Beiträge von Geograph

    Also bei uns haben die Extremwetterereignisse seit Jahren spürbar abgenommen. Es gibt kaum noch Gewitter, selten Sturm, kaum Schnee und keine große Kälte mehr. Dafür regnet es aber auch nur noch sehr wenig.


    Ich glaube, dass sich die Menschen sehr gut an sich verändernde Umgebungsbedingungen ampassen können und somit jede Panik fehl am Platze ist. Die Menschheit hat so ziemlich alle, auch unwirtliche Gegenden besiedelt.

    Sehen Sie, die Extremereignisse treten auch bei Ihnen auf...………"es regnet aber auch nur noch sehr wenig".....ausgeprägte Trockenheit mit massiven Verlust des Grundwasserkörpers, kaum Schnee und keine große Kälte sind auch Indizien für die Akzentuierung der Wetterereignisse.

    Ich nehme an, Sie dürften im Bogen vom Mühlviertel-Weinviertel-Burgenland und Oststeiermark wohnen.....wo genau diese Wetterphänomene zur Ausbreitung von Pflanzenschädlingen (Mäuse, Drahtwurm ….) beitragen?


    Wir haben einen Beobachtungszeitraum zwischen 30 Jahren und 130 Jahren und wollen daraus etwas ableiten dessen Komnplexität wir nichtmal annähernd verstehen.

    Bringen wir es auf den Punkt. Wir wissen es nicht. Es kann alles passieren - in 1 Jahr, in 10 Jahren oder in 10.000 Jahren.

    also die Münchner Rück oder die Allianz Gruppe haben in ihren Aussendungen sowohl bei der Schwere als auch bei der Anzahl an Naturkatastrophen eine eindeutige Tendenz nach oben hin festgestellt

    ….und die Klimaforscher haben die Einflussfaktoren schon ziemlich gut im Griff...….welche Komplexität würden denn den Wahrscheinlichkeitsrechnungen entgegenstehen?


    Bitte keine Diskussion ob menschengemacht oder natürlich, das führt zu nichts - außer Streß :)

    Aber selbst schreibst oben, dass wir aufgrund der angeblichen Komplexität in der Klimatologie nun keine Aussagen über den anthropogenen Einfluss tätigen könnten?

    Reini hat ein neues Buch über Pflanzen für Krisenzeiten herausgegeben:

    https://survivalmentor.at/alternative-zum-krisenvorrat/


    Werd' ich mit gleich besorgen und dann berichten.

    also er verkauft sich selbst sehr gut. Jedoch bezweifle ich seine Anbaumethode "fire and forget". Wenn es wirklich so einfach wäre, dass man Pflanzen einmal nur einfach einpflanzt und bis zur Ernte vergessen kann, dann stellt sich mir die frage, warum so viele Bauerngärten während des Sommerhalbjahres fast jeden Tag betreut werden müssen. Und warum diese Gärten auch eingezäunt und bewässert werden. Vor allem in seiner Region des oberen Pielachtales, wo ja heuer die gefräßige Mäusepopulation immens hoch ist.

    Also ich kann mich nicht deiner Meinung anschließen, dass heutzutage ein Wilderer leichter gestellt werden kann. Die Waldflächen der ÖBF oder der großen Stifte werden von weitaus weniger Aufsichtspersonen betreut, als früher.....und die Jagdpächter kannst heutzutage wohl leicht ausmanövrieren....die fahren ja mit ihren SUVs bis zu den Hochständen und sind schon lange vor Ankunft bemerkbar...….die einzigen Neuerungen sind die Wildkameras....

    Ich frage mich generell, was mir eine Kryptowährung im Krisenfall helfen sollte, wenn ich ärztliche Hilfe benötige oder gar beim Bauern um Lebensmittel anfrage. Ich denke, die werden sagen, "nur Bares ist Wahres"

    Das erste was ein Bekannter von mir machte, als er von der Schwangerschaft seiner Frau erfuhr:
    Er sicherte sämtliche Fenster und Türen vor Kinderzugriff mit dementsprechenden Schlössern.

    Machte ich auch! Das Netz ist voller guter Tipps zur Absicherung der Wohnung/Hauses für Kleinkinder. Fängt an, mit einfachen unerreichbaren Fenstersicherungen, die man selbst herstellen kann, bis zu Ladenschutz, Fallschutz für Regale, Kästen, TV, Steckdosen, allmögliche Schnüre und Kabeln, Putzmittel, Medikamentenschrank.....am besten einmal auf allen Vieren durch den Wohnraum kriechen und sich mal die Welt aus anderer Perspektive anschauen.

    Toddbrook ist ein Wasserreservoir für die Kanalschifffahrt des 19. Jh. in GB. Ein aus Lehmkern und Erde aufgeschütteter Damm, der im 20. Jh. mit Betonsegmenten abgedeckt wurde. Der Damm selbst dürfte nicht altersschwach gewesen sein, sondern über die Dammkrone ran das Wasser runter und wie eben Wasser ist, sucht es sich in den kleinsten Ritzen einen Weg. So wurde eben auf der Rückseite der Damm unterspült. Das ist primär das Problem bei Dämmen; das Wasser wird erst auf der Rückseite zur Gefahr

    nein, nein....da hast was missverstanden. In keiner Weise möchte ich da den Wert des Militärs im Katastropheneinsatz schmälern (obwohl es bspw. nicht notwendig gewesen wäre, dass man 100 Soldaten zum Ausschaufeln von Schiliftanlagen und Zufahrtsstrassen heuer in NÖ heranzog).

    Ich wollte nur ausdrücken, dass beim Heer eine Selbstbedienungsmentalität herrscht, wo selbst das Gewand/Stiefel aus den Kasernen verschwindet und den Weg zu Menschen findet, die in Land- und Forstwirtschaft was zu tun haben.

    also ich denke nicht, dass das BH zu Tode gespart wird, sondern das Kaderpersonal sägt doch selbst am Ast, auf dem es sitzt. So viele korrupte Vorgänge während meiner 8 Monate beim Heer habe ich in den folgenden 30 Jahre im Beruf nicht gesehen. Da wurden die Systemerhalter zu Arbeiten herangezogen, die in keiner Weise zur Erhaltung des Systems beitrugen. Tischler und Schlosser arbeiteten in privaten Häusern von so manchen Kekserlträger, der UO der Werkstätte kam laufend mit Privatfahrzeugen in die Kaserne, die untertags dann repariert wurden, der Küchen-UO betrieb zuhause einen Heurigen und so fand so manche Überproduktion der Hauptküche einen dankbaren Abnehmer und die Schreibkräfte mussten nicht nur einmal für ihre vorgesetzten Keksträger lügen, da die am Vormittag noch immer den Doppler im Büroschlaf umarmten.....

    Nudeln habe ich gar nicht eingelagert, sondern ganze Getreidekörner schädlingssicher. Und bei Bedarf hast sowieso viel Zeit, fürs händische Mahlen und Teig kneten (Wasser +Salz)...zwar braucht man mehr Zeit zum mahlen, aber dafür sind die Nudeln dann in zwei, drei Minuten fertig

    seit der Linearbandkeramik ist bekannt, dass Handelswaren über weite Strecken befördert wurden; bspw. die Spondylus-Muschel aus dem Schwarzen Meer findet man sehr oft bei Ausgrabungskampagnen, wodurch wohl auch Menschen Krankheiten einschleppen konnten. Ein weiterer Weg ist die Wanderschaft der Wirtsträger Zecke mit Zugvögeln....damit aber ein Parasit länger ein neues Gebiet erobern kann, braucht es aber durchaus klimatische Änderungen......aktuell findet man ich Deutschland seit rund zwei Jahren die sogenannte Hundszecke, die ursprünglich aus dem Maghreb stammt und wohl jetzt auch schon überwintern dürfte

    habe dies probiert, ein wenig zu googeln...jedoch wurde ich nicht fündig. bis auf das Interview mit diesem Saurugg, der ja sein Geschäft damit betreibt, konnte ich kein einziges medium finden, welches über Stromleitungsschwankungen bzw. drohenden black out berichtete...

    die Reidllifte fahren noch?....da wird es ja gewaltig Schnee bei Nordwestwetter über das Hennesteck umlagern, oder? Rauschten schon Lawinen ins Türnitztal und in den Tormäuern? Wünsche Dir, dass nicht wieder niederösterreichweit die Feuerwehren zum Katastropheneinsatz anrücken müssen, wie, ich glaube 2003, oder?

    Bin da anderer Ansicht, da ich in einer Gegend aufgewachsen bin, wo in den 80er und 90er Jahren der Bär mit einer Population breit machte....nicht nur die Touristen waren da in den Ybbstaler Alpen ein wenig verunsichert, sondern auch die Einheimischen, die manch Bären beim "bir brocken" (Waldbeeren sammeln) am Schlag ansichtig wurden. Unvergessen sind da die zig Bienenstöcke, die zerlegt wurden,
    oder die Forsthütten, wo sich so mancher spezialisierte Bär sein Biokettenöl holte,
    oder die nächtlichen Besuche eines Bären am Mariazeller Hauptplatz,
    oder genau der Absturz von vier Jungrindern direkt neben meinem Anwesen über eine Felskante, da der Bär diese Tiere in Panik versetzte.

    Tja und der Tierhalter hatte keinerlei Entschädigung erhalten, weil er nicht den Nachweis bringen konnte, dass der Bär genau diese Tiere direkt angriff. Aber dafür durfte er im unwegsamen Gelände unter der Felsmauer zwei Tage die toten Tiere suchen, hernach mit Seilwinde ins Tal schaffen und zusätzlich die Saria bezahlen.


    In unserem Gebiet würden kurz oder lang wirklich so manche Almwirtschaft sehr rasch aufgegeben werden, denn keine Almgenossenschaft wird im felsigen und kaum tiefgründigen Terrain rasch aufzustellende Zäune errichten können, die auch noch so manchen winterlichen Schneedruck standhalten. Und Hütehunde, wie sie in den Waldkarpaten verwendet werden, dürften wohl weniger dem Wanderer entgegenkommen.

    Für Griess und ähnliche Produkte (Couscous, Buchweizen) verwende ich ganz gerne leere, ausgewaschene Ketchup-Flaschen, weil sie nicht nur gut verschließen, sondern auch praktisch bei der Entnahme sind

    ich glaube, die letzte Zeile hätte man sich schenken können, denn hier im Forum brauche ich nicht auch noch so manche politische Weltsicht Einzelner...da gibt es wohl genug andere foren, sich seinen Frust von der Seele zu schreiben....