschiebst, siehst du eine ca. 10cm lange, tiefe Wunde, das Schienbein ist frei sichtbar. Aus der Wunde fließt kontinuierlich Blut und dir wird etwas schwarz vor Augen.

    Dazu kommt, dass du...

    ... 500m von deinem Auto entfernt bist.

    ... erst in 1000m eine Handyverbindung bekommen kannst.


    Wir befinden uns in einer Trainingssituation, die normale Rettungskette funktioniert also noch. Ihr seid aber ca. 15-20min von der nächsten Rettungsdienststelle entfernt - die Anfahrt dauert also eine Weile.


    1. Wie würdet ihr die Blutung stillen?
    2. Was würdet ihr bei der Versorgung des Verletzten sonst noch beachten?

    3. Wie wird der Notruf abgesetzt? Wie findet der Rettungsdienst euch?
    4. Wie ist der genau Wortlaut des Notrufs? (Adresse: die nächste Straße, von der aus ihr auf den Feldweg in den Wald eingebogen seid, ist die Bundesstraße 1000, bei Kilometer 100)

    5. Wie verändert sich eure Handlungsweise, wenn es 5 Minuten nach der Verletzung beginnt zu nieseln?:evil:


    Viel Spaß beim Erste-Hilfe-leisten ;)


    justme

    Ich melde mich mit dem nächsten Post zu einem gerne vergessenen Thema - den Zähnen.


    Jeder der schon einmal starke Zahnschmerzen hatte, kann sicher bestätigen, dass auch den stärksten Kerl früher oder später die Schmerzen einschränken.||


    Einige der Probleme mit den Zähnen können sein:

    - Verlust von Füllungen

    - Verlust von Brücken

    - abgebrochener Zahn/ausgeschlagener Zahn

    - Karies

    - Zahnfleischentzündung


    Auch für diese Thematik habe ich sowohl eine Modultasche als auch eine eigene Instrumentenrolle.


    Mein Set enthält:


    Medikamente:

    - Zahnrettungsbox

    - zweierlei Zahnfüllungsmaterial

    - Brücken- und Kronenkleber

    - Zahnwachs

    - Nelkenöl

    - Lokalanästhetikum

    - chlorhexidinhaltiges Gel (fürs Zahnfleisch)

    - chlorhexidinhaltige Mundspülung


    Verbrauchsmaterial:

    - Watterollen und Tampons (zum Draufbeißen zur Blutstillung)

    - Einmalskalpelle

    - Spritze und Knopfkanüle zum Spülen von Wunden, Abszessen, ...

    - Ätzstäbchen

    - Nahtset

    - Edelstahldraht, 0,4mm

    - feines Schleifpapier

    - Zahnseide

    - Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzbrille


    Instrumentenrolle:

    - Zahnzange gerade

    - Zahnzange gekrümmt

    - Drahtschneider

    - div. Scaler, Schabinstrumente, ...

    - Kugelsonde und Stopfer (zum Verfüllen von Löchern)

    - 2 Mundspiegel

    - 2 gekrümmte Pinzetten


    Zusätzlich ca. 40 Seiten kopiertes Material aus mehreren zahnmedizinischen Büchern einer Freundin, die entsprechend die Techniken noch einmal Schritt für Schritt veranschaulichen.


    Damit sind die meisten der oben genannten Probleme zumindest provisorisch beherrschbar und Schmerzen wirksam linderbar.

    Dieses Set kann natürlich keinen Zahnarzt ersetzen, es kann aber in einer Krisensituation Beschwerden soweit lindern, dass der Patient wieder handlungsfähig wird und gefährliche Entzündungen (bspw. Zahnfleischabszesse) behandeln, bevor sie zu einem gefährlicheren Problem werden.


    Viele der unter "Verbrauchsmaterial" angeführten Gegenstände sind nicht im Zahn-Set fix integriert, sondern in einer Kiste gemeinsam vereint.

    Darin sind u.a. Wundversorgungsset, Nahtset, Klammergeräte, Fuß-Set und Zahn-Set.:thumbup:


    Wie begegnet ihr Zahnproblemen? Habt ihr dafür irgendwie vorgesorgt und entsprechende Artikel in eurer Hausapotheke? :/



    Ich hoffe, dass euch diese Beiträge zu "gerne vergessenen Themen" zusagen - bei Interesse an einem bestimmten Thema bitte einfach schreiben, ich sehe dann was ich tun kann.



    justme



    VORSICHT - EIGENVERANTWORTUNG

    Wie bei allem anderen in dieser Rubrik auch gilt hier, dass das oben genannte für mich so passt. Das heißt, dass meine Ausstattung abgestimmt ist auf Bedürfnisse und insbesondere auf Fähigkeiten, die ich erlernt habe.

    Es macht nur Sinn, wenn ihr Ausrüstung entsprechend eures Ausbildungs- und Wissensstandes anschafft und anwendet - alles andere ist gefährlich. Davon ausgenommen ist natürlich das Vorhalten von besonderer Ausstattung für die Weitergabe an einen Arzt, auf dass der dann bspw. die Infusion legt, die ihr bevorratet habt.

    Kurz gesagt: Bitte den Hausverstand einschalten und sich vor Selbstüberschätzung in Acht nehmen. Viel Erfolg beim medizinischen Prepping!

    Also bei uns haben die Extremwetterereignisse seit Jahren spürbar abgenommen. Es gibt kaum noch Gewitter, selten Sturm, kaum Schnee und keine große Kälte mehr. Dafür regnet es aber auch nur noch sehr wenig.


    Ich glaube, dass sich die Menschen sehr gut an sich verändernde Umgebungsbedingungen ampassen können und somit jede Panik fehl am Platze ist. Die Menschheit hat so ziemlich alle, auch unwirtliche Gegenden besiedelt.

    Ich glaube, dass das sehr stark abhängig von den lokalen Gegebenheiten ist.

    Wo ich wohne, hatten wir letzten Winter so viel Niederschlag und Schnee wie seit langem nicht, mit abgeschnittenen Orten und Stromausfällen. Dazu kommen Stromausfälle durch Stürme, kleine Hangrutsche und erste abgehende Schneebretter.


    Auch das Ausmaß und die Jahreszeiten von Buschfeuern/Waldbränden scheinen sich stark zu verändern.

    Ein Forscher warnt jetzt in einem „Nature“-Kommentar vor s.g. „Tipping-Points“, also Kipppunkten.


    Beispiele wären etwa ein Abreißen des Golfstroms, der Zusammenbruch des Monsunsystems, das Südasien mit Niederschlägen versorgt, oder auch das Verschwinden der tropischen Regenwälder. Jeweils ein Kipppunkt für sich wäre auch das Abschmelzen großer Eisschilde – ob in Grönland oder in der Westantarktis.


    Die Wissenschafter warnen:


    Wenn schädliche Kippkaskaden auftreten können und ein globaler Kipppunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dann ist dies eine existenzielle Bedrohung der Zivilisation.


    Mehr dazu hier:


    https://www.derstandard.at/sto…cebook#Echobox=1574878811

    Wegen den Karten, die sie sehen wollten:


    Es gibt s.g. Kreditkarten-Messer, die einerseits in Österreich verboten sind (weil das Messer in einem Gegenstand „versteckt“ ist, wurde mir mal am Flughafen erklärt....;)).

    Um sicher zu gehen, dass sowas nicht ins Haus kommt, weil ja eine Geldtasche immer im Metalldetektor anschlägt, wird da mittlerweile auch genauer hingeschaut.

    Ich habe schon bei einigen Auslandsaufenthalten Clinell Bedbath Wipes verwendet.

    Kann man auch in der Mikrowelle warm machen, wenn man will/kann.


    Sind richtig gut getränkt, riechen neutral, die Flüssigkeit trocknet schnell und Schmutz, Schweiß u.ä. lassen sich leicht entfernen.


    Nachteil: Sie sind im Vergleich eher teurer.

    Mit dem Tamonieren hast du vollkommen recht. Teilweise klebe ich Tape unter das Nageleck (habe damit gut Erfahrungen gemacht), alternativ kann ich entweder meine Kompressen in Streifen schneiden (jsf das gleiche Material wie die Tamponade) oder als Plan B bei sehr infizierten Wunden auch mit Antiseptikum imprägnierte Tamponade verwenden.

    Die ist - wie auch Octenisept und Bepanthen - im normalen „Wundversorgung“s-Set, hätte ich dazu erwähnen sollen, da hast du recht!

    Zusätzlich habe ich an Medikamenten auch jederzeit gut hautgängige Antibiotika zur Verfügung, wenns schon üppig eitert und richtig „schirch“ ausschaut. Grade wenn dann z.B. Müdigkeit oder Fieber dazu kommen, gibts sofort Antibiotika lokal und zum Einnehmen! Eine Sepsis kann sich in so einer Lage keiner leisten, die wird schwer bis kaum überlebbar sein.


    Nicht unbedingt Plan B, aber durchaus Plan W wie widerwillig ist dann die Nagelteilentfernung/Nagelkeilexzision, die ich mit dem vorhandenen sterilen Material jederzeit durchführen könnte.

    Alternativ könnte ich auch den Nagel komplett entfernen.

    Hier nochmal ganz klar für alle: Jeder macht nur, was er*sie gelernt hat und in dem er*sie erfahren genug ist - und auch das mit Hausverstand und auf eigene Gefahr. Ich rede von mir und meinen Fähigkeiten, die klar medizinisch dominiert sind. Es ist gut, medizinische Fähigkeiten zu haben, noch wichtiger ist es aber, dass ihr eure Grenzen kennt!


    Wie du ganz richtig sagst, kann man in der jetzigen stabilen Zeit SEHR VIEL von der Fußpflege lernen, wenn man ein Wehwehchen hat. Die sind die echten Profis, gerade wenn man wie ich mit einwachsenden Nägeln zu kämpfen hatte, kann man mit dem richtigen Equipment so manchen Arztbesuch und so manche Fußpflege vermeiden.


    Danke für deinen Beitrag, gute Einwände! :S:thumbup:

    Das Warzenvereisungsset, das ich für meinen Nachwuchs gekauft habe, war für die Fisch. Geholfen haben dann erst zwei Besuche beim Hautarzt und die HPV-Impfung.


    Welche Ätzstäbchen meinst du da und wo bekommt man die? Sind das die, die ausschauen wie riesige Zündhölzer und die beim Zahnarzt bei Aphthen verwendet werden?

    Ganz genau die großen „Zündhölzer“ sind das. Die funktionieren mit Silbernitrat und Kaliumnitrat.


    Bspw. solche hier, gibt aber viele verschiedene Produkte:

    Silbernitrat-Kaliumnitrat Ätzstäbchen/Ätzstift/ Lapisstäbchen 200mm 10 Stk. starr https://www.amazon.de/dp/B07G3…MWKF?tag=httpswwwaustr-21

    Ich bin auf einige Themen gestoßen, die gerne beim medizinischen Prepping vergessen werden.

    Dem ersten - der Versorgung von Füßen und allerlei Problemen damit - widme ich meinen ersten Beitrag zum Thema Erste Hilfe/Medizin seit langem.


    Wir sind auf unsere Füße angewiesen. Tag ein, Tag aus sind wir zu Fuß unterwegs, selbst zum Benutzen anderer Verkehrsmittel brauchen wir sie (PKW, Rad, ...).

    Erst recht im Notfall oder Krisenfall müssen wir darauf vorbereitet sein, Probleme mit unseren Füßen im Keim zu ersticken, um bewegungs- und handlungsfähig zu bleiben.


    Einige dieser Probleme könnten sein:

    - Marschblasen

    - eingewachsene Nägel

    - Fußpilz

    - kleine Verletzungen (den gebrochenen Fuß spare ich hier mal aus, da geht es dann um ganz andere Probleme ;))

    - Hornhaut, die u.U. einreißt

    - Warzen


    Um diesen Problemen begegnen zu können, habe ich eine eigene Modultasche sowie eine Instrumentenrolle nur dem Thema "Füße" gewidmet. Da ich in der Vergangenheit durch eingewachsene Zehennägel auf Krücken angewiesen war, weiß ich, dass auch kleine Wehwehchen unter den falschen Umständen große Probleme bedeuten können.


    In der Modultasche habe ich:


    Medikamente:
    - Clotrimazol-Salbe (wirkt vaginal genau so gut wie am Fuß, ist also ein all-in-one Produkt^^)

    - Fucidin-Salbe (eine antibiotische Salbe zur Behandlung von Entzündungen, die bspw. durch eingewachsene Nägel entstehen können)

    - Warzen-Vereisungs-Set (zum Vereisen von Warzen, die Instrumente, die ggf. zum Abtragen der vereisten Warzen benötigt werden, befinden sich in der Instrumentenrolle)

    - Betaisodona-Salbe (zur antiseptischen Behandlung von Verletzungen oder eingewachsenen Nägeln)

    - Betaisodona-Lösung (zur Haut-, Wund- und Instrumentendesinfektion - großer Vorteil ist, dass man schon sieht, wo man war - großer Nachteil ist die Möglichkeit von Flecken und die Möglichkeit einer Allergie)

    - normale Hautcreme (zur Hautpflege der Füße bei starker Beanspruchung)

    - Ätzstäbchen (zum Wegätzen von "wildem Fleisch" bei eingewachsenen Nägeln)


    Verbandsmaterial:

    - Wundkompressen, 5x5cm, steril und unsteril (klein genug, um auch auf und zwischen Zehen zu passen)

    - selbsthaftende Fixierbinde, 5cm breit

    - Hühneraugen-"Polsterringe" (ringförmige Pflaster mit Loch in der Mitte, um verletzte Stellen zu entlasten und vor Reibung und Druck zu schützen)

    - Kinesiologisches Tape, 5cm breit (verwende ich vor allem wegen seiner Elastizität, Schweiß- und Wasserresistenz und der Möglichkeit zum Zuschneiden)

    - Hydrokolloidpflaster (für noch geschlossene oder schon offene Blasen, oft auch als Blasenpflaster bezeichnet)

    - Hydrogelpflaster (für schon offene Blasen)

    - Alkoholtupfer (zur Entfettung der Haut rund um Wunden oder Blasen vor dem Kleben von Verbänden, auch zum Neutralisieren der Ätzstäbchen)


    Instrumentenrolle:

    - Nagelschere (Victorinox, unkaputtbar)

    - Nagelzwicker

    - 08/15 Nagelfeile

    - Hornhautfeile

    - Verbandschere

    - Nagelzange

    - feine Arterienklemme

    - Kombiwerkzeug (Eckenfeile, Eckenheber)

    - 2 Pinzetten (eine spitz, eine flach)

    - Einmalkanülen, steril, div. Größen


    Damit konnte ich in den letzten Jahren alle kleineren und größeren Probleme lösen, die daheim bei mir oder meiner Freundin aufgetreten sind. Darunter eingewachsene Nägel, Nagelverletzungen, Hämatome unter dem Nagel, ...

    Auch wenn ich euch von Herzen wünsche, dass euch eure Füße bis an euer Lebensende problemlos tragen - über die Versorgung eventueller Probleme nachzudenken ist ja Teil dessen, warum wir hier sind ;):S


    In diesem Sinne alles Gute,


    justme


    VORSICHT

    Wie bei allem in dieser Rubrik gilt, dass ich hier nur mein Konzept und meine Ideen vorstelle. Diese sind passend zu meinem Ausbildungs- und Wissensstand und keine blinde Empfehlung einer Anwendung durch Laien! Bitte verwendet nur, womit ihr euch auskennt und tut nur, was ihr gelernt habt zu tun! Kurz gesagt - lasst Hausverstand walten und lest die Beipackzettel. :thumbup:

    Hallo ihr Lieben ;)


    Ich bin vor einiger Zeit übersiedelt und wohne nun in einem Haus mit elektrischen Rollläden.

    Das hat zwar einige Vorteile - bspw. kann ich das Haus innerhalb von Sekunden abdunkeln, wenn Strom da ist.

    Großer Nachteil ist, dass ich das nicht mehr rückgängig machen kann, wenn der Strom nicht da ist :|


    Im Wohn- und Esszimmer wäre das Problem noch überschaubar, da sind es keine Rollläden, sondern Jalousien, die ich mit bereits vorher zugeschnittenen Leisten händisch anheben und oben fixieren kann. Das Problem im EG ist damit überschaubarer.


    Im 1. Stock gibt es ein Fenster (am Gang) ohne jeglicher Verdunkelung (außer Vorhängen), das viel Licht spendet und Gang, Stiege sowie den Zugang zu allen Räumen im 1. Stock bei Tag ausreichend beleuchtet.


    Richtig von anhaltender Dunkelheit wären u.a. Küche, Schlafzimmer und zwei Büros betroffen, die teilweise in Bug-In-Szenarien auch wichtige Rollen haben. (bspw. als „Krankenstation“)


    Nach einer mechanischen Möglichkeit die Rollläden beschädigungsfrei zu öffnen, habe ich bisher vergeblich gesucht, ich werde aber falls einmal eine Reparatur anfallen sollte, den Techniker fragen.

    Mein nächster Ansatz wäre, dass ich irgendwie herausfinde, woher die Dinger ihren Strom bekommen und dann weiter überlege. :/


    Vielleicht hat jemand von euch ein ähnliches Luxusproblem und kann mir damit weiterhelfen?


    Danke im Voraus!

    justme

    Es gibt auch Kühlbandagen, die mit einer stark alkoholischen Lösung (für Verdunstungskälte) getränkt sind - die verwende ich, wenn ich zwar Platz für etwas zum Kühlen habe, aber nicht den Platz für eine extra Jausenbox, damit die Kompressen nicht gequetscht werden.


    Wichtig hierbei - logischerweise nicht über Wunden anlegen. ;)