Beiträge von Thor

    @Wolpertinger @Makoto
    Also mir ist die Problemstellung schon durchaus klar. Das Aufquellen hab ich tatsächlich auf die Oberflächenbehandlung bezogen.
    Öl, Wachs etc. gelangt in die Zellwände und kann je nach Trocknunggrad vom Holz ein Aufquellen verursachen. Bei zu stark getrocknetem Holz kann schon das Verleimen zu Verformungen führen.

    Ich habe das Opinel jetzt zu Testzwecken 3 Tage in Leinöl eingelegt. Deckel drauf und warten. Dann abtropfen lassen und überschüssiges Öl abgewischt. Warte nun auf Trocknung bzw Verkettung des Öls.

    Da alten Pinsel, welche ich früher zum "Streichen" verwendet habe sind steinhart.

    Eine weitere Möglichkeit wäre die Heiß - Kalt Methode. Zwei Behälter mit Leinöl. Einen stark erwärmen und den anderen bei Raumtemperatur belassen. Griff als erstes paar Minuten in heißes / wärmeres Öl tauchen und danach gleich in das kalte / kühlere. Und das Ganze öfters wiederholen.
    Das meiste Öl wird vom kalten Öl aufgenommen. Im wärmeren erweitern sich die Zellen und etwaige Feuchtigkeit entweicht. Durch die Temperaturdifferenz zieht es dann vom kalten Öl mehr ein.

    Ist zwar jetzt ein Mora, aber es passt thematisch zu den Infos mit der Patina.
    Ich werde es dann sicher noch auf einem Opinel versuchen.

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    Über Nacht in eine Zwiebel gesteckt. Vorher mit Alkohol gereinigt.

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    Das kleine Messer von CRKT kommt Scheide, Gürtelbefestigung und Paracord.
    Gürtelbefestigung bzw. Schlaufe habe ich gleich einmal entfernt, da hier nur schmalere Gürtel durch passen und ich eigentlich nur Gürtel über 40 mm verwende. Genauso wie den Paracordschwanz. Die Idee ihn als Griffverlängerung zu verwenden mag ja ganz nett sein, aber in der Praxis hat sich die Ausführung als zu dünn erwiesen um dem kleinen Finger einen angenehmen Griff zu ermöglichen.

    Am Messer an sich habe ich allerdings nichts aus zu setzen. Vollerl Ausführung. Es kommt mit einer annehmbaren Schärfe ab Werk und sitzt sicher in seiner Scheide. Am Klingenrücken ist eine Riffelung für die Daumenauflage angebracht.

    Prodkuktionsland ist hier wieder einmal China. Was sich auch wieder in dem verwendeten 5Cr15MoV Stahl niederschlägt. Griffschalen bestehen aus G10 welche mit deinem T6 entfernt werden können. Ohne diese hält das Messer allerdings nicht mehr zufriedenstellend in der Kydexscheide.
    Die Klingenform gibt es in verschiedenen Ausführungen. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ich habe mich für die Bowie Variante entschieden.

    Das Messer ist ob seiner Klingengröße eher für kleinere Arbeiten ausgelegt. Diese bewältigt es allerdings hervorragend. Gerade für Schnitzarbeiten hervorragend geeignet, auf Grund der geriffelten Daumenauflage. Landjäger stellen auch keine Gefahr dar. Allerdings wird das absäbeln von Brotscheiben etwas frustrierender. Ich gehe allerdings davon aus, dass dieser Umstand jedem verständlich sein wrid. Wer also ein kleines Fixed sucht und nicht all zu viel Geld ausgeben möchte ist hier sicher gut bedient.

    Länge: 133 mm mit Kydexscheide
    130 mm ohne
    Breite: 50 mm mit Kydexscheide
    Dicke: 10 mm

    Klingenlänge: 50 mm ohne Fehlschärfe
    Klingenbreite: 24 mm an der breitesten Stelle
    Klingenstärke: 3 mm

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    Ich habe seit Jahren eine Geldbörse von der Firma Wallum. Laut eigener Beschreibung eine Firma aus Österreich, welche auch im Land fertigt.

    Länge: 88 mm
    Breite: 55 mm
    Materialstärke: 2,5 mm pro Seite
    Material: Aluminium

    Geldscheine wickel ich um die enthaltenen Karten. Zusammengehalten wird das ganze über Gummibänder.
    Laut Herstellerangaben ist es ein RFID Blocking Wallet. Normale Kartenleser schirmt es auf jeden fall einmal ab. Kam mit mehreren Gummibändern als Ersatz.

    Ich bin bis dato sehr zufrieden mit dem Teil.
    Lederetui Marke Eigenbau.
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    @Wolpertinger Ich muss gestehen ich habe bis dato noch nicht viele Opinel in Händen gehalten. Daher beziehen sich meine Angaben auf Oberflächenbehandlung generell.
    Ich werde mir wohl so einen Franzosen zulegen müssen und dieses Problem begutachten.

    Ich habe allerdings schon einiges in Leinöl "eingelegt" ohne merkliches Quellen. Rein theoretisch müsste dies bei einem Vollholzgriff auch funktionieren. Zumal hier das Hirnholz am Griffkopf gut zugänglich ist.
    Eine weitere Möglichkeit wäre erwärmtes Bienenwachs. Oder die Kombination ausden beiden Methoden.
    Ich werde wohl wieder meine Unterlagen wälzen und dann ein paar Versuche starten. Und dann die Ergebnisse mitteilen. Irgendwie hatte ich schon geahnt, dass es nicht bei den 3 Messer Projekten dieses Jahr bleiben wird 😂

    Sicher ist das frittieren eine gute Möglichkeit. Tut mir persönlich allerdings in der Seele weh. 😉 Zumal die Ergebnisse charakterloses Holz sind. Außerdem stellt sich mir die Frage der möglichen Geruchsentwicklung vom Griff.

    @Wolpertinger ich verwende für meine Holzgriffe eigentlich nur Leinöl.
    Die selbe Prozedur habe ich unteranderem meinen Holzschuhen angedeihen lassen. Wasser perlt wunderbar ab. Streusalz udgl haben auch keine Chance. Der Vorteil ist das die Struktur des Holzes nicht verändert wird. Sondern rein das Leinöl eine äußere und innere Schutzschicht bildet. Außerdem unterstreicht das Leinöl die natürliche Schönheit des Holzes.

    KHS MKII irgendwas (drei verschiedene Tritium Farben) trage ich jeden Werktag.
    Luminox 3050/3950 Serie wird am Wochenende und Feiertagen getragen.
    Casio G-Shock Illuminator aus den 90er Jahren trage ich im Feld.
    2 Swatch Automatik Uhren wenn ich die Batteriewechsel wieder einmal verschlafen.

    Ohne Uhr, Messer, Halskette, Ehering und Paracord Armband geht bei mir gar nichts mehr. Da fühl ich mich nicht komplett.

    @Wolpertinger
    Danke für die schnelle Antwort. Werd ich gleich mal probieren. Wenn ich die Messer finde.

    Das Thema Opinel Modifikationen hab ich auch schon kurz überflogen. Das hat mich auch schon wieder auf "dumme Ideen" gebracht😉 Kämpfe gerade schwer dagegen an mir nicht ein paar Opinel zu holen. Zumal ich für dieses Jahr schon 3 Messer Projekte auf meiner ToDo List habe (2 Laguiole und ein was mach ich aus dem gefundenen LKW Scharnier)

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    Das Kershaw Spline ist ein Assisted opener welcher im unteren Preissegment angeordnet ist. Der Flipper als Aufklapphilfe bzw Öffnungsmechanismus funktioniert hervorragend. Daumenpins sind keine vorhanden. Die Klingenarretierung erfolgt über einen strammen Frame – Lock Mechanismus. Welcher allerdings für Linkshänder das einhändige schließen schwierig gestaltet. Generell ist das Schließen mit mehr Kraftaufwand verbunden, da die Auflagefläche des Frame - Locks gerade einmal 1mm beträgt.

    Pocketclip kann man Links wie auch Rechts anbringen, für tip-up Tragweise. Der Pocketclip kann von Werk eine Materialdicke von max. 2mm aufnehmen. Das Messer verschwindet angenehm tief in der Hosentasche, lediglich knapp 10 mm schauen noch hervor.
    Generelle Verarbeitung des Messers ist gut. Mir sind noch keine scharfen Kanten aufgefallen. Also für das Preissegment sehr akzeptabel.

    Das Griffmaterial wird mit Edelstahl angegeben. Es liegt angenehm in der Hand ist allerdings glatt ausgeführt. Was bei Benützung unter Feuchtigkeit oder schwitzigen Händen Probleme verursachen könnte.

    Die Klinge besteht aus 8Cr13MoV. Was nicht verwunderlich ist bei der Preiskategorie und Made in China. Der 8Cr13MoV Stahl liegt ungefähr bei den Leistungsspezifikationen eines 440-B oder AUS-8 Stahles. Vorteile dieses Messerstahls liegen in der leichten Schärfbarkeit und der Flexibilität des Materials. Nervige Kantenausbrüche sollten hier auch weniger auftreten als bei härteren Stahlarten. 57 - 59 HRC Rockwell sind meiner bescheidenen Meinung nach für ein günstiges Alltagsmesser ausreichend. Zumal der geringere Aufwand für Instandhaltung und die Robustheit der Klinge eindeutige Pluspunkte sind.

    Die verarbeiteten Schrauben sind Torx. T6 für den Griff und ein T8 für die Klingenachse.

    Zum Handling: Das Design des Messers verleitet mich dazu den Daumen automatisch auf der geriffelten Daumenablage abzulegen. Im Hinteren Teil des Griffrückens ist ein ebenfalls geriffelter Plastikspacer angebracht. Zeigefinger passt wunderbar in die vorgesehene Ausbuchtung am Griff. Auf Grund der Grifflänge hat der kleine Finger allerdings keinen Platz mehr um das Messer zu umschließen. Meine Handschuhgröße 8,5 zur Orientierung.
    Durch die bei mir „automatisierte“ Haltung des Messers ist es ideal für Schnitzarbeiten. Aber auch einem guten Steak kann mit diesem Messer begegnet werden. Kartonagen zerkleinert es ebenfalls zuverlässig. Mit der zusätzlichen Stabilisierung durch den Daumen lässt sich die Klinge sehr exakt führen.

    Persönliches Fazit:
    Es ist ein wunderbarer kleiner Folder mit Speedsafe Öffnungshilfe. Für normale alltägliche Arbeiten im urbanen Gebiet gut geeignet. Durch den Pocketclip unauffällig zu führen und gut fixiert. Für jemanden der ein günstiges, gut verarbeitetes kleines Messer mit Öffnungshilfe sucht ideal. Grobe Arbeiten werden der Größe geschuldet wohl nicht befriedigend zu bewerkstelligen sein.


    Gesamtlänge geöffnet 173 mm
    Gesamtlänge geschlossen 98 mm
    Gewicht: 125 g
    Griffrücken: 95 mm
    Griffbauch: 83 mm
    Klingenlänge: 70 mm
    Klingenstärke: 2,7 mm
    Klingenbreite: 30 mm
    Messerdicke: 9 mm
    Griffschalenstärke: 2,5 mm

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    Bis dato habe ich nur mit Stabtaschenlampen Erfahrung. Lumen wären jetzt nicht unbedingt unheimlich wichtig. Sollte halt in einem vernünftigen Maß ausleuchten. Habe zwar schon überlegt mehr abdecken zu wollen, als nur die Erleuchtung in der Dunkelheit / Garage /Auto. Allerdings könnte dann wieder einmal etwas ausufernd. 😉 Und da ich bisher keine Lampe habe deren Lumen Angabe ich vertraue, kann ich keinen wirklichen Wert festmachen.

    Hoi

    Ich bin zwar nicht sicher ob ich hier mit dem Thema richtig bin, aber ich versuche es einmal.

    Durch das Stöbern hier bin ich drauf gekommen, dass eine Taschenlampe vielleicht nicht so verkehrt wäre für mein Hosentaschen EDC.

    Nur welche wählen? Sie soll in die Gesäßtasche passen und keinen Bandscheibenvorfall verursachen. Wieviel Lichtleistung braucht man? Aufladbar oder lieber auf Batterien verlassen? Und sollte nicht unheimlich viel kosten (max. 40€)

    Habt ihr Erfahrungen bzw. passende Produkte im Kopf?

    Ich hole dieses Posting mal wieder aus der Versenkung.
    Ich selbst besitze das Zt0300 und das Zt0350 TS.
    @Capt. Jack Reynolds ich verstehe sehr gut das es eines deiner Lieblinge ist. Die optischen Vorzüge hast du ja schon super mit deinem Foto gezeigt.

    Kritikpunkte kann ich dir teilweise zustimmen.
    Folder vs Fixed.

    Ich sehe allerdings die Hauptprobleme wo anders liegen. Zum einen der Stahl S30V. Den schleift man nicht so einfach mal mit der Tellerunterseite nach.
    Und zum anderen das OA an sich. Bricht einem die Torsionbar ist das Messer nicht mehr zu gebrauchen. Klar kann man sie wechseln. Aber das Teil hat man meistens ja nicht am Mann/Frau.

    Für mich ist es ein Ungeheuer an Folder. Ich verlasse mich jeden Tag darauf. Oder auf den kleinen Bruder. Ich will es auf keinen Fall missen. Aber ich denke, im Fall der Fälle ziehe ich ihm ein Fixed vor.

    Also ich muss sagen das ich die ÖK25 bevorzuge.
    Die Daten für die Karten stammen im Grunde genommen sowieso aus ein und der selben Quelle. Nämlich vom BEV.
    Die Daten werden hier laufend erneuert. Deren Topographen sind eigentlich dauernd unterwegs um die Daten aktuell zu halten.
    Geh ich doch lieber gleich zum Schmied und nicht zum Schmiedel.

    Bezüglich des NÖ Atlas. Soweit ich weiß gibt es das für jedes Bundesland.
    Www.vogis.cnv.at
    Www.doris.at
    Www.gis.steiermark.at
    Einfach mit GIS + Bundesland im Internet suchen.
    Aber wie gesagt, dort stammen die Daten bzw. Grundaten auch wieder aus der gleichen Quelle.