Beiträge von capraibex

    Überlege bei Deinem Konzept auch die Wartung. Tierabwehrspray, Batterien, Tabletten haben ein Ablaufdatum, und gerade Taschenlampenbatterien sind meistens ausgelaufen oder leer, wenn man sie dann braucht (habe in letzter Zeit schlechte Erfahrungen mit den Hasen-Batterien).


    Wenn die Taschenlampe nicht sofort einsatzbereit sein muss, macht es ev. Sinn, die Batterien separat zu packen, dann ist wenigstens die Lampe nicht kaputt. Lithium-Batterien halten gut 10 Jahre und laufen nicht aus, kosten aber. Oder gleich eine Dynamo-Lampe.

    Wenn "günstig" nicht höchste Priorität hat:


    - 4x BP-ER oder NRG-5: = 4-8 Tagesrationen, auch für Kleinkinder, max. Kalorien/Volumen, kalt verzehrbar, hält ewig

    - Kerze und Streichhölzer von Fluid finde ich auch gut

    - Klopapier für die Lücken


    Das Paket ist wartungsfrei wenn trocken und kühl gelagert, Wasser werdet ihr bei Bedarf ja haben. Allerdings sind Notrationen extrem auffällig (wer hat sowas schon, außer Prepper) und wecken vermutlich Begehrlichkeiten. Das Paket von Fluid ist unauffälliger, muss aber alle paar Jahre rotiert werden und braucht Kochmöglichkeit.


    Edit: Ein halber Schuhkarton würde dann auch schon reichen (nur 2x Notration). Aber wie schon 12er_scout andeutete, wenn's soweit kommt ist eine verschenkte Ration eine weniger für Euch.


    Edit 2: Ein paar Tampons passen da sicher auch noch hinein (die dürften rasch Mangelware werden).

    Mein Einwand ging in die Richtung, Prepper einer politischen Gesinnung nicht schlechter darzustellen als andere, [,...]

    War auch nicht die Absicht meines Beitrages. Der Begriff "Rechte" kam aus dem Artikel und wird in den Medien m.E. stereotyp (und auch diffamierend) im Sinne von "hart an oder schon jenseits der Grenze zur Illegalität, geht gar nicht" verwendet (und in dieser Bedeutung habe ich ihn auch übernommen). Dass viele Menschen, die sich politisch "rechts" verorten, mit Extremismus nichts am Hut haben, ist auch klar.


    In diesem Sinne, selbstverständlich kann, darf und soll jeder preppen (egal, was die Person sonst in ihrem Leben tut, und weshalb sie preppt). Der selektive Umkehrschluss von sonstigen Aktivitäten auf "die Prepper" ist unzulässig.

    ;) Ok, lassen wir es dabei (in den Mund legen wollte ich Dir natürlich nichts). Vielleicht bin ich in Zeiten der political correctness sprachlich etwas übersensibilisiert (oder es liegt daran, dass der ORF zum Thema Prepping, ähm, noch in der Recherchephase :sleeping: ist).


    Was Prepper und Rechte angeht, sollten wir aber schon auf die Sprache achten. Rechte bekommen sehr viel Medienaufmerksamkeit, die Masse der unauffälligen Prepper dagegen nicht. Das verzerrt das Bild schon ziemlich.

    Vielleicht bin ich zu empfindlich, ich lese das anders.


    Das Wort "unabsehbar" ist unnötig. Dass sich Prepper auf Katastrophen vorbereiten, trifft es halbwegs. "Unabsehbar" ist subtil (ab)wertend (alles Spinner, bereiten sich auf etwas vor, was eh nicht kommt) und manipulativ (keine Panik lieber Leser, passiert eh nichts). "Möglich", "denkbar", "vorstellbar" wären genauso inhaltsleere Füllwörter gewesen, hätten aber nicht entschärfend gewirkt.


    "Unabsehbar" (wenn auch nicht undenkbar) ist, dass die Wirkung der Schwerkraft aufhört. Dass Blackouts passieren werden ist hingegen absehbar (= im Voraus erkennbar, wenn auch nicht terminisierbar).


    Hoffentlich trifft so etwas nicht die ganze Szene, weil nicht jeder Prepper ist ein Rechter oder ein Verbrecher.

    Das impliziert "die meisten aber schon". Andersrum wird ein Schuh draus:


    "Hoffentlich trifft so etwas nicht die ganze Szene, bloß weil einige Rechte oder Verbrecher auch preppen."

    Im Alltag derzeit nur Mobiltelefon (obzwar mir eine schlichte Sinn schon gefallen würde). Outdoor trage ich eine Casio Pro Trek 3510Y-1ER (solarbetrieben). Leider schon ziemlich groß, aber kann dafür alles, was man sowieso nie braucht 8).


    20200613_210554.jpg

    Kiki


    Tanzsport bedingt (eine Zeitlang im Basistraining eines Clubs), aber 2-3x pro Woche schon (Standard/Latein). Verbessert die Haltung, Koordination, Körperspannung, Ausdauer, ist eine Alzheimerprävention, wirkt antidepressiv und macht Spaß.


    Tanzsportler (Turnier) gehen mehrmals wöchentlich ins Fitnessstudio, um die dafür nötige Kondition überhaupt erst aufzubauen (Selbstversuch Standard: gerade stehen, Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen, Schultern nach hinten/unten, Arme 3 Minuten auf Schulterhöhe halten, weiteratmen - dazu kämen dann noch 3 Schritte pro Sekunde <X).


    Macht aber in Gesellschaft Gleichgesinnter und mit fachkundiger Anleitung deutlich mehr Spaß als zuhause, finde ich.


    Deine Tanzrichtung ist zwar etwas anders gelagert, sieht jetzt aber auch nicht entspannend aus =O - Hut ab, wenn Du das in dem Tempo schaffst.


    Und in einem der nächsten Leben mache ich dann das da ... :love:

    derLuki

    Ich habe auch gerade wieder meine Wasseraufbereitung durchgesehen, hier meine Gedanken dazu.


    • Mobil oder stationär: wenn Du das Teil tragen willst, ist das Gewicht des Gesamtsystems (inkl. Zubehör) wichtig (der Katadyn Pocket ist zu schwer)
    • Wieviele Personen sollen versorgt werden: d.h. wieviele Liter pro Tag, also wie leistungsfähig muss das System sein; Durchflussrate
    • Filteraufwand: pumpen kostet Kraft und Zeit; wenn viel Wasser (stationär, oft) benötigt wird, empfiehlt sich ein Schwerkraftsystem (also wo das Wasser von selbst durchläuft)
    • Verschmutzungsgrad: je schmutziger, desto öfter und sorgfältiger ist der Filter zu reinigen (was auch nicht bei allen gleich gut geht)
    • Wartungsaufwand: was braucht es an Ersatz/Verschleißteilen (Dichtungen! Kupplungen tec.), wie oft muss ggf. gewartet werden; was kann kaputt gehen (Pumpmechanismus, Plastikbeutel); wie einfach kann man das System reinigen (Schläuche! Essig, destill. Wasser o.ä.); kann man feststellen, ob der Filter noch funktioniert? Lässt sich das System mit Behelfsmitteln reparieren?
    • Lebensdauer: Anzahl Liter; Was zerstört den Filter (Frost!)? Wie lange hält das Zubehör (Bsp. Sawyer-Beutel angeblich ca. 30x fest drücken, dann leck; CNOC Vecto Beutel garantiert für 150 Betriebstage - aber einige auch schon nach wenigen Tagen leck)? Was sagen Erfahrungsberichte dazu?
    • Handhabbarkeit: wieviel Expertise haben die Bediener (üben!); wie groß ist die Gefahr, dass verunreinigtes Wasser mit gefiltertem Wasser in Kontakt kommt (cross contamination), z. B. durch viele Einzelteile, Kupplungen etc.
    • Verschmutzungsart:
      1. Schwebstoffe (Dreck): Vorfilter (Tuch, Kaffeefilter, Sieb), dann Filter 0.1 Mikron (je mehr Dreck erwartet wird, desto schwerer sollte er verstopfen; z.B. bei Sawyer dann lieber zum Squeeze als zum Mini greifen; oder Keramikpatronen, die sich abbürsten lassen)
      2. Bakterien, Protozoen: Filter 0.1 Mikron, oder abkochen (Brennstoff- und Zeitaufwand!) oder Chemie
      3. Viren: Abkochen oder Chemie
      4. Chemische Belastung: Aktivkohlefilter (reduziert die Belastung, kann aber nicht komplett reinigen); schädigt eher langfristig
      5. Toxine: vermeiden

      Das kann sich im K-Fall auch ganz schnell verschlimmern, je nach Szenario. Bsp.: in Ö sind die Flüsse/Seen ziemlich sauber, die Brunnen sowieso. Bei Ausfall der Kanalisation/Kläranlagen bzw. falls Wasser aus offenen Brunnen geholt wird, werden Fäkal- und sonstige Keime viel häufiger werden.

    • Kombinierbarkeit: also z.B. Wasserzuführung - Vorfilter - Filter - Aktivkohle - Chemie - Wasserentnahme/speicherung; welche Schläuche, Flaschen etc. können angeschlossen werden
    • Alternativen: was macht man, wenn der Filter kaputt ist? Improvsieren, Zweitsystem,...?


    Meine persönliche Lösung (nur als Bsp.) sieht aktuell so aus:

    • Stationär: Sawyer Sqeeze mit Eimeranschluss (also Schwerkraft), gedacht für Brunnen/Regenwasser; kombinierbar mit Katadyn Karbonfilter (wiederbefüllbar) und allenfalls Micropur; Kanister
    • Mobil: Sawyer Squeeze mit Evernew-Beutel (die originalen Sawyer-Beutel haben einen zweifelhaften Ruf), kombinierbar mit Platypus Karbonelement (leichter/kompakter/robuster als Katadyn, einmalig 300 l) und ggf. Micropur; robuste Plastikflaschen

    Üben ist wichtig. Beispiel: Sawyer Squeeze zuhause ausprobiert, trocken gelagert, dann auf Tour gegangen - Durchflussrate etwa 1 Tropfen pro Sekunde. Das Teil verstopft bereits durch die Kalkablagerungen aus dem Leitungswasser! Einmal mit Essig spülen, dann mit destilliertem Wasser und es geht wieder - aber das will man nicht im Ernstfall herausfinden (habe jetzt eine Flasche billigen Essig im Vorrat). Ebenso habe ich mobil auf eine Schwerkraftlösung verzichtet - zuviele anfällige Teile, zuviel Gewurstel.


    Das macht's jetzt vielleicht nicht einfacher, aber Produktempfehlungen sind ohne eigene Erfahrung wertlos. Den Pocket hatte ich auch, aber ist mir zu schwer und zuviel Pumpaufwand (sonst toll). Sawyer produziert in den USA, den Squeeze soll es wieder geben, wenn sie die Produktion nach Corona wieder hochfahren.

    Home Office

    Klingt gut, ist es aber nur sehr bedingt. Es gilt ähnliches, wie weiter oben zum Nutzen des Schulbesuchs gesagt. Es geht nicht nur um reinen, sachlichen und formalen Informationsaustausch zwischen motivierten Gleichgesinnten.


    Die wichtigsten Infos bekommt man in der Kaffeeküche, beim Mittagessen oder beim Ablauschen eines Gesprächs von Kollegen, in entspannter, informeller Atmosphäre. Austausch über Privates und gemeinsames Blödeln oder Ablästern vertieft Beziehungen, schafft Vertrauen und baut Stress ab. Kreative Problemlösung funktioniert am Whiteboard kritzelnd, zeigend, herumlaufend, anhand von Gegenständen besser als mit fünf Passfoto-großen 2D-Bildchen. Und Personalführung, Mitarbeitergespräche (Feedback!), Verhandlungen, Konfliktlösung, Aufbau von Vertrauen, Teambuilding? Geht alles besser persönlich.


    Im Home Office erfolgt soziale Interaktion nur geplant und technisch bedingt sehr eingeschränkt. Was man nicht zeigen möchte (oder kann), bleibt außen vor. Von den Ablenkungsmöglichkeiten und suboptimalen Arbeitsbedingungen ganz zu schweigen.


    Home Schooling

    Grundsätzlich finde ich es gut, dass auch das Bildungswesen im 21. Jh. ankommt. Da geht noch einiges, speziell in den höheren Klassen und an der Uni.

    Aber den kritischen Kommentaren weiter oben schließe ich mich voll an. Im Pflichtschulbereich kann das maximal eine Ergänzung sein.


    Man möchte nicht mehr von Billig Lohn Ländern abhängig sein

    Wäre schlau. Aber unsere Politiker sind das nicht - sonst wäre es gar nicht soweit gekommen.


    Die EU hat es in ihrem gesamten Bestehen nicht geschafft, eine einzige Krise vorherzusehen, sich darauf vorzubereiten oder adäquat zu reagieren. Es gibt keine europäische Suchmaschine, kaum sichere Kommunikationssoftware, keine Strategie für kritische Betriebe/Produkte und Infrastrukturen, schlicht nichts.


    Alles, was zukunftsträchtig ist, steht in China. Viel Spaß bei dem Versuch, die Chinesen bei ihrem - jetzt eigenen - Spiel zu schlagen, mit Regularien, die aus vergangenen Jahrhunderten stammen, und Sozialkosten, die wir uns schon seit Jahrzehnten nicht mehr leisten können.


    Bargeld wird abgeschafft

    Zitat von Don Pedro

    "... bei Bedarf kann der Staat einfach 10% des Ersparten einkassieren."

    Genau das wird passieren, wenn man in ein paar Jahren Bilanz zieht. Und bei 10% wird es nicht bleiben. Diejenigen, die jetzt keine Unterstützung bekommen (also der Mittelstand), werden die Unterstützung der anderen auch noch mitfinanzieren müssen.


    Onlinehandel löst den Fachhandel ab

    Und wir erschaffen einen neuen Weg, uns umzubringen. Ohne Internet, Online-Banking und globale Produktions- und Lieferketten bekommst Du dann nicht einmal mehr eine Wurstsemmel. Ist aber eh egal, denn diese ganze Infrastruktur kommt weitgehend ohne heimische Arbeitsplätze aus (Paketdienste ausgenommen).


    Hier ein interessantes Video das einige Zahlenspielereien betreibt und einiges hinterfrägt. Bitte nicht durch das reisserische stören lassen, einfach nur auf die Daten schauen und dann selber kurz nachdenken was sein könnte ...

    Ich sehe das so: wir befinden uns in einer Situation, die gekennzeichnet ist von

    • schlechter Informationslage und hoher Unsicherheit
    • konkurrierenden Zielen und stark begrenzten Ressourcen
    • großem Risiko und Zeitdruck.

    D.h. wir müssen weitreichende Entscheidungen treffen, obwohl dazu nur unzureichende Grundlagen da sind. Das Video unterliegt einem Denkfehler: wir müssen erst alles verstehen, ehe wir (richtig) handeln können, und entscheiden im Zweifel auf "harmlos". Unter den Umständen müssen wir aber übervorsichtig handeln, weil jeder verlorene Tag es irreparabel schlimmer macht.


    Was ist beobachtbar: China, Südkorea, aber auch Spanien, Italien, USA. Massenanfall von Intensivpatienten ist nicht wegzuargumentieren. Das Gesundheitssystem ist der limitierende Faktor, weil man in unserer Gesellschaft ein paar 10.000 Menschen nicht einfach sterben lassen kann. Man bekämpft also die unmittelbare Gefahr zuerst und nimmt in Kauf, sich damit eine noch viel größere einzuhandeln.


    (Es gab mal die Hypothese, dass die Titanic nicht oder später gesunken wäre, hätte sie den Eisberg frontal gerammt. Wie hätte der Kapitän entscheiden sollen? Wie hätte er die Entscheidung gerechtfertigt, ohne die alternative Realität zu kennen?)

    Ich bin zur Frage der Strategie über folgendes Video gestolpert: Corona geht gerade erst los (bis Minute 20)


    Zusammengefasst: das mit der Herdenimmunität funktioniert in Deutschland nicht, weil Wirtschaft und Gesellschaft bis dahin schon zerstört sind, daher muss die Reproduktionszahl unter 1. Vorausgesetzt, man akzeptiert die Prämissen, dass man Tote vermeiden und die bisher gewohnte Zivilisation aufrecht erhalten möchte.


    Alle Zahlen und Modelle sind anzweifelbar. Darum geht es nicht. Aber die pessimistische Punkteliste (Negativspirale) in meinem früheren Post ist noch immer ein Szenario. Und es wird umso wahrscheinlicher, je länger das alles dauert.


    Im Augenblick halten wir den Laden mit Staatshilfen und Reserven am Laufen, und dieses Geld wird irgendwann ausgehen bzw. wieder eingesammelt werden müssen. Ausfälle von Leasingraten gibt es schon, Kredite, Mieten etc. werden folgen, sobald die Gläubiger das nicht mehr puffern (können). Dann die Pleitewelle, Arbeitslosigkeit, und eine massive Finanzkrise.


    Corona am Köcheln halten, falls man das will (oder muss), heisst, wir gehen dunklen Zeiten entgegen, selbst wenn das Virus irgendwann weg ist.

    Es gibt vermutlich auch Personen, die nicht gefunden werden wollen. Personen, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, Personen ohne Aufenthaltsgenehmigung oder mit erlerntem Misstrauen ggü. Behörden, etc.


    Die spannende Frage ist, ob die Dunkelziffer, einschließlich derer die arbeiten müssen, insgesamt niederig genug ist, dass die Reproduktionszahl überhaupt unter 1 fallen kann. Ansonsten können wir nur auf den Sommer hoffen. Und im Herbst besser vorbereitet ins Rennen gehen.


    In meiner Wohnumgebung (Wien) sieht's zumindest im Freien ganz ok aus, Prater inklusive. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es aber. So verstehe ich nicht, weshalb die Leute unbedingt Samstag einkaufen müssen (ich gehe unter der Woche, und auch nur einmal, da ist deutlich weniger los). Dann gibt es ältere MitbürgerInnen, bei denen es immer nocht nicht angekommen ist, und Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund. Aber 100% ist bei uns sowieso illusorisch.

    Hallo,


    ich denke gerade ein bisschen in die Zukunft ...


    Nehmen wir einmal an, dass das Virus (grippeähnlich) mit sommerlichen Temperaturen nicht so gut zurecht kommt und die getroffenen Maßnahmen wirken. Dann würde sich die Situation gegen Juni zu entspannen, mit der Perspektive, dass es - diesmal schon im Herbst - wieder los geht.


    Das bedeutet, dass die Staaten (und wir) ein kleines Zeitfenster haben, um die Lager mit Masken, Desinfektionsmitteln, etc. zu füllen, die medizinischen und Testkapazitäten hochzufahren und Pläne für Containment und dosierten Lock-Down zu erstellen. Veranstaltungen bleiben sowieso untersagt. Selbst wenn das Corona-Virus nächsten Winter nicht kommt, müssten diese Vorsorgen getroffen werden, damit man diesmal sofort handeln kann und es gar nicht so weit kommt


    Bedeutet auch, dass alles, was jetzt nocht nicht so gut funktioniert hat, dann nächsten Winter Routine sein sollte.

    Wird Corona die Gesamtstatistik (Jahr) der Todesfälle in den Ländern stark verändern? Was glaubt ihr?

    Für's Jahr möglicherweise (je nach Land), aber nicht auf längere Sicht. Der Großteil der Verstorbenen sind ältere Personen mit Vorerkrankungen ...


    In Österreich halten wir aktuell bei 186, das ist weniger als an einem normalen Tag versterben. Ok, wir werden bis zum Ende noch ein Mehrfaches davon sehen, aber über zwei oder drei Jahre gerechnet ist das trotzdem egal. Die jähriche Schwankungsbreite bei Todesfällen liegt laut diesem ORF-Bericht bei ca. +/-3000, da ist noch Luft nach oben.