Chinesische Rakete: Trümmerregen auf Erde befürchtet

  • Alles Gute kommt von oben ? Mitnichten: https://orf.at/#/stories/3211713/

    Derzeit kann man noch nicht sagen, welche Gebiete der Erde betroffen sein werden.

    Auch wenn ich nicht sicher bin, in welcher Menge und in welcher Größe die Trümmer sein könnten - ein bisserl mulmig ist dieser Prepperin schon.

    Kann man sich auf so ein Ereignis vorbereiten ? Und wenn ja - wie ?

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Normalerweise ist der Ort des Trümmerregens zumindest kurzfristigst ( 30 Minuten?) feststellbar.

    Die Zeit sollte reichen, um i.B. einen gesicherten Raum (Keller?) aufzusuchen.

    Zum Avatar wäre nur zu sagen - lang ist's her

  • Normalerweise ist der Ort des Trümmerregens zumindest kurzfristigst ( 30 Minuten?) feststellbar.

    Die Zeit sollte reichen, um i.B. einen gesicherten Raum (Keller?) aufzusuchen.

    Keller - ja, auch mein erster Gedanke.

    Das Problem, das ich hier sehe, ist eine potentiell massive Zerstörung meiner Wohnung / meines Hauses (und ich sitze im Keller).

    Mein BOV in der Garage oder vor dem Haus ist dann wahrscheinlich auch hinüber.

    Daher: was kann man kurzfristigst (30 Minuten) machen ?

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Die Hauptsache scheint mir zu sein, überhaupt so früh wie möglich von der Gefährdung zu erfahren. Derzeit sitze ich im Homeoffice in meinem kleinen Büro zuhause, zwecks Konzentration ohne Radio oder gar TV nebenbei. Abgesehen von einem seltenen verstohlenen Blick aufs Forum nebenbei wäre für mich aktuell das Pfeifen der glühenden Teile die einzige Vorwarnung. Lautsprecherwagen wird bei uns eher keiner durchfahren für die paar Leute die hier so abgeschieden wohnen. Der beste Bunker hilft nun mal nichts, wenn man mangels Vorwarnung keine Zeit mehr hat ihn zu nutzen.


    Somit habe ich heute gleich zwei Prepper-Themen zu bearbeiten: Erstens angewöhnen tagsüber Radio zu hören und zweitens meine Notstromversorgung endlich zu optimieren, heute war Stromausfall und ich habe relativ lange gebraucht das Aggregat in Betrieb zu nehmen. Doch davon mehr in einem anderen Thread.

  • Sorry wenn ich jetzt eurer "Sorge/Panik" wiederspreche, aber ... Es fallen täglich Meteoriten vom Himmel, Größe zwischen Kieselstein und Medizinball. Und ich meine nicht die Teile die verglühen sondern wirklich einschlagen. Nur landen die meisten im Meer oder in unbewohnten Gebieten und es bekommt keiner mit weil es keine Schlagzeile wert ist. Da sich offensichtlich keiner Gedanken über den täglichen Meteoritenschauer macht würde ich mir auch keine Gedanken über die Reste der Rakete machen.


    Wenn es wer statistisch mag: Die Wahrscheinlichkeit von einem Raketentrum getroffen zu werden ist in etwa so groß wie der Hauptgewinn im Eurolotto und am nächsten Tag der Hauptgewinn im österreichischen Lotto.


    Trotzdem kann die Flugbahn der Raketenstufe (Name des US Miulitärs: 2021-035B) hier verfolgt werden.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Don Pedro Danke für den Link, interessant zu verfolgen. Also Österreich oder Deutschland wird das Teil eher nicht treffen, die Bahn ist weiter südlich. Aber sie quert doch immer wieder Teile Afrikas, Südamerikas bis zum Süden der USA, des Nahen Ostens, Indiens, Südasiens einschließlich Chinas sowie Australiens.

  • Don Pedro von "Panik" war keine Rede, nur eine Frage, wo diese Bedrohung preppermäßig einzuordnen ist. Für mich (und vielleicht auch für andere) birgt sie mehr Wahrscheinlichkeit als ein Szenario, wo ich im dunklen Wald vor einer Wärmebild-Drohne weglaufen muss.

    Derzeit taumelt die Rakete ja offenbar ca. zwischen dem 40. Breitengrad Nord und 40. Breitengrad Süd - also etwa Höhe Madrid und Höhe Wellington/Neuseeland - also außerhalb Mitteleuropas.

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Daher habe ich auch Sorge/Panik geschrieben :)

    Ja, es kann passieren, aber es ist mehr eine Zeitungsüberschrift als ein echtes Problem. So wie der gefrorene Urin von Flugzeugtoiletten vor ein paar Jahren.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Wenn ich mal von den 30 Minuten Vorwarnzeit ausgehe: durch Form des Objekts und Luftkontakt gibt es Unsicherheiten. Praktisch dürfte der Trefferbereich größer sein als die Entfernung die man realistisch in den 30 Minuten zurücklegen kann. Von den 20 Tonnen dürfte einiges verglühen, die Form ist sicher nicht auf Durchschlag getrimmt. Also wird die Lösung irgendwas bunkerartiges sein. Sicher nicht der einfachste Schutzraum im Eigenheim (wenig Überbau, eher auf Druckwelle als auf direkten Treffer ausgelegt), vielleicht eine als Schutzbau ausgelegte Tiefgarage mit halbwegs stabilem Gebäude darüber (6 Stockwerke, Betondecken). Wahrscheinlich reicht auch weniger, das Teil ist groß und leicht gebaut.

    Sollte es bei mir in der Ecke einschlagen wollen, würde ich mich an folgenden Orten orientieren:

    - Straßentunnel, Unterführungen (Bahnhöfe)

    - ein schnell genug erreichbarer Stollen (historischer Bergbau)

    - nicht zu vergessen: Berge und Hügel - wenn ein Absturzwinkel festgestellt werden kann, die Richtung ist eh klar

    - Schutzbauten / Tiefgaragen

    - zuletzt der eigene Keller (mag daran liegen dass ich weiß wie nicht dick diese bei uns ist :-) )


    aber nochmal darüber nachgedacht - dem Teil fehlen ein paar Tonnen. (bzw. Dichte auf die Fläche), die Abbremsung dürfte am Schluss recht stark sein, 100m Abstand zum Einschlag (freies Feld) oder Keller eines Mehrfamilienhauses dürften reichen. Wenn es natürlich ein Metallteil Final Destiny mäßig raushaut - dann hat man immer Pech :-), also besser nicht in Hollywood wohnen.

  • Die statistische Wahrscheinlichkeit von einem Teil dieser Rakete erschlagen zu werden ist mit Sicherheit ausgesprochen gering, besonders in unseren Breitengraden. Es ist mir aber speziell darum gegangen, dass es Ereignisse geben kann vor denen man rechtzeitig gewarnt werden könnte, wenn man z.B. Radio hört. Zivilschutzalarm über Sirenen hilft mir auch nur bedingt, im Haus bei geschlossenen Fenstern ist die nächstgelegene Sirene nur bei gutem Wind zu hören, wenn ich extra darauf achte.


    Zumindest KATWARN und LFVApp (Landesfeuerwehrverband Steiermark) am Handy könnten mich alarmieren und haben bisher recht zuverlässig funktioniert. Die LFVApp warnt auch vor gröberen Unwettern und ist frei erhältlich, Mitglieder einer steirischen Feuerwehr haben nur ein paar zusätzliche Funktionen zur Verfügung.


    Somit ist wieder eine Prepardeness-Lücke recht einfach geschlossen, ab heute läuft das Radio nebenbei ... zumindest solange es nicht wegen zu viel nerviger Werbung eine schlagartige Desintegration erleidet.


    NACHTRAG: Natürlich ist es das Notfallradio vom Zivilschutzverband (https://www.zivilschutz-shop.a…tfallradio-mit-led-lampe/).

  • Ich werde vorsorgen. Ich werde genau NICHTS machen.


    1. Habt ihr die Flugbahn angeschaut?


    2. So viel ich weiss, werden Raketen so konzipiert, dass sie nach dem Start und ihre Arbeit erledigt haben, in der Atmosphäre verglühen tun.

    Mit einer Ausnahme: Space Schuttle. Da wurden die Trägerraketen und den Schuttle wiederverwertet/ verwendet. Aber da es den nicht mehr gibt..

    Fällt einem auch nix auf die Rübe.:)


    Also, kein Weltuntergang in Sicht.

  • Fluid es ist halt so, dass ich den Eindruck habe, dass dieses chinesische Teil etwas anders konstruiert war als übliche "Nicht-Space-Shuttle" Fahrzeuge *)

    https://spacenews.com/huge-roc…ese-space-station-launch/

    Und - nein, ich bin sicher nicht in Panik: ich möcht' halt nur meine Everyday-Awareness füttern.

    Wie auch immer - huizhaecka hat meine Frage beantwortet. - danke !

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • So viel ich weiss, werden Raketen so konzipiert, dass sie nach dem Start und ihre Arbeit erledigt haben, in der Atmosphäre verglühen tun.

    Leider nicht die chinesischen ... Normalerweise sind es 2 oder mehr Stufen die ein Objekt in den Orbit bringen. Damit gibt es eigentlich keine wirklich großen Objekte die runterfallen können. Das letzte war Skylab (Ende der 80er) das unkontrolliert abgestürzt ist (und irgend ein Unglück der Russen (??) mitte der 90er). Prinzipiell gibt es seit 40 Jahren die inoffizielle Einstellung das keine großen Teile da ungeplant runterkommen, außer den Chinesen halten sich auch alle brav daran. Deren Rakete besteht aus einer Stufe, damit bleibt sie nach dem Flug auch im Orbit und kann eigentlich nicht geplant abstürzen.


    Was mache ich für mich, für meine Everyday-Awareness: Nichts, denn es ist wahrscheinlicher von einem Grabstein erschlagen zu werden als da ein Problem zu kriegen :)

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Update...


  • wird schon kein Stahlregen wie bei Defiance werden :S

    liebe Grüße, Betula


    falls die Welt untergeht, muß noch lange nicht die Welt untergehen.