Baofeng Funkgeräte, Einsatzbereiche und rechtliche Rahmenbedingungen

  • Und liebe Amateurfunker: bitte entschuldigt unser/mein Eindringen in eure Domäne. Aber wir funken ja nicht dauernd auf euren Lieblingsfrequenzen herum.

    Große Bitte: LASST die Finger von Amateurfunkgeräten, ihr stört die Frequenzen, auch die, welche sich nicht im Amateurfunkbereich befinden. Wozu glaubt ihr gibt es streng geregelte Bandpläne, die international untereinander abgestimmt sind. (es gibt keine "Lieblingsfrequenzen", diese sind zugewiesen. )
    Und bitte verbreitet kein Halbwissen über Amateurfunk und sonstige Funkdienste. Macht die Prüfung, dann werdet ihr ein AHA Erlebnis haben und mitreden können.
    Versteht mich nicht falsch und ich möchte dich nicht persönlich angreifen. Ich möchte nur erklären warum es so wichtig ist, Vorgaben, Verbote einzuhalten.
    viele medizinische Geräte z.B. funken im 70cm Band (außerhalb Amateurfunk), das ist genau der Bereich den du mit dem Baofeng auch abdeckst. Zusätzlich haben speziell die günstigen Baofeng´s eine Oberwellen Aussendung, die mehr als "sauber" ist.

    In diesem Sinne, LG Mik

  • Große Bitte: LASST die Finger von Amateurfunkgeräten, ihr stört die Frequenzen, auch die, welche sich nicht im Amateurfunkbereich befinden. Wozu glaubt ihr gibt es streng geregelte Bandpläne, die international untereinander abgestimmt sind. (es gibt keine "Lieblingsfrequenzen", diese sind zugewiesen. )
    Und bitte verbreitet kein Halbwissen über Amateurfunk und sonstige Funkdienste. Macht die Prüfung, dann werdet ihr ein AHA Erlebnis haben und mitreden können.
    Versteht mich nicht falsch und ich möchte dich nicht persönlich angreifen. Ich möchte nur erklären warum es so wichtig ist, Vorgaben, Verbote einzuhalten.
    viele medizinische Geräte z.B. funken im 70cm Band (außerhalb Amateurfunk), das ist genau der Bereich den du mit dem Baofeng auch abdeckst. Zusätzlich haben speziell die günstigen Baofeng´s eine Oberwellen Aussendung, die mehr als "sauber" ist.

    In diesem Sinne, LG Mik

    Ich habe keinesfalls vor in Normalzeiten mit unseren Baofengs herumzuspielen - ich denke, das gilt für alle Prepper, die sich ein solches Gerät kaufen. Da heute jeder ein Handy hat... Die Angst der Amateurfunker ist daher unbegründet.
    Und im SHTF Fall werde ich auch ganz sicher Heizöl zum Fahren verwenden - ist auch verboten.


    Ich würde mir von den sachverständigen Amateurfunkern hier eher Unterstützung erwarten, als dieses ewige VERBOTEN und "macht die Prüfung".
    Das ist das selbe, wenn ein Elektriker sagt, es ist verboten, sich selbst eine Notstromversorgung zu bauen. Macht erst die Elektrikermeisterprüfung!


    Es wäre zum Beispiel hilfreich, wenn ein Amateurfunker die UNBEDENKLICHEN Frequenzen nennen würde (also solche, wo kein Schaden entstehen kann - außer ev. eine Störung). Zum Beispiel die Frequenz vom Betriebsfunk vom Schilift in St. Ohrwaschl. Dann kann sich der geneigte Prepper das einprogrammieren und stört kein "medizinisches Gerät", wenn er im Blackout mit seinen Nachbarn funkt.

  • ... du hast recht, dass im Katastrophenfall das (fast) alles egal ist.
    Ich will nur sensibilisieren, dass dieser Funkdienst (gleichbehandelt wie BOS, Schiffs und Flugfunk) keine Spielwiese ist. Ich kann dir leider keine Frequenzen nennen die "sicher" sind, ausser den Amateurfunkbändern. Da wir außerhalb dieser auch nicht Betrieb machen dürfen.
    Und wenn ich dir sage, programmier deine Baofengs auf die 8 PMR kanäle, dann darf ich das nicht.
    Aber wenn du mit kleinster Leistung dort sendest, wirst du wahrscheinlich dort niemanden schaden.
    (Auch das dürfen wir AFU´s nicht.....muss ich leider aus rechtlichen Gründen dazusagen, es ist verboten).
    Und natürlich würde ich mir auch sämtliche Relaisstationen (siehe Link) in deiner Umgebung und die 2m Notfunkfrequenz 145.500 MHz einspeichern.
    Weil wenn, dann wirst du am ehesten dort von jemanden gehört.

    https://www.oevsv.at/export/sh…Downloads/Relaisliste.pdf

    (hier gilt das Duplex Verfahren - also Empfangsfrequ. anders als die zum senden! Und manche Repeater haben CTCSS Töne um diesen zu "öffnen")


    Also bitte nicht bös sein,

    LG Mik

  • Ich würde mir von den sachverständigen Amateurfunkern hier eher Unterstützung erwarten, als dieses ewige VERBOTEN und "macht die Prüfung".

    ......

    Es wäre zum Beispiel hilfreich, wenn ein Amateurfunker die UNBEDENKLICHEN Frequenzen nennen würde (also solche, wo kein Schaden entstehen kann - außer ev. eine Störung).

    Nur mal zur Info: Eine Störung ist der Schaden und der Schaden ist die Störung.


    Es gibt keine UNBEDENKLICHEN Frequenzen. Selbst auf (ja für geprüfte Funkamateure) zugelassenen Bändern ist nicht alles erlaubt. Rede da z.B. von Sendeleistung, Bandbreite, Nebenaussendungen usw. Die Regeln kann man dann kennen, oder auch nicht, aber unbedenklich ist da nix.


    Wenn keine Prüfung machen willst, dann lass es.

    Ich hatte, bevor ich die Lizenz gemacht hab, schon Erfahrung mit der Funküberwachung. Das Problem mit den unerwünschten Nebenaussendungen ist, dass es selber leider kaum oder gar nicht bemerkst. Steht Dir frei die selben Fehler zu machen.


    Und auch im Katastrophenfall ist nicht ALLES legal/egal.

    Wie glaubst werden sich die Power Grid Leute koordinieren, wenn´s versuchen das Netz wieder hochzufahren. (Wohl kaum mit Brieftauben)

    Wenn dann durch Unwissenheit mit diversen Störaussendungen die Etablierung vom Stromnetz störst, SABOTIERST damit diese Leute, der Blackout könnte damit noch länger dauern. Aber Hauptsache du kannst dich mit deinem Nachbarn absprechen, wer wie viele Klopapierrollen noch auf Lager hat.

    Das selbe gilt für Rettung und Feuerwehr, die im Blackout auch weiter funken werden und teilweise wieder zurück zu den analogen Geräten wechseln müssen (weil die im Gegensatz zum Digitalfunk funktionieren solange sie geladen werden können)

    Oder warum glaubst werden seit längerer Zeit große Anstrengungen unternommen GERADE die Leute von den Blaulichtorganisationen zum Amateurfunk zu bringen.


    So, genug ausgekotzt.

    Für mich war´s das jetzt zu diesem Thema.


    Ich geh QRT

  • Es wäre zum Beispiel hilfreich, wenn ein Amateurfunker die UNBEDENKLICHEN Frequenzen nennen würde (also solche, wo kein Schaden entstehen kann - außer ev. eine Störung). Zum Beispiel die Frequenz vom Betriebsfunk vom Schilift in St. Ohrwaschl. Dann kann sich der geneigte Prepper das einprogrammieren und stört kein "medizinisches Gerät", wenn er im Blackout mit seinen Nachbarn funkt.

    Das Problem ist, dass die Betriebsfunkfrequenz vom Schilift in St. Ohrwaschl die selbe sein kann wie die Betriebsfunkfrequenz des Wirtschaftshofs der Gemeinde St. Ganzwoanders, am anderen Ende von Österreich. Aus der Sicht des unlizensierten Preppers in der Umgebung von St. Ganzwoanders natürlich praktisch, die betroffene Gemeinde könnte das aber ganz anders sehen. Zusätzlich sind die Billigfunkgeräte oft sehr schwerhörig, senden aber wie bereits erwähnt wurde kräftig und nicht immer nur dort wo sie sollen. Damit ist es sehr leicht möglich andere Funkverbindungen zu stören ohne es selbst mit zu bekommen. Du würdest Dich z.B. ungestört mit Deiner Familie im Nahbereich verständigen können, ein paar Kilometer weiter störst Du aber die Kommunikation mit einem Baggerfahrer, der gerade dringend eine Verklausung beheben soll damit die Gemeinde nicht absäuft.


    Vielleicht macht so ein plakatives Beispiel klar, warum man nicht die eine unbedenkliche Frequenz nennen kann. Selbst im alten analogen Behördenfunk waren Frequenzen mehrfach vergeben, mit entsprechenden räumlichen Abständen. Die einzige sichere Alternative zum Amateurfunk ist eine eigene Betriebsfunkfrequenz, die Gebühren halten sich in Grenzen, z.B. bis 6 W Sendeleistung im Simplexbetrieb € 4,36 pro Gerät und Monat (siehe https://www.ris.bka.gv.at/Gelt…n&Gesetzesnummer=10012777). Genau den selben Betrag (€ 52,32 im Jahr) zahle ich übrigens für meine Amateurfunkbewilligung, allerdings für "etwas" mehr nutzbare Frequenzen und 400 W max. Sendeleistung. Mit der kleinsten Leistungsstufe (100 W) ist man übrigens mit € 17,40 im Jahr dabei, kann dafür jederzeit mit gutem Gewissen seine Funkgeräte nutzen und so sich und seine Gerätschaften beüben. Sowohl ein Handfunkgerät das immer nur ungenutzt am Ladegerät hängt als auch eines das jahrelang irgendwo auf Lager liegt wird im Fall des Falles nicht unbedingt so funktionieren wie man sich das erhofft.


    Es geht bei der Kritik an der Beschaffung von Amateurfunkgeräten durch nicht lizenzierte Personen und die ständigen Hinweise darauf die Lizenz zu machen also nicht (nur ;)) darum den Amateurfunk zu beleben oder Pfründe zu sichern sondern vor allem um das technische und organisatorische Wissen sowie die Erfahrung welche Probleme es da geben kann. Nicht jeder lizenzierte Funkamateur ist automatisch ein Guru für alles was mit Funk zu tun hat. Die Prüfung soll aber sicher stellen, dass man sich mit der Funktechnik beschäftigen kann ohne unabsichtlich Störungen oder gar Schäden zu verursachen.


    Bei allen, die sich jetzt tapfer durch den wieder mal etwas zu lange gewordenen Text gekämpft haben, entschuldige ich mich mal vorsichtshalber für die Ausschweifung aber das musste einfach mal gesagt werden. Vielleicht könnten die Neo-Funkamateure hier im Forum ja noch etwas zu ihren Beweggründen und der Ausbildung ergänzen?

  • Ich würde mir von den sachverständigen Amateurfunkern hier eher Unterstützung erwarten, als dieses ewige VERBOTEN und "macht die Prüfung".

    Als nicht AFU sehe ich es auch so. Mach die Lizenz halt. Kostet nicht die Welt, dann kennst dich aus.


    Es wäre zum Beispiel hilfreich, wenn ein Amateurfunker die UNBEDENKLICHEN Frequenzen nennen würde (also solche, wo kein Schaden entstehen kann - außer ev. eine Störung).

    Es gibt keine Unbedenklichen Frequenzen. Auf jeder Frequenz auf der du funkst ohne zu wissen was du da tust ist das haglich und auch illegal.

    Und die AFU's machen sich wohl quasi strafbar dir sachen zu sagen die nicht stimmen, oder könnten probleme mit der lizenz bekommen.


    Auf den PMR Kanälen ist es wohl zwar illegal das UV-5R zu verwenden, wird aber wohl auch keinen jucken und auch nicht weiter auffallen neben den vielen Kinderspielzeug Walkie Talkies und wenn man das zum Blue Moon macht. Braucht mans regelmäßiger, kauft euch ein PMR Kit.



    von den meisten AFU's hab ich zum schluss einer solchen Diskussion dann gehört augenzwinkernd: "wärst aber wohl auch nicht der erste Amateur der vor der Lizenz ein Schwarzfunker war ;) und dann erst die Lizenz nachgeholt hat"



    Wenn du die lizenz nicht machen willst, les dich zumindest selbsttätig in die Materie ein.

  • Nachdem ich ja quasi daran Schuld habe, dass es jetzt vermehrt umfielen Thema hier geht, möchte ich mal Stellung zu meinen Beweggründen beziehen. Ich habe mir ein 2er Set PMR gegönnt & nach längerer Überlegung ein Baofeng. Die PMR vorwiegend zum Spielen ua mit dem Sohnemann.


    Die Überlegung hinter dem Baofeng ist, dieses auf die PMR-Frequenzen zu programmieren & mitzuhören. Zudem möchte ich mein Interesse für die Materie „Funk“ damit abklären. Sollte es sich bestätigen, plane ich diese Ausbildung & Prüfung abzulegen.


    Ich verstehe aber auch die Bedenken der AFU hier & bin für Hinweise dankbar.


    PS: zumindest schreiben wir mal wieder länger über ein Thema, das nicht mit Covid-19 zu tun hat 😉

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • prepperfamily


    Die entsprechenden gesetzlichen Regelungen werden im AFU-Kurs unterrichtet und sind auch Teil der Prüfung.


    TKG §109, Z3 - Betreiben von AFU ohne Bewilligung. Verwaltungsstrafe bis € 4.000:

    https://www.jusline.at/gesetz/tkg/paragraf/109


    TKG § 88 - Störung von Funkdiensten:

    https://www.jusline.at/gesetz/tkg/paragraf/88


    Weiters TKG § 78 ff., § 109 ff. etc.


    Die Bandpläne mit den zugeordneten Frequenzbereichen und den entsprechenden Status (P, S ...) sind in der Anlage der AFV zu finden.


    Ich habe auch gelernt, dass die Mitarbeiter des Funkmonitorings sehr gut im Peilen sind. :-)

    Think positive, stay negative! :)

  • Da das Thema immer wieder aufpoppt sobald jemand etwas über die Baofeng Funkgeräte wissen will, schlage ich vor, einen eigenen Thread dazu zu machen: "Baofeng Funkgeräte, Einsatzbereiche und rechtliche Rahmenbedingungen" - oder so ähnlich.
    Es gibt hier viele (Amateurfunker) die sich mit der rechtlichen Situation beschäftigen und dazu auch wertvolle Inputs liefern.


    Bitte Ben alle Beiträge ab inkl. #10 in einen neuen Thread verschieben. Dann können wir das Thema ordentlich diskutieren ohne diesen Thread hier (und ähnliche) unlesbar zu machen.

  • Hier der Link zur Anlage 2 der Amateurfunkverordnung


    Und die etwas bessere Übersicht des ÖVSV über die aktuellen Frequenzen.


    Da sieht man auch das im 70cm Band der ISM Bereich ist, da funken Industry, Science und Medical. Aber dieser Bereich ist nicht exklusiv für ISM, Wenn ein medizinisches Gerät in diesem Bereich Probleme durch Amateurfunk hat - Pech gehabt. Genauso aber auch umgekehrt. Wenn ein Funkamateur dort durch ISM gestört wird - Pech gehabt.


    So ähnlich ist es auch mit dem Baggerfahrer, dem Kranführer oder wem anderen. Wenn er im AFU Bereich sendet, dann muss er damit rechnen durch AFU gestört zu werden. Im CB oder PMR gilt das gleiche, wenn er dort sendet muss er damit rechnen durch CB oder PMR gestört zu werden.

    Es gibt keine "exklusiven" Frequenzen für Baggerfahrer oder Bauhöfe oder sonstige "private" Dienste im AFU, PMR oder CB Bereich.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Es gibt keine "exklusiven" Frequenzen für Baggerfahrer oder Bauhöfe oder sonstige "private" Dienste im AFU, PMR oder CB Bereich.

    Das ist im Falle von AFU, PMR und CB richtig weil diese Frequenzbereiche allgemein zugeteilt sind. Mein Beispiel bezog sich explizit auf Betriebsfunk bzw. exklusiv zugeordnete Frequenzen die sehr wohl für die genannten Bedarfsträger verfügbar sind. Man kann bei der Fernmeldebehörde um Zuteilung einer Frequenz in einem für Landfunk vorgesehenen Frequenzbereich ansuchen. Bei Verfügbarkeit bekommt man eine Frequenz gegen Einwurf ausreichender Mengen an Münzen zugeteilt. Sparfüchse verwenden PMR oder was auch immer, nur Amateurfunk ist für kommerzielle Anwendungen ausdrücklich nicht erlaubt.


    Wir bekamen damals im Kurs das Beispiel von zwei YLs, die regelmäßig Rezepte über Amateurfunk ausgetauscht haben. Das hat sich nach einer saftigen Geldbuße ganz schnell aufgehört. Es ist genau geregelt was man abseits von Not- und Katastrophenfunk über Amateurfunk übermitteln darf und was nicht.

  • Mir scheint, hier wird klassisch aneinander vorbei diskutiert.
    Die lizensierten Funker sagen: Baofeng ist illegal (was/wie auch immer).
    Die Baofengler (so wie ich) sagen: ich tu doch nix ;)


    Beide haben Recht.


    Ich nutze die Bafengs NIE - nicht heimlich und nicht manchmal sondern eben nie.
    AUSSER im SHTF-Fall, wenn die normale Kommunikation ausfällt (Telefon, Handy, Internet, Radio). Und dafür habe ich sie auf Frequenzen programmiert, die SICHER NICHT irgendwelche Behörden und Rettungsorganisationen stören. Nicht einmal die örtliche Müllabfuhr werde ich stören. Und die Wahrscheinlichkeit, dass mich und meine Leute jemand anderer "stört" ist auch sehr gering.


    Dass die Baofengs eben so gut programmierbar sind, billig sind und das Zubehör auch billig ist, macht sie zum perfekten Funkgerät für Prepper. Wie gesagt: nicht zum Schwammerlsuchen, sondern für den SHTF-Fall.


    Ich habe übrigens eine Seefunk Lizenz; Der zugehörige Kurs war ziemlich aufwendig und daher kann ich in etwa abschätzen, wie sinnvoll es ist, eine Amateurfunklizenz zu erwerben, um im Notfall zu funken.


    Not kennt kein Gebot - so steht es auch auf der Homepage des oevsv ;)

  • Mit einem Baofeng ist es wie mit einem Auto. Was es kann und was man darf sind 2 verschiedene Dinge :)

    Ich höre damit im 70cm Band seit Monaten das Kahlenbergrelais - problemlos. Senden kommt erst dann wenn ich mein Rufzeichen habe.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Mir scheint, hier wird klassisch aneinander vorbei diskutiert.
    Die lizensierten Funker sagen: Baofeng ist illegal (was/wie auch immer).
    Die Baofengler (so wie ich) sagen: ich tu doch nix ;)


    Beide haben Recht.

    Das stimmt so nicht ganz:

    Wenn du die AFU-Lizenz hast, ist die Verwendung - damit ist jetzt das Senden gemeint - von Baofeng-Geräten nicht illegal.

    Die Nutzung (d. h. Senden) in Ö ist dann illegal, wenn du KEINE AFU-Lizenz hast. Und das gilt nicht nur für Baofeng-Geräte, sondern auch für alle AFU-Geräte von anderen Herstellern.


    Empfangen darfst du, wie Don Pedro geschrieben hast, schon. Aber ohne AFU-Lizenz darfst du nicht auf die PTT-Taste drücken.

    Think positive, stay negative! :)

  • Ich glaub die Diskussion können wir dann auch schließen.


    in diesem Thread haben wir jetzt schon mehrmals das selbe gesagt, die einen wie auch die anderen.

    ich selbst habs im forum glaub ich auch schon des öfteren und mehrfach erklärt. hören, legal, senden illegal mit einschränkungen quasi je nach band und lizenz.


    in 2 Monaten haben wir eh wieder einen neuen Baofeng Thread eines neuen Users offen, da können wir dann weiterschreiben, also das selbe wie die drölfzig mal vorher. drum kommen wir eh nicht drumherum, is halt so. die fragen der neulinge sind oft ähnlich.


    Ich freu mich, dass der Anteil der Amateure im Forum steigt, dadurch steigt auch der Informationsgehalt. Aber auch dder GAP der Anfänger/Unwissenden und der geprüften wird größer. liebe neue lizenzler, bitte formulieren wies noobs verstehen können.

    Mein Kurs in Tulln Sept 2019 ist ja nix geworden, weil Jobwechsel. mal schaun wann ich das nachhole.


    ich bin für close.

  • Ich glaub die Diskussion können wir dann auch schließen.


    in diesem Thread haben wir jetzt schon mehrmals das selbe gesagt, die einen wie auch die anderen.

    ich selbst habs im forum glaub ich auch schon des öfteren und mehrfach erklärt. hören, legal, senden illegal mit einschränkungen quasi je nach band und lizenz.


    in 2 Monaten haben wir eh wieder einen neuen Baofeng Thread eines neuen Users offen, da können wir dann weiterschreiben, also das selbe wie die drölfzig mal vorher. drum kommen wir eh nicht drumherum, is halt so. die fragen der neulinge sind oft ähnlich.

    rand00m ich schätze deine Fachbeiträge sehr, aber für dieses Posting kriegst du von mir die "Goldene Zitrone" verliehen.
    Nur weil manche immer das selbe sagen, heißt das lange noch nicht, dass schon ALLES gesagt bzw. gefragt wurde.


    Und dass du nicht drumherum kommst, in 2 Monaten die Fragen eines neuen Users zu diesem Thema zu beantworten, stimmt nicht. Du bist ja nicht der Forumsoberlehrer oder Beantwortungsbeauftragte. Kannst ja einfach nobel schweigen.
    Mit solchen Meldungen braucht sich dann keiner wundern, wenn immer die selben 15 Leute im Kreis herumschreiben!


    Neue User haben neue Fragen, neue Antworten, neues Wissen und bringen neuen Wind ins Forum. Warum soll man als neuer User nicht etwas wieder fragen oder diskutieren? Nur weil andere das schon vor 5 Jahren diskutiert haben???
    Einstein hat einmal gesagt, dass es zu seinen Prüfungen zwar jedes Jahr die selben Fragen gibt, aber die Antworten jedes Jahr anders sind.


    Jeder Neuling soll gerne fragen und vor allem seine Meinung posten und sein Wissen mit uns teilen! Die Theads von Siebzehnhundertschnee liest sich keiner gerne durch - ist ja saufad! Man kann ja dann auf relevante Postings verlinken, wenn man weiß wo was steht.


    Ich finde, ein Forum lebt von den aktuellen Diskussionen der Mitglieder! Und wenn etwas wieder diskutiert wir: super! Wer will soll mitreden. Sonst kann man ein Forum auch gleich schließen...

  • Ich nehme die Goldene Zitrone entgegen.


    Trotzdem ist das Thema hier am sich erhitzen. Das ist nicht gut. Deshalb auch zu.

    Und mehr kann man dann auch nicht mehr sagen dazu hier im Thread. Es ist halt schon durch.


    Und ja, das Thema ist wiederkehrend. Das ist halt so. Und es wird wieder erklärt und diskutiert werden müssen. Afus werden erklären man soll nicht und legal bleiben und die Lizenz halt machen. Andere werden erklärn es is in da Krise wurscht. Ich werd erklärn, es ist technisch wurscht wenn mans nur zum Blue Moon verwendet fürs PMR zum Funktionstest. Und ansonsten halt ein PMR-Kit kaufen. Oder halt mal CB.


    Neue User bringen immer wieder die Evergreens rein. Die müssen dann auch wieder diskutiert werden. Immer wieder das selbe, und doch immer wieder was neues dabei.

  • Ich nutze die Bafengs NIE - nicht heimlich und nicht manchmal sondern eben nie.
    AUSSER im SHTF-Fall, wenn die normale Kommunikation ausfällt (Telefon, Handy, Internet, Radio). Und dafür habe ich sie auf Frequenzen programmiert, die SICHER NICHT irgendwelche Behörden und Rettungsorganisationen stören. Nicht einmal die örtliche Müllabfuhr werde ich stören. Und die Wahrscheinlichkeit, dass mich und meine Leute jemand anderer "stört" ist auch sehr gering.

    ...

    Not kennt kein Gebot - so steht es auch auf der Homepage des oevsv ;)

    Ich will die Lizenz machen, steht auf meinem Plan, vielleicht noch dieses Jahr. Habe ein Baofeng, einmal programmiert, mit etwa 5 Sekunden Sendezeit getestet. Also erst mal gehört, ob auf den programmierten Frequenzen was an kommt. Dann einmal ein Relais getastet, und zum Proof einen Code zur Hifeansage (natürlich in Zeiten wo nichts los war). Funktioniert, eingemottet. Wird wieder angefasst wenn es einen Notfall gibt oder die Lizenz da ist.


    Störungen kann es sicher geben - deswegen sollte eine Regelüberschreitung gut überlegt sein. Aber ich kann aus verlässlicher Quelle auch sagen: bei einigen BOS - Übergang 4m zu TETRA - wurde so alles was irgendwie auf 4m senden konnte verwendet. Kein Budget für ein Jahr noch alle 20 Jahre alten FuGs überholen zu lassen und von der Software her viel mehr Möglichkeiten. Da hatte man auf einmal ein "FuG 13" mit Bluetooth für Headsets, einen Kanalscan (Einsatzkanal/Übungskanal), wasserdichte Geräte aus dem asiatischen Betriebsfunkbereich, die auch manches Bad überlebt haben. Einzelne Produktreihen wurden sogar noch nach TrBOS geprüft, die hatten dann zwar eine Zulassung, und alle Features waren deaktiviert :-). Ist Vergangenheit, bei TETRA mit Sicherheitskarte geht eh nichts mehr. Im Notfall wahrscheinlich auch nicht, auch nicht für die regulären Benutzer.

    Meine Meinung: Wenn man weiß was man tut, darunter den Sendebetrieb auf das notwendigste Beschränken, geht einiges - natürlich mit einem Risiko.


    Ich greif das Thema gerne an, technisch fehlt nicht viel. Wenn ich aber auswendig lernen soll dass was 9H und X7 für Landeskenner sind - dann gehts nicht, mein Hirn verarbeitet Zusammenhänge und keine Listen :-)