Blackout: Ursachen und Lösungen bei Strom- und Handynetzausfällen

  • Stromausfälle nehmen zu, und auch aktuelle Handymasten sind nicht dazu konzipiert, Unwettern standzuhalten

    Insgesamt ein bemerkenswert sinnfreier Artikel ohne irgendwelche nützlichen Informationen.


    Auch der Ausfall von Handynetzen war zuletzt ein großes Problem für die Betroffenen in Überschwemmungsgebieten. Das liegt daran, dass Handymasten drei verwundbare Punkte haben. Zunächst einmal müssen sie mit Strom versorgt werden. Im Falle eines Stromausfalls ist laut Jochen Ohnewas-Schützenauer von A1 jeder Mast mit einem Notstromaggregat ausgerüstet. "Masten für eine große Menschenanzahl haben Strom für etwa zwei bis drei Tage gespeichert. Kleinere Masten halten etwa zwei bis drei Stunden ohne Strom durch."

    Das halte ich für ein Gerücht, dass jeder Mast ein Aggregat hat. Gemeint ist wohl ein Batteriepuffer.


    Würde mich aber interessieren wie viele der Masten" für große Menschenanzahl" sind und somit ein Notstromaggregat haben.

  • Ben Merkst du das am Traffic auf der Webseite, wenn zB der Standard so einen Artikel bringt oder wenn wie im Januar in Texas Blackout ist?

  • Ben bei uns im Ort findet in ein paar Wochen eine Übung statt, wo ein Ausfall des Handynetzes simuliert wird und man über Wlan Nachrichten übermitteln will.

  • Ben bei uns im Ort findet in ein paar Wochen eine Übung statt, wo ein Ausfall des Handynetzes simuliert wird und man über Wlan Nachrichten übermitteln will.

    Wo ist das und wie soll das funktionieren?

    gibt's dazu irgendwo Infos?

    Funktioniert dann aber nur wenn noch alle Strom haben?

  • Nun es soll über das Handy funktionieren und dieses muss geladen sein, aber NICHT direkt am Strom hängen. Mehr Informationen habe ich noch nicht, aber sobald ich diese Übung/Test? absolviert habe, gebe ich euch ein Feedback. Wobei dies erst in ein paar Wochen sein wird.

  • Der Artikel ist furchtbar schlecht recherchiert. Da werden technische Begriffe mit der Schrotflinte eingefügt, die Sachkenntnis des Schreibers (Autor wäre wohl ein zu starkes Wort) ist gleich Null.


    Kurzum: Man kann sich diesen "Artikel" antun. Muss man aber nicht.

    There is no such thing as too much backup!

  • Der Artikel ist furchtbar schlecht recherchiert. Da werden technische Begriffe mit der Schrotflinte eingefügt, die Sachkenntnis des Schreibers (Autor wäre wohl ein zu starkes Wort) ist gleich Null.


    Kurzum: Man kann sich diesen "Artikel" antun. Muss man aber nicht.

    Kannst du diesen Artikel hier mal reinstellen?

    Wobei ich mich frage, wenn so ein Artikel, wie du schriebst, so grottenschlecht ist, wieso verfasst man dann solche Artikel?

    Oder geht es einfach nur um Panikmache?

  • artikel ist im ersten post verlinkt

    Ah, ist bei mir irgendwie untergegangen beim Zitat und habs überlesen.

    Danke


    Also das mit "große Masten haben Strom für bis zu 2 Tage gespeichert"....

    selten so nen Bullshit gelesen.


    Aber ganz ehrlich? "Lösungen" lese ich da nichts das wirklich helfen kann.

    Worauf sie sich bei "Lösungen" wohl versteifen ist, Essen zu horten.

  • Um auch wieder zum Thema zurück zu kommen.


    Im Standardforum hat jemand der Sendemasten errichtet gemeint, dass die alle 4x12V Blöcke haben. Diese werden aber auch kaum getauscht und sind demzufolge unzuverlässig.

  • Diese "Pufferbatterien" dienen dazu kurzfristige Schwankungen und Ausfälle abzufangen, wie eine USV, Die glättet Spitzen und helfen bei kurzfristigen Netzschwankungen oder Ausfällen im Sekundenbruchteilen. So ein Sendemast ist ziemlich empfindlich was die Stromversorgung angeht. Für einen längeren Betrieb sind diese Pufferbatterien nicht gedacht.

    Wobei es auch Masten mit echten Notstrommöglichkeiten (Generator und/oder Batterie) gibt. Wo die stehen bzw. nach welchen Kriterien die verteilt sind - keine Ahnung.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Also zum Thema Blackout bzw. kein Strom und Handymast kann ich aus erster Hand und eigener Erfahrung was beitragen.


    Wir haben auf einem unserer Häuser einen Masten stehen, bzw. oben im 2. Stock auch zwei Serverräume vermietet.

    Als vor ein paar Wochen der Stromzähler für diesen Masten bzw. der gesamten Anlage getauscht werden musste (es wurde ein smart meter installiert, Marc Elsberg lässt grüßen) wurde einfach der Saft abgedreht (nach vorheriger Rücksprache mit dem Betreiber des Masten).

    Die 20-30 Minuten, die es gedauert hat den neuen Zähler zu montieren wurden offenbar von Pufferbatterien problemlos versorgt.


    ABER:


    Die Anlage ist dann trotzdem in die Knie gegangen und ein Techniker des Mobilfunkbetreibers musst erst recht für eine Reparatur persönlich vorbeischauen.

    Die Server an sich, hatten bei dem Zählertausch keine Probleme. Allerdings hat sich die Klimaanlage für die Serverräume "aufgehängt", was nach kurzer Zeit zu einer Überhitzung geführt hat.

    Wenn das jetzt österreichweit, oder sogar europaweit passieren sollte.....dann wird´s nicht genug Techniker geben, die geschickt werden können. Ich rechne also trotz eventueller Notstromversorgung (soweit überhaupt vorhanden) mit großer Sicherheit mit einem Totalausfall der Kommunikationseinrichtungen (Telephonie und Internet)

  • Glaub die Netzteile waren da gar nicht so sehr das Problem.

    Eher, dass die Klimaanlage nach der Stromunterbrechung nicht wie geplant von selber wieder gestartet ist.


    Für mich als Amateurfunker auch interessant:

    Während Mast und Server vom Netz getrennt waren, ging mein noise floor auf Kurzwelle von S7-8 auf S2 zurück!!!!

    Die Netzgeräte strahlen da wohl einiges an Störungen ab.

    Hab es aber in der Zwischenzeit durch Ringkerne, Klappferrite und andere Maßnahmen geschafft auf zumindest S3-4 zu kommen. Auch wenn die Server im Normalbetrieb laufen.

  • Das mit den Klimaanlagen ist ein generelles Problem, viele Server hängen zwar an einer USV, die Klimaanlage aber nicht. Im günstigeren Fall schaltet sich der Server bei zu hoher Temperatur automatisch kontrolliert ab, im ungünstigeren stürzt er unkontrolliert ab was Folgeprobleme erzeugen kann. Festplatten und USV-Batterien mögen Hitze auch nicht sonderlich, altern dadurch schneller und können einige Zeit nach der Überhitzung ausfallen.


    Zu den Handynetzen habe ich bei einer IT Sicherheitstagung, bei der ein Blackout auch ein Thema war, folgendes gehört:

    Bei einem kompletten Stromausfall bei allen Masten braucht man etwa 24 h bis nach Wiederherstellung der Stromversorgung alles wieder normal läuft. Problem ist da, dass sich Millionen Endgeräte fast gleichzeitig einbuchen wollen und der Signalisierungsverkehr das Netz überlastet.


    Das ist jetzt aber schon wieder ein paar Jahre her, vielleicht und hoffentlich hat man das inzwischen besser im Griff.

  • Das mit den Klimaanlagen ist ein generelles Problem, viele Server hängen zwar an einer USV, die Klimaanlage aber nicht.Mon

    bei meinem letzten Serverraum wo ich noch physisch daneben mein büro hatte, haben die usv bats regelmäßig gedüdelt alle 6-8Mon weil die Bats geprüft werden wollten vom service personal.

  • rand00m: Dann war den Batterien wohl zu warm oder sie mussten zu oft einspringen. Bei meiner vorhergehenden Arbeitsstelle wurden die USVs jährlich überprüft und bei Bedarf die Akkus getauscht. Da gibt es zwei voneinander unabhängige USVs, die von zwei räumlich getrennt geführten Leitungen versorgt werden. Auslastung pro USV deutlich unter 50 %, Server und Switches alle mit redundanten Netzteilen. Nur Notstromaggregat war keines vorhanden, zumindest aber eine Möglichkeit ein mobiles Aggregat (z.B. Feuerwehr) kurzfristig anzuschließen um Server, Netzwerk und Klimaanlagen (vollredundant) zu versorgen. Ein fixes ist seit einer Weile geplant, nachdem ich ein paar Jahre lang immer wieder darauf hingewiesen habe.


    Das Gebäude ist allerdings auch Einsatzzentrale einer Behörde die im KAT-Fall unmittelbar verantwortlich ist.

  • Eigentlich ein Armutszeugnis, dass sogar eine Einsatzzentrale für KAT-Fälle selber noch kein fixes Notstromaggregat hat. :rolleyes:


    Die Mobilfunk-Serverräume bei uns im Haus haben übrigens auch eine Vorbereitung zur Einspeisung von Notstrom. (wo quasi ein Starkstromkabel angesteckt werden kann)

  • Ben nicht wirklich, es steht...


    Mit dem zu testenden System kann jede Person von bestimmten Punkten aus mit einem WLAN-tauglichen Smartphone, auch ohne Netzanbieter (welcher ja im Blackout nicht mehr verfügbar ist), Nachrichten an die Leitstelle absetzen.

  • Eigentlich ein Armutszeugnis, dass sogar eine Einsatzzentrale für KAT-Fälle selber noch kein fixes Notstromaggregat hat. :rolleyes:

    Die wenigsten Rathäuser in Österreich haben ein fixes Notstromaggregat ...