Beiträge von Tinah

    wenn es schief geht, geht es demnach sehr schief, weil durch die hohe Anzahl der "Tests" natürlich auch bei einer geringen Wahrscheinlichkeit einige Leute betroffen sind. (1 von 10.000 sind bei 3 Millionen geimpften immer noch 300 Leute in Österreich)


    Alternativ ist natürlich auch nicht super, Covid zu bekommen, da gibt es ja auch Langzeitschäden, wie wir schon wissen.

    ich hab Zeug vom Kühlschrank in eine Pfanne geworfen. Mehr oder weniger wahllos, war aber lecker.


    Zwiebel angeröstet, schweinebratenreste dazu, gefrorene Cocktailtomaten, geriebener Kürbis, Käferbohnen. Gewürzt habe ich mit Salz, Bohnenkraut, Tomatenmark und Paprikapulver. Und zum Schluss noch Sauerrahm. Es war wirklich lecker.

    deshalb mach ich auch die halbe Menge. Und nächstes Jahr noch mal die Hälfte. Und dann sind die Kekse zu Adventbeginn schon weggefuttert. Und ich nehme mir vor, nächstes Mal mehr zu machen. Und mach dann weniger....


    Aaaaahhhhhhh friedliche Weihnachtszeit

    ich denke, das ist absolut vertretbar. Wir waren zwar 14 Tage in Quarantäne aber nicht so streng abgesondert wie du (also mein Mann von uns. Wir hatten natürlich keinen Kontakt zur Aussenwelt).


    Unser Postler weiss, dass wir wie Inhaftierte nur aus dem Fenster schauen, wenn er kommt, mein Sohn weiss, dass er die Tür erst öffnen darf, wenn das Auto wieder weg ist (der braucht aber auch immer beim Zurückspazieren zum Auto geht er gefühlt extra langsam), nur unser Hund hat noch immer nicht geschnallt, dass Klingen nicht bedeutet hurra, am Hosenbein hochhupfen.

    wir füttern heuer das erste mal auch im Sommer die Vögel. Wir haben 5 Insektenhotels und 17 Nistkästen sowie 4 fledermauskästen aufgehängt. Im Freundeskreis versuchen wir online Spieleabende zu veranstalten und so den Kontakt zu halten. Unsere Familie versorgen wir mit Whatsapp Videos. Heuer habe ich das erste Mal einen Adventkalender mit Fotos meines Sohnes an die Familie verteilt. Ich habe meine Vorräte etwas ausgemistet (natürlich alles noch in Ordnung aber halt Dinge, die wir eigentlich nicht so essen, sondern für Notfälle gekauft wurde) und in den "fairteiler" gegeben. Wir haben beim Kasperlabo die bereits bezahlten Beträge nicht zurück verlangt.


    Aber ja, ich denke, es gibt an vielen Stellen Betroffene, die halt durch den Rost fallen.

    beim Kuchen kann man beim Einfüllen in die Form die Mitte niedriger machen als am Rand. Wenn es sich dann hebt, gleicht sich dieser Unterschied aus


    Am Rand "klebt" der Teig am Metall und kann daher nicht so hochgehen. Außerdem ist dort mehr Hitze, sodass wie eh schon gesagt wurde, die Bakterien dort schneller sterben und nicht mehr aufgehen.


    Ich backe sowieso ohne Kastenform, sondern im Topf. Der Teig steht nicht ganz am Topf an. Meiner Meinung nach schmeckt dadurch auch die Kruste besser.


    Bei uns gab übrigens Sauerteigpizza. Ich hatte nicht so viel Zeit, den Teig vorher zu machen und hab ihn nicht 12 Stunden im Kühlschrank sondern knapp 3 Stunden in der Küche gehen lassen. Ist sogar noch besser geworden

    Den thread finde ich gut.


    Dann mal meine Geschichte...


    meinem Mann ging es am Samstag 7.11. Nicht so gut. Geschwollene Lymphknoten und fühlt sich matt. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen. Kein Fieber, hat er aber selten.

    Will zum Arzt, der verweigert die Untersuchung wenn er sich nicht vorher testen lässt. Weil wir es möglichst schnell wissen wollten und für meinen Mann das Ganze nur Kindergartengetue war, hat er sich bei seiner Firma am Mittwoch 11.11. beim Betriebsarzt testen lassen, der hat das Ergebnis nämlich nach 6 Stunden schon.


    Mittwoch Abend der Anruf, positiv. Ich habe sofort bei 1450 angerufen, die Dame hat gesagt sie seien nicht zuständig, falls ich getestet würde, veranlasst das das Gesundheitsamt. Ob ich jetzt in Quarantäne sei oder mein Sohn... tja. Zitat "ich kann mir schon vorstellen, dass der Kindergarten ihn jetzt nicht nehmen möchte"


    Ebensowenig wusste sie zu meiner Frage, ob man in Quarantäne Homeoffice machen MUSS oder darf oder gar nicht darf (im Krankenstand darf man ja such nicht arbeiten) wusste sie gar nicht Bescheid, auch nicht, ob ich freigestellt bin, um meinen Sohn (4) zu beaufsichtigen. Ich kann ihn nicht gemütlich mehrere Stunden allein spielen lassen...


    Ich durfte mich dann auf eigene Kosten netterweise beim Betriebsarzt meines Mannes am Donnerstag testen lassen, ebenso alle Kontakte meines Mannes. Alle negativ. Woher er es hat, wissen wir nicht, er hat immer ffp2 getragen und ausser Firma war er nirgends. Einmal einkaufen aber dort ist es auch unwahrscheinlich meint er. (Mir war wichtig, meine Kontakte informieren bzw warnen zu können. Ich bin davon ausgegangen es zu bekommen, wenn wir in einem Haushalt leben)


    Die nächste Woche haben wir vergeblich versucht, beim Gesundheitsamt durchzukommen. Kein Bescheid.


    Gesundheitlich war es nicht so schlimm, obwohl mein Mann Asthma hat. Druck auf der Brust bzw etwas Stechen, Müdigkeit. Kein Fieber, kein Durchfall, kein Husten, keine laufende Nase, keine Atemnot, kein Geschmacksverlust. Es wurde immer besser und schlechter, schwankend, aber in Summe immer besser.


    Heute, 20.11. Hat mein Mann das erste Mal jemanden beim Gesundheitsamt erreicht. Die Dame stellte sich als Telefonistin bzw Vermittlung heraus, sie wird die Frage weitergeben an das Gesundheitsamt...


    Wir warten weiter. Ich weiss weder, ob ich wirklich wie angenommen in Quarantäne bin, noch wie lange bzw was ich laut Plan mit meinem Sohn machen soll und ab wann er raus darf.


    Mein Sohn und ich sind komplett gesund, mein Mann hat sich meist in einem eigenen Raum aufgehalten aber neben mir geschlafen (keine anderen Möglichkeiten) mit Gesicht abgewendet und halb offenem Fenster. Gegessen haben wir gemeinsam am Tisch, halt ein wenig Abstand aber nicht extrem. Teilweise hat er sogar gekocht für uns.


    Er hat immer mit Papier nach dem Händewaschen abgetrocknet und generell auf Abstand geachtet, aber wir wollten die Situation für unseren Sohn nicht dramatisch präsentieren, nachdem er sowieso schon genug besorgt war.


    Und jetzt warten wir halt. Arbeit geht mit Homeoffice nur zum Teil, weil ja jemand auf den Sohn schauen muss. Und Quarantäne Ende falls überhaupt Quarantäne... keine Ahnung.

    ich war ganz gut vorbereitet. Was gefehlt hat, waren hochwertige Süssigkeiten (zum sich trösten) und Infrastruktur. Also liefermöglichkeiten für frisches Obst, Gemüse, Milch, Milchprodukte und Eier.


    Inzwischen haben wir nachgerüstet. Natürlich kämen wir auch ohne diese Dinge aus, aber ich habe festgestellt, dass nicht wie erwartet Dankbarkeit über alternativ Möglichkeiten herrscht (Tiefkühlgemüse), sondern nach wie vor die Einstellung "das ist mir zu minder, ich will ordentliches Obst und Gemüse "... die Krise war für Abstriche nicht stark genug.

    wir sagen kukuruz oder woaz. Eigentlich tiagaschwoaz (türkischer weizen) um abzugrenzen vom Weizen, aber aus Faulheit? Sagt man dann doch nur woaz.


    Weizen... keine Ahnung. Muss ich nachfragen, gibt es natürlich aber ich wüsste nicht, was man sagt

    Tasse = Häferl

    Schrank = kastl

    Pilz = Schwammerl

    Schorle = weiße Mischung, Gspritzter

    Tüte = Sackerl

    Waffelhörnchen = Tüte, Stanizel

    Kartoffeln = Erdäpfel, Grumbirn

    Mais = Woaz, Tiagaschwoaz (türkischer weizen)

    Huhn = Woazpecka (= Maisfresser)

    Pflaume = Zwetschkn

    Konfitüre = Marmelade

    Geschirrtuch = Gschiahangerl

    Kuchen, unbestimmt und nicht besonders wertschätzend = Tammerl

    Gefäss, unbestimmt und nicht besonders wertschätzend = Gschreapl

    diese ganze Situation macht was mit unserer Gesellschaft und die Romantiker die es so schön fanden, endlich mal weniger zu arbeiten und mehr zu Hause zu sein haben wohl viele Herausforderungen nicht mitbekommen.


    Ganz ehrlich, wenn das der Grund für die Trennung war, dann ist das sehr traurig. Meist lebt man sich aber halt irgendwie auseinander. In der Krise wurden viele dann mit Dingen konfrontiert, denen sie nicht mehr ausweichen konnten. Und... naja... laufen dann doch wieder davon.


    Alles gute dir. Vielleicht überlegt sie es sich in ein paar Wochen ja wieder, wenn die Situation sich weiter verschlimmert.


    Vielleicht hat sie sich auch nicht ernst genommen genug gefühlt und ein "schulterklopfen" dass du es ganz toll findest, dass sie verzichtet hätte ein kleines Stück geholfen.


    Das Virus ist böse, weil es auch indirekt die Psyche ansteckt, von denen, die gar nicht covid haben.