Beiträge von Grim

    Ich kann Jerky selbst machen nur empfehlen. Mach ich gerne mit meiner kleinen Tochter...die futtert das dann auch umgehend weg, weshalb ich leider keine Angeben zur Haltbarkeit machen kann. :D

    Da würde ich mich auch gerne einklinken. Bisher war Notstrom für mich nicht so am Radar, aber der Horizont erweitert sich halt.
    Bei der Geschichte kommt es ja unheimlich darauf an was man betreiben will.
    Wie war eure Herangehensweise bei der Auslegung eurer Anlagen?

    Bisher hätte ich ohne Strom geplant. Was sind eure Prioritäten beim Thema Elektrik?

    Für einen kurzfristigen, oder begrenzten Stromausfall, ginge es vermutlich darum den Komfort und die Kommunikation zu waren. Leuchtmittel, Handys, IPads, Zahnbürsten etc.

    Was habt ihr für einen längerfristigen Ausfall geplant?

    Natürlich spielt die Wohnsituation ganz groß mit. Braucht die Pelletheizung Strom zum fördern etc.


    Aktuell arbeite ich auf einen 30 Tage Vorrat hin. Ich wohne im obersten Stock in einer Eigentumswohnung in Wien. Habe eine große Terrasse auf der ab Mittag bis Sonnenuntergang Sonne ist-

    Jetzt spiele ich mit dem Gedanken einer Camping/Wohnmobilsolaranlage und entsprechender Powerstaion mit welcher ich besagten Komfortbedarf Laden kann, leere Autobatterie wieder Leben einhauchen kann, oder auch anders herum, das Auto als Generator benutze um die Powerstation zu laden wenn das Wetter Solarenergie nicht her gibt.

    Eventuell auch noch mit einer Camping Kühlbox die man gleich ohne Wechselrichterverluste auf 12V der Powerstation hängen kann, um Teile des Kühlschrankinhalts zu retten?

    Was sagt ihr dazu?

    Ein netter Mitmensch hat uns einen wunderbaren Parkschaden hinterlassen, natürlich mit Fahrerflucht. Um den ganzen die Krone aufzusetzen, genau 3 Tage nachdem bei besagten Kotflügel der letzte Blechschaden repariert wurde... Gott sei Dank glaub ich an Karma und Fegefeuer

    Hallo,


    ich habe die letzten Tage das Geschehen in Texas recht aufmerksam verfolgt und aus unterschiedlichen Quellen folgende Punkte zusammen getragen welche für uns eventuell interessant sind.


    Was in Texas geschehen ist, ist ein wetterbedingter weitläufiger Zusammenbruch der Infrastruktur, jedoch ohne totalen Blackout.

    Niederschläge bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt haben sich wie folgt ausgewirkt.


    -Große Teile der Gasversorgung vielen aus.

    -Durch gesteigerte Nachfrage jener welche mit Gas Heizen, bei gleichzeitiger gesteigerter Stromnachfrage jener welche mit Strom heizen, konnten Gaskraftwerke nicht ausreichend versorgt werden.

    -Gaswerke vielen aus.

    -Kohlekraftwerke vielen aus weil die gefrorene Kohle nicht gefördert werden konnte.

    -Ein Reaktor viel aus weil ein Kühlteich gefroren war.

    -Rolling Blackouts wurden von der zentralen Stelle ERCOT angeordnet um Last vom Netz zu nehmen und einen Blackout zu verhindern. Die Koordination der Provider war mangelhaft und führte einigen Gegenden zu keinem Stromausfall, andere mussten 100h ohne Elektrizität auskommen.

    -Wasserleitungen in Gebäuden froren und platzen. Oft auch für Mieter unzugängliche Systeme wie Sprinkleranlagen.

    -Hauptwasserleitungen platzen vieler Ort.

    -Eis bedeckte Straßen.

    -Handynetz vielerorts nach zwei Tagen zusammengebrochen da den Notstromgeneratoren der Treibstoff ausging, oder weil sie Schäden durch die Kälte nahmen.

    -Viele Tankstellen ohne der Möglichkeit Treibstoff abzugeben.

    -Barzahlung bei den meisten Geschäften welche noch offen hatten.

    -Krankenhäuser mussten evakuiert werden obwohl sie noch Strom hatten weil die Wasserversorgung nicht mehr funktioniert hat.

    -Abwassergebrechen

    -Eine Anweisung Trinkwasser zu Kochen ist für viele nach wie vor in Kraft.

    -Wärmezentren wurden eingerichtet, konnten aber von vielen auf Grund der spiegelglatten Straßen nicht erreicht werden.

    -Hilfslieferungen aus der USA werden eingeflogen weil sicherer als der Straßenverkehr.

    -Leute wussten mangels Kommunikationsmittel weder von Ort und Art von Hilfsmaßnahmen, noch in welchen Geschäften man noch zu Wasser/Nahrung/Brennmitteln kommt.

    -Hydrantennetz teilweise ausgefallen, vereinzelt große Probleme bei Brandbekämpfungen.


    Aktuell ist die Stromversorgung wieder entspannt, Temperaturen auch wieder gestiegen, das größte Problem aktuell sind massive Wasserschäden an allen Ecken und Enden.



    Was sich gezeigt hat ist das viele Dinge eingetreten sind wie sie wohl in Prepperkreisen erwartet werden.

    Die frierenden Wasserleitung, besonders außerhalb meiner Gewalt weil Wohnungsinhaber, sind in dem Umfang neu auf meinem Schirm.



    Ein kurzer Abriss was für Leute funktioniert hat und vielleicht nicht total offensichtlich ist:


    -Frostschutzmittel in Schlössern und Klappen um an Material aus dem Truck/Gartenhäuschen etc zu kommen, sowie Reifenventilen.

    -Steine im Lagerfeuer aufwärmen und mit hinein/ins Bett nehmen, alternativ heiß abgefülltes Wasser. (klassische Bushcraft-Taktik)

    -Zelt im Rückzugsraum, als weitere Schicht.

    -Spikes zum Überziehen wie unlängst im Forum Thema waren.

    -Mehr Kübel zum Schnee Eis Wasser sammeln, zum Spülkasten auffüllen, als Nottoilette etc.

    -Wartung und Probeläufe der Öfen und Generatoren im Vorfeld

    -wirklich große Töpfe zum Abkochen

    -„Muttergruppen“ Am Beispiel meiner Frau, sie hat eine Whatsappgruppe mit anderen Jungmüttern der Umgebung. Dieserart Bushfunk war eine ausgezeichnete Informationsquelle wer wo Wasser/Strom hat, Geschäfte, Straßenzustände etc.

    -Gute Kühlbox um aus dem Kühlschrank umzuschichten.


    Ein kurzer Abriss was für Leute nicht funktioniert hat und vielleicht nicht total offensichtlich ist:


    -Aluminiumschaufeln um das Auto zu befreien. Konnten dem Eis nicht standhalten.

    -Generatorausfall nach kurzer Zeit.

    -undichte Badewannenabflüsse.

    -Ersatz für Propanheizkopf

    -Öllampen


    Was mir noch positiv aufgefallen ist, dass es immer wieder tolle solidarische Beispiele gab, ich persönlich aber über keine Meldungen von Gewalt oder Plünderungen gestolpert wäre.


    So das wars einmal von mir, vielleicht kann man ja ein paar Anregungen mit nehmen.

    Die Idee mit dem offen halten funktioniert nur wenn man noch Druck auf der Leitung hat und das Wasser noch laufen lassen kann, weil bewegte Wasser schwieriger gefrieren. Wäre aber nicht meine Lieblingslösung.
    Damit man wirklich kein Wasser in den Leitungen hat müsste man sie ausblasen oder? Das Wasser muss doch immer irgendwo steigen, oder hat meine Wasserleitung Gefälle bis sie für mich zugänglich aus der Wand kommt?

    Gut wär's, mach ich aktuell aber nicht.


    Den selben Gedanken habe ich auch jedes mal wenn ich das Parfum von einem Passanten rieche...


    Selbst wenn man Maske trägt müsste man eine Schutzbrille haben. Wenn es ganz blöd läuft kann man den Virus auf der Haut tragen und sich dann selbst den Schleimhäuten zuführen, so passiert bei einer Kollegin meiner Mutter im Krankenhaus.

    Ich kann die roten Linsen nur empfehlen, machen sich gut in allem Möglichen, von Curry, bis "Bolognese"soße und brauchen nur 10-15 Minuten.

    Ist schon x-fach aufgeklärt dass das Propaganda ist.


    Es sind 40% der fossilen Verbrennungskraftwerke ausgefallen und ein Atomkraftwerk.


    Die Windkraftwerke liefern sogar mehr als ursprünglich angenommen weil die Küstenparks im Wintersturm mehr geliefert haben als geplant.


    Die Windkraft hat den kleinsten Anteil an Energieausfällen verschuldet.


    Die Toten auf die Windkraft zu schieben ist 100% falsch.


    Die Toten hat ein privater unregulierter Energiemarkt auf dem Gewissen der trotz den Erfahrungen aus 2010 ihre Anlagen zum größten Teil nicht winterfest gemacht hat, mit den angrenzenden Netzen nicht kompatibel ist und einem schlechten Krisenmanagement welches das Problem durch unkoordinierte Lastabwürfe verschlimmert hat.

    Der technische Zustand da drüben ist wirklich erschreckend.

    Ich hab eben gelesen dass Kohlekraftwerke stehen weil sie die gefrorene Kohle nicht fördern können.
    Ein Atomreaktor steht weil ein Kühlteich eingefroren ist.

    Andere Werke stehen weil sie zu der Zeit planmäßig abschalten für Wartung und Reparatur.

    Hier schlägt ganz massiv alles an Nachteilen ein was ein privater unregulierter Energiemarkt so hergibt.

    Regale leeren sich massiv.
    Krankhäuser ohne Wasser verlegen bereits Patienten, teilweise schließen sie Löschwägen an.
    Es gibt in vielen Gegenden Anordnung das Leitungswasser zu kochen, sofern es noch eines gibt.
    Viele Hilferufe von Menschen mit medizinischen elektrischen Geräten oder bedarf an Sauerstoffflaschen.
    Straßen eisüberzogen.

    Ausfälle von Gas, Wasser, Strom und Internet. Es gibt auch Fälle wo alles ausgefallen ist außer dem Strom.

    Offensichtlich ist Das Netz in Texas phasenverschoben gegenüber dem von West und Ost-USA, was Hilfe aus den anderen beiden Netzen noch weiter erschwert.

    Ich glaub es wird einem dann egal sein ob die Hardware tatsächlich zerstört, oder unbrauchbar genug wurde ohne Reparatur wieder anzuspringen.
    Ich kann mir auch gut vorstellen dass ein Frequenzabfall vor dem Blackout Schäden verursacht, wie zb am Flughafen Schwechat unlängst.