Beiträge von paperprepper

    Zitat von Bardo Thodol im Beitrag #20
    ...viele andere Tierarten ...

    Du Glücklicher, was hast du noch alles im Revier herumstehen???

    Zum Thema Bushcraft und Biwakieren vor der Haustüre. Ich bin ja gerade ein bisserl verkühlt, aber es hat mich doch rausgelockt, ich wollte mir einen dieser Waldspielplätze anschauen und auf Biwak Möglichkeiten überprüfen. Die erste Straßenbahn die kam, war der 38er und so bin ich nach Grinzing, weiter mit dem Bus bis zur Höhenstraße, Station Krapfenwaldgasse. Dort soll ein Waldspielplatz und ein Grillplatz sein. Etwas Oberhalb des Krapfenwaldbades hab ich den Platz gefunden, jede Menge Jausentische ein Schaukelgerüst und ein Fußballtor auf einer sehr großen von Hecken und Buschwerk umstandenen Wiese, wegen des matschigen Bodens menschenleer. Beste Eignung für ein Biwakplatzerl. Die Grillvorrichtungen habe ich leider nicht gefunden.

    Untertags sind sehr viele Spaziergänger unterwegs deshalb erscheint mir der Biwakaufbau nur im Schutz der Dunkelheit möglich. Also bei Tageslicht einen geeigneten Platz suchen, eventuell noch einige Ausweichmöglichkeiten noch bei Tageslicht aussuchen. Dann gemütlich eine Runde Spazierengehen oder runter nach Grinzing ein bisserl Tanken, dann mit dem Bus zurück, auf den Jausengarnituren ein wenig ausruhen, die Ausrüstung bereitlegen und dann zügig das Biwak aufrichten. Am Morgen abbauen, Ausrüstung auslüften wenn das Wetter passt und gemütlich auf den Jausengarnituren frühstücken, die Tischplatten haben jede Menge Brandspuren, also könnte man auch vorsichtig mit Holz in einer Hobodose den Morgenkaffee kochen.

    So, hab jetzt eine halbe Packung Spalterbsen (165g) verkocht. MhD Feb 2019, stand schon im Rotationseckerl.
    Ohne einweichen dauert das leider 40 Minuten wie auf der Packung angegeben. Nach ca 25 Minuten habe ich eine zerkleinerte Knoblauchzehe Thymian und einen Suppenwürfel (Bio/Gemüse) ein Stück zerkleinerten Zeller und eine große Karotte ebenfalls kleingeschnitten dazugegeben und nochmals 15 min köcheln lassen. Ah ja, einige getrocknete Zellerblätter die ich aus einer Eigenproduktion geschenkt bekam kamen auch noch in den Topf, knapp vor fertigwerden hab ich noch mit wenig gemahlenen Kümmel und Pfeffer gewürzt und ein Ei in die Suppe geschlagen und im ganzen einige Minuten Pochieren lassen.

    Als Garnitur hatte ich noch Zwei halbe Scherzel vertrocknetes Roggenbrot, zerkleinert und mit wenig Olivenöl zu Croutons gebraten.
    Würstel waren keine da, aber ich hatte noch einen Rest einer gekauften gebratenen Stelze, die hab ich mit den Brotwürfeln ein wenig aufgewärmt.
    was soll ich sagen, schmeckte sensationell, würde ich mir jederzeit Gästen vorsetzen trauen.

    Die Erbsen waren eher mild gewürzt aber die gesurte Stelze und auch die Brotwürfel gaben genug Geschmack.

    Zitat von Grauer Wolf im Beitrag #28
    Ich glaube (Spalterbsen zu kochen habe ich noch nicht probiert) dass die Erbswurst wesentlich weniger Energie bei der Zubereitung benötigt.

    ja stimmt leider, nicht eingeweichte Spalterbsen kochen, das dauert.

    Zitat von Don Pedro im Beitrag #18
    Wenn du dich vernünftig benimmst wird auch kauim einer was sagen.

    Ich glaub das ist die Maxime, einfach nicht auffallen und erwischen lassen. Sollte ja die Kernkompetenz des Bushcrafters sein. Aber im Nationalpark ist das Risiko bestraft zu werden doch recht hoch.

    Zitat:

    Generell ist das Zelten und Campieren sowie das Entzünden von Feuer im Nationalparkgebiet verboten. Ausgenommen ist der ausgewiesene Zeltplatz im Umfeld der Au-Terrasse bei Stopfenreuth samt befestigter Feuerstelle.

    Dieser kann maximal 2 Tage in Folge genutzt werden, sofern nicht eine aktuelle behördliche Verordnung vorliegt, welche Feuer aufgrund Waldbrandgefahr untersagt.

    Nähere Infos: schlossORTH Nationalpark-Zentrum, Tel. 02212/3555, schlossorth@donauauen.at

    Feuergefahr

    Entzünden Sie kein Feuer und werfen Sie keine brennenden Zigaretten weg.

    Campieren

    Bitte campieren Sie nur am dafür ausgewiesenen Ort.

    Zitat von Grauer Wolf im Beitrag #25
    Natürlich ist alles eine Frage des persönlichen Geschmackes.
    Aber so eine Erbstwurstsuppe mit Würstel, in ganz normalen Zeiten zu Hause oder noch besser in einer Hütte, gibt schon was her.


    Bin ich bei dir, aber wo die ja jetzt ausläuft hab ich als erste Alternative einmal an die ganz normale Spalterbsensuppe mit Würstel gedacht. rein von der Kochzeit glaubst ist da viel um?

    Außerdem vermute ich die bösen Konzerne werden bald einen zielgruppenorientierten Nachfolger in s Rennen schicken, zum Preis der Packerlsuppen.

    Zitat von Fluid im Beitrag #12
    Ist denn "Erbswurst" wirklich so gut? Sorry wegen dieser Frage, aber Erbswurst hab ich nie Degustiert. Kenne ich gar nicht. Ich wüsste nicht mal ob sie in der Schweiz verkauft wird.


    meiner Meinung nach hast du da nicht viel versäumt. Schmeckte irgendwie wie Fertigsuppenpampe. Eingekochte Spalterbsen gehen glaube ich auch ganz rasch schmecken ähnlich aber besser.

    Habt ihr in der Schweiz nicht diese tollen gedörrten grünen Bohnen???

    Das mit dem Wild sehe ich nicht so eng. Wenn der Harvestor durch den Wald tobt, bei Riegel Drücke oder Treibjagden könnte es viel eher sein dass Wild verscheucht wird. Und was dann? Das wild sucht sich bessere Habitate, bekannt die zahlreichen Füchse in Döbling, jede waldnahe Schrebergartensiedlung wir von Dachsen unterminiert Rehe die in wenig genützten Gärten ihre Kitze führen. Und erst die Bieber die jährlich einen gewaltigen Flurschaden an den Bäumen Wiener und stadtnaher Gewässern anrichten. Die Wildschweine die durch Berliner Straßen hetzen sollte man auch nicht vergessen.

    Für Wildcamper Langstreckenwanderer und Bushcrafter ist es ohnehin sehr eng, bzw bald einmal illegal.

    Einige Quellen:
    https://www.alpenverein.at/portal/natur-..._regelungen.php

    https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassun...nummer=10010371

    Forstgesetz 1975
    § 33. Arten der Benützung
    (3) Eine über Abs. 1 hinausgehende Benutzung, wie Lagern bei Dunkelheit, Zelten, Befahren oder Reiten, ist nur mit Zustimmung des Waldeigentümers, hinsichtlich der Forststraßen mit Zustimmung jener Person, der die Erhaltung der Forststraße obliegt, zulässig. Das Abfahren mit Schiern im Wald ist im Bereich von Aufstiegshilfen nur auf markierten Pisten oder Schirouten gestattet. Schilanglaufen ohne Loipen ist unter Anwendung der nötigen Vorsicht gestattet; eine darüber hinausgehende Benützung des Waldes, wie das Anlegen und die Benützung von Loipen, ist jedoch nur mit Zustimmung des Waldeigentümers gestattet. Eine Zustimmung kann auf bestimmte Benützungsarten oder -zeiten eingeschränkt werden. Sie gilt als erteilt, wenn die Zulässigkeit der Benützung und deren Umfang im Sinne des §34 Abs.10 ersichtlich gemacht wurde.

    nochwas,
    am Satzberg in Wien 14, hinter der Fuchsvilla habe ich vor einiger Zeit einige Debrishütten gesehen, vermutlich alle ohne Baugenehmigung aber zum Probewohnen durchaus geeignet, so eine Art Blaue Lagune für Prepper.
    Und auf der Donauinsel dürften jetzt gerade das eine oder andere Grillplatzerl frei sein und zumindest am nördlichen Ende wären genug Stealthplätze zu finden. Am Südende kenne ich mich nicht so aus aber da dürfte genug Lobau vorhanden sein.

    @georgum ,
    ich hab dir einiges an Kontaktmöglichkeiten rausgesucht. Rund um Wien sind Abensperg Traun, Liechtenstein, Goess z Zt wahrscheinlich nicht, Stift Klosterneuburg Graf Wilcek, oder die MA49 deine Ansprechpartner. Wäre ja neugierig welche Antworten du so bekommst.

    Das Problem dürfte aber wirklich die Jagd sein, nicht weil Jäger so konservative Dumpfgummis sind sondern die besten Stealthplätze meist dort sind wo der Jäger bedenkenlos hinballern kann, Stichwort Kugelfang. Deshalb ist Aussenbiwakieren in Bauernhof oder Siedlungsnähe durchaus empfehlenswert, die Rehe die gemütlich neben dem Gartenzaun grasen haben das auch erkannt und das unauffällig Tun sollte ein Teil der Challenge sein.

    https://www.bing.com/search?q=forstverwa...ionid=&pc=EUPP_

    https://www.landwirt.com/Kleinanzeigen/a...esterreich.html

    http://www.waldkindergaerten.at/standorte/niederoesterreich/

    https://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/

    Drei klitzekleine Päckchen sind besser.
    Ich hab im Sommer mit der Rettungsdecke ein bisserl experimentiert. Ich hatte eine RD in einem dünnen Tuchentüberzug. Deckt man sich mit einer Lage zu gibt es ordentlich Kondenswasser. Aber die Wärmewirkung ist beeindruckend. Dann habe ich eine zweite RD auf die Tuchent gelegt und es gab deutlich weniger Kondens in meinem Aufbau, weil Kondenswasser vorwiegend an der Grenzschicht zur Aussenluft entsteht. Da aber die innere RD eine Dampfsperre bildet entsteht kaum mehr Kondenswasser.
    Meine Zudeckschichten mussten mit einigen kleinen Kluppen in Position gehalten werden weil sie sonst in alle Richtungen davonrutschen und das feine Knistern sollte man auch vertragen.
    Zum Experiment angeregt hat mich irgendwo eine Beschreibung der Raumanzüge des Apollo Programes, da wurden angeblich 5 Lagen RD verbaut.

    Und auf die dritte Decke würde ich mich drauflegen weil die Tannennadeln Eiskristalle und Tierhinterlassenschaften auf Dauer nicht so angenehm sind.

    Zitat von Smeti im Beitrag #14

    Kann mir jemand einen Tipp geben, welche Trockenmilch am ehesten vom Geschmack her an Vollmilch herankommt?

    In einer Wohnung ist halt alles ein wenig mühsamer…

    in den Supermärkten gibt es bei den Haltbarsachen die unterschiedlichsten Produkte. Ich trinke den Kaffee schwarz habe aber für Gäste immer so Kapseln, oder wenn mehr Leute kommen ein Flasche oder einen Tetrapack HMilch. Wie das genau schmeckt kann ich nicht beurteilen, mir schmeckt die Vollmilch auch nicht, oder nur zum Backen. Öfter verwende ich Kokosmilch, die ist gut haltbar aber die flockt glaube ich im Kaffee aus.

    Zitat von Grauer Wolf im Beitrag #8
    Was aber ist wenn die Krise nicht im Winter sondern in einer der anderen Jahreszeiten kommt?
    Wie lange halten Fleisch und Gemüse ohne Kühlung?

    wenn das so Krisen sind wie wir sie kennen muss man dann halt entsorgen und neu kaufen.

    Ist es was ernsthaftes dann ist halt Improvisation angesagt. Sofort Einsalzen Räuchern (gegen die Fliegen) Trocknen und Dörren. das dürfte auch mit improvisierten Vorrichtungen möglich sein.

    Zitat von Grimm im Beitrag #9
    Das wäre doch mal eine Challenge für das neue Jahr.


    Da hast du echt nicht unrecht. Mir fällt da immer der Survivaltrainer aus Wr Neustadt ein, der dürfte so leben dass er zuerst einmal gar nicht merkt dass eine gravierende Krise aufgetreten ist. Das Leben mit LowTech so organisieren dass auch Zusammenbrüche welcher Art auch immer überstanden werden können. ist zumindest mein Ziel.

    Ohne Mobiltelefon ..... auf Skitour

    auf Skitour wäre es auch nicht schlecht eine Rettungsdecke mit 60g und einen Biwaksack mit 200g dabeizuhaben. Und noch einmal 260g Müsliriegel und Knabberzeug wären auch nicht die schlechteste Wahl.

    Meine Tanne im Garten hat so dichte Äste bis zum Boden, dass ich noch nie darunter gekrochen bin. Bei entsprechend hoher Schneelage wäre das schon ein fertiges Iglu mit einer dicken trockenen Nadelschicht.

    Btw, was ist AssE ?

    Sollte sich herausstellen dass die Flucht wohin auch immer, länger als einige Tage dauert würde ich meinen Proviant eher richtung Hochkalorisch ausrichten. Öl Zucker Nüsse Schokolade und Mehl. Dazu Gewürze und Suppenwürfel. Mit gefundenen (von der Ukraine bis Holland ist Europa eine riesige Agrarsteppe) ertauschten und erbettelten Nahrungsmitteln kann man dann auch Kochen. Wenn man so lange unterwegs ist hat man dann wahrscheinlich auch genug Pausen für das Sammeln und die Nahrungsaufbereitung. Irgendwann sollte man auch auf Verpflegungspunkte diverser Organisationen treffen, Staatlich oder Ngo.

    So wie ich mich kenne wäre ich so verstört wenn ich plötzlich flüchten müsste, dass ich zwei oder drei Tage nichts runterbringe. Und dann einen geringeren Nahrungsbedarf habe weil meine Peristaltik geschrumpft ist.
    Am Anfang würde ich dann auch noch versuchen Strecke zu machen. Nur Ruhepausen und keine zeitraubende Nahrungsprozedur. Umgelegt auf NRG Riegel wär dann so ein Monatsbedarf 15kg.
    Die Ultraleichtfraktion rechnet dann noch mit 3-5kg Ausrüstung, da wäre Alles dabei, Zelt Schlafsack Matte Rucksack Wechselbekleidung Regenschutz. Was dann in Summe mit Wasser max 20kg Last ergibt.

    Danke @rand00m, coole liste die kurzen Clips sind sehr übersichtlich.
    In der Langfassung wird sehr gut herausgearbeitet wie das Stromnetz in der DDR heruntergefahren wurde oder auch zusammengebrochen ist weil einfach aus Witterrungsgründen nicht genug Braunkohle gefördert werden konnte und das Energiesystem ohne Reserven betrieben wurde.