Preppen für Winter

  • Am besten eine Creme mit einem hohen Fettanteil verwenden. Die Produkte von Lansinoh sind z. B. mit Wollfett (Lanolin).

    Oder du probierst z. B. reines Ultrabas.


    Du solltest aber vorher testen, ob du Lanolin bzw. das gewünschte Produkt verträgst. In der Apotheke gibt's normalerweise auf Nachfrage kleine Produktproben der diversen Marken.

    Think positive, stay negative! :)

  • Ich werde mir so eine fette neutrale Salbengrundlage ohne Parfüm aus der Apotheke holen. In etwa Ultrabas aber ohne Duft

    Lanolin vertrage zwar ich, aber andere Familienmitglieder nicht.

  • Folie zur zusätzlichen Fenster Isolierung.

    Ich bilde mir ein ich habe ähnliches auch schon bei OBI gesehen.

    Dürfte in den Ländern der Einfachverglasung recht beliebt sein. Hilft aber auch bei Altbau Kastenfenster oder alten Isolierglasfenster, die hatten anfangs auch keine berauschenden u-Werte.


    Wenn man die Folie an den Flügel klebt dann bleibt das Fenster noch öffenbar. Um die Rahmenfugen muss man sich dann gesondert kümmern.

    Vorteil dieser Fenster Folien ist dass man solare Gewinne unter tags realisieren kann so die Sonne scheint, was an richtig saukalten Tagen ja oft vorkommt.


    Im echten SHTF Fall hilft auch ganz normale Plastikfolie oder Schrumpffolie aus der Lebensmittelverpackung.

    Schon seit 21.692 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • Wenn es wirklich Folie sein soll, kann man auch Küchenplastikfolie benützen. ..Die Wirkung wird die gleiche sein.


    Wir unsererseits werden so wie letztes Jahr und den zuvor, nichts aber gar nichts an Wintervorbereitungen treffen.

    Unser Haus ist ab Werk schon auf "Winter" eingestellt. Wir wohnen schlussendlich nicht am Äquator;).

    Bei Euch sollte es ja ähnlich sein.

    Bei uns, 1-3 Tage ohne Heizen (bei Minusgraden) wird es bei uns "frisch" in der Wohnung (ca.15°). Bis der Innenraum auf -° kommt, vergeht eine Woche.

    Dazwischen, wenn man kein Trottel ist, kann man viel dagegen Unternehmen. Ich würde da langsam aber ganz langsam unsere Gas-Katalytöfen aufstellen und bei 10° Innenraumtemperatur anfangen zu Heizen.

  • Bei 10 Grad ist etwas sehr spät, finde ich.
    Natürlich sind Häuser in Mitteleuropa nicht mit denen in USA oder Texas vergleichbar. Aber ein fetter sibirischer Kaltlufteinbruch, der dann auch mal paar Wochen dauert, ist nicht auszuschließen, und dazu Blackout? Nicht lustig.
    Und jetzt stell dir das vor: Blackout, alle sitzen also Zuhause, denn es gibt ja nichts, wo man hingehen könnte. Dann sollte es zumindest so weit wie möglich gemütlich sein. Also ca. 20 Grad Raumtemperatur, Suppe, Tee, Kekse, Licht und Beschäftigung ...
    Und darum geht es bei den Vorbereitungen: alle relevanten Sachen, die man dann nicht mehr besorgen kann, vorrätig sein. Also Prepper sein :D:P
    Daher bin ich dankbar für den Tipp von Imperatrix mit der Fettcreme.

  • Jongleur Gern geschehen. :-)


    Mir ist noch etwas eingefallen: Schau in den div. Drogeriermärkten nach Fettcremes für Babies. Die sind oft ohne Duftstoffe und gut verträglich.

    Think positive, stay negative! :)

  • Ich habe vor dieses Jahr auch endlich das Projekt Kamin anzugehen. Wir haben vor uns bei einem winterlichen Blackout in ein Zimmer zurück zu ziehen. Für das Fenster und die Türe möchte ich zusätzliche Isolation vorbereiten die dann im Keller gelagert wird und bei Bedarf montiert wird.

  • Rettungsdecken

    Da sich bei mir schon einiges an Rettungsdecken angesammelt hat, auch gebrauchte die ich zum Sonnenschutz an Fenster verwendet hatte, hab ich mir für heuer im Winter vorgenommen deren Tauglichkeit als persönliche Kälteschutzausrüstung zu testen.

    Inspiriert hat mich die Beschreibung der Mylarfolien die in fünf Lagen in den Raumanzügen der Apollo 11 verbaut waren.


    Also 10 Rettungsdecken habe ich mindestens herumliegen und beabsichtige damit ab 5° Nachttemperatur daraus Biwaks zu improvisieren und kalte Testnächte im Freien zu verbringen.

    Schon seit 21.692 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • Bei 10 Grad ist etwas sehr spät, finde ich.

    Finde ich nicht. Man sich in ja mit einer dicken Winterjacke oder Skioverall gemütlich machen. Sieht zwar komisch aus, aber was sölls..

    Oder geht ihr wenn es Draussen 10°C oder weniger ist, nicht mehr nach Draussen? Dort zieht man sich ja auch dementsprechend an.

    Zum schlafen eine oder zwei Decken mehr auf dem Bett und gut ist.

    Im äussersten Notfall würde ich die Räume eh nicht mehr als bis zu 15°C heizen. So hält der Gas-Notvorrat länger.

    Beim Zuheizen (mit der Flasche) geht es mir mehr wegen den wasserführenden Leitungen. Weil wenn die mal springen / reissen..


    Solange das Gas aus der Leitung (Stadtgas) kommt, ist ja alles paletti. Da wird ganz normal geheizt.

    Wir haben einen guten Inverter-Stromerzeuger und viel Benzin auf Lager. Der deckt unseren Stromkonsum locker.


    Die Gasflaschen und die Katalytöfen sind ein Backup vom Backup und wirklich nur für den äussersten Notfall gedacht. Quasi, wenn nix mehr anderes geht.

  • Ich hab die ganze Zeit an die groben grauen Decken gedacht :/

    Ich denke Grauer Wolf und Fluid haben auch davon geschrieben, nur paperprepper hatte die Idee mit den Rettungsfolien.
    Für die grauen Decken spricht, dass sie gleichzeitig eine Verdunkelung darstellen, wenn man das möchte. Und die Lichtdurchlässigkeit bzw. solare Gewinne spricht für die Rettungsdecken, und entspricht dann auch dem Ami-Foliensystem. An große Fenster bekommt man jedenfalls auch solche Folien leichter montiert als eine Pferdedecke ...

  • Finde ich nicht. Man sich in ja mit einer dicken Winterjacke oder Skioverall gemütlich machen. Sieht zwar komisch aus, aber was sölls..

    Oder geht ihr wenn es Draussen 10°C oder weniger ist, nicht mehr nach Draussen? Dort zieht man sich ja auch dementsprechend an.

    Zum schlafen eine oder zwei Decken mehr auf dem Bett und gut ist.

    Aber draußen bewege ich mich recht aktiv, und habe außerdem dicke Schuhe plus Handschuhe an. Im konkreten Szenario möchte ich mich drinnen aber relativ normal bewegen, und zB Kartenspielen, Kochen, Lesen usw. Das heißt erstens, dass man sitzt und zweitens keine kalten Zehen oder Finger brauchen kann. Ich denke, das kennt jeder: die Kälte kriecht einem dann so richtig rein, wenn man sitzt ...
    Für einen halbwegs komfortablen Aufenthalt sollte man daher Minimum 15 Grad in einem Raum anpeilen, Schlafraum geht natürlich auch kühler.

    Aber in unserem Wohnzimmer stellt sich das Problem eh nicht: wenn der Kachelofen mal eingeheizt ist, ist eher die Gefahr dass es zu warm wird. 8o

  • Die Frage ist eher wie lange man mit seinen Mitteln die gewünschte Temperatur halten können will. Es wird wahrscheinlich keiner auf 10° einheizen wenn er die Möglichkeit hätte auf 20° zu kommen.
    Es kommt vermutlich wie immer auf das Szenario an auf das man sich vorbereitet.

  • Entschuldigt nun die dämliche Frage.

    Rettungsdecken, meint ihr damit wirklich die dünnen gold silberfarbenen Rettungsdecken ?

    Ja genau DIE.

    Da habe ich immer einige im Rucksack, musste aber noch nie gerettet werden.<X Hab aber immer wieder einmal eine weiterverschenkt, meist an vor kälte scheppernde Damen. Und dann natürlich großzügig meinen Bestand ergänzt.


    So kann ich jetzt einmal prassen und die älteren Modelle irgendwie einer (Test) Verwendung zuführen.

    Testziel wäre eben ob man bei deutlichen Minusgraden einige Nächte ohne spezielle Winter oder Daunenschlafsäcke halbwegs komfortabel :!::!::!: hinbekommt. Sollen Daunensäcke länger funktionieren benötigen sie eine dampfdichte Innenlage und erst recht einen Wetterschutz, alles könnte man direkt mit Rettungsdecken erreichen, wenn man die Temperatur passabel hinbekommt.


    Und weil ich auch einen winzigen wissenschaftlichen Anspruch habe, 8) suche ich gerade einen mini Temperaturlogger nach Möglichkeit mit Daten Schnittstelle.

    Schon seit 21.692 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • Rettungsdecken

    Ich weiß nicht so recht....


    Rettungsdecken, eng um den Körper gelegt, haben doch die Aufgabe, die noch vorhandene Körperwärme zu reflektieren und die Abkühlung des Körpers zu verlangsamen.

    Welche Seite der Rettungsdecke würdest du in den Raum ausrichten?

  • Willst du mit den Rettungsdecken mit oder ohne extra Wärmequelle, aka Lagerfeuer, bei Minusgraden Biwakieren? Sollen die Rettungsdecken dann die einzige Isolation sein oder doch zusätzlich zum Daunenschlafsack?