Beiträge von Mike

    Beim Revolt sind die Ah pro Zelle (mit ~3,6V) angegeben, beim Yeti bezogen auf die Nominalspannung von 10,8 V (3 Zellen in Serie). Daraus ergibt sich beim Yeti eine Leistung von 428 Wh, beim Revolt 778 Wh (ist auch unten in der Beschreibung mit 800 Wh) angegeben.


    Das bedeutet, dass man (theoretisch) beim Yeti eine 100W Glühbirne 4,28 Stunden lang betreiben kann, beim Revolt 7,78 Stunden. Beides nicht real, da man die Akkus nicht komplett entladen kann / darf.


    Der Unterschied zwischen den Beiden ist auch, dass der Yeti ein amerikanisches Qualitätsprodukt, der Revolt ein Chinesisches (Billig-)Produkt ist.


    Ich habe einen Yeti 400 mit Bleiakku und bin wirklich zufrieden damit.

    Vorteil am Bleiakku ist, dass er eine echte 12V Versorgung (im Gegensatz zu 10,8V) beim Lithiumakku liefert. Manche Geräte (z.B. Kühlbox) mögen die 10,8V nämlich gar nicht (schalten wegen Unterspannung schon ab).


    Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man die Kapazität des Bleiakku-Yeti ganz einfach mit normalen Autobatterien erweitern kann (dafür sind links und rechts Steckerbuchsen vorhanden) und man den internen Bleiakku auch tauschen kann .

    Nachteil ist allerdings, dass das Ding deutlich schwerer ist als die Lithium Version.


    Zu den Solarpanels wäre generell zu sagen, dass die Leistungsangaben (100W bzw. 110W) bei optimalen Bedingungen gelten, in der Realität bekommt man bei Sonnenschein max. 40 bis 60 W heraus.

    Dass sich manche Leute durch die Sirenen "belästigt" fühlen ist schon klar.

    Aber was machen die dann, wenn nach einen Störfall in einem grenznahen AKW eine radioaktive Wolke über Wien zieht und niemand sie warnt ?


    "Singing in the (radioactive) Rain" ?


    Einmal im Jahr wird man einen Probealarm wohl aushalten (selbst wenn man eine Sirene in unmittelbarer Nähe hat). Und es ist auch eine gute Gelegenheit sich einmal damit auseinanderzusetzen.

    Vom technischen Test der Sirenen einmal abgesehen...


    Was mich ein bisschen gestört hat, dass während des Alarms (bzw. der Warnung) keine Hinweise im TV eingeblendet wurden. Früher lief da eine Laufschrift durch, die auf den Probealarm hingewiesen hat.

    Was das Zelt betrifft, kann ich Fluid nur Recht geben !


    Das Gleiche gilt aber auch für Schlafsack und ISO-Matte.

    Am Besten im Sportgeschäft (Intersport, XXL-Sports, etc.) kaufen, da gibt es meistens auch die Möglichkeit Matte und Schlafsack auszuprobieren. Manche Geschäfte haben richtige Steinflächen, wo man die Iso-Matten testen kann. Und dort gibt´s auch die beste Beratung...


    Beim Temperaturbereich des Schlafsacks auf den Komfortbereich schauen, die Angabe "Extrembereich" bedeutet, dass man darin eine Nacht (bekleidet) ohne Erfrierungen überstehen kann.

    Generell gilt beim Schlafsack, man muss sich darin wohlfühlen (schließlich verbringt man eine Menge Zeit darin). Ich nutze z.B immer noch gerne meinen US-Army Schlafsack (aus den 80ern), der hat mich schon auf vielen Touren (bis unter -5°C) begleitet.


    Was das Feuer machen betrifft, vorher beim Campingplatzbetreiber nachfragen !

    Üben kann man das auch, wenn man sich z.B. einen Grillplatz auf der Donauinsel reserviert (Kostet 10€). Mit etwas Anzündholz (zum Üben) und 1-2 Pkg. Holzkohle kann man sich da auch gleich einen netten Grillabend mit Freunden machen.


    Ansonsten braucht man eigentlich nur einen Gaskocher (da reicht für´s Erste ein Billigprodukt aus dem Baumarkt oder vom Diskonter) und Campinggeschirr. Es gibt´s recht gute Geschirrsets, ich bevorzuge Edelstahl, ist leicht zu reinigen und langlebig.


    Weiters eine gute (LED-)Taschenlampe, evt. eine kleine LED-Zeltlaterne.


    Und nicht auf Insektenschutz vergessen, speziell in bzw. nahe der Donauauen können die Biester recht lästig werden !

    Das Problem ist, dass durch die Strasse von Hormus etwa 20% des weltweiten Ölbedarfs laufen.
    Der Iran hat bereits (mehrfach) angekündigt, im Falle eines US-Angriffs diese Strasse zu sperren.

    Wird diese Lebensader nun durch kriegerische oder terroristische Aktionen gesperrt, hätte das massive Auswirkungen auf den Ölpreis.
    Experten rechnen damit, dass sich der Ölpreis leicht auf 100-150$/Barrel verdoppeln könnte.
    Das hätte verheerende Wirkungen auf die Wirtschaft !

    Ein Ölpreisschock wie in den 70ern würde generell zu steigenden Preisen (Energiebedarf für Produktion und Transport) führen.
    Die Inflationsrate würde steigen und mit ihr Mittel- bis Langfristig auch die Zinsen.

    In unserer heutigen, hochverschuldeten Gesellschaft (Staaten, Firmen, Private) hätte das fatale Folgen.
    Viele Private und Firmen würden ihre Zahlungen nicht mehr leisten können und auch die Staaten müssten den Gürtel bei Investitionen und Sozialleistungen enger schnallen.

    Die Folgen wären eine stark steigende Arbeitslosigkeit (fehlende Aufträge, Firmenpleiten) und massive Kreditausfälle bei den Banken.
    Speziell angeschlagene Banken könnten dadurch ins Trudeln kommen.
    Die Folgen für die Bevölkerung kann man sich leicht am Beispiel von Zypern oder Griechenland in der Vergangenheit ausmalen.

    Im Schlimmsten Fall kippt das gesamte Währungssystem und damit der Euro :-(

    Ist jetzt natürlich sehr pessimistisch gesehen, aber leider durchaus möglich...

    Soweit ich das verstanden habe, soll der "Kärntner Stromkoffer" aus dem Beitrag einen AKKU, einen 220V Wechselrichter und einen Laderegler für ein Solarpanel enthalten. Man braucht also nur das Solarpanel anstecken und hat über die 220V Steckdose(n) Strom für seine Verbraucher.

    Angedacht wurden dabei lt. Artikel der Bildungsdirektion Kärnten (HLW Spittal):
    "Es geht darum, ein paar grundlegende elektrische Versorgungsbereiche in einem Notmodus weiterhin aufrecht erhalten zu können, wie z.B. Heizungssteuerung, Umwälzpumpen für die Heizung, Radio, Mobiltelefon und ein Mindestmaß an Beleuchtung. Eventuell kann auch noch der Kühlschrank zeitweise mitversorgt werden." Leider wurde im Artikel nur ein Mini-Solarpanel (3-5W?) und ein Yeti 400 Lithium abgebildet.

    Im ORF-Artikel wird ein größeres Solarpanel (E-Tisch von Kärnten Solar?) gezeigt. Der hätte dann 280W, benötigt aber eine Fläche von 170x100cm.
    Der abgebildete Koffer ist nicht viel größer als der Yeti 400 (aber sicher kleiner als der Yeti 1000), könnte also einen Akku mit 600-800Wh enthalten.
    Wechselrichter vermutlich 300W, somit zum Betrieb von Radios, LED-Lampen und kleinen Heizungen (Steuerung und Umwälzpumpe) für die angegebene Zeit geeignet. Mit dem Kühlschrank wird´s aber schon eng (maximal ein Minikühlschrank wie auf dem Bild).

    Bei der Heizung kommt das Problem dazu, dass diese normalerweise direkt an´s Netz angeschlossen ist (nicht über eine Steckdose).
    Somit muss man für den Anschluss an den Stromkoffer schon "basteln".

    Generell kann man also sagen, dass es solche Lösungen bereits gibt Suoaki, Yeti, Polaroid PS600, hier aber einmal ein Produkt aus Österreich...

    Mit einem Generator alleine ist man halt vom Sprit abhängig und man hat nur Strom wenn das Ding läuft.
    Speziell in der Nacht ist das unangenehm und kann im Ernstfall ungebetene "Gäste" anlocken.

    Die Idee mit dem Stromkoffer ist, dass man sich mit Solarenergie längerfristig versorgen kann.
    Dass man damit keine grossen Verbraucher betreiben kann ist klar, aber man hat zumindest Strom für die Heizung oder eine Kühlbox.

    Ein Stromkoffer lässt sich problemlos transportieren (mein Yeti hat 26x20x20cm und 13kg) und faltbare Solarpanels kann man auch mitnehmen.
    Mein 100W Panel hat zusammengefaltet ca. 50x40x5cm und 4,5 kg, die 28W Panels überhaupt nur 31x20x3cm bei 1,4 kg.
    Die zwei Kleinen passen samt Powerbank, USB-Ladegerät und Kabel in eine Notebooktasche oder den Rucksack.
    Damit kann ich normale Akkus (AA bzw. AAA) und jedes USB-Gerät (Handy, Lampe mit USB-Anschluss, etc.) aufladen

    Mit dem Stromkoffer hat man noch zusätzlich 12V (Zigarettenanzünderbuchse) und 220V Steckdose verfügbar.
    Das reicht um bei Outdooraktivitäten z.B. eine Kühlbox zu betreiben, ohne dass die Autobatterie leer wird.
    Und mit dem Solarpanel am Autodach (einfach entfalten und d´rauflegen) bleibt das Bier auch das ganze Wochenende kühl ;-)

    Stationär stecke ich bei Stromausfall einfach ein Anschlusskabel für meine Heizung in die 220V Steckdose des Stromkoffers (vorher aber den Heizungsstromkreis vom Netz trennen).

    Die anderen Erweiterungen (Akkus, Wechselrichter, Netzgeräte) habe ich mir angeschafft, um auch Kühl-/Gefrierschrank weiter betreiben zu können.
    Diese werden dann einfach mit ihren Netzkabeln in die Steckdosen des Wechselrichters gesteckt.
    Zwischendurch kann ich die Akkus mit dem Generator (bzw. falls temporär vorhanden mit Netzstrom) wieder aufladen.

    Also ich halte recht wenig von solcher Werbung !
    Da wird der Masse suggeriert, dass man mit so einem Koffer bei einem Blackout seinen Strombedarf (für einen halben Tag) decken kann.

    Man kauft sich also so ein Ding, stellt es in den Keller und wenn Stromausfall ist hat man dann Strom.
    Mit dem Solarpanel ist dann der Solarkoffer selbst bei bewölktem Himmel in 6 Stunden aufgeladen -> 2x6 Stunden laden und man hat einen ganzen Tag Strom. Wird´s zwar nicht spielen, beruhigt aber ungemein :-(

    Mit einem transportablen "Stromkoffer" (in meinem Fall ein Yeti 400 mit 400Wh) kann ich meine Heizung ungefähr einen halben Tag versorgen. Bedingung ist aber, dass der Wechselrichter den Anlaufstrom der Pumpe bringt (geht sich bei mir gerade einmal aus).
    Kühl- bzw. Gefrierschrank laufen mit dem 300W Wechselrichter des Yeti aber definitiv nicht an, auch die Kaffeemaschine funktioniert nicht :-(

    Aufladung mittels Solarzellen geht lt. Hersteller des Yeti mit einem 200W Panel in 4-8 Stunden.
    Daraus könnte man folgern, dass der Solarkoffer des Zivilschutzverbands eine vergleichbare Speicherleistung (300-500Wh) bzw. das Solarpanel ~200-250W hat. Speziell im Winter (geringere Sonneneinstrahlung) wird man aber eine grössere Solarfläche brauchen, um den Akku voll aufzuladen.

    Ohne Vorbereitung (Solarpanele auf dem Dach oder im Garten) wird man sich also nur sehr eingeschränkt versorgen können.
    Man braucht also auch ein Benzin-/Diesel-Notstromaggregat, mit dem man tagsüber die Akkus aufladen und die Verbraucher versorgen kann, Nachts laufen diese dann vom Akku.

    Meine Lösung für einen längerfristigen Blackout sieht so aus:

    1.) Stromkoffer (Yeti 400) mit zwei Zusatzakkus (je 38Ah Optima YT, gesamt also ~100Ah) für die Heizung und Aufladung der Akkus für die Taschenlampen. Sowohl der Yeti als auch die beiden Akkus sind transportabel, können also bei einer Flucht im BOV mitgenommen werden. Geladen werden sie normalerweise über ein 10A Batterieladegerät (dauernd versorgt, was auch den Bleiakkus gut tut).

    2.) Zwei 100Ah Akkus mit 1500W Wechselrichter für die Versorgung von Kühl- und Gefrierschrank (und der Kaffeemaschine). Beide Akkus hängen ebenfalls dauernd an einem 10A Batterieladegerät, ein Zweites für schnellere Ladung in Reserve.

    3.) Ein faltbares 100W und zwei faltbare 28W Solarpanele für die Aufladung des Yeti und kleiner Akkus, welche ebenfalls mitgenommen werden können.

    4.) 1000W transportables Notstromaggregat (Honda EU10i) mit dem im Ernstfall alle Akkus geladen und die Verbraucher versorgt werden können. Ausreichend Treibstoff für 2-3 Wochen (bei ~8h Betrieb pro Tag)

    5.) Versorgung für Kommunikation (Radio/Funk/Telefon) und Beleuchtung mit Mignon-, Micro- und Lithiumakkus, welche über den Yeti bzw. die 28W Panels (USB-Ladegeräte) geladen werden können.

    Die gesamte Lösung ist zwar nicht gerade billig, bis auf den Anschluss der Batterien (Batterieklemmen) und des Wechselrichters (Schraubklemmen) aber nur zusammengesteckt und auch aufeinander abgestimmt.

    Damit sollte sich ein Blackout von ~2 Wochen überbrücken lassen. Haben wir dann immer noch keinen Strom, haben wir wohl ganz andere Probleme...