Beiträge von Wolpertinger

    Habe die Ehre.

    Kleidung finde ich ein spannendes Thema. Vor allem, da wirds bis auf ein paar Faktoren keine gemeinsame Linie geben. In diversen anderen Foren kann man bei den Waldläufern einen Trend rückwärts erleben: Die Waldviertler Schuhe, Lodenjacken, Merinowolle...
    Aus eigener Erfahrung: Alles auf der Haut Getragene sollte so natürlich wie möglich sein, auch wenn gern mit Coolmax und Klima und Sport und Schlagmichtot geworben wird. Kunststoff und Mischgewebe stinkt nach zwei drei Stunden schwitzen ziemlich.

    Ok, meine Stiefel sind momentan die Meindl Island. Ich bin aber auch Bergschuhfan, weiß aber aus der Militärzeit genug Leute, die eben in den Bergschuhen unglücklich waren. Für wärmere Tage wäre Leder, vor allem innendrin (richtig gepflegt, dass dienstlich gelieferte Schuhmittel der Bundeswehr ist z.B. Schrott) besser, bei Kälte dafür wieder nicht. Aber auch hier schwört jeder auf was anderes, und wichtig sind die eigenen Erfahrungen. Nachteil an den ganzen taktischen Schuhen ist, sie gehen nach max. drei Jahren kaputt, und zwar so, dass nix repariert werden kann. Aber die Firmen dieser Schuhe haben das schneidigere Marketing (Oakley Special Forces Boot, Adidas GSG9 usw.). Ein Freund von mir schwört auf seine belgischen Armeestiefel (so 80-90 Optik). Der Schuster wechselt die Sohle und dazu noch richtig gute Schnürsenkel z.B. Barth Schuhbandl aus Oberbayern, oder eben gleich Paracord.

    Schön finde ich, dass hier Engelbert Strauss oft erwähnt wird. Preis-/Leistung ist dort wirklich sehr gut. Die Fleece-Pullis und T-Shirts kann ich nur empfehlen.

    Zum Thema Farben: mit allen gedeckten Farben (heißen heute gern mal wolf, crocodil, coyote..., taktisch [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/wink.gif] ) erreicht man sowohl (sub-)urban als auch in der Natur gute Unauffälligkeit, Geräuschtarnung wäre hier noch ein Faktor... Hm und wegen der Auffälligkeit für Aggressoren: Bei mir zuhause wird eigentlich jeder auffallen, der keine alberne Mode oder Sport-/Outdoorkleidung in Krachfarben trägt. Denn die Nichtvorbereiteten werden dann genau damit herumlaufen. Mein Konzept sieht vor, dass zuerst der Rucksack verloren gehen kann, dann die Jacke, dann die Bauchtasche. Mit Modeklamotten schaffe ich persönlich das nicht. Im absoluten worst case will ich aber ohnehin weg sein von allem was nach Behörde, Militär oder Assi aussieht. Ich habe eine Frau dabei, damit werden wir ohnehin zur Zielscheibe, egal ob mit oder Prepperoptik. Und auch die Behörden werden gegen alle vorgehen.

    Natürlich habe auch ich die Weißheit nicht mit Löffeln gefressen.

    Ein Tipp noch, falls man Zeug am Hosengürtel tragen will: http://www.perrysuspenders.com/persus.html


    Gruß

    Rainer

    Habe die Ehre.

    Ich werf mal was in Raum:

    Schwedenmesser von Mora oder Lindbloms Knivar oder Hultafors; Das Glock (ich steh auf österreichische Ausrüstung: ESSL Kaderrucksack in Cobra kam vor ein paar Wochen, Steinkogler Segeltuchstiefel und Waldviertler Jaga stehen noch ganz oben auf der Liste). Auch zu empfehlen sind die günstigen Modelle von Cold Steel, Finn Bear und Finn Wolf. Ich hab da jetzt in gackerl-orange das Survival Edge, nach meiner Fason mit einem ,,Kit,, ergänzt. Klar, ein Pohl Force Alpha Two hab ich zwar auch, aber gut und günstig und zweckmäßig hat sich bei mir durchgesetzt. Außerdem schleif ich nur so provisorisch, dass reicht und ist mir bei günstigen Messern wurscht [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/grin.gif]
    Ok, dafür hab ich beim Multitool voll zugelangt und das fette Vic Tool besorgt, mit allem dran... [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/smokin.gif]

    Falls Klappmesser bevorzugt werden: Victorinox, Byrd, Abverkauf bei Böker, ...

    Meiner Meinung nach gängigstes Szenario für unsere Messer: Fleisch, Fisch und Gemüse schneiden, Verpackungen öffnen, Seile und Planen zerteilen, schnitzen...

    Bissl OT: Wer mag, schau sich als Alternative zu manchem Beil/mancher Machete mal die Cold Steel Spetznaz Shovel an...


    Gruß

    Rainer

    @Feldsani: habe die Ehre. Ah ja, nun, es geht ja mehr oder weniger um ,,Widerstand gegen Besatzer/Unrechtsregime,,... Jeder möge sich seinen Teil denken, ist zwar auch verboten, aber nicht verfolgbar.

    Aber, die anderen Werke sind auch zu empfehlen. Gerade Nehberg erzählt viel was möglich ist...


    Gruß

    Servus.

    Ich bin also nicht der Einzige, der noch liest... [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/hmm.gif]
    Ich verzichte hier aufs Verlinken, Jeder von Euch hat bestimmt eine Literaturbezugsquelle seines Vertrauens.

    Rüdiger Nehberg: Die Kunst zu überleben
    Lewis Dartnell : Das Handbuch für den Neustart der Welt
    Constanze von Eschenbach: Das Krisenkochbuch
    Gerhard Buzek: Das große Buch der Überlebenstechniken
    Ohnesorg, Scheiba: Tierspuren und Fährten
    Jo Vogel: Trinkwasserversorgung in Extremsituationen, und auch die anderen Bücher dieses Autoren
    James Wesley Rawles: Überleben in der Krise
    Marion und Michael Grandt: Das Handbuch der Selbstversorgung
    ferner noch
    Carsten Bothe: Draussen leben wie die Trapper

    Cody Lundin: When all Hell breaks loose... (englischsprachig)


    Ich weiß nicht wie die Rechtslage in Österreich ist, falls dort erlaubt, kann ich
    Major von Dach: Der totale Widerstand
    empfehlen In der BRD darf man dieses Werk nicht besitzen, ich wurde zu Bundeswehrzeiten damit mal kurz konfrontiert.

    Habe die Ehre.

    Ich habe gute Erfahrung mit dem original Panzerband der Bundeswehr und dem Duct Tape vom Globetrotter. Die beiden sind ungefähr gleich würde ich sagen, Duct Tape hat halt mehr Farben.
    Die von Tesa sind auch gut und in der Regel gut und günstig zu beziehen.
    Suchtipp: Gaffa Tape und Trucker Tape.

    Wenns nicht mehr entfernt werden muss, kann ich auch Gorilla Tape empfehlen.


    Tape generell ist wirklich eins meiner liebsten Ausrüstungsteile.

    Guten Morgen.

    Wow, wenn ich lese was Ihr so jeden Tag dabei habt, trau ich mich gar nicht, meins zu posten... [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/oh.gif]
    Oder doch: Ich trag da so ne Tatonka Bauchttasche (Mode is mir ziemlich egal) befüllt mit

    -Geldbeutel
    -Telefon
    -Pflaster
    -gängige Medikamente (Schmerzen, Allergie, Übelkeit, Sodbrennen, ...)
    -Desinfektionstücher
    -Taschentücher
    -kleine Blechdose mit Pioniermaterial (Sicherheitsnadeln, Draht, Nähzeug, ...) und Ersatzbatterien
    -Frosch Tool
    -Feuerzeug mit Tape
    -Zündhölzer
    -Maya Stick
    -Knicklicht
    -Taschenkalender mit relevanten Daten
    -Sharpie
    -2m Paracord

    An der Tasche ist noch separat die Nitecore EC2 untergebracht und natürlich ist ein SAK oder Multitool dabei. Wenns dann doch noch mehr wird, dann kommt der TT Essential Bag mit.

    Servus.

    Eine Freundin stellt selber Seifen her, ich benutze die fast ausschliesslich. Es ist tatsächlich angenehmer als Duschgel und gekaufte Seife. Meine Lebensgefährtin und ich werden demnächst einen kleinen Grundkurs dort belegen, ich halt Euch auf dem Laufenden. Generell denke ich, eigene Seifenherstellung geht aus Preppersicht in die Richtung ,,dauerhaft Verbleiben,, und ,,Wiederaufbau,,.