Beiträge von prepperfamily

    danke.

    Das habe ich mir durchgelesen.

    Marie von Wurzelwerk schreibt 100m² fürse Gemüse.


    100m² fürs Gemüse + 800m² Kartoffeln (Survivalmagazin)+ 100m² Sonnenblumen für das Öl (Biotopica)+ 200m² Getreide (Biotopica) = 1200m² pro Person. SInd ca. 34x34 Meter Ackerfläche.


    Dann kommt noch das Futter für die Tiere hinzu z.B. schreibt Biotopicafarm 500m² für Hühner ...


    Kommt das eurer Meinung nach auch hin?

    Hallo!

    Hat jemand von euch bitte ERFAHRUNG wieviel m² man zur absoluten Selbstversorgung pro Person braucht?

    Also ist hier jemand der das wirklich versucht hat???



    Gelesen hab ich folgendes:

    von Gourmetbauer: 650m² pro Person (dicke Bohne, Kartoffel, Sonnenblumen für Öl)


    im Survivalmagazin steht 800m² pro Person für den Kartoffelacker


    Biotopica-Farm schreibt ca. 170m² pro Person für Getreide (Brot u Kuchen)

    100m² für Sonnenblumen oder Raps für Öl pro Person


    und 500m² für Futter für Hühner


    Was sagt ihr zu diesen Zahlen?

    Und wieviel braucht man noch zusätzlich für anderes Gemüse wie Zwiebel, Knoblauch, Kürbis, Kohl, Tomaten?


    danke!

    Danke georgum für die Vorstellung des AAPC und dass du deine Erfahrungen hier teilst.
    Hat mich alles überzeugt und daher hab ich mir auch ein solches Tel gekauft (den 921er) - kam heute direkt aus USA ;)


    Das Verschlusssystem (ohne Gummidichtung) ist sehr überzeugend und das Gerät macht einen echt soliden Eindruck. Für mich ist das das "Missing Link" fürs Preppen, denn Konserven kann man nur kaufen, wenn es sie noch zu kaufen gibt. Aber einkochen für den Winter kann ich immer - jetzt auch Fleisch und Kürbis etc. Super!

    Wir kochen Tomaten immer ein. Wenn du heiß genug arbeitest, einfach in ein (ausgekochtes und heißes) Glas mit Schraubdeckel (auch ausgekocht und heiß) geben - fertig. Ansonsten einfrieren.
    Wenn du das ganz ohne Gewürze machst, bleibst du flexibel: die Sauce kannst du dann in jeder beliebigen Richtung verfeinern.
    Wenn du schon mit Salz einkochst, kannst die Sauce ev. sogar schon auf die Pizza geben.
    Oder bereits als Sugo abgeschmeckt (mit anderem Gemüse zB. oder eben entsprechenden Gewürzen und/oder Olivenöl), dann brauchst du den Inhalt des Glases nur noch aufzuwärmen und über die Nudeln kippen ;)


    Trocknen würde ich dir nicht empfehlen - das wird schimmlig...
    Wenn du die Tomaten viertelst zum Einlegen, dann zerlauft dir alles und nachher schmeckt es nicht wie du dir das erwartest.

    Mobil zu sein heißt "immer auf der Flucht zu sein".
    Diejenigen, die auch mobil (=auf der Flucht) sind, sind deine Feinde. Und diejenigen, die in sicheren Gebieten leben und sich dort über Wasser halten können, sehen dich erst recht als Feind.

    Eine BOL zu haben heißt nicht sich eine Festung gebaut zu haben, sondern sich in die Geborgenheit einer nachbarschaftlichen Struktur von Selbstversorgern und Überlebensfähigen AM LAND zu begeben.

    Wir sind bewußt aufs Land gezogen; Alle unsere Nachbarn haben zumindest ein paar Hühner wenn nicht sogar Schafe, Schweine oder Kühe. Und wenn Plünderer bis hier her kommen, dann werden wir mit ihnen umgehen können.

    [[File:IMG_20190530_131905.jpg|none|auto]][[File:IMG_20190530_131925.jpg|none|auto]][[File:IMG_20190530_131939.jpg|none|auto]]

    Wie geschrieben: zwei Drähte nebeneinander tackern und ein paar Volt drauf (6-9V reichen leicht). Billigst, effizient und nachhaltig. Alle ein bis zwei Jahre neu machen und dazwischen gelegentlich die toten Schnecken abklauben.

    Wir haben die ultimative Lösung: einen "Stromzaun"
    Das sind zwei verzinkte Stahldrähte nebeneinander (Abstand ca. 5-10mm) auf eine Latte (5x4cm) getackert (Achtung: dürfen sich nicht berühren) und an Gleichspannung angeschlossen (in unserem Fall ein ausgedientes Ladegerät mit 6V - es geht aber auch eine einfache 9V Batterie). Die zwei Drähte (auf Latten) gehen rund um den Garten - wollen die Schnecken rein, müssen sie da drüber. Die einen spüren die Spannung und drehen ab, die unbelehrbaren kriechen drüber und verenden an Ort und Stelle sobald sie beide Drähte unter sich haben. Man muß den "Stromzaun" nur gelegentlich abklauben, da die Schneckenkadaver einen Kurzen machen und die Spannung sinkt.
    Seither haben wir deutlich geringeren Schneckendruck; Ein paar schaffen es trotzdem immer irgendwie rein (kriechen über überhängende Blätter und Grashalme rein), aber es ist kein Vergleich zu früher... Max. 5-10% der Menge.
    Das bisserl Bastelaufwand lohnt sich nach dem ersten Tag!!

    Es war interessant zu lesen, welche persönlichen Motive zu preppen es gibt.

    Was auch immer kommt: die Menschheit wird nicht aussterben, und selbst ein monatelanger Blackout, EMP oder GAU wird uns nicht verschwinden lassen. Gut "gepreppt" sehen wir dem, wenn auch nicht gelassen, so jedenfalls mutig entgegen. Unsere Vorbereitung wird uns persönlich helfen, aber auch der überlebenden Gesellschaft. Denn viele Prepper bleiben in der Krise und danach Menschen, die auch auf das Gemeinwohl achten. Das ist unsere Verantwortung als Prepper, zumindest meiner Meinung nach.
    Ich meine damit nicht, unsere Vorräte mit allen Sorglosen zu teilen, sondern mit anderen Preppern (ob sie sich nun so bezeichnen oder nicht) unsere Zivilisation am Leben zu erhalten.

    @Smeti
    Bei schweren Krisen ist natürlich mit einer Binnenflucht zu rechnen: von der Stadt aufs Land. Das verläuft wahrscheinlich in Etappen - zuerst kommen die Bauernkinder heim, mit ihren Familien und Freunden. Dann kommen die Landvernetzten. Zuletzt die chaotisch flüchtenden Hungernden.
    Die Flüchtlinge der ersten Etappen werden helfen, die chaotisch flüchtenden Hungernden der letzten Etappe abzuhalten.

    Es gibt Stadtprepper, die haben einen perfekten BOB und fahren dann mit dem BOV in ihre BOL um sich dort einzuigeln.

    Und es gibt Leute am Land, die wissen gar nicht, dass sie Prepper sind, aber sie haben Vorräte für locker ein Jahr, haben einen Acker, einen Gemüsegarten und halten Vieh. Sehr wahrscheinlich haben sie auch einen Wald um Brennholz zu machen. Eine Werkstatt haben die auch und bestimmt können sie sehr viel selber herstellen und reparieren. Fast alle haben eine Waffe zu Hause (auch wenn man darüber nicht redet).
    Diese Leute helfen den Nachbarn, tauschen jetzt schon allerlei und werden sicher alle Arten von Krisen überleben. So ist das jedenfalls in unserer Nachbarschaft - ganz ohne Selbstversorgerromantik.
    Die Landbevölkerung ist bestens vernetzt, vorbereitet und bewaffnet! Seid euch dessen eingedenk!

    Wie werden die Landmenschen die Stadtprepper aufnehmen? Wenn sie in ihren BOVs daherkommen?! Und plötzlich ihre abgelegene BOL mit Freunden und Familie füllen.
    Oder mit ihren Campingkochern im Wald auf Bushcraft machen? Die sind dann nämlich in den Augen der Waldbesitzer und Jäger immer noch Wilderer...

    Preppen heißt auch, sich in guten Zeiten am Land zu erden - sprich Freunde/Bekannte am Land zu haben. Damit man in schlechten Zeiten dort Fuß fassen kann und seine Fähigkeiten und Arbeitskraft einbringen kann UM ZU ÜBERLEBEN.