Beiträge von Thor

    Das Problem kenne ich nur zu gut.

    Bis dato behelfe ich mir mit der Modulare Lösung über das Möller System an meinem Rucksack.


    Im Rucksack die Basis Ausrüstung. Also das was ich immer dabei haben will.

    Und außen dann in seperaten Taschen die Zugaben. Je nach Einsatzgebiet.


    So muss ich nicht umräumen, allerdings Tasche dazu oder abnehmen. Nimmt sich aber auch nicht viel mit umräumen.


    2 verschiedene Taschen hat halt den Nachteil, das einige Sachen doppelt vorhanden sein müssen.

    Und bei etwaigen Nachbesetzungen sollte man nicht vergessen in welcher Tasche dies getan werden muss.


    Heute bin ich z.B drauf gekommen dass ich keine Blase Pflaster mehr im EH habe. Nach Verbrauch hatte ich sie aber sicher wieder aufgefüllt. Länge Rede kurzer Sinn. Nachgefüllt hatte ich sie, nur im falschen EH Set.

    Meine Tochter war von der Schlamperei nicht erfreut.


    An Taschenorganizer schon Mal gedacht? Auf den einen Arbeitszeug, auf den anderen Freizeit, und der Kern im Rucksack?

    Makoto

    Genau meine Meinung. Man muss seinen Körper gut kennen um mit ihm planen zu können. Zu wissen wo die Grenzen sind und wie weit sie überschritten werden können, ist an sich schon ein sehr wichtiger Punkt.


    Tinah

    Teilweise ist es mir schon so vorgekommen, dass sich der Körpergeruch verändert hat. Unangenehmer würde ich aber nicht sagen.

    Diesbezüglich verlasse ich mich auf die Nase von meiner Frau, die teilt mir sowas ganz "dezent" mit.


    Ich vermute einmal, dass das mit der erhöhten Wasseraufnahme zu tun hat. Mehr Flüssigkeit die die Giftstoffe abtransportiert.

    Und möglicherweise mit dem Essigwasser.


    Eine Veränderung bezüglich unangenehmer Geruch hat es allerdings beim Urin gegeben. Was nach einer gewissen Zeit aber auch nachgelassen hat.


    Bezüglich Wasservorrat habe ich meine Berechnungen auch noch einmal überarbeitet. Und habe jetzt noch extra Vorrat eingeplant. Und nächstes Jahr wird wohl ein Projekt Wasser-Speicher oder Brunnen anstehen. Oder eine Quellfassung. Je nach dem was eher realisierbar ist. Und ob der / die Nachbarn mitspielen.

    Makoto

    Dann bin ich beruhigt wenn dieses System funktioniert.

    Hatte bei meinem 3x3x3 Test schon gute Ergebnisse die sogar 4 Jahre hielten. Allerdings war das schon eher grenzwertig, wie es ein Arzt betitelte. Dann kam das Rauchen beenden. Schicksalsschlag usw. Da ging es dann wieder steil bergauf. ..


    Diesmal ist das eher einer der angenehmen Nebeneffekte. Abgesehen von der negativen Auswirkung (Kleidung passt absolut nicht mehr).


    Mir ging es eben in erster Linie um mögliche "Einschränkungen".

    Aber mit deinen Erklärungen stützt du meine persönlichen Erfahrungen. Teilweise hab ich mich sogar etwas "übermotiviert" gefühlt. Obwohl die Zufuhr an Nahrung angeschränkt war.

    Da es hier um Erfahrungsberichte geht, will ich euch an meiner Erfahrung teilhaben lassen.


    Meine Idee war zu testen wie gut eine reduzierte Nahrungsmittelzufuhr funktioniert. Auswirkungen, Nebenwirkungen,...


    Wie mein Körper an sich auf Nahrungsmittelentzug reagiert weiß aus vorherigen Tests.

    Zum Beispiel aus meiner 3x3x3 Testreihe. 3 Wochen, nur 3 Äpfel pro Tag und 3 Liter Wasser.

    Mir ging es diesmal allerdings nicht um ein Minimum, sondern um reduzierte Zufuhr. Also um ca. 800 -1000 Kcal. Je nach verfügbaren Essen.


    Ich habe dieses Projekt auch mit einem Arzt besprochen, um auch greifbare Werte zu erhalten. Nicht nur den Gewichtsverlust auf der Waage. Und ein wachsames Auge ist nie schlecht.


    Es sollte auch normales Essen auf den Teller kommen. Ohne Tabus oder ähnliches. Eben den Umständen nachempfunden, als würde man seinen Vorrat etwas strecken wollen.



    In den ersten Tagen war das Hungergefühl am schlimmsten. Heißhunger Attacken allgegenwärtig. Hierbei half mir Essig- Wasser. Früh- Mittag- Abends.


    Danach setzte relativ schnell (~ 4 Tage) der Gewöhnungseffekt ein und diese unschönen Begleiterscheinungen verschwanden.


    Dadurch stabilisierte sich auch wieder die Konzentrationsfähigkeit und die Gemütslage.


    Was allerdings zunahm war der Durst. Ich trinke an sich schon viel, um die 4-5 Liter am Tag. In dieser Zeit waren es aber mindestens 6 Liter.

    Meine Sorge bestand nun darin, das die erhöhte Wasseraufnahme möglicherweise, wichtige Nährstoffe aus meinem Organismus heraus spühlt. Also ab zum Doc und Bluttest gemacht. Beruhigendes Ergebnis keine dramatische Veränderung zu den ersten Werten.

    Der Durst blieb allerdings die gesamten 12 Wochen mein Begleiter.


    Was ebenfalls stark zunahm war der Griff zur Kautabak Dose. Steigerung um mindestens 50%. Dies verbesserte sich allerdings mit der Zeit. Und ich bin jetzt auf 40% von dem Konsum am Beginn des Tests.


    Schlafstörungen und Sodbrennen, was vor dem Test leider regelmäßig vorkam, verschwanden völlig. Und ich kann jetzt wieder Sachen zu mir nehmen, die ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr essen konnte.


    Das Bauchgefühl verbesserte sich ebenfalls. Verdauung etc. Was für mich den Schluss nahe legt, dass ich eindeutig zu unkoordiniert gegessen habe.


    Ich bilde mir ein der Geschmackssinn / Geruchssinn hat sich über die Wochen auch verbessert. Allerdings kann das auch nur Einbildung sein.


    In den 12 Wochen habe ich auch wieder angefangen regelmäßig zu trainieren. Fitness, Ausdauer. Um nicht eventuell zu viel an Muskelmasse zu verlieren. Und um die Belastbarkeit zu testen.


    Belastbarkeit nahm am Anfang stark ab. Schweiß floß schneller als zuvor und die Regenerationszeiten waren deutlich länger. Allerdings mit weniger stark ausgeprägtem Muskelkater am nächsten Tag


    Fazit:

    Gewichtsverlust 15 Kg.

    Muskelmasse -1 Kg.

    Körperfettanteil -14%


    Es ist also machbar seinen Vorrat zu strecken ohne große Angst haben zu müssen gleich in jeglichen Fähigkeiten eingeschränkt zu werden.

    Inwieweit hierfür der eigene Fettvorrat verantwortlich ist, kann ich noch nicht verifizieren.

    Werde aber nach Möglichkeit den Test nächstes Jahr um die gleiche Zeit wiederholen.

    Wenn das Gewicht jetzt hält und nicht das böse Jojo kommt.


    Deswegen bin momentan immer noch auf einem reduziertem Kurs unterwegs. Allerdings sind jetzt ein paar kleine Sünden erlaubt.;)

    Diese Gerüchte kannst du auf vielen Seiten im Internet nachlesen.


    Kurz gesucht und mehrere Seiten gefunden die explizit Butterfly, Bajonett, Dolch, Schwert aufzählen.

    Auch bei Verkäufern von Schneidwerkzeugen.


    Allerdings muss angemerkt werden, dass z.B. ein Bajonett zu einer Waffe laut WaffG wird, wenn es eine Vorrichtung besitzt um am Lauf eines Gewehrs angebracht zu werden.


    Zumindest laut meinen Informationen.


    Genauso sehe ich es als heikel an, wenn ein Messer zweiseitig geschliffen ist.

    Der OGH definiert gewöhnliche Messer als Gebrauchsgegenstände. Allerdings unter der Annahme das ein gewöhnliches Messer einen stumpfen Rücken hat.


    Die Sache mit dem aufrechten Waffenverbot sehe ich anders. Denn wenn ein Messer keine Waffe ist, kann ich weder den bloßen Besitz noch das Führen untersagen. Hatte auch einmal etwas vom OGH diesbezüglich gelesen, allerdings finde ich diese Entscheidung gerade nicht.


    Eindeutig definiert ist hingegen, dass weder die Größe noch die Geometrie der Klinge eine Auswirkung auf die Einstufung als Gebrauchsgegenstand hat.


    Ist aber auch wieder nur meine Interpretation der mir vorliegenden Materialien.

    Hilfreich bei solchen Diskussionen, gerade im juristischen Bereich, sind Entscheidungen bzw Erkenntnisse des OGH.


    Definition von 12er_scout von Wesen einer Sache stimmt mit meinen Aufzeichnungen aus dem Studium gut überein.


    Wobei man auch differenzieren muss.

    Dem Wesen nach kann ein Messer ein Gebrauchsgegenstand sein. Wird dieses Messer dann bei einer Straftat verwendet kann dieses Wesen als Gebrauchsgegenstand unerheblich werden.


    Bezüglich Karambit, dieser wäre an sich schon ein landwirtschaftliches Werkzeug.

    Genau wie eigentlich ein Butterfly.

    Also jetzt rein von der Herkunft / Geschichte.


    Ich muss aber auch anmerken, dass die Warnung von Armor.Tirol sicher nicht unberechtigt ist. In Zeiten von Waffen Verbotszonen, Metalldetektoren in öffentlichen Gebäuden udgl.

    Soweit ich weiß fällt es nicht unter §17 Abs 1 Z1 WaffG.

    Auch lässt der Gesetzestext für mich solch eine Interpretation nicht zu, aus den von Don Pedro angeführten Gründen.


    Weiters ist es dem Wesen nach ein Gebrauchsgegenstand und nicht als Waffe konzipiert.

    Somit fehlt jede Grundlage um von §1 WaffG erfasst zu werden. Um genauer zu werden: "Es ist seinem Wesen nach nicht dazu bestimmt die Angriffs oder Abwehrfähigkeit eines Menschen durch unmittelbare Einwirkung zu beseitigen oder herabzusetzen. Es ist auch nicht dazu bestimmt bei der Jagd oder dem Schießsport zur Abgabe von Schüssen verwendet zu werden"


    Bei Falt-Kreditkartenmessern hat das deutsche BKA auch eine Feststellung getroffen.

    Dieser Feststellung nach ist die Verwendung als Gebrauchsmesser aus dem konstruktiven Aufbau ersichtlich. Somit keine Einstufung als Hieb- und Stosswaffe. Und da diese Einstufung fehlt, kann es auch nicht unter verbotene verkleidete Hieb- und Stosswaffen fallen.

    Allerdings ist diese Feststellung auch aus dem Jahre 2014.

    Ja also bei diesem Thema kann ich auch etwas beitragen, da ich so einige Produkte von Victorinox besitze.

    Es sind meines Erachtens alle Produkte zu empfehlen und jeder sollte bei dem Angebot fündig werden.

    Man sollte einfach genau definieren wozu man es verwenden will und welche Werkzeuge vorhanden sein sollten. Auf der Victorinox Seite kann man die einzelnen Werkzeuge auch anwählen um Produktvorschläge zu erhalten.


    SwissTool X Plus:

    Allerdings das Model aus den 90er Jahren, hat somit keine Schere und Korkenzieher dabei. Dafür Zwei Klingen, eine mit Wellenschliff und eine ohne.

    Solides Multitool. Etui / Holster hat nach gut 15 Jahren der Klettverschluß aufgegeben. Wurde durch einen Druckknopf ersetzt.

    Die Bits können durch handelsübliche erweitert werden. Klarer Vorteil gegenüber den Leatherman Bits.

    Drahtschneider ist leider nicht austauschbar, allerdings bei der Victorinox Garantie mach ich mir diesbezüglich keine Gedanken.

    Alle Werkzeuge sind von außen bedienbar und einzeln feststellbar.

    Fazit: Wenn mein Tool eine Schere dabei hätte wäre es trotz der Größe und des Gewichts mein unumstrittenes EDC Messer / Tool.


    Swiss Champ:

    Kann ich nur empfehlen wenn man nicht unbedingt das große Multitool oder die kleinere Variante Spirit am Gürtel tragen möchte. Etui / Gürtelholster würde ich aber trotzdem empfehlen. Für die Hosentasche ist es doch etwas groß und schwer. Zange kann bei der Größe natürlich nicht die gleiche Leistung erbringen wie bei den Multitoolvarianten. Angenehmes Zusatztool ist für mich bei dem Produkt der Kugelschreiber. Muss jetzt nicht unbedingt sein, aber nett zu haben.


    Ranger:

    Idealer Begleiter für den Büroalltag. Zumindest für mich. Schere, Säge und Feile sind die Vorteile bei diesem Taschenmesser, neben den geringeren Abmessungen gegenüber dem Swiss Champ.


    Mountaineer:

    Hab ich meiner Frau für größere Unternehmungen geschenkt. Bis dato habe ich noch keine Beschwerden gehört. Feile geht als Ersatz für die Nagelfeile und die Schere erfüllt auch ihren Zweck.


    Huntsman:

    Als Werbegeschenk bekommen und nun mein kleiner Begleiter bei der Gartenarbeit. Alles wichtige dabei. Schere, Säge und Kapselheber.


    Climber:

    Das Taschenmesser hab ich quasi geerbt. Hat mir persönlich allerdings zu wenig dabei. Aber für jemanden der Hauptaugenmerk auf eine vorhandene Schere legt, die perfekte Wahl.

    Das Climber wird wahrscheinlich das Einstiegsmodel für meine Kinder werden.


    Pioneer Alox:

    Link funktioniert leider nicht, aber ich denke es ist auch so zu finden. Meine Lösung wenn ich einmal im Anzug außer Haus muss. Edles Aussehen auf Grund der Alox Griffschalen, allerdings auch wirklich nur die Basisausstattung.


    Manager:

    War ebenfalls ein Geschenk für meine Frau, quasi als minimale Grundausstattung für unterwegs. Ist an ihrem EH Paket. Bis dato auch ohne Reklamationen. Vorteil ist die Größe und die Ausstattung mit Kugelschreiber und Schere. Somit immer etwas zum Schreiben dabei und eine kleine, gut funktionierende Schere. Wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, sind meiner Erfahrung nach, kleinere Abmessungen oft vorteilhaft.


    Classic SD:

    Bei mir in Kombination mit der Olight i1R EOS. Absolute Minimalausstattung für mich und immer dabei.

    Flaschenöffner wäre noch praktisch..., das Classic war ein Geschenk und somit gratis. Einem geschenkten Gaul.....


    Und zum Schluß noch das Recruit. Mit dem hat bei mir alles angefangen vor gut 30 Jahren. Funktioniert immer noch tadellos. Aber wie auch beim Pioneer Alox das Minimalangebot. In Verwendung habe ich es nicht mehr all zu oft, aber her aus sentimentalen Gründen.


    Die Evolution Reihe habe ich mir angesehen, allerdings als nicht ideal für mich bewertet. Das die Klinge eine Festellfunktion besitzt hat mich sehr gereizt. Ich musste aber leider feststellen, dass der Hebel für die Sicherung doch erheblich absteht. Und mich persönlich sehr gestört hat.

    Auch konnte ich mit dem Design einfach nicht warm werden. Dies ist allerdings nur meine persönliche Erfahrung.


    Kurz um, ich kann all diese Produkte empfehlen. Verarbeitung top, Material top. Für jede Arbeit, Betätigung findet man das passende Messer.

    Man muss sich einfach nur klar darüber sein, welche Erwartungen man an das Messer hat. Oder besser gesagt welche Aufgaben es erfüllen soll.


    Diese kleine Produktauswahl hat sich bei mir über die Jahre angesammelt. Bedürfnisse und Anforderungen verändern sich mit der Zeit.

    Vor 20 Jahren hätte ich niemals im Leben daran gedacht, dass eine Schere am Messer sinnvoll sein könnte. Oder gar daran gedacht, dass eine Schere oder ein Messer als kleine Ausführung dienlich sein kann.

    Mir geht es ähnlich. Ich wüsste nicht welches ich warum weg lassen sollte.


    Aber aus persönlicher Erfahrung kenne ich Menschen für die es zu "viele Messer" gibt.

    Frage: "Wozu brauchst du EIN Messer?" =O

    Antwort: "Keine Angst. Ich hab eh nicht EINES, hab eh 3 dabei." 8)


    Abgesehen von Diskussionen, warum es schon wieder ein neues Messer braucht. (oder Taschenlampe, Rucksack, EH Set, ...);)


    Die Ansichten haben sich wirklich sehr geändert in den Jahren. Früher war ein Taschenmesser normale Herrenausstattung.


    Ich bin beruhigt, dass ich nicht der Einzige bin, der einen gut sortiertem Schneidwarenladen herum trägt und für sinnvoll erachtet.


    Inzwischen wissen sogar meine Minis wozu Ich welches Messer verwende. Das Wichtigste im Leben haben sie also schon gelernt.

    Jetzt kann das Lesen, Schreiben und Rechnen kommen. :D Also das Basiswissen für den Speis-Besitzer :)