Beiträge von Burgenländer

    Gehen wir mal davon aus, dass der Komet in weiter Entfernung von meinem Haus einschlägt. (Die Wahrscheinlichkeit, dass er genau in meiner Nähe (weniger als 2000km) einschlägt ist doch verschwindend gering. Dann ists natürlich aus. Aber das Gleiche trifft natürlich auf alle anderen möglichen Szenarien auch zu.

    Zuerst braucht man einen sicheren Unterschlupf, welcher Schutz vor der darauffolgenden Hitze (bis ca. 600° für einen Tag) bietet und auch vor kleineren Trümmern, die auf die Erde fallen, schützt. Solche gibt es sicher zu genüge in meiner Umgebung. Die Vorräte würde ich vorher an vielen verschiedenen Stellen vergraben, damit nicht alle bei einem direkten Treffer verloren wären. Würde mich dann für einige Wochen bei mir verschanzen und von den Vorräten leben, bis die Sonne wieder durchkommt. Danach würde ich, sofern wirklich eine Eiszeit anbrechen würde, Richtung Mittelmeer mit einem alten Geländewagen fahren. (Diese würden ja dann noch funktionieren, sofern er nicht zerstört wird. ansonsten würde ich das Wagnis zu fuß antreten müssen und Richtung Mittelmeer abwandern. Ich würde mir so die Gegend um Dubrovnik oder noch weiter südlich vorstellen.

    Jetzt zu meinen Vorbereitungen:

    Sicherer Unterschlupf:
    ist noch in Planung, wird aber, falls die Vorwarnzeit lange genug ist errichtet oder ein passendes Objekt in der Umgebung bis zu einem Tagesmarsch gesucht. Hätte da schon ein, zwei im Auge.
    Vorräte:
    So viele Vorräte (aber auch Wasserentkeimungstabletten, Filter, usw.) anhäufen wie möglich. und auch entlang der Route zum Mittelmeer vergraben
    Und auch verschiedene Samen einlagern für die Zeit danach
    Route ans Mittelmeer:
    Die Route sollte ich natürlich schon vorher mindestens einmal abgehen, damit ich dann auch hinfinde ;-) falls das Auto gestohlen wird oder ich aus irgendwelchem anderen Grund zu fuß losstarten muss.
    Treibstoff:
    Treibstoff fürs Auto und Gas oder anderes zum Kochen, Aufwärmen und dergleichen muss noch eingelagert werden, außer Diesel hab ich genug gelagert.
    Fremdsprachen:
    Fremdsprachen so viele wie möglich lernen. Für mein Szenario wären das BKS, Albanisch und Griechisch. Je nach dem wie weit nach Süden ich wandern müsste.
    Gruppe:
    Und natürlich wäre es in der Gruppe viel, viel sicherer. Deswegen werden natürlich immer Mitstreiter gesucht

    Soviel jetzt zum Vorbereiten. Natürlich hab ich jetzt sicher die Hälfte vergessen. Hab nur mal so schnell hingeschrieben, was mir so spontan eingefallen ist. Wer noch Verbesserungsvorschläge hat, die natürlich nicht Kostenintensiv sind, da das Szenario je sehr unwahrscheinlich ist, will ich da nicht so viel investieren, soll sie bitte posten.

    Ach ja und nach neueren Schätzungen hat etwa die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten den Einschlag überlebt.
    Und immer weniger Wissenschaftler glauben, dass ein einzelner 10km Asteroid den Dinos den Garaus machen konnte. Man glaubt, dass es mehrere Meteoriten waren und auch noch andere Katastrophen zusammen waren.

    Hier nur ein Artikel von Planet Wissen dazu.
    Planet Wissen

    Auch bei einem 10 km großen Asteroiden der auf unsere Erde einschlägt sind sich alle namhaften Experten einig, dass die Menschheit überleben wird. Unsere Zivilisation wird zwar für immer Zerstört sein, aber die Menschheit wird überleben. Und die Natur sowieso. Bis jetzt hat die Natur noch alle Meteorideneinschläge dieser Größe überlebt. Im Schnitt knallt alle 100 Millionen Jahre so ein 10 km oder größerer Himmelskörper auf unsere Erde und die Natur hat sich noch immer erholt.

    Ach ja, und auf deine Aussage (käptn) es haben nur Säugetiere überlebt die klein waren, gibt es eine einfache Antwort. Zu dieser Zeit hat es noch keine größeren Säugetiere gegeben. ;) Aber um nur ein Beispiel zu nennen; die Krokodile, welche teilweise größer als 8 Meter werden haben ja auch überlebt. Oder auch die Vögel, welche sich nicht in der Erde vergraben können, haben auch überlebt.

    Und wegen der Eiszeit und so; um die Meere herum also auf den Küstenstreifen wird es nicht so kalt, da das Meer sich nur sehr langsam abkühlt und so eine Existenz dort gesichert ist, was auch die Meinung von hunderten Wissenschaftlern ist, die sich mit dem Thema beschäftigen.

    Aber jeder soll sich vorbereiten auf was er glaubt. Ich für meinen Teil sehe das als Hobby, so wie andere Modelautos zusammen bauen. Und wenn man sich auf einen Einschlag dieser Größe vorbereitet, deckt diese Vorbereitung alle anderen möglichen Szenarien schon ab.

    Zitat von Capt J Reynolds im Beitrag #4
    Das hängt davon ab was uns für einer erwischt, aus welchem Material er besteht, welchen Eintrittswinkel er hat, und welche Grösse er hat.

    Kommt irgendwas mit 10 - 100 Meter, dann ist eine Stadt oder eine gewisse Zone auf der Erde unbewohnbar, aber ein guter Teil der Menschheit würde überleben. Kommt was mit 1 km oder mehr, dann wars das, selbst wenn wir den Einschlag, die weltweiten Erdbebenschwärme, den Wiedereintritt von geschmolzenem Material das der Einschlag in die Umlaufbahn schleudert usw überleben, dann nicht den Mehrere Jahre anhaltenden Winter mit kaum bis gar keinem Sonnenlicht und Dauertemperaturen von unter 0 Grad. Und egal was uns Hollywood erzählt, selbst wenn wir momentan 20 Jahre vorher wüssten das sowas kommt, wir könnten nichts tun, es gibt keine Technik die Einsatzfähig wäre um einen Meteoriten abzulenken.

    Erwischt uns als was kleines, dann trifft uns das übliche, Zusammenbruch oder Einschränkung der Versorgung, Massenpanik, Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung usw. je nachdem wie stark und wo es uns erwischt.

    Die Chancen stehen gut das er über unbewohnten Gebiet oder dem Meer einschlägt. Wüsten und gering besiedelte Flächen gibt es einige auf der Welt, und Meere wohl auch genug. Es würden Erdbeben oder Tsunamis entstehen und dazu führen das Vulkane ausbrechen, Küstenstädte zerstört werden usw.

    Man muss sich darüber im klaren sein was ein wirklicher Einschlag von einem Meteor mit einem Durchmesser von 1 km oder mehr bedeutet. Millionen Tonnen Wasser und Erdmaterial würden zum Teil 100 und mehr km in die Luft geblasen, würden anschließend wieder in die Atmosphäre eintreten und dort verglühen. Dieses Verglühen würde die Atmosphäre aufheizen, die Teile des Materials die es bis zum Boden schaffen, sind zum Teil 500 Grad heiß und würden alles in Brand stecken was sie treffen. Der Dreck vom Einschlag verbunden mit der Asche durch die Brände würde eine Dunstglocke um den ganzen Erdball legen die auf Jahre verhindert das die Sonne durchkommt. Das bedeutet wir werden erfrieren, wir können keine Nahrungsmittel anpflanzen, usw. Zudem kann der Einschlag einen EMP verursachen der in gewissen Bereichen oder sogar Weltweit die gesamte Technik lahmlegt.

    Alles in allem, man kann sich auf einen kleinen Einschlag vorbereiten, wenn man sich allgemein auf einen Ausfall der Versorgung vorbereitet, auf ein Erdbeben usw, einem großen Einschlag haben wir nichts entgegenzusetzen, außer man hat einen Bunker und Nahrungsmittel für mindestens 20 Jahre. Aber wer will es 20 Jahre oder länger in einem Loch ohne Fenster aushalten? Ohne Sonnenlicht?

    Im Übrigen sind solche Einschläge nicht das einzige Problem das uns dermassen treffen kann, Supervulkane z.B. würden uns mit fast den gleichen Folgen erwischen.


    Grüsse Capt J Reynolds



    Also ich sehe das etwas anders. Ich glaube, dass die Menschheit, also Teile der Menschheit, auch einen 10km Asteroiden überlebt. Natürlich werden etwa 99% draufgehen. Beim Dinokiller haben ja auch sehr viele Tiergattungen überlebt.

    Das mit der totalen Dunkelheit auf Jahre glaube ich auch nicht. In der Doku geht man, glaube ich, von ein paar Monaten totaler Dunkelheit aus.

    Aber wer richtig gelegen ist, wird man erst im Ernstfall sehen.

    Ich bereite mich halt auf einen Meteoriteneinschlag auch deshalb vor, da ich mit diesen Vorbereitungen eigentlich alle anderen möglichen Szenarien abdecke.

    Auch das österreichische Bundesheer hat sich Jahrzehntelang auf einen möglichen Aggressor aus dem Osten vorbereitet, obwohl wenn dieser wirklich angegriffen hätte, wir keine Chance gehabt hätten. ;-)

    Grundvoraussetzung ist natürlich, dass der Meteorit auf nem anderen Kontinent aufschlägt.
    Ja, das mit dem Winter hast du recht. Dann musst du in Richtung Süden abwandern. An die Küste. Am Besten südlich von Dubrovnik. Ab dort wird es vermutlich schon warm genug sein. Aber halt nur in Küstennähe. Da ich gerne Wandere, habe ich schon einige Etappen von meinem Heimatort Richtung Dubrovnik gemeistert. Die ganze Strecke hab ich aber leider noch nicht. Das mach ich aber hauptsächlich des wandern wegen.
    Das mit dem neuen Auto wird so leider nicht funktionieren, da nach so nem 10 km Meteoriteneinschlag keine Elektrogeräte (EMP) mehr funktionieren werden. Entweder du findest irgendwo noch ein brauchbares uraltauto, oder du machst dich zu Fuß auf den Weg. Natürlich erst nach ein paar Monaten, wenn es wieder heller wird.

    Armageddon - der Einschlag

    Zum Film

    Hab die Doku schon öfters gesehen und hab mir gedacht vielleicht interessiert sich sonst noch wer für so ein Szenario. Hab das Buch zum Film auch schon gelesen. Gibt's auch bei den Büchereien zum ausborgen.

    Mich persönlich beschäftigt so ein Szenario sehr und ich treffe schon seit längerem Vorbereitungen für einen möglichen Meteoriteneinschlag dieser Größe. Ist ein Hobby von mir, nicht dass ich mit so einem Einschlag zu meinen Lebzeiten rechnen würde.

    Es gibt auch ein interessantes Buch über dieses Tema. Der Titel lautet "Luzifers Hammer". Ist glaub ich ca. 1977 erschienen. Ist ein sehr dickes Buch, welches nur mehr gebraucht zu kaufen ist.
    Die Handlung schildert realitätsnah den Untergang der modernen Zivilisation durch einen Kometeneinschlag.
    Ich habe es vor ca. zwei Jahren gelesen. Kann ich wirklich weiter empfehlen!


    Wer von euch hat auch schon in diese Richtung überlegt?

    Grüße, Burgenländer

    Also zu mir aufs land koennt ihr gerne in einer krise mit euren goldunzen und goldbarren kommen um zu tauschen. Nur her damit. Den tauschwert bestimme dann natuerlich ich. ;-)
    Jede krise geht mal vorbei und dann im wiederaufbau ist natuerlich gold king.
    Bei einem asteroideneinschlag in der groesse des dinokillers geb ich natuerlich nix her. Dann brauch ich alles selber.

    Habe auch laengete zeit nach einem preiswerten und stabilen bollerwagen gesucht, den man mit hand ziehen kann aber auch ans fahrrad anhaengen kann. Habe aber leider nix passendes gefunden. Entweder zu unstabil, besonders beim fahradfahren in die kurve oder deutlich zu teuer fuer meine verhaeltnisse. Jetut ist das ganze bei mir leider eingeschlafen. Falls wer nen ordentlichen bollerwagen kennt, welcher auch nicht zu teuer ist( unter 100€), fann bitte hier posten. Habr selbst abet leider keinen gefunden. Werd ich ihn mir wohl selber mal machem muessen. :-(

    Edit: habe naemlich vor im fruehjahr ne mehrtaegige wanderung richtung sueden zu machen und da waere ein bollerwagen ne alternative zum rucksack. Weis aber nicht die fahreigenschaften eines bollerwagens auf schotter bzw feldwegen. Muss mich da noch genauer informieren, obs mit bollerwagen oder rucksack leichter geht. Habe aber nicht vor laengere strecken querfeldein zu gehen, sondern eh auf strassen, gueterwegen, feldwegen usw. Hat von euch schon wer erfahrungen damit?

    Ne PV anlage kombiniert mit solar will ich mir naechstes jahr auch aufs dach geben. Wenn das kombinierbar mit ner inselloesung waere, waere dass super, falls nicht zu hohe zusatzkosten entstehen. Werde mich da naechstes jahr bei nem haendler informieren und dann berichten.

    Die frage ist, ob die berghuette bewohnt ist. Denn wenn nicht gehe ich sicher nicht bis zu 6 stunden durch dn schnee um mir dann voellig durchnesst dort den hintern abzufrieren. ;-)
    Da ich im winter im auto immer meine schiihose und schijacke mit habe und ganzjaehrig meinen schlafsack, wuerxe ich mir mein schigeeand anziehen und gemuetlich im auto das buch metro 2033 lesen, welches bei mir im auto liegt, ich aber leider noch keine zei hatte es zu lesen. In der nacht oder wenn es mir kalt waere wuerde ich in meinen warmen schlafsack schluepfen. So koennte ich ohne probleme drei tage aushalten und mich endlich wieder mal ausschlafen. Essen habe ich zwar nur fuer einen tag im auto aber ich wollte eh schon endlich wieder mal ne fasten woche machen. Kocher habe ich immer im auto und da es ja drausen genug schnee gibt, waere waser auch kein problem.

    Bei uns am Land haben die meisten einen 5000 Litertank Heizoel (DIESEL) im Keller stehen, da die meisten im Winter mit Holz heizen und im Sommer und in der Uebergangszeit mit Heizoel heizen und auch so das Warmwasser machen.
    Es kommt halt auf die richtige Lagerung drauf an. In Kanistern habe ich mal gehoert, darf man 200 Liter Diesel und ich glaube 20 Liter Benzin pro Gebaeude lagern. Koennte aber von Bundesland zu Bundesland verschieden sein.

    Zitat von Cody_87 im Beitrag #3
    Hallo.
    Also ich hab anfang des jahres ein angebot für eine jahreskarte auf einem fischteich in tulln bzw. Tulln umgebung gesehen, jedoch ohne preis.
    Auf telefon. Anfrage wurde mir gesagt, man könne da so gut wie alles machen. Auch eine kleine Hütte für zwei Leute, bootsanlegeplatz etc. Vorhanden. Kostenpunkt 1.700€ für ein Jahr, er wäre mir zwar preislich entgegengekommen weil das angebot aus dem april stammt und bis ende dezember ging.
    Da der nachwuchs da gerade "angedroht" wurde bzw. Konkret wurde- hab ich dann allerdings verneint.

    Wenn wer sich in richtung süden oder westen nen fischteich pachtet oder pachten will bis zu einem jahresbeitrag von 500€ könnte ich mich evtl. Beteiligen.
    Entschuldigt die groß und kleinschreibung... Ich bin momentan recht müde und schreibfaul.



    Die Preise sind ja ein Wahnsinn! 1700€! Wenn man das ein paar Jahre zahlt, würde man in Kroatien oder Ungarn dafür schon nen Teich, Hütte und Grund bekommen.

    Hab jetzt erst in Kroatien, südöstlich von Varaždin, ein Haus mit 50 m2, 6000 m2 Eigengrund, direkt an de Alten Drau, weit und breit keine Stadt, Baujahr 2004 , entdeckt. Das ganze für 14.900 €.

    Das blöde ist halt nur, dass das Anwesen 220 km von mir entfernt ist und die 6000 m2 auch gepflegt werden müssen! Das Haus und die ganze Umgebung schauen aber traumhaft aus.