Beiträge von JohnLittle

    Kannst du nicht die Pappröhren von leeren Toilettenpapierrollen sammeln und die hochkant nebeneinander in eine Box stellen? Das kannst du so eng machen das die nicht mehr umfallen können.

    In diese nach oben hin offenen Röhren kannst du dann die Tuben mit den Deckeln nach unten zeigend stellen.

    Die Tuben kannst du dann entsprechend sortieren:

    Obere Reihe Mayonnaise, links die älteste, rechts die neueste, zweite Reihe Tomatenmark etc.

    Bis dato lese ich größtenteils in den Posts das ihr euch mit Schutzmasken (FFP3 etc.) eindeckt oder das bereits getan habt.

    Denkt ihr bei euren Vorbereitungen allerdings auch an den Übertragungsweg über die Augenschleimhaut? Selbst wenn ihr eine Maske tragt gelangen die Viren/Bakterien per Tröpfcheninfektion in eure Augen und finden dort ein Einfallstor.

    Klar, wer eine Dräger Vollgesichtsmaske hat muss sich keine Gedanken darüber machen. :)


    Ein Glück wer da sowieso Brillenträger ist. Hier ist man dann erstmal ein wenig mehr von vorne geschützt.

    Ich habe zu diesem Zweck eine Spritzschutz Laborbrille die ich aufsetzen kann.


    Wie schaut es da bei euch aus? Habt ihr das auch im Hinterkopf?

    Bin in einem Logistikunternehmen im Qualitätsmanagement tätig und dazu noch als Sicherheitsbeauftragter.

    Für mich sehe ich den Vorteil bei meiner beruflichen erlernten analytischen Herangehensweise bei "Herausforderungen". Dabei hilft mir auch der Blick für Gefahren- und Problemquellen in meinem Umfeld die ich so erkennen und abstellen kann.


    Vor meinem jetzigen Beruf habe ich Theologie studiert. Da kannst du auch einiges mitnehmen aus den mitbehandelten Themenfeldern wie zB Psychologie, Gesprächsführung etc.

    Dadurch kann ich beispielsweise einschätzen welches Verhalten Menschen in Krisensituationen an den Tag legen und welche Möglichkeiten es gibt zu deeskalieren.

    Guten Morgen,


    der Bayrische Rundfunk hat gestern auf seiner Website folgenden Artikel veröffentlicht:


    https://www.br.de/nachrichten/…nd-wollen-prepper,RfvNy7M


    [Nachtrag: Leider leitet der Link wenn er von hier aus genutzt wird auf eine 404 Fehlermeldung. Kopiere ich ihn in die Adresszeile meines Browsers ist das auch der Fall. Keine Ahnung warum das so ist. Es ist der original Link den ich mir von der BR-Website kopiert habe. Wenn ihr den Bericht lesen möchtet bitte das Thema des Beitrages in eine Suchmaschine euer Wahl eingeben]


    Mir hat zunächst einmal noch gefallen, dass relativ zu Beginn des Artikels auf das Bundesamtes für Bevölkerungsschutz Bezug genommen wird, das Empfiehlt für den Notfall vorzusorgen:


    "Einmachgläser, Gulaschkonserven und Kanister voller Wasser: Vorsorgen für den Notfall, etwa bei einem Stromausfall oder einer Überschwemmung, das hält auch die Bundesregierung für sinnvoll. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt deshalb einen Vorrat für zehn Tage anzulegen."


    Ab dann driftet der Artikel meinem Empfinden nach in eine schwierige Richtung.

    In diesem, doch relativ kurzen, Gesamttext nutzt der Autor über zehn Mal Begriffe wie radikal, extrem oder rechts. Auch wenn hier nie alle Prepper in eine Ecke gestellt werden und auch vom "Familienvater" die Rede ist bleibt für mich ein fader Beigeschmack.

    Dem "normalen" Leser bleiben meiner Befürchtung nach eher die negativ behafteten Begriffe nach dem lesen im Gedächtnis.

    Wie Makoto schon sagt: Die größte Schwachstelle im System ist immer der Faktor Mensch. Es kann noch so ausgeklügelte Sicherheitstechnik geben oder noch so scharfe Kontrollen, wenn du z.B. durchs "Böse Buben"-Raster fällst und deswegen nachlässig kontrolliert wirst hilft auch die beste Technik nichts.


    Was mich aber wundert: Wird aus Gründen der Sicherheit kein Metallkern in Keramikmessern verbaut damit diese mit Detektoren auffindbar sind?

    Guten Morgen,


    da bei uns auf der Arbeit saisonbedingt der Krankenstand wieder merklich ansteigt hat sich mir folgende Frage gestellt:


    Was tun wenn man auf der Arbeit oder auch auf dem Hin-/Rückweg plötzlich krankheitsbedingte Sympthome (z.B. Erbrechen, Diarrhoe, Schüttelfrost, Fieber) entwickelt und so seinen Heimweg nicht mehr sicher antreten/fortsetzten kann?


    Mich beschäftigt die Frage besonders da sich eine Entfernung von 150km und zwei Stunden zwischen meinem Arbeitsplatz und meinem Wohnort befindet. Aber natürlich ist es für jeden interessant der Pendelt oder auf Montage ist.


    Möglichkeiten die mir spontan eingefallen sind:


    1. Mit Taxi nach Hause: Kostspielig und ich weiß nicht ob mich noch ein Fahrer in diesem Zustand mitnehmen würde.

    2. Mit Krankentransportwagen (KTW) nach Hause: Kann ich den so "bestellen" und fährt er die weite Strecke? Wie hoch sind die Kosten?

    3. Krankenhaus: Vielleicht die Möglichkeit dort eine Nacht zu verbringen bis es einem halbwegs besser geht. Aber geht es mir dafür "schlecht genug"?

    4. Hotel: Ein Zimmer beziehen und mit den Medikamenten aus dem EDC behelfen bis es wieder besser geht.

    5. Von Freuden/Familie abholen lassen: Man muss das Glück haben das gerade jemand nicht arbeiten muss und ein Auto zur Verfügung hat.

    6. Vom Kollegen nach Hause bringen lassen: Die Stecke ist verdammt weit und kein Kollege kommt im entferntesten bei mir aus der Nähe.


    Habt ihr noch weitere gute Ideen zu diesem Thema und habt einen Plan für diesen Fall? Oder hat das für euch keine Relevanz?


    Grüße aus dem Norden Deutschlands


    JohnLittle

    Löschdecken sind auch nicht dazu gedacht um Fettbrände zu löschen, dazu gehört ein Feuerlöscher der Klasse F.

    Vollkommen korrekt Don Pedro, nur war mir dieser Umstand nicht bewusst. Mir ist aufgefallen das bei Familie und Freunden gerade Löschdecken in der Küche weit verbreitet sind und die Besitzer in falscher Sicherheit wiegen.

    Bei mir war es bis zum "Aha-Moment" ja auch nicht anders.

    Aber danke das du das Augenmerk auch nochmal auf die Brandklassen richtest. Wichtig sich im Vorfeld damit zu beschäftigen welchen Brand ich überhaupt mit welchem Löschmittel sinnvoll und sicher bekämpfen kann.

    Oft herrscht ja noch die Meinung (meiner Erfahrung nach) vor: Roter Feuerlöscher - Damit kann ich ja alles löschen, das passt schon...

    Was Brandklassen sind und wo der Unterschied zwischen Wasser-, Schaum-, Pulver- und CO2-Löscher liegt darum macht sich die Mehrheit ja gar keine Gedanken.

    Moin zusammen,


    da ich bei uns in der Firma mit der Arbeitssicherheit beauftragt bin und da eng mit unserem Brandschutzbeauftragten zusammenarbeite habe ich mir natürlich auch Gedanken über den Brandschutz zu Hause gemacht.


    Gerade beim Thema Brände in der Küche habe ich einiges überdenken müssen nachdem der Kollege mich darauf aufmerksam gemacht hat. Das hat mich doch zum Nachdenken und umplanen angeregt:


    1. Sogenannte "Feuerlöschsprays" sind super zur Bekämpfung von Entstehungsbränden, sollten aber NIEMALS bei Fettbränden eingesetzt werden. Durch den (teilweise) hohen Druck mit denen das Löschmittel aus den Spraydosen kommt wird die Umgebungsluft (und damit auch der darin enthaltene Sauerstoff) mitgerissen und dem Brandherd zugeführt. Das kann schnell zu einer Fettexplosion führen. Dann lieber gleich den Deckel auf den Topf schmeißen um dem Brand den Sauerstoff zu entziehen und ihn damit zu ersticken.


    2. Auch Löschdecken bieten keinen ausreichenden Schutz bei Fettbränden. Die deutsche Stiftung Warentest hat bereits 2017 festgestellt, dass ein Großteil der auf dem Markt befindlichen Löschdecken nicht den Temperaturen eines Fettbrandes standhalten und einfach durchbrennen.

    Des weiteren besteht die Gefahr der unsachgemäßen Benutzung: Wird die Decke ausgebreitet über den Brand geworfen (wie eine Bettdecke über das Bett) dann werden die Flammen unter der Decke in Richtung des Nutzers gedrückt und führen zu schwersten Verbrennungen.


    Aus diesen Gründen habe ich mir für die Küche einen 6l Schaumlöscher der Klasse A,B,F (speziell für Fettbrände) angeschafft.


    Hoffe das hilft euch auch weiter.


    Gruß

    John

    Guten Morgen,

    folgender (kurzer) Artikel ist gerade auf Focus Online erschienen:

    https://www.focus.de/immobilien/energies...id_9979729.html

    In diesem wird Bezug auf ein internes Papier des deutschen Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) genommen, in dem bei einem großflächigen, länger andauerndem Stromausfall ein "erhebliches Verteilungsproblem für wichtige, teils lebenswichtige Güter" in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen gesehen wird. Im Onlineartikel heißt es weiter: "So fehlten etwa Notfallpläne zur Verteilung von Kraftstoff, Lebensmitteln und Medikamenten, insbesondere auf Landes- und kommunaler Ebene."
    Im folgenden Abschnitt wird der Leser allerdings wieder beruhigt, da "dem Papier zufolge" in Deutschland die Stromversorgung grundsätzlich sehr sicher sei. Aber auszuschließen ist es natürlich nicht da es bedingt durch "schwere Naturkatastrophen, Cyberangriffe und physischen Angriffe auf die Stromversorgung" natürlich nach wie vor zu Ausfällen kommen kann.
    Zum Abschluss wird noch einmal aus dem BBK Papier zitiert in dem aufgezählt wird welche sensiblen Bereiche von einem Blackout betroffen sein werden. Die daraus resultierenden Folgen werden aber nicht genannt.
    Auf die Notwendigkeit das jeder Bürger für eine gewisse Zeitspanne eigene Vorsorgemaßnahmen treffen sollte darauf wird leider mit keiner Silbe eingegangen.

    Alles in allem also nichts neues für uns. Ich finde es nur Schade das dieser Artikel nicht mal ein wenig dafür genutzt wird den Leser für die eigene Vorsorge zu sensibilisieren.

    Euch noch einen schönen Tag.

    JohnLittle

    EDIT: Zitat kenntlich gemacht.

    Moin,
    ich benutze immer Taschenöfen die mit Feuerzeugbenzin betrieben werden. Die Zippo Handwärmer die Fluid erwähnt hat fallen auch unter diese Kategorie.
    Diese wärmen über einen Katalysator in dem Benzindämpfe "verglüht" werden. Es handelt sich dabei nicht um eine offene Flamme, sondern es beginnt eine Art von Draht in einem Brennkopf zu glühen.
    Ich nutze derzeit zwei Stück der japanischen Firma Peacock und bin sehr zufrieden. Diese sind zwar ein wenig teurer als "No-Name" Dinger aber sie funktionieren zuverlässig.

    Vorteile:
    - In der Größe wie ich sie habe bis zu 20h gleichbleibende Wärme (je nachdem wie voll du den Tank füllst)
    - Feuerzeugbenzin bekommst du überall
    - Wärme von +/- 60-70 °C (der Ofen wird so heiß das man ihn außerhalb seiner Fleecetasche in der er verstaut wird kaum anfassen kann)
    - Geht er aus kann er sofort wiederbefüllt und erneut eingesetzt werden (im Gegensatz zu diesen "Metallplättchenknickdingern" die erst wieder aufgekocht werden müssen)
    - Erschütterungsunempfindlich (mir sind bei den Taschenöfen mit Kohlestäbchen ständig die Stäbchen zerbrochen, was zum einen nervt und zum anderen brennen sie dann nicht ganz ab)

    Nachteil:
    - relativ hoher Einstiegspreis
    - wenn man eine feine Nase hat ein minimaler Benzingeruch (aber nicht im Entferntesten so ein Stinktier wie die Kohleöfen)
    - Man muss mehr als einen kaufen, da das Ding ganz schnell von der besseren Hälfte aquiriert wird ;)

    Also in meinen Augen ist das der perfekte Begleiter wenn es draußen wieder kälter wird. Einfach hinten in den Hosenbund klemmen und die Wärme steigt schön den Rücken rauf.

    Gruß John Little

    Angehängte Bilder:

    Als Großenvergleich ein handelsübliches Teelicht.

    Taschenwärmer in Fleecehülle / im zusammengebauten Zustand / Schutzkappe abgezogen / Sicht auf den Tank mit Watte gefüllt (wie beim Zippo Feuerzeug), der eigentliche Katalysator liegt links daneben

    [[File:IMG_20181030_152837887.jpg|none|auto]][[File:IMG_20181030_152856922.jpg|none|auto]][[File:IMG_20181030_152917834.jpg|none|auto]][[File:IMG_20181030_152944311.jpg|none|auto]]

    Für welche Anwendungsbereiche nutzt ihr eure Kartentools eigentlich? Ich fand die eigentliche Idee von einem flachen "Werkzeug" immer spannend wusste aber nie so Recht wofür ich es einsetzen sollte. (Habe Mal mit der Swisscard geliebäugelt)

    Guten Morgen,

    mir ist vor einigen Tagen eine Idee gekommen die ich seitdem mit mir herum trage und wozu ich gerne eure Einschätzung hören würde.

    Wenn ich das Wort Periskop höre musste ich bisher immer an ein U-Boot denken. Aber schon bei den Stellungskriegen im I. Weltkrieg wurden sie dazu eingesetzt um über den Rand der Schützengräben zu sehen ohne sich einer Gefahr durch Beschuss auszusetzen.

    Natürlich rechne ich nicht damit dass mir Kugeln um die Ohren fliegen aber die generelle Idee dahinter finde ich bedenkenswert:

    Vorteile:

    + relativ unentdeckt bei der Beobachtung bleiben
    ->Ich denke da fällt so ein Spiegel weniger auf als ein Augenpaar und allem was darüber liegt (es sei denn natürlich eine versehentliche Reflexion der Sonne/Lichtquelle auf dem Spiegel)

    + über Hindernisse hinwegsehen (sei es Mauer, Straßenecke, Dachfenster etc.)

    + einfache Improvisation: zwei kleine Spiegel + leerer Tetrapack + Messer


    Nachteile:

    - eingeschränktes Sichtfeld

    - evtl. Probleme bei Dunkelheit etwas zu sehen

    - keine Vergrößerung wie z.B. beim Fernglas


    Was haltet ihr also von diesem Gedanken? Im Fall der Fälle zu gebrauchen oder nur eine Spielerei?

    Liebe Grüße

    John Little

    Guten Morgen,

    da ich auch in einer größeren Stadt wohne habe ich auch mein z.B. EDC am Mann und im Auto angepasst. Im folgenden eine Aufzählung was ich speziell "für die Stadt" dabei habe und warum:

    - großer Dreikantschlüssel für Absperrpfosten mit Dreikantschloss:
    Wie der Name vermuten lässt kann ich damit Absperrpfosten/Poller oder auch Diagonalsperren umlegen oder entfernen um zum Beispiel (im Notfall) einen Fußgängerdurchgang nutzen zu können um von einer Schleifenstraße schnell auf die Hauptstraße zu kommen oder umgekehrt. Aber ebenso lassen sich damit mit Pollern abgesperrte Parkplätze am Wochenende vor Arztpraxen etc. nutzen

    -Knipex TwinKey für Schaltschränke, Fenster und Absperrsysteme mit Dreikant, Vierkant, Doppelbart, Halbmond, Schlitz und Kreuzschlitz:
    Dieser lässt sich sehr universal nutzen zB. Entlüften von Heizkörpern, das Öffnen uns Schließen einer mit Vierkant gesicherten Dachluke, von Schaltschränken in der Elektrotechnik, in der Klimatechnik, Serviceklappen, Sperrverriegelungen und Absperrsystemen (Parkschranke, Aufzugtüren, Baustellenschlösser) oder auch einfach in Bus und Bahn zum öffnen der verschlossenen Fenster (bitte nicht bei laufender Klimaanlage).
    Ansonsten zum öffnen von außenliegenden Wasseranschlüssen an vielen öffentlichen Gebäuden um an Trink/Brauchwasser zu gelangen.

    - 32tlg. Bit Set:
    Kann per Verlängerung an meinem Leatherman genutzt werden um Abdeckungen aufzuschrauben etc.

    -Kleiner Kompass am Schlüsselbund:
    Praktisch wenn man in einer fremden Stadt aus der UBahn steigt um sich zu orientieren welcher Ausgang der Richtige ist, im Parkhaus bei mehreren Ausgängen oder einfach nur bei kreuz und quer verlaufenen Straßen und Wegen die Übersicht zu behalten.

    -Hosenträgergürtelkombination (so nenne ich es mal damit man es sich leichter vorstellen kann) aus reflektierendem Material:
    Quasi eine Warnweste in klein. Besteht aus drei neongelben Bändern mit Reflektorstreifen die um die Hüfte und über Brust/Rücken/Schulter gehen. Diese kann man wie eine Art Weste leicht über die Arme anziehen und per Clipverschluss auf Gürtelhöhe verschließen. Lässt sich sehr klein in der Manteltasche transportieren und ist leicht Größenverstellbar damit es auch über Wintermantel oder Daunenweste passt. Erhöht einfach Nachts und in der Dämmerung die Sichtbarkeit als Fußgänger oder Radfahrer.

    ! Bitte beachtet das gerade die ersten beiden Gegenstände im "Normalfall" nur von berechtigten Personen zB Feuerwehr, Polizei, Hauseigentümern, Hausmeistern, Servicemitarbeitern, Bauarbeitern etc. genutzt werden sollten. !

    Das war es erstmal von mir.

    Liebe Grüße

    JohnLittle

    Hallo liebe Mitprepper,

    gestern hatten wir in meinem Wohnort in DE ab 16:31 Uhr einen etwas über einstündigen Stromausfall. Grund war ein technischer Defekt in einer Trafostation. Betroffen war der Nordteil der Stadt, alle Ampelanlagen und Laternen sind natürlich mit ausgefallenen was zu einem kleinen Verkehrschaos geführt hat. Die Polizei musste an einigen Kreuzungen den Verkehr regeln.

    Nachdem wir gemerkt haben das der Strom weg war haben wir natürlich erstmal die Sicherungen im Haus überprüft, da diese alle "drin" waren haben wir uns dann draußen umgesehen. Der ganze Stadtteil war dunkel und die ersten Nachbarn kamen auch schon aus ihren Häusern um sich umzuschauen. Kurze Zeit später haben wir dann über unser Batterieradio erfahren dass es sich um einen örtlich begrenzen Ausfall handelt und der Netzbetreiber sich schon um das Problem kümmert was nicht allzulange dauern sollte.
    Und siehe da: Nach etwas über einer Stunde ging die Schreibtischlampe wieder an die wir zur Kontrolle einschaltet gelassen haben.

    Natürlich ist eine Stunde Stromausfall relativ unspektakulär. Das in meinen Augen erschreckende erzählte mir meine Freundin gerade als sie von der Arbeit kam:
    Innerhalb dieser nur einen stromlosen Stunde haben Leute beim Hausmeister der Firma meiner Freundin (seine Gerätegarage) eingebrochen, seine Schneefräse mit Benzin übergossen und dann mit Streusalz überzogen, genauso wie selbiges in den Tank gefüllt. Auch wurden im örtlichen Baumarkt elf Leute dabei erwischt wie sie Geräte aus dem Laden "schmuggeln" wollten weil die Sicherheitspieper natürlich ausgefallen waren. Und zu guter letzt wurde der Getränkehandel im EDEKA überfallen.
    Und das ist wirklich kein Witz. Ich frage mich gerade ob Gelegenheit wirklich Diebe macht und ob Leute nur durch Sicherheitsvorkehrungen davon abgehalten werden zu stehlen. Finde es bedenklich dass einige Leute schon innerhalb einer so kurzen Zeit ohne "existenzielle Not" anfangen zu stehlen oder einfach nur zu randalieren.
    Oder sehe ich das alles zu schwarz und es handelt sich um Zufall?

    Liebe Grüße

    Hallo,

    mich beschäftigt schon seit geraumer Zeit die Frage ob ich meinen Kufa-Schlafsack in meinem BOV im Kofferraum "lagern" kann. Sorge macht mir da vor allem die Feuchtigkeit und die damit verbundene Schimmelgefahr. Mein Auto steht ganzjährig draußen an der Straße.
    Habe zwar für den Fall der Fälle (gerade jetzt in der beginnenden kälteren Jahreszeit) immer ein paar Polyesterdecken im Auto, ein Schlafsack als ständiger Begleiter ist mir aber lieber. Und vor jeder Fahrt wieder den Schlafsack ins Auto räumen ist doch auch nicht der Sinn der Sache.

    Bin auf eure Erfahrungen und Ideen gespannt.

    Gruß JohnLittle