Beiträge von paperprepper

    Ich bin safe.:thumbup:

    Hab gerade mit meinen Lieblingsnachbarn 8) am Land gesprochen.

    Er hat einen winz Stromerzeuger für die Kühlbox zum Fischen. Ein 4KW Diesel Teil für die Kühlzelle und die Haushaltsküche. Und dann noch ein 15KW Stromerzeuger für die Traktor (100Kw) Zapfwelle. In der Hoftankstelle 1500l Diesel und in der beinahe stillgelegten Ölheizung (wegen Hackschnitzel) noch ca 4000l.

    Und das Allerbeste, er ist mir noch eine halbe Sau schuldig, und ich darf mir jedes beliebige Gerät aufladen und Erdäpfel mitnehmen was ich tragen kann. :thumbup:


    Noch was, die Hoftankstelle, ein Ölbehälter (2000l) mit Auffangwanne und Handpumpe, stammt alles noch aus Ende der 60er Jahre, damals gab es Bestrebungen Schutzräume zu propagieren und flächendeckend Dieselvorräte anzulegen.

    Ich habe mein Projekt "Solarkisterl" für eine kleine PV-Insellösung abgeschlossen. Ziel war, mittels PV Strom für Kleinzeugs zur Verfügung haben und auch eine Versorgungsmöglichkeit für sensiblere 230V Geräte (Pure Sinus) zu haben.

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    lG,

    Thomas

    :thumbup::thumbup::thumbup:


    Das ist höchst interessant, könntest du das System genauer beschreiben?

    Ich möchte auch so etwas, bin aber gerade mit der Komponentenauswahl völlig überfordert.


    Ein eigener Faden dazu wäre schön.

    Gut aber es gibt / gab auch gewaltige Logistikprobleme in den Chinesischen Häfen, im Suezkanal. Es kommt ja nicht von ungefähr das Hofer Ende September Frühling und Sommerware wie Gartenmöbel verkauft, die lagen auf dem wegen strittiger Haftungsfragen, monatelang festgehaltenen Riesenschiff.


    Genauso ist das mit vielen anderen Baumarktwaren.


    Und ich denke dass das ÖBH natürlich nicht die komplette Infrastruktur aufrecht erhalten kann, dies auch überhaupt nicht vorgesehen ist, aber sie haben immer noch Interventionslager oder per Gesetz Zugriff auf solche, um ein Mindestmaß an Staatlichen Strukturen zu gewährleisten.


    Liest man die Notstandsgesetze, wird man schnell feststellen das zumindest Pläne Existieren wie der Tag SHTF zu bewältigen ist. Auch wenn wir dann noch Tage und Wochen teilweise in Dunkelheit und Kälte ausharren müssen.

    Der Absatz ist aber eine Wunschvorstellung:
    "Das Österreichische Bundesheer bietet auch in diesem Fall

    Schutz und Hilfe. Dank autarker Kasernen und einer modernen
    Ausrüstung kann es im Ernstfall die Einsatzorganisationen
    bestmöglich versorgen und unterstützen."

    Einiges an Treibstoff dürfte schon eingelagert sein. Es dürfte auch einige Tankstellen außerhalb geben, die dann vom BH betrieben werden.

    Außerdem der Bestand an Inzersdorfer Dosen, dürfte ebenfalls nicht unwesentlich sein für das Aufrechterhalten der Einsatzfähigkeit.

    Ist erstaunlich wie unterschiedlich die Preise für ähnliches gestaltet werden.

    Ein komplettes Fondue Set in NIRO um 29?


    Ich hab mir letztens am Flohmarkt einen unbenützten Specksteingrill mit 2 Brenner um 20 gekauft, leider noch nicht getestet.

    An diese IBC Container habe ich auch schon gedacht,

    Die IBC Behälter sind 80cm breit. Da sollten sich Türen finden wo man durch kommt.


    Allerdings gibt es im Fachhandel noch deutlich schmälere Behälter, im Baumarkt findet man zumindest die Kataloge.

    Yoo, aber ich gehe von einen stundenlangen Stromausfall aus. weil wenn es länger oder noch sehr viel länger dauert dann sind diese Filterchen und Pülverchen irgendwann verbraucht.

    Nitrate packen diese Mittel ebenfalls nicht, damit bekommt man bestenfalls Pathogene raus.


    Wegen der Mikroorganismen habe ich auf die oberflächige Ausbringung hingewiesen, das Bodenleben ist eben zu 90% in der Humusschicht in den obersten 30 cm zugange, darunter passiert vorwiegend Kontamination und Nitratbelastung. In der Humusschicht passiert der nennenswerte Nitratabbau, das schaffen sonst nur Hochleistungsfilter für spezielle Anwendungen.


    Was man allerdings wirklich vermeiden muss, ist der direkte Eintrag von Oberflächenwasser in den Brunnenschacht.

    Für den Sommer hätte ich kein Problem, ein Loch zu buddeln, und einen Stuhl darüber zu stellen.

    Was sind eure Gedanken zu diesem Thema? Speziell die gefragt, die auch die Möglichkeit mit Garten hätten.

    Ich denke dann immer, wenn die Situation so schlimm ist dass eine Latrine benötigt wird, dann sollte man überlegen woher das aufzubereitende Trinkwasser kommt.


    Da wäre dann das Loch im Garten für mich ein Problem, wenn einige Meter weiter sich der Brunnen befindet den ich für meine Wasserversorgung benötigen könnte.


    Meine Überlegung: Trockentrenntoilette => Faeces kompostieren => Urin sammeln und zur Oberflächen Düngung verwenden.


    Ganz allgemein sollte die kontrollierte oberflächige Ausbringung der Problemstoffe dem Vergraben vorgezogen werden.

    Sogar bei der Regenwasserentsorgung ist die Oberflächenverrieselung vorgeschrieben.

    Trennen hätte aber schon deutliche Vorteile.


    Die Faeces mit ein bisserl Gartenerde überstäubt trocknen recht bald und neigen zur geruchsarmen Kompostierung, kann man dann relativ einfach auf irgendwelchen Landflächen aufbringen.


    Abgetrennter Urin geht meist ohne Wasser noch in den Abfluss, oder wird im stabilen Kanister zur nächsten Kanalisation getragen.


    Die Mischung aus beiden gibt schnell unglaubliche Mengen stinkender Gülle, noch mit Katzenstreu verlängert ist das dann eine teuflische Mischung die blitzartig die Kanalisation, auch bei funktionierender Wasserversorgung verstopfen würde. Wenn da ein Behälter (Sack) warum auch immer ein Loch bekommt hat man noch ein zusätzliches Problem.

    Der Ulfkotte hat wirklich ein recht erstaunliches Portfolio, aber wenn seine Tipps und da meine ich NUR das Oma Opa Buch helfen warum nicht?


    Leider Muss man auch sagen dass Bücher die einen Monsanto/Raiffeisen kritischen aber Biolandwirtschaftsbezug haben, fast nur bei Kopp publizieren können, Ausnahme sie sind vorwiegend linksextrem ausgerichtet dann geht das leichter.