Computerzubehör preppen

  • Hi Leute


    Habt ihr eigentlich Ersatzmäuse oder Tastaturen?


    Ich musste letztens eine Maus kaufen, weil meine sonstige Maus von jetzt auf gleich nur noch Doppelklicks gemacht hat. Sollte erstmal was einfaches sein, bis ich eine finde die so gut in der Hand liegt wie meine alte. (Das kann dauern X/)

    Jetzt hat die aber spontan wieder funktioniert und die neue Maus liegt im Schrank rum. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich nicht mal eine Ersatztastatur habe.


    Wie macht ihr das? Es gibt ja hier genug User die Homeoffice machen. Im Meeting offline gehen und eben ne Maus kaufen? Oder morgens zu spät kommen?

    Hm, wahrscheinlich haben viele einen Laptop auf den sie ausweichen können :/

  • Ich habe einige Ersatz Mäuse und Tastaturen herum liegen. Sammelt sich einfach an mit der Zeit. Ersatz Pc bzw. Laptop steht auch mind. einer zur Verfügung (Lifecycle).


    Als Maus kann ich dir gute Gaming-Mäuse empfehlen.

  • Da ich sowohl Jäger und Sammler, Nerd als auch beruflich ITler bin, habe ich verschiedenste Ersatzgeräte vorrätig. Für stationären Betrieb bevorzuge ich immer noch die Kabelvarianten, da kostet ein Set Maus und Tastatur um € 20,-. Dann habe ich noch Funktastaturen mit eingebautem Touchpad in kompakt und normal und ein paar Funkmäuse (BT und proprietär). Im Fundus liegen sogar noch serielle und PS2-Mäuse und PS2-Tastaturen. Mit etwas Suche müsste ich sogar noch eine Tastatur mit dem alten runden Stecker, der vor PS2 üblich war, finden.


    NACHTRAG: Noch zum Homeoffice: Stimmt, vom Arbeitgeber habe ich ein Notebook, eine Dockingstation und ein Bluetooth-Headset für zuhause bekommen. Zwei 24 Zoll Bildschirme und die restliche Peripherie hatte ich schon.

  • Ich bin generell dazu übergegangen so gut wie alles was ich kaufe, zweimal zu kaufen.


    Kostet kurzfristig natürlich so einiges, macht sich langfristig aber bezahlt. Denn das gewünschte Produkt gibt es in einigen Jahren vielleicht nicht mehr, oder ist viel teurer geworden, oder ...

  • Beruflich sind Computer mein Thema und da ich kaum etwas funktionierendes wegwerfe - wenn ich auf ein neues Modell umsteige - habe ich eine ganze Sammlung an alter, aber noch funktionsfähiger Hardware zu Hause. PCs, Laptops, Monitore, Mäuse, Tastaturen, Switches, Router, und kiloweise Kabel und alte Festplatten.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Ich finde das alles nicht so schlimm ist . Ein Computer oder Laptop funktioniert ja auch ohne Maus wenn es sein muss. Ist zwar umständlich, aber besser als Ersatzteile "Bunkern". Die Technik entwickelt sich einfach zu schnell um sowas machen zu können.

    Beispiel fällig? Wenn man nur die verschiedesten Stecker heutzutags vergleicht. Jeder Compihersteller will ja eine Kundenbindung..

    Und schuppdiwupp nach ein paar Jahren, ist das ganze Keller mit diesen unnützen (neuen) Elektroschrott voll.

    Geschweige, wenn man öfters den Computermodell wechselt. Langt teilweise nur wenn man das Modell von der gleichen Marke wechselt.

    Ich kaufe meine "Teile" nur nach Bedarf. Die "Alten" lasse ich im gleich beim Verkäufer da, zwecks Entsorgung.

    PS: Man merkt es ja wenn eine Maus langsam den Geist aufgibt (so wie oben beschrieben wurde). Erst dann wird nachgekauft.

    .. ;)Es ist ja nicht so wie bei einer Glühbirne;) ..

  • Smeti Mit Gamingmäusen komm ich leider überhaupt nicht zurecht. Die haben einfach zuviel Tasten für mich. Damals als ich noch gezockt hab war ich schon unfähig dazu :rolleyes: ^^


    Ich hab immer alles benutzt bis irgendwas nicht mehr funktioniert hat . Hardware rüste ich meistens nur auf wenn mein Mann sich was neues kauft. Ich nehm dann das alte.

  • Fragen an die IT-Geräte-Prepper:

    1) Bei "Ersatz/Backup-PCs" jeglicher Art sollte doch darauf geachtet werden, dass das Betriebssystem up-to-date ist ? Für das Update aus dem Internet wird wahrscheinlich auch ein Antivirusprogramm Sinn machen. Da bedeutet: Extra Lizenz für Betriebssystem und Antivirus ?

    2) Wenn Ihr Eurem Gerät ein Update gönnt - in welchen Zeitabständen sollte das sein ?

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Antivirus reicht der Windows Defender.

    Meine Backup Rechner gehen erst dann ans Netz wenn ich sie brauche. Meistens vor einen Urlaub. Da entscheide ich welchen Laptop ich mitnehme (Größe). Der wird dann kurz vorher hergerichtet.

  • zippygirl: Ja, das bedeutet Lizenzen für alle Rechner. Bei Notebooks ist normalerweise aber schon eine Windows-Lizenz dabei, bei Marken-PCs auch. Antivirus hat Smeti schon gesagt, für zuhause langt der eingebaute. Wer mehr (Funktionen) will bekommt auch Familienpackungen mit drei bis fünf Lizenzen verschiedener Hersteller vergleichsweise günstig.


    Meine Notebooks sind immer in Gebrauch, da aktualisiert sich Windows automatisch. PCs habe ich noch welche herumstehen aber schon ewig nicht mehr im Einsatz. Der Rest sind vor allem Linuxgerätschaften.


    Microsoft veröffentlicht übrigens nur einmal im Monat Updates, jeweils am zweiten Dienstag. Ausnahme sind Notfallpatches bei ganz schweren Lücken, die werden so schnell wie möglich veröffentlicht. Wenn Du Dein Ersatzgerät also möglichst nicht oft einschalten willst, dann wäre rund eine Woche nach dem zweiten Dienstag im Monat ein guter Zeitpunkt. Bis dahin sind normalerweise die Updates, bei denen sie gröber was vergeigt haben, bereits wieder zurück gezogen. ;)

  • Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht, berufsbedingt bin ich ausgestattet bis zum Abwinken.

    1 Firmennotebook da Homeoffice

    1 Firmennotebook meiner Tochter

    Und privat dann noch

    2 kleine Server mit 1 Monitor

    1 Workstation mit 3 x 27 Zoll Monitoren

    3 Notebooks in Verwendung (Ich Frau und Tochter) 2 mit Dockingstation und Monitoren

    1 Notebook als Backup (steht jetzt im Haus und wird dort verwendet)

    Und dann noch jede Menge Zubehör (Tastaturen, Mäuse, Festplatten, Switch, etc.)


    Eigentlich viel zu viel von dem Klump....

    Never argue with an idiot, they drag you down to their level and beat you with experience.

  • Eigentlich viel zu viel von dem Klump....

    "Zuviel" ist es eigentlich nie. Vor allem, wenn man es täglich braucht. Ich denke jetzt an dem Comfort.

    Man sollte aber lernen, im Notfall auch ohne auskommen können.

    Wir können das. Darum "preppen" wir so Sachen nicht. Erspart einem viel Geld.

  • meiner ansicht nach unnötig- ich nehme immer die ausrangierten pc's/komponenten von meinem umfeld (abgesehen von ohnehin viel IT heutzutage sind wir alle mit IT zumindest verbandelt) und hab in der lade vom nostalgischen P3 Tualatin@BX Mod inkl Voodoo5 bis hin zur 6th gen i7 alles mögliche einfach rumliegen, alle paar jahre wird aussortiert, weil das kastl voll ist- da sammelt sich so vieles... ein paar systeme hab ich in einem sackerl beinander, damit die hardware zum OS auf der zugehörigen platte passt... aber noch nie verwendet, da ohnehin aktuell immer 3-4 systeme im betrieb sind. für IT geld ausgeben ist bei mir nur fürs NAS hin und wieder angesagt.


    jetzt zurück zum ersten halbsatz: unnötig eben deshalb, weil sich echt überall das zeug häuft.

  • Jetzt direkt "preppen" würde ich nicht dazu sagen, aber ich hab daheim neben meinem aktuellen PC Setup ein zweites vollwertiges auf "Halde" im Regal stehen. Das ist einfach der Vorgänger zum jetzt aktuellen PC, jedoch tip top gepflegt & neu aufgesetzt. Dazu gehört auch Peripherie, die ich auch in 2facher Ausführung hab.


    Ein Switch sowie auch eine Möglichkeit ohne den aktuellen Router von mir ins Netz zu kommen habe ich auch noch - aber nicht gezielt gekauft. Diese Sachen fallen mit der Zeit einfach mal an und wenn sie erneuert werden, werf ich sie halt nicht gleich als funktionstüchtiges Gerät weg.

    viribus unitis - acta non verba

  • Ich gehe davon aus das im Stressfall nix mehr mit Internet und Co ist, d.h. Router oder Modems halte ich für unnötig. Ich habe vieles (Filme, Bücher, Wikipedia, ...) lokal gespeichert und auf das müsste ich im Bedarfsfall zugreifen können. Mit meinem Hauptrechner oder einer Backuplösung.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Ich gehe davon aus das im Stressfall nix mehr mit Internet und Co ist, d.h. Router oder Modems halte ich für unnötig.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Auch wenn man als Prepper meist anspruchsvolle Szenarien im Auge hat, z.B. ein Blackout, ist ein riesengroßer Vorteil sinnvollen Preppens doch, dass einen die ganzen kleinen Katastrophen des Alltags nur ein müdes Lächeln und einen Griff ins richtige Regal kosten.


    Beispiel aus eigener Erfahrung: Ein Blitzschlag in der Nähe hat meinen DSL-Router getötet, somit sind schlagartig Internet und Festnetztelefonie ausgefallen. Handyempfang ist bei mir zuhause praktisch nicht existent aber ich hatte zum Glück einen alten Ersatzrouter auf Lager. Beim guten Prepper wäre die Geschichte damit vorbei, Hotline anrufen, Schaden melden und Ersatzrouter anfordern, fertig.


    Leider war dieser Ersatzrouter durch Experimente verkonfiguriert und ich habe auf die Schnelle das Kennwort nicht erraten. Also habe ich ein Amateurfunkgerät angeworfen, am nächsten Relais gerufen und den netten OM der mir geantwortet hat gebeten mir im Internet rauszusuchen wie ich die Fritzbox resetten kann. Wenige Minuten später hat er mir die Anleitung durchgegeben, ich hab die Fritzbox resettet und neu konfiguriert und dann die Hotline angerufen um den Ersatz anzufordern. Seit dem Tausch auf das Ersatzgerät liegt die Fritzbox inklusive ausgedruckter Kurzanleitung und Kennwort einsatzbereit im Regal.


    Blitzschläge, technische Defekte und all der sonstige nervige Kleinkram an Unglücken treten deutlich öfter auf als die großen Katastrophen, wer ernsthaft preppen will sollte daher umso eher auf den Kleinkram vorbereitet sein. Klar genügen da ältere Geräte genauso und Poweruser haben ohnehin reichlich Vorrat. Nicht-so-Poweruser kommen vielleicht sogar mit Handy oder Tablet als Notfallebene zum PC/Notebook aus weil sie nur Internet und E-Mail brauchen. Wer seine Kommunikation hauptsächlich über WhatsApp und ähnliches am Handy abwickelt sollte sich aber vielleicht auch dafür einen Plan B überlegen. Es gibt ja verschiedene Situationen wo man mehrere Tage lang nicht Ersatz einkaufen kann, darf oder will.

  • Ich gehe davon aus das im Stressfall nix mehr mit Internet und Co ist, d.h. Router oder Modems halte ich für unnötig.

    Nicht unbedingt: es kann mir auch einfach so der Router eingehen. In einer Zeit, wo Homeoffice wichtiger den Je ist und man auf funktionierende Hardware angewiesen ist, ist ein Modem/Router, das ich dann einfach aus dem Regal ziehen kann, viel Wert.

    viribus unitis - acta non verba

  • Ich hatte voriges Jahr den Fall, dass in der Nacht mein HP Miniserver, der bei mir die Firewall mit einer Sophos UTM macht, ohne Ankündigung verstorben ist.

    Ohne Firewall geht Mal gar nichts. :(

    Damals war ich wirklich froh einen 2. HP Miniserver (gleiches Modell) für Tests daheim zu haben.

    Festplatten raus und in den Ersatzrechner gesteckt, 15 Minuten später war ich wieder Online.

    Manches macht schon Sinn, auch wenn kein Notfall eintritt.

    Never argue with an idiot, they drag you down to their level and beat you with experience.