Als ich ein EDC gebraucht hätte ...

  • Da ich viel auf Geschäftsreisen bin, gab es schon einige Gegebenheiten, wo ich ein EDC dringend hätte brauchen können.

    Einige Anekdoten möchte ich hier vorstellen:

    Letzten November war ich in Frankfurt auf einer Messe für 4 Tage. Ich war in einem Hotel nahe dem Messegelände einquartiert.

    Am ersten Tag nachmittags angekommen, sofort zur Messe, Stand aufbauen bis 7 Uhr abends und ab ins Hotel. Natürlich war ich hungrig wie ein Löwe und fragte an der Rezeption nach Restaurants in der Nähe. Leider gab es da nicht wirklich eines, welches mir zusagte, also erkundigte ich mich nach dem nächsten Supermarkt. Bin dann hin zum Rewe und hab mir einen Nudelsalat mit Fleischbällchen und andere Kleinigkeiten gekauft. Im Hotel angekommen wollte ich das Essen verschlingen und bemerkte erst da, dass ich kein Besteck hatte.

    Ganzes Hotelzimmer durchsucht, leider nix gefunden. Also zurück zur Rezeption, um nach Besteck zu fragen, die Rezeption war aber leider schon geschlossen. Na super, dachte ich mir.

    Im Endeffekt habe ich den Nudelsalat dann wie ein Urmensch mit den Händen gegessen, aber das war mir eine Lehre. Ein Spork muss immer dabei sein. :)

  • fast der ganze indische kontinent isst ohne besteck....

    ich glaube wir haben einfach die technik verlernt wie das richtig geht.

    fazit: hättest doch bloß im REWE schon an das besteck gedacht :D

    Gross / klein-schreibung ist ein luxus!

  • Nach langer Zeit möchte ich wieder eine meiner Reisegeschichten im Bezug aufs EDC kundtun.

    Ich war vor einigen Wochen in Südostasien unterwegs und zwar in Ländern und Gegenden die man normalerweise als Europäer nicht zu Gesicht bekommt.

    Durch die Bestimmungen der Fluglinien kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen, die einem in einer Zwangslage helfen.

    Dank eines Stromausfalls im Hotel, welcher pünktlich zu Sonnenuntergang begann und erst bei meiner Abreise am nächsten morgen behoben wurde, fing es schon mal an.

    Meine faltbare Campingleuchte vom Tchibo und meine Mini CREE LED Taschenlampe haben mir sehr gute Dienste erwiesen. Da ich mir mein Zimmer mit allerhand Krabbelgetier teilen musste, war ich froh zu sehen wo die Viecher waren. Die ebenfalls im EDC enthaltenen Müsliriegel und Traubenzucker haben meine Zimmerkollegen so gut abgelenkt, dass ich den Wasserhahn für mich nutzen konnte. Dank Sawyer Mini konnte ich das Wasser filtern und trinken.

    Da asiatische Fluglinien Feuerzeuge und Streichhölzer konfiszieren und ich vergessen habe mir Nachschub zu besorgen, durfte mein Feuerstarter samt Zunder und Infomaterial über die Region herhalten um eine Zigarette rauchen zu können.

    Das After-Bite hat mir tags darauf noch gute Dienste geleistet um das Jucken und Brennen der Mückenstiche zu ertragen.

    Fazit: EDC ist überlebenswichtig!

  • Bei Flügen ist immer das leidige Problem mit der Hardware.

    Ich stecke gewohnheitsmässig das Plastikbesteck der Fluglinie ein.

    Das Zeug taugt zwar nicht viel, aber man kann damit notfalls eine Dose auslöffeln.

    Nach der Reise kann man es aufheben oder wegwerfen.

  • Hab ich auch immer gemacht, nur mittlerweile sparen die Fluggesellschaften auch schon überall.
    Flug Wien - Frankfurt bekommt man ein kleines Päckchen Mannerschnitten und Kaffee - nix mit Besteck.
    In meinem Reisekoffer hab ich immer so ein Billigbesteck aus dem Armyshop, das hat mir wenigstens im Hotel schon oft weitergeholfen.

  • Ein Spork ist da eine gute Alternative, einer aus Kunststoff versteht sich. Hat noch jede Sicherheitskontrolle überwunden. Bei der Variante aus Titan bezweifle ich, dass sie dich damit an Bord lassen.

  • Ich finde nur die Titanspork ist eine echte "Spork" und nicht Spoon und Fork an entgegengesetzten Enden eines Griffes ...
    Was ich im Moment noch suche sind schöne zusammenschraubbare Essstäbchen, wobei die warscheinlich definitiv nicht flugzeugtauglich sind.
    Eine Spork sollte eigentlich die Sicherheitskontrolle schaffen, einen Bleistift kann ich ja auch einpacken.

    "Das strategisch Gewünschte muss mit dem taktisch Möglichen übereinstimmen."
    Bernard Law Montgomery, 1. Viscount Montgomery of Alamein, KG, QCB, DSO, PC