Beiträge von Interceptor

    Ich hab während meines bisherigen Verkäuferlebens schon einiges an Dummheit erlebt.
    Glaub mir, es gibt da leute die während sie auf ihr Auto warten dem Schnee beim fallen zusehen und dann trotzdem mit Sommerreifen wieder wegfahren.

    Hinweisen drauf das, das vielleicht nicht die beste Idee ist kann man ja, aber hören tun nicht alle.

    Last Christmas hängt mir auch zum halse raus. Dafür hab ich kein Problem mit Chris Rea´s "Driving Home for Christmas".
    Den Song mag ich nämlich sehr gerne. Dudeln tun die Songs eh den ganzen Tag in der Firma weil da das Radio läuft.
    Es gibt kein entkommen für mich.
    Nur beim zur Arbeit fahren und nach Hause fahren kann ich in ruhe meine Hörbücher anhören.

    Gerade fängts in Graz auch wieder an zu Flocken.

    Ich spürs auch in der Firma das jetzt die leute panisch werden die noch keine Winterreifen draufhatten. Manche warten wirklich bis zum letzten Drücker.
    Einige denen wir die Räder nicht umstecken konnten weil wir einfach keine Kapazitäten mehr freihaben, haben ihre Räder abgeholt und stecken selbst um.
    Der Verkehr war bisher schneetypisch. Ergo die meisten Leute verlernen das Autofahren, und die übermotivierten landen im Graben.

    Ich war vor ein paar Jahren (2014) das letzte mal dort. Liegt ziemlich versteckt, hat aber eine Riesenauswahl und gute, faire Preise und ne alte Tornado rumstehen.

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    Dateien

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    Am Wochenende hat meine Mutter wieder Marmelade eingekocht.
    Und ich hab letzte Woche eine kleines Scheckkarten Multitool bekommen.
    Desweiteren haben wir einen schlafenden Igel in unserem Geräteschuppen gefunden. Wir haben ihm dann ein schönes Igel-Winterlager gebaut und ihn eingewintert.

    [[File:Marmelade (1).jpg|none|auto]][[File:Marmelade (2).jpg|none|auto]]
    [[File:Card (1).jpg|none|auto]][[File:Card (2).jpg|none|auto]]
    [[File:igel.jpg|none|auto]]

    Die Gesellschaft hat sich im Vergleich zu den Jahren 1900-1960 extrem verändert.
    Selbst bei mir im Dorf kenne ich nur ein paar Familien die es im Falle eines Falles wirklich auch allein schaffen würden.
    Und das sind die, die aus alten Bauernfamilien abstammen.

    Ich bezweifle stark das sich Nachbar X der schon zum Reifenwechseln in die Werkstatt fährt weil er keinen Wagenheber hat und
    Nachbar Y der sich zum Laub rechen einen Gärtner kommen lässt weil er keinen Laubrechen und keine Lust hat, selbst versorgen können.
    Von der meisten Jugend ganz zu schweigen die schon ohne Telefon und Tablet Post-Traumatischen-Stress bekommt.

    In den Städten stelle ich es mir noch schlimmer vor.

    Zum Thema Ausrüstung:

    Dank meines Großvaters und meinem Vater hab ich viel praktisches gelernt.
    Mein Opa konnte sich erst jetzt, mit knapp 80 Jahren dazu durchringen einen Holzspalter zu kaufen.
    Bis zum letzten Winter haben wir immer mit Äxten und Beilen das Zeug klein gemacht. Alles Größere fiel schon lange der Motorsäge zum Opfer.
    Da nach dem Krieg nichts da war hat mein Urgroß-Opa und Opa zu sammeln angefangen und das haben mein Vater, mein Bruder und ich übernommen.
    Diese "man kann alles brauchen" Einstellung zeigt sich auch daran das für jedes Werkzeug mindestens 3 oder mehr Ersatz vorhanden ist.

    Mein Opa hats halt auf die harte Tour gelernt das man am besten immer alles auf Vorrat hat. Denn er hatte eben nichts.

    Ich selbst habe nur Decken und Jacken im Auto, aber auch keine Probleme mit Feuchtigkeit.
    Wenn der Wagen beinahe täglich bewegt wird sollte sich auch nie Feuchtigkeit im inneren sammeln.

    Die Vorschläge mit den Entfeuchterkissen sind gut. Ich hatte solche in einen meiner Projektautos. Der stand 2 Jahre hinterm Haus im Freien
    und einmal im Monat hab ich das Kissen rausgenommen und im Backrohr quasi regeneriert. In dem Wagen fand sich kein Schimmel oder Feuchtigkeit.
    Anders ein Kumpel von mir der ebenfalls ein Projektauto halb-drausen stehen ließ ( Carportverlängerung mit 3 offenen Seiten ).
    In dem Ding waren die Sitze und der Teppich nach 9 Monaten so von Schimmel durchsetzt das Reinigen kaum noch möglich war.

    Eine Flucht in den Wald kommt für meine Familie nicht infrage. Wir waren schon immer Einbunkerer.
    Es liegt genug Material bei uns herum um alle Fenster auf Erdgeschoßhöhe zuzumauern. Der Wald nebenan liefert nur Brennstoff und Schwammerl.

    Und wer schon ein paar mal draußen übernachtet hat, weiß seinen Bunker zu schätzen.
    Es ist eine gute Erfahrung, die ich nicht missen will, aber ich schlaf doch lieber in einem Bett als auf Blättern.

    Zitat von Gamdschie im Beitrag #5
    Ich lege mir gerade auf Empfehlung einen subaru zu.
    Allrad ist gut und die Lebensdauer hoffentlich auch (was man so hört).


    Subarus sind unglaublich haltbare Autos die im Alter allerdings gern rosten.



    Nur die Diesel sind empfindliche Motoren. Besonders wenn sie noch einen Partikelfilter auch noch dazu haben.


    In meinem Bekanntenkreis gibt's einige Subarus, und ich hab einen Subaru REX Oldtimer.



    Die Saug-Benziner sind quasi ewigläufer solang sie gewartet werden ( Öl und Kühlwasserwechsel sowie Zahnriemen ) .


    Die Turbo Benziner mögen kein Dauervollgas oder zu viel Ladedruck ( ist ein ganz schönes Schauspiel wenn so ein Pleuel aus dem Block fährt ).


    Nur mit den Diesel haben wir keine guten Erfahrungen gemacht. Beide mir bekannten Diesel Subarus ( Outback und Forester ) haben bereits den zweiten Motor drin


    und einer schon denn dritten Partikelfilter. Außerdem gehen gerne die AGR Ventile dicht und einer hat auch schon den zweiten Turbo drin.



    Zitat von max im Beitrag #6
    Gibst von Subaru einen Transporter. Meines Wissens nicht, oder?


    Subaru Lieferwagen gabs nur den Mini Transporter LIBERO:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Subaru_Libero

    Ansonsten kann man sich nach einen der in Europa sehr seltenen Baja umsehen ( Ist quasi ein Legacy Outback mit Ladefläche ) :

    https://de.wikipedia.org/wiki/Subaru_Baja

    Welches Neu-Fahrzeug empfehlen ?

    Gar keines.

    Von neuen Ford und Benz weis ich nicht viel, kann mir aber nicht vorstellen das da viel anders ist als bei VW.
    Und für den VAG Verein arbeite ich seit fast 15 Jahren. Und die Langzeitqualität ist nicht besser geworden - eher schlechter.
    Mal ganz abgesehen davon das man inzwischen nen EDV Abschluss braucht um nur irgendwas elektrisches Nachzurüsten.

    Wenns denn ein Bus sein soll schau dich nach einem T4 Bus ( 1990-2003 ) um. Die sind größtenteils Wartungsfreundlich, Teile gibt's überall und günstig und die Dinger laufen gut gewartet fast ewig.

    Das Umgebungsbeobachten hatte ich zwar schon immer irgendwie im Kopf, aber erst seit dem ich mit 16 mit dem Moped fahren angefangen habe und jetzt eben Motorrad fahre,
    hab ich das beobachten mehr oder weniger verinnerlicht. Hat mich schon vor ein paar Unfällen bewahrt, denn einige Autofahrer achten nicht wirklich auf ankommende Motorräder.

    Und auch wenn ich nur zu Fuß unterwegs bin, schweift mein Blick immer hin und her, könnte ja was sein.
    In Restaurants und Bars hab ich aber kein Problem wo ich sitze, allerdings lege ich mir immer eine Fluchtroute im Kopf zurecht.
    Und sobald eine Bar zu voll wird verzieh ich mich. Heißt zwar das ich meist schon früh meine Kollegen verlasse ( mit meinen Freunden geht's in keine Bars ) aber dafür fühl ich mich sicherer.

    Und in meinem Stammkino kenne ich sowieso alle Fluchtwege.

    Im Moment vielleicht 50 € pro Monat, wenn überhaupt. Denn Grundstock hab ich ja schon größtenteils zuhause, da wird nur rotiert.
    Und das meiste Geld geht momentan fürs renovieren drauf. Neue Fenster und Böden gehen ganz schön ins Geld.

    Das ist mal ein interessanter Ansatz. Für den Fall das ich nicht an meine Vorräte komme und somit nicht mehr nach hause, hätte ich womöglich folgende Möglichkeiten.

    Ich war mit meinem Auto/Motorrad unterwegs und bleib mitten im nirgendwo liegen. In diesem Fall hätte ich ja die Ressourcen die ich im Gefährt habe und somit ein paar Tage keine Probleme.
    oder
    mich verschlägts auf ne einsame Insel und ich hab nur mein EDC und das Zeug das ich finde. Alternativ kann man sich natürlich auch im Wald verlaufen.

    Da ich keine Außenlager habe sondern alles zuhause, bleibt mir nur mein erlerntes und das worüber ich gelesen habe.

    In diesem Fall kommts wohl am meisten darauf an wie man sich bisher vorbereitet hat. Hat man schon mal zum Spaß oder zur Übung einfach mal im Wald geschlafen oder einen Notunterschlupf gebaut.
    Wie siehts mit den Wasser- und Nahrungs-beschaffungsfähigkeiten aus.
    Schon mal versucht was zu fangen ( bitte nicht ohne Zustimmung des Waldbesitzers/Jägers testen ) , oder weiß man welche Schwammerl, Beeren und Pflanzen man essen kann und welche nicht.
    Woher gibt's Wasser und wie macht man Feuer. Das meiste kann man in vertrauter Umgebung im Garten testen und lernen. Man muss sich nur mal die Zeit dafür nehmen.

    Ich selbst bin zwar eher eine Zimmerpflanze hab aber alles obenstehende zumindest schon einmal gemacht/versucht und weis ( einiges mehr, anderes weniger ) wie es geht.
    Vorallem macht das üben ja auch Spaß und auch ein wenig Stolz. Ich weiß noch wie ich zum ersten mal Feuer gemacht habe ohne Hilfsmittel wie Feuerzeug und Zündhölzer.
    Ich war happy wie Tom Hanks in Cast Away als er zum ersten mal Feuer gemacht hat. ^^

    Wenn ich eine theoretische BOL hätte die groß genug wäre um meine Familie + andere aufzunehmen, kämen dafür nur Freunde infrage die ich gute kenne und einschätzen kann.
    Allerdings würde ich diesen Freunden auch nur dann davon erzählen wo sie ist wenn sein muss. Eine Einladung würde nicht rausgehen, wenn der befreundete Prepper allerdings Hilfe braucht
    weil seine BOL aus irgendeinem Grund in Rauch aufgegangen ist und er nach Hilfe fragt kann man ihn aufnehmen.

    Zwecks Ausrüstung einlagern: Ja, warum denn nicht. Falls der Freund nicht auftaucht geht's in das eigene Inventar über. Somit braucht man auch nichts dafür verlangen.
    Und wenn der Freund auftaucht liegen bereits Vorräte und Werkzeug für diese Plus Person bereit und belasten nicht die eigenen Ressourcen.

    Wenn man sich Political Corect verhält hat man ruhe wenn man in der Öffentlichkeit steht.
    Hat man eine kontroverse Meinung oder wählt nur die "falsche" Partei und tut das kund via Facebook, Twitter, Instagram, YouTube usw... hat man nur ärger am Hals.
    Denn viele politisch korrekte Gruppen sind ja nur darauf aus jemanden fertig zu machen um sich dann zu brüskieren das "böse" bekämpft zu haben.
    In unserer vernetzten Welt ist es verdammt einfach jemanden öffentlich zu diffarmieren. besonders wenn sich derjenige angreifbar macht.

    Das ist einer der Gründe warum ich Social Media verabscheue. Das einzig gute was diese Plattformen herausgebracht haben ist nach Katastrophen und Anschlägen
    die Kommunikation mit Angehörigen aufrecht zu erhalten und somit sicher zu gehen das diese noch am Leben sind und wohlauf.

    Hoffentlich hast du da ein gutes Zeug.

    Ich sitz im Zubehörverkauf und verkauf hauptsächlich Zeug von GO Marder GO ( Ultraschall und Chemie ).
    Und hatte schon Kunden die mit zerbissenen Ultraschall Geräten zurückkamen. Einzig die Chemie scheint die Viecher für einige Zeit abzuhalten.
    Allerdings auch nicht lange. Wir empfehlen auf jeden Fall eine Motorwäsche wenn der Kamerad mal drin war um alle Spuren zu beseitigen
    und dann erst frische Chemie reinzusprühen.

    Interessanterweise hatte ich selbst noch nie Probleme mit Mardern. Liegt wahrscheinlich am Hund im Hof und den Katzen die am Auto schlafen.

    Der Bericht ist so richtig schön Boulevardpresse. Schön reißerisch und verurteilend.

    Weder tut die Parteizugehörigkeit des Mannes was zur Sache,
    noch tut der Schluss das "Beide Gruppierungen seien auf das Erlangen von Waffen aus" wirklich stimmen.