Beiträge von Betula

    Stehen zwei alte Damen auf dem Friedhof.

    Sagt die eine zur anderen, wehmütig seufzend: "Du darfst schon gießen, ich muss noch kochen!"

    OK, kurze Begriffsdefinition ☺
    Stacheln: umgewandelte Blätter, dh man kann sie mit dem Finger zur Seite drücken. ZB bei Rose
    Dornen: umgewandelte Zweigeteile, zB bei Sanddorn oder Schlehe, Bitterorange, Kriecherl

    Ich denke, mit Schlehe und Weißdorn ist man gut unterwegs, man tut den Tieren was Gutes (Lebensraum), hat einen Windschutz und kann die Früchte essen.
    Es gibt aber bei den Rosen auch ein echtes Monster, die Stacheldrahtrose.
    Brombeer ist auch effektiv, weil man sich darin verheddert.


    Berberitze würde ich persönlich nicht nehmen. Weil die absolut abartig stinkt wenn sie blüht

    OK, Nivea ist.... gewöhnungsbedürftig. So dickflüssig, aber ergiebig. Irre ich mich oder hat die früher anders geduftet?

    @Miss Jay das mit dem Suchtfaktor kenne ich von Labello, deshalb verwende ich den seit 25 Jahren nicht mehr.
    Handcreme mag ich die Urea von Balea, hat meine Hände besser über den Winter gebraucht als Neutrogena. Zur Lagerfähigkeit kann ich noch nichts sagen.
    @Makoto selber gemixt habe ich noch nie ☺

    @Makoto die Creme hab ich nicht mehr in den Händen gehabt seit Mama mich damit als Kind im Winter im Gesicht eingecremt hat.... vielleicht versuche ich die wieder, und sei es nur zum Testen für die Einlagerung ☺

    Ja, bei Naturkosmetik ist mir schon Bodylotion und Duschgel ranzig geworden. Daher die Überlegung, was sich zur Einlagerung eignet. Ich hab mittlerweile ja mehr auf Lager als ich wegrotieren kann (gleiches Problem hab ich mit den Konserven: ich nutze die nur sehr selten im Alltag, vielleicht alle zwei-drei Monate mal)

    Ich versuche, im Alltag möglichst Naturkosmetik zu verwenden, welche allerdings den Nachteil hat, dass sie - da oft ohne Konservierungsstoffe - nicht wirklich lagerbar ist.
    Was wunderbar lagerbar ist: Kernseife. Ich habe geschätzte 3 Kilo Olivenkernseife eingelagert. Die geht - mit Ausnahme der Haare (werden ein einziges Nest, mit Essigrinse spülen hilft auch nicht) - von Kopf bis Fuß.
    Aus meinen vor-Prepperzeiten habe ich noch "normale" Shampoos und Duschgele eingelagert, die riechen immer noch gut und sehen normal aus. Insgesamt komme ich mit meinem gesamten Vorrat sicher mindestens ein Jahr aus, eher länger.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Einlagern von Duschgel & Co? Gibt es eurer Erfahrung nach Produkte, die ähnlich unverwüstlich und ewig lagerbar sind wie Kernseife?

    Hm, bezüglich Kuppel. Ich kenne da eine Idee vom Backen bzw Eisschalen-Machen. Zwei Schalen mit leichtem Größenunterschied so ineinander fixieren, dass zwischen ihnen ein Hohlraum entsteht. Flüssigkeit reingießen, aushärten lassen, Schalen entfernen. In kleinem Maßstab kann man so wohl auch Betonschalen herstellen, aber ich bin kein Statiker...also schwer zu sagen, ob das auch "in groß" klappt.

    Kindheit in den 80ern am Land? Jeder hatte Taschenmesser, Streichhölzer und Schnur in der Hosentasche. Wir haben uns damit nicht gegenseitig massakriert sondern gemeinsam Lager im Wald gebaut und über heimlichen Lagerfeuern (uns wurde von den Erwachsenen gezeigt, wie man mit Schnitzmessern und Feuer umgeht: "ihr werdet das ja sowieso machen, auch wenn wir es euch verbieten, also zeigen wir euch, wie es richtig geht, damit ihr euch dabei ned weh tut's.") Knacker und Maiskolben gebraten.
    Der Knackpunkt scheint die Sozialisierung zu sein. Wie hätten sonst unsere Kindheit überlebt, wo doch jeder mit Feuer und Messer herumgelaufen ist? Wir wären nie auf die Idee gekommen, das Messer gegen jemanden zu richten, denn die wichtigste Regel war: Klinge immer vom Körper weg, nie auf jemanden hin

    Oookay...der Zivilschutz empfiehlt Bevorratung, kämpft aber gegen Windmühlen weil viele denken "wozu, der Supermarkt hat eh alles, geh ich halt hin und hols". Wir versuchen den Zivilschutzgedanken zu verbreiten, und werden dafür ins rechte/demokratiefeindliche/staatssicherheitsuntergrabende/zombietötende/bunkerbesitzende/etc Winkerl gestellt.

    Seufz.

    Es gibt außerdem nicht "den" Prepper, es gibt hier ungefähr so viele unterschiedliche Ausprägungen wie Eissorten. Von den moderaten "ich hab für einen Monat alles daheim" Vanillepreppern bis zu den seltener anzutreffenden Seetang-salted-Caramell-Peppern die tatsächlich eine BOL haben. Beide sind komplett unterschiedlich ausgestattet, aber, um auf den Eisvergleich zurückzukommen: egal, in welcher Ausprägung, lebensmittelorientiert!
    LEBENsmittel, das geht über Nahrung hinaus:
    - Gemeinschaft, Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung
    - Kommunikation, Informationsaustausch, Konfiktlösungsstrategien
    - Improvisation (arbeiten mit dem, was man hat, out-of-the-box-Denken), Nachhaltigkeit (das geht von Gemüseanbau über Hendlhaltung, Kleidung upcyceln, Seife herstellen, Handwerk erlernen bis hin zu autarker Energieversorgung etc...)
    ....und noch so vieles mehr.

    Doomer sind allerdings ein ganz extremes Ende des Spektrums. Sich "den Zusammenbruch des Systems herbeizusehnen" ("jetzt is alles o*sch, danach kann's nur besser werden") ist ein komplett anderer ideologischer Ansatz als "sich auf einen möglichen temporären Ausfall des Systems" (Blackout, Hochwasser, GAU, Sturm, Epidemie, Lawine etc ...) vorzubereiten.

    ...ich würde mich selbst als Vanille-Rucola-Prepper einschätzen

    Liebe Mitprepper,

    ihr seid schon ein paar Monate hier im Forum, habt euch eingelesen, eingebracht, schon 30 Postings oder mehr geschrieben und wollt nun endlich ein paar Gesichter zu den anderen Beiträgen kennenlernen? Dann besucht einen unserer regionalen Stammtische!

    Ich betreue seit mehreren Jahren den Stammtisch OÖ/Linz und freue mich immer sehr, wenn unsere kleine, feine Stammtischgruppe Zuwachs bekommt!

    "Bedienungsanleitung" für unseren Stammtisch: das sind sehr gemütliche Runden, die hauptsächlich dem "Beschnuppern" und Netzwerken dienen. Wir tauschen Erfahrungen aus, diskutieren, oder reden auch über komplett Unprepperhaftes. Es wird nicht "hardcore" gefachsimpelt, wir reden wirklich über alles Mögliche. Im Vordergrund stehen die persönlichen Kontakte zu Gleichgesinnten, man kann sich etwas beschnuppern und macht dann ggf. privat in kleiner Runde Aktivitäten. Die Forenregeln gelten - da der Stammtisch im Rahmen des Forums angeboten wird - auch beim Stammtisch (also keine Verschwörungstheorien, Politik, Themen aus rechtlichen Grauzonen etc...)

    Da ihr euch mittlerweile im Forum eingelesen und euch einen guten Überblick über unsere Themen verschafft habt, ein Gefühl für die anderen Mitglieder bekommen habt, bietet der Stammtisch eine interessante Ergänzung zum "digitalen Prepperdasein".


    Wenn euch das alles nicht abschreckt, seid ihr gerne eingeladen! :-)

    Ihr könnt mich jederzeit per PN anschreiben, dann informiere ich euch, wann und wo der nächste Stammtisch stattfindet.
    Allgemeine Fragen beantworte ich gerne hier im Thread :-)

    Was mir noch einfällt: viele verwenden digitalen Schließsysteme, Smart homes.
    Krankenhäuser könnten nicht mehr auf Befunde zugreifen.


    Gut, was Unterhaltung anbelangt bin ich autark. Ich hab mein Hirn, bin kreativ, hab einige Spiele, Unmengen an Büchern hier. Bei längerem Ausfall würde ich ggf. versuchen, die Nachbarn für eine Spielerunde zu gewinnen. Lenkt ab und fördert Gemeinschaft. Ist nicht lebensnotwendig, hebt aber die Stimmung und die Durchhaltemoral...

    Aus unserem Geschäftsalltag:
    Strom oder Internet weg: wir kassieren bar, schreiben für alle kassierten Beträge Paragons (nummerierte Barbelege mit Durchschlag), samt zugehörigem Mehrwertsteuersatz. Diese werden, sobald der Strom bzw Internet wieder da ist, in der Registrierkasse nachgebucht. Seit der Registrierkassenpflicht ist es ziemlich gleich, ob nur Internet oder der Strom komplett weg ist, da ja für jeden Kassenbon übers Internet ein Ping ans Finanzamt gesendet wird um den QR-Code zu erhalten.
    Wir haben zwei voneinander unabhängige Bankomatsysteme, eines läuft übers Internet, das andere über Handynetz. Bei kurzfristigen Stromausfällen geht zumindest das übers Handynetz. Unser längster Stromausfall betrug knapp zwei Stunden, als sie vor ein paar Jahren bei Bauarbeiten versehentlich ein Starkstromkabel gekappt haben und die halbe Stadt ohne Strom war. Ich war (und bin) die einzige bei uns im Betrieb mit Taschenlampen, mittlerweile habe ich eine kleine Handleuchte im Lager versteckt.
    Was bei uns in der Firma auch stromabhängig ist: die Abwasserpumpe für WC und Waschbecken. Ohne Strom können wir nicht aufs Klo gehen, weil der Kanal über WC-Niveau liegt und ohne Pumpe nichts in den Kanal hochgepumpt werden kann.

    @Don Pedro vooorsicht, wenn es ein 2016er Glas ist, nicht mehr essen! Die sind üblicherweise "nur" 1-2 Jahre haltbar, ich hab im Keller noch 2016er die ich der Reihe nach grad entsorge. Das Problem ist das Fett, das wird nach einer Weile ranzig

    Das Problem bei mir ist, ich krieg sie nicht wegrotiert, weil ich sie selten esse. Ergo habe ich im Keller ca. 20-30 Gläser, deren Inhalt auf Entsorgung wartet. Und neu befüllt werden müssen....

    Ich hatte sie als Kind. Allerdings kann sich meine Mama nur noch daran erinnern, dass mein Vater sie hatte, nicht aber dass wir Kinder sie hatten. Dementsprechend herrscht gerade ein bissi Panik bei ihr, weil bald ein Baby in der Familie ist. Also werde ich nächste Woche impfen gehen, damit alle beruhigt sind. Schaden tut's ja nicht, wenn man sie hatte und trotzdem impft. Und dann ist die Immunisierung schwarz auf weiß.