Beiträge von consuli

    Ja, es stimmt. US Forscher hatten bereits vor einiger Zeit ausgerechnet, dass man von den zig Atombomben nur 100 zünden kann, wenn man nicht durch die Staubaufwirbelungen der Bomben viele Jahre auf der ganzen Welt in einem nuklearen Winter leben will.


    Nichts desto trotz glaube ich, dass wir in der Atomwaffentechnik die größten (Auslöschungs)Gefahren schon hinter uns gelassen haben. Frei nach dem Motto, die wahre Gefahr ist meistens die unerkannte Gefahr.


    Z.B. stand die Welt bereits einige Male am Rande eines Atomkriegs:


    Sicherlich ist Atomkrieg eine ganz reale Gefahr. Aber verglichen mit dem, was wir bereits hinter uns haben ...

    Eins ist mir noch eingefallen. Wenn Du das Preppertreffen in einen Veranstaltungskalender im Internet eintragen würdest, könntest Du es auch in anderen (deutschen) Prepperforen bekanntmachen. (Einige dieser Foren wollen keine Links auf andere Prepperforen.)


    Solange Du keine Referenten/ Instruktoren für bestimmte Workshops hast, würde ich sie mit einem *-Sternchen kennzeichnen und dann unten drunter schreiben, soweit Referent verfügbar oder ähnlich.

    Wenn man ein langes Bergsteigerseil von den seitlichen Bäumen in 3 bis 4 m Höhe stramm über die Wiese spannen würde (z.B. unter zu Hilfenahme eines LKW-Spanngurts am Ende) und jeder Teilnehmer ein Tarp (Sonnensegel) mibringen täte, könnte man die Tarps daran aufspannen und auf diese Weise eine Art Gruppenzelt für Regenwetter bekommen. Campingstühle hat eh jeder dabei.


    Statt trockenen theoretischen Vorträgen würde ich lieber Workshops mit einer kurzen theoretischen Einführung machen. Themen könnten z.B. folgende sein:

    • Knoten machen und Seile spannen für Notunterkünfte - gleich mit Gruppenzelt/Tarp verbinden (siehe oben)
    • Prepper-Kochen - stromloses Kochen von (ohne Kühlschrank und TK) lang haltbaren Lebensmitteln
    • Angeln (bietet sich an einem Stausee an; Lizenzbestimmungen beachten)
    • Orientierungslaufen - Die Teilnehmer werden nach einer theoretischen Orientierungseinführung mit dem Auto in 10/ 15 /20 km Entfernung mitten im Nirgendwo abgesetzt und müssen nur mit Karte und Kompass (und Notfallhandy) per Pedes wieder zurück zum Camping finden.
    • In Schlamm festgefahrenes Auto wieder frei bekommen (Regenwetterworkshop)
    • defekten Diesel-Stromgenerator reparieren
    • ...


    Nachdem ich diesen Thread - in besten Absichten - mit meinen Fragen und Vorschlägen nun zerschossen habe, nennst Du ihn am besten in "Fragen und Vorschläge zum Preppertreffen ..." um und machst nach einer ersten Feedbackrunde einen neuen Thread fürs Treffen auf, wo alles schön übersichtlich geordnet ist (und niemand postet).


    You're welcome.

    Vielen Dank, Ben. Genau so was habe ich gesucht.


    Don Pedro, sehr guter Hinweis auf Dörrautomaten. Gibt es hier im Forum eigentlich schon einen Thread mit Dörrautomaten?


    Kann man eigentlich auch im Backofen bei 120° C einkochen aka einrexen? In den Kochtopf passen immer nur so wenig Gläser!

    Nichts gegen Eure Vorschläge. (Faschiertes musste ich erstmal gugeln; ich dachte nämlich es wird Verschiertes geschrieben; Sprachprobleme ;-) )


    Ich habe nun ein Rezept gefunden, das ungefähr meinen Vorstellungen entspricht:


    Sauer eingelegte Cherry-Tomaten


    Zwar habe ich nur normale Tomaten, aber wenn man die viertelt, müsste es ja auch gehen.


    Das zweite Rezept mit den getrockneten Tomaten wäre noch besser. Aber wie Tomaten trocknen ohne Dörrstraße?

    Bei uns sind die Tomaten dieses Jahr ganz gut geworden. Deshalb würde ich gerne ein paar haltbar machen.


    Für Tomatenmark machen oder Dosentomaten ist mir meine Arbeit aber zu schade, weil geschmacklich wenig attraktiv.


    Kann man aus den Tomaten irgendwie so eine Art italienische getrocknete eingelegte Tomaten mit Öl und Kräutern machen, auch wenn man keine Trocknungsstraße hat?


    Hat sowas schon mal jemand gemacht?

    Habe noch Fragen

    • Hast Du einen bestimmten Bereich des Campingplatzes für das Preppertreffen reserviert? Muss man bei der Reservierung "fürs Preppertreffen" sagen, und der Campingplatzbetreiber legt alle Prepper dann automatisch zusammen? Haben die Parzellen alle Stromanschluss, evtl. sogar Abfluss für Womo?
    • Der Campingplatz hat kein Onlinebuchungssystem. Würdest Du ggf. Bescheid sagen, wenn in dem Zeitraum des Treffens nur noch 10 Parzellen frei sind?

    Ja, das wäre doch ein interessantes Projekt für Dich. Wenn der Ertrag hydroponischer Kulturen wirklich so viel höher ist, sollte es ja einfach sein meine "vorgelegte Performance" mit klassischer Blumenerde zu übertreffen ...


    Vielleicht könnte man auch den Farmbot (https://farm.bot/#) zum Indoor-Züchten verwenden. Man müsste nur eine Lösung finden, dass sich die Lampen und der Bot nicht in die Quere kommen. Entweder die Lampen wasserdicht machen und dem Bot gegenüber als Pflanze ausgeben oder deutlich mehr Lichtleistung oberhalb des Arbeitsraums des Bots installieren, also höher als 1m (vergl. https://genesis.farm.bot/docs).

    Das scheint mir eher ein Design/Lifestyle Produkt zu sein.


    Das Ding ist klein. Außerdem lässt sich längst nicht alles hydroponisch züchten.


    Nichts desto trotz wäre es als Test äußerst interessant, die Ernteerträge von Indoor-Hydroponikkultur mit denen von klassischer Indoor-Kultur mit Blumenerde zu vergleichen!

    Ja, auch ich habe (noch nicht ausprobierte) Weiterentwicklungsideen im Kopf. Außerdem habe ich auch noch gar nicht über das "preppertypische" Wiederbeschaffen der Ressourcen bei Umweltverschmutzung gesprochen. Beides möchte ich nicht unterschlagen.


    Licht

    • Weiterentwicklungsideen
      • Statt einer großen Lampe viele kleine Lampen die man jeweils direkt (5cm) über die Pflanze hängt und beim Wachsen kontinuierlich höher hängt. Die gefühlte Lichtintensität direkt unter der großen Dreifachlampe (Hand drunter halten) entspricht etwa Sommersonne. Insofern sollte es bei der Lichtintensität noch Reserven geben. (Die Lichtintensität nimmt im Quadrat der Entfernung ab.)
      • Die Wellenlänge des Lichts zum UV-Licht hin verändern, also statt 6'500K, 8'000K, 10'000K oder ganz UV-Licht
      • Den Boden der Standfläche mit Alufolie auslegen und die Blumentöpfe so klein wie möglich wählen, sodass die Pflanze über den Rand hinaus wächst und zusätzlich auch vom Reflektionslicht profitiert.
    • Wiederbeschaffung trifft nicht zu

    Wasser

    • Keine Weiterentwicklungsideen, Regenwasser ist sehr gut
    • Wiederbeschaffung bei Umweltverschmutzung
      • Umkehrosmoseanlage zur Reinigung des Regenwassers (filtert sämtliche salzartigen Gifte heraus, auch radioaktive Isotope, zusätzliche Entkeimungsstufe wird für Pflanzen nicht benötigt und ist vermutlich eher kontraproduktiv)

    Blumenerde

    • Weiterentwicklungsideen
      • Terra Preta (Blumenerde mit Holzkohle)
      • Naturdüngung durch Kompostwürmer und Ringelasseln in der Blumenerde.
    • Wiederbeschaffung bei Umweltverschmutzung
      • Turbokompostierung von kleingeschreddertem unbehandeltem Holz (z.B. Brennholz). Dazu die Holzraspeln - wie in der Kompostierungsanlage - mit organischem Abfall mischen, Kompostwürmer und Ringelasseln zusetzen.



    Alternative Kulturkonzepte zur autarken Ernährung bei Umweltverschmutzungt wären

    • Gewächshäuser mit Blumenbeeten (die kein verschnutztes Bodenwasser bekommen).
    • Essbare Algen in einem geschlossenem Glasrohrsystem kultivieren.
    • Pilze auf feuchten Strohballen züchten
      • Pilze sind biologisch halb Pflanze und halb Tier; sie brauchen meines Wissens kein Licht.
      • Es gibt Pilzsamen im Internet. Die Züchtung ist unkompliziert. Sie brauchen i.W. nur feucht und warm.

    Hier mein vorläufiger Abschlussbericht:


    Aufgrund der Kontroverse im Forum, ob es möglich wäre Nutzpflanzen indoor zu züchten, hatte ich mich dazu entschieden einen Vorversuch zu starten, indem ich statt Nutzpflanzen weniger anspruchsvolle Küchenkräuter kultiviere. Dabei habe ich zum Teil absichtlich unterschiedliche Wachstumsbedingungen geschaffen (ähnlich wie in der Saatzucht), z.T. bin ich aber auf Wachstumsprobleme gestoßen, sodass ich ungeplant gezwungen war, das Setup der Wachstumsbedingungen zu verbessern.


    Mein bestes Setup war:

    • Naturbelassene Blumenerde (pur) ohne Dünger und ohne Silikagelwasserspeicher
    • Regenwasser
    • Blumentöpfe mit Entwässerungsloch für feine Blumenerde; Geschlossene Blumentöpfe ohne Entwässerungsloch für grobe holzreiche Blumenerde, die weniger Wasser speichert
    • 7650 Lumen LED-Licht mit 6500K (Tageslicht) in 30 cm bis 45 cm Abstand (von der Blumenerde bis zur Lampe) im 16h/ 8h Rythmus (8h Stunden Nacht).
    • Dafür habe ich eine ursprünglich einflammige Küchenlampe mit Reflektionsschirm auf 3 Sockel umgebaut und 3 Stück 2550 Lumen ausm Baumarkt eingeschraubt. Mit dieser einen Lampe habe ich 9 Blumentöpfe beleuchtet. Und zwar auf einem Podest mit 15cm unterschiedlich hohen Flächen.


    Damit konnte ich folgende Wachstums-/Ernteerträge erreichen:

    • Die Kräuter sind zarter aber aromareicher gewachsen
    • Ca. 40% bis 60% des Outdoorertrags
    • Wenn man den Ernteertrag aufs Jahr hochrechnet, kommt man indoor also ungefähr auf den gleichen Ertrag, denn draußen geht die Vegetationsperiode für frostempfindliche Kräuter nur von Mai bis September
    • Besonders sonnen/lichtliebende Pflanzen wie Tomaten (3 fehlgeschlagene Versuche) und roten Basilikum (fehlgeschlagene Versuch) konnte ich indoor nicht anzüchten
    • Gelbe Paprika geerntet. Die Erntegröße war rund 35% derjenigen ausm Supermarkt. Das Problem war, dass die Paprikapflanze größer als 45 cm war und ich sie deshalb etwas abseits neben dem Podest platzieren musste.


    Das größte Problem war der Wachstumsmechanismus der Pflanzen:

    • Pflanzen richten ihre Blätter nach dem Licht aus
    • Und sie wachsen dort, wo es viel Licht gibt; wo es kein oder wenig Licht gibt, werfen sie ihre Blätter ab
    • Draußen wandert die Sonne und bescheint die Pflanze von verschiedenen Seiten, die Kunstlichtlampe scheint aber immer von der gleichen Position; also wachsen die Pflanzen hauptsächlich oben und unten kaum; Je nach Stabilität des Stamms fallen sie dann auch um.
    • Die Neigung zum Blätterabwerfen wird durch kalkhaltiges Leitungswasser und gedüngte Blumenerde erheblich verstärkt; auch Dauerlicht verstärkt das Oben-Wachsen-Und-Unten-Blätterabwerfen.


    Das Problem habe ich folgender Maßen in den Griff bekommen:

    • Von Leitungswasser auf Regenwasser gewechselt
    • Von gedüngter Blumenerde auf natürliche Blummenerde gewechselt
    • Die Pflanzen werden alle 2 bis 3 Tage gedreht
    • Die Kräuter oben ernten und licht schneiden, sodass sie die unteren Blätter Licht bekommen und "die Pflanzen das Gefühl haben, sie würden draußen wachsen"

    Im ersten Halbjahr 2019 haben sich die Zahl der Masernfälle weltweit verdreifacht. Besonders betroffen sind Afrika und Nordamerika, wo einige Religionsgruppen Impfungen aus religiösen Gründen grundsätzlich ablehnen.


    Masern sind gar nicht so harmlos wie man denkt. Zwar ist die Letalität gering (ca. 0,1%). Häufiger kommt es aber zu Komplikationen wie Mittelohrentzündungen (9%) , Lungenentzündung (8%) und Gehirnhautentzündung (0,1%), von denen bleibende Gehör- und Gehirnschäden zurückbleiben können.


    Wenn es so weiter geht, müsste die EU eventuell auch über Impfkontrollen bei der Einreise in die EU nachdenken.

    Ich fürchte nur, dass man die Ursachen ohne geopolitische Betrachtung nicht aufzwirbeln kann.

    Stromausfall in Venezuela fällt in die gleiche Kathegorie.

    Also mir sind geopolitische Ursachen bei dem LKW-Fahrer Streik in Portugal gänzlich unbekannt. Der Durchschnittslohn in Portugal liegt auf dem Niveau der baltischen Republiken. Vermutlich verdienen die LKW-Fahrer wirklich einfach sehr wenig. Auch vermag ich eine geopolitische Bedeutung des kleinen Landes an südwestlichen Rand Europas nicht zu erkennen (außer höchst eventuell maximal für Frankreich).


    Bei Venezuela sieht die Sache ganz anders aus ...

    Ist das eine moderne Rettungsdecke aus Alu- oder Goldfolie?


    Falls ja, wird es vermutlich an dem Walzöl liegen, das anfängt zu gammeln. Zu Herstellung von dünnen Metallfolien aus ductilen Metallen wie Alu oder Gold, wird auf mindestens einer der beiden Walzen, durch die das Metallblech läuft, ein Walzöl benötigt, sonst reist der dünne Metallstrang beim Walzen ab. Deshalb ist auch die eine Seite der Alufolie immer matt (Walzölseite) und die andere glänzend. Aus "Umweltschutzgründen" werden zunehmend biologisch leicht zersetzbare Walzöle verwendet.


    Wenn nun der Hersteller einer Rettungsdecke irrtümlich eine Alu- oder Goldfolie mit einem leicht zersetzbaren Walzöl verwendet, fängt's nach ein paar Monaten an zu gammeln.