Stromboxen/Koffer Eigenbau

  • So, hier für alle Interessierten ein paar Bilder und Erläuterungen meiner letzten Projekte.


    Noch kurz vorweg, Sicherheit geht immer vor!

    Bei bastelein mit Akkus, Elektrik und Strom Allgemein, immer gewissenhaft und mit entsprechender Vorsicht arbeiten.


    Bin selbst gelernter Elektriker, aber solche „Bastelarbeiten“ lernt man natürlich nicht.

    Deswegen... ich bin selbst kein Profi, von daher bin ich selbst nur nach guten wissen und gewissen vorgegangen!


    Ziel war/ist es, bei einem Blackout trotzdem noch Strom „vorrätig“ zu haben bzw. diesen netzunabhängig wieder auffüllen zu können, und ganz wichtig ist es mir, diese flexibel einsetzen zu können.


    Meine letzten drei zammgebastelten Stromboxen/Koffer sind folgende:


    Die blaue Strombox habe ich aus/mit einer gebrauchten Kühlbox für 10€ gebastelt.

    Darin befindet sich eine 12V 100Ah AGM Batterie welche über Solarinselanlagen geladen wird und somit ist auch ein Laderegler verbaut.

    Der verbaute Laderegler ist herausnehmbar um im Fall die Batterie einfacher wechseln zu können.


    Die AGM Batterien sollten zwar nicht Gasen, aber für den Fall der Fälle führen Leitungen (Gelbe Schläuche), von den Gasungsventilen die Gase nach außen.


    Kurz zu den Querschnitten, von der Batterie weg geht ein 10mm² Kupferkabel, wird dann auf 4mm² gesplittet und geht dann zu den einzelnen Schmelzsicherungen bzw. Minusleiter direkt zu den Verbrauchern.


    Die Sicherungen habe ich wie folgt gewählt: USB Output 7,5A, 12V Ausgang (Zigarettenanzünder - Kunststoffgehäuse) 10A, 12V Ausgang (Zigarettenanzünder - Metallgehäuse) 20A


    Die 20A 12V Steckdose ist aus Sicherheitsgründen außen in einer kleinen Verteilerdose verbaut (welche eine Wärme von 400C° standhalten sollte).


    Außerdem befinden sich an der Außenseite Zwei 10mm² Kabeln welche über Lastschalter und einer 60A Sicherung von der Batterie weggehen.

    Die Idee dahinter ist, wenn man mehr Leistung benötigt (z.B.: 230V Wandler), kann man diese dort wegnehmen.

    Noch dazu ist der Laderegler nach den Lastschaltern angeschlossen, somit kann man die verbaute 100Ah Batterie wegschalten und eine Batterie extern über den verbauten Laderegler laden.


    Weiters habe ich einen einfachen Stromkoffer gebaut (Werkzeugmetallkoffer).

    Im Inneren befindet sich eine 12V 11,5Ah AGM Batterie, ein einfacher Solarladeregler, eine 12v 20A Steckdose (mit Schmelzsicherung) und ein Display an der Außenseite (Spannungsanzeige/Restkapazität in %)

    Den Koffer habe ich in erster Linie fürs Funken entworfen da keine (bis auf die Spg. Anzeige) Elektronik verbaut und somit auch keine Störungen auf den Funkfrequenzen.

    Der Koffer kann über den verbauten Solarregler geladen werden oder über den Zig.anzünder.


    Das dritte Projekt ist mit Abstand am flexibelsten.

    Es handelt sich ebenfalls um einen Stromkoffer, welcher 40Stk. 18650er Lithium-Ionen Zellen enthält.

    Man kann jedes Akkupack einzeln oder Parallel nutzen, z.B. als einzelne Powerbank.

    Es handelt sich um 4 Werkzeugakkus welche mit 20V 4Ah betitelt werden, somit ergibt sich eine realistische gesamte Leistung von um die 300Wh.


    Die Idee dahinter war eine Powerstation mit den bekannten leistungsstarken Li-Ionen Zellen zu bauen.


    Der Vorteil welchen die Werkzeugakkus haben ist nicht nur der, dass man bei Stromausfall z.B.: noch die Akkuflex oder was auch immer betreiben kann...

    ..die fertigen Akkupacks kommen schon mit verbauten PCM und BMS sprich Schutzschaltung und Ausbalanciert und sie haben auch eine Ladeelektronik verbaut.

    Aber nicht Alle, weswegen ich mich auch für diese entschieden habe.


    Man kann sie außerhalb vom Koffer laden, im Blackout-Fall über Solar mit 230V Wandler und Schnelladegerät oder dem schwächeren Ladegerät.

    Oder man ladet sie im Koffer, über Solar, andere Batterie oder was auch immer, habe einen DC-DC Wandler verbaut welcher jede Spannung von 5V-30VDC auf die eingestellte Ladespannung/Ladestrom wandelt.


    Verbaut sind ebenfalls 2* QC 3.0 USB Output vorne, ein Spannungswandler 12V 30A im Koffer dazu 12V 20A Output (Zigarettenanzünder) hinten und einer Spannungsanzeige / Kapazitätsanzeige vorne.

    Natürlich alles abgesichert.


    Der Li-Ionen Koffer hat zum AGM Koffer viel mehr verbaut, wiegt aber trotz dass er mehr als die doppelte Leistung hat um fast 1kg weniger!!!

    Lithium eben! ;)


    Hoffe der Bericht war nicht zu lang und meine Bastelein gefallen den einen oder anderen!

    Bin gegenüber Tipps und Verbesserungsvorschläge gerne offen und

    bei Fragen beantworte ich diese ebenfalls gerne!


    Stefan

  • 👏👏👏 Mega.


    Vielen Dank für den Beitrag.



    Gerade Variante 3 ist für mich interessant. Die Marke haben wir auch als backup Geräte, zumal preiswert + lange garantie bei zgonc. Für die harte Arbeit dann eben die anderen teuren Roten. Wollte da immer schon mehr draus machen. Bislang ist es einfach Teil der Notbeleuchtung durch die angebotenen Baustrahler (Lampe gefiel mir nicht).


    Hab im Familienumfeld zum Glück auch einen Elektriker (Schwerpunkt Schaltschrank Haushalt und Industrie und immer mehr PV)


    Würde da gern nachbasteln. Es liegen eben genug Akkus davon rum. Eine Plug in Variante wäre auch interessant aber kostet halt extra Platz und Technik (also über die Einhell Ladeschiene). Habe da noch einen flex halbierten Benzinkanisterkoffer ... Mal sehen ob wir da Zeit finden.

    :!: Mindset - Skills - Prevention - Survival :!:

  • Blackout Austria danke, freut mich wenn dir mein Beitrag gefällt!


    Der Li-Ionen Koffer hat wirklich sehr viele Vorteile gegenüber den AGM, Gel oder anderen Blei-Batterien.

    Klar sind LiFePo4 und vergleichbare ebenfalls weltklasse, aber in der Anschaffung sind die Li-Ionen momentan

    sehr Preiswert (überhaupt wenn man sie gleich im Akkupack kauft wie in meinem Fall).

    Und natürlich nicht zu vergessen dass man sie in seine Werkzeuge stecken kann und einfach zu wechseln sind, falls mal defekt.

    Die Ladezyklen, die Energiedichte sowie die Leistungsausbeute sind nicht mehr mit den "alten Hasen" zu vergleichen.


    Kann das sein dass du die Akkuspacks verwechselst, sie sehen wie Einhell aus sind aber keine?!

    Jedoch sind sie angeblich mit Einhell-Geräte kompatibel.


    Ich habe im Vorfeld sehr viel recherchiert, hätten andere (teurere Akkus) diese Ladeelektronik verbaut, hätte ich auch die genommen.


    Es ist fast schon unglaublich und auch fast schon peinlich für mich, habe diese Akkus beim Action gekauft!

    Die verbaute Elektronik und die Akkuzellen sind ausgesprochen gut.

    Ob sie auf Einhell-Geräte passen, werde ich testen, es gibt auf Youtube jemanden der zeigt dass die Einhell-Akkus

    in die Ferm-Geräte vom Action passen, man muss nur zwei Kunststoffstege am Akku mitn Messer wegschneiden.


    Von den Kontakten her habe ich gesehn, sollte es bei den Geräten kein Problem geben, da + , - und T bzw. NTC passen.

    Laden darf man sie nur mit den eigenen, da der ID und C+ Kontakt vertauscht sind, aber sonst ident.


    Habe nochmals eine nähere Aufnahme vom Kofferinhalt gemacht, da sieht man eine beendete Akkuladung. (grünes Led am Akku)

    Man sieht im Koffer links und rechts Kabeln hängen, mit denen kann man je nach dem was man benötigt die Akkus anschließen.

    Und beim Zweiten Bild tankt sie gerade Strom von der kleinen Balkoninselanlage.


    So eine Plug-in Variante würde mich auch reizen, meine Ausführung ist eher eine sehr vereinfachte Variante welche ich schnell in

    der Wohnung zusammengebastelt habe.


    Benzinkoffer schaut bestimmt gut! Habe schon spekuliert ob eine Munitionskiste eventuell auch was daugt. Die Kofferl welche ich

    verwendet habe sind vom Hornbach, habe ich mal paar auf Vorrat gekauft, glaub eine hat um die 7€ gekostet.


    Halte uns am laufenden, interessiert mich sehr wie sich dein Projekt entwickelt!

  • Stimmt tatsächlich verwechselt. AX Power nicht X Power (exchange) 😆


    Hab selber noch nicht sehr lange die Einhell sachen daher verwechselt. Die machen das.alle bestimmt mit Absicht so ähnlich.


    Solange es funktioniert ist ja auch egal woher die kommen. Action hat mal gutes und mal klump. Ich gehe da nie ohne Bremsenreiniger raus. Ein Allrounder.


    Sinngemäß werde ich es dann mit den Einhell probieren da einige vorrätig. Hol mir da aber aber den Fachmann zur Bastelstunde


    Grundsätzlich geht ja eh recht viel. Kennst das als Fachmann sicher besser, wennst alte Akkuwerkzeug schätzchen mit kaputten akku hast, aufmachen und schauen wo kriegt man ein Pendant fürs Innenleben. In den letzten Jahren würde ich sagen, dass die Akkupower so stark und gut geworden ist, dass nun andere Komponenten zuerst hin werden (Bsp Bohrfutter/Schnellspannbohrer)

    :!: Mindset - Skills - Prevention - Survival :!:

  • Sind auch wirklich zum Verwechseln ähnlich!

    Für mich wars überaschend das ausgerechnet die günstigsten so eine gute Elektronik verbaut haben

    Aber ist ja nichts neues, beim billigen NoName Fernseher sind auch schon mal gern Samsung teile drinnen.

    Oder letztens hab ich eine billige Powerbank mit Starthilfe fürs Auto aufgemacht und siehe da LG Elektonik.


    Die 4Ah stimmen ebenfalls, habe vorerst nur einen gekauft, daheim gleich mal aufgeschraubt (nur 4 Schrauberl) und begutachtet

    ob e die gewünschte Elektronik verbaut ist wie in div. youtube Videos zu sehen...

    Dann paar mal leer gemacht und wieder voll geladen und dann mal wirklich belastet (auf 12VDC und mitn Wandler auf 230VAC rauf)

    hab über die Ampere und der Spannung am Akkuausgang so ca. mitgerechnet. Leider nicht notiert aber kommt hin mit den 4Ah.


    Ich kauf ehrlich gesagt auch gelegentlich beim Action ein, bei mir geht dann meistens ein Feuerzeuggas oder das Butangas für Campingkocher mit.

    Die Akkupacks fürs Werkzeug hab ich aber bis vor kurzen eher nur belächelt.


    Stimmt, habe in meiner Werkstatt erst einen Akku von einem alten HoferAkkuschrauber gefunden, hab ich vor vier Jahren geschenkt bekommen

    weil derjenige kein Ladegerät mehr gehabt hatte und hat sich angeblich nicht mehr gelohnt eines zu kaufen...

    Hab ihn erst zerlegt nur um interesse halber nachzuschaun was verbaut ist und siehe da 3 mal 18650 Li-Ionen Zellen und eine Schutzschaltung bzw. BMS.

    Habe wirklich null erwaretet da sie zu dem Zeitpunkt schon über 4 Jahre nicht geladen worden sind und die Lagerung feucht war.

    Ich hab dacht ich seh schlecht, 2 der 3 Zellen haben wirklich noch eine Spannung von 3,2 Volt gehabt, unglaublich!!!!

    Die hab ich jetzt in Taschenlampen drinnen, funktionieren ohne Probleme.

    ~Ich komme in Frieden!~

  • Falls es jemanden interessiert wie es Preislich bei den selbstgebastelten Stromstationen aussieht!


    Hier zum Beispiel meine drei Vorgestellten Boxen/Koffern:


    Blaue Box:

    (SIEHE FOTO (hier nochmals falls noch nicht in der Vorstellungsrunde gesehen))

    Wenn man bereits eine Batterie und eine passende Box herumkugeln hat oder eine Box gebraucht kauft und man einen einfachen Laderegler verbaut, ist man ab ca. 50€ schon dabei, 12V-,USB-Ausgänge, Kabeln inkl...


    Im Fall wie bei mir mit neuer Batterie (100Ah) ist man immer noch unter 200€ ( mit einfachen Laderegler).

    Mit dem verbauten Laderegler wie in meinem Fall ist man trotzdem noch unter 300€.

    Das ist für eine 1200Wh Powerstation sehr günstig und man kann jeder Zeit alle Komponenten im Falle eines Defektes tauschen.


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    Der AGM Koffer:

    Ist mit Abstand die günstigste und einfachste Methode.

    Alles wurde neu gekauft und so wie auf dem Foto zu sehen kostet der Koffer keine 80€.

    Habe da aber eine 20A 12V Stecksode mit Metallgehäuse genommen welche paar € mehr

    kostet und Batterie gibt’s wenn man will ebenfalls güntiger.


    Platz (SIEHE FOTOS) ist im Koffer für Kabeln, Funkgerät oder sonst was auch noch...

    Die Halterung für den Griff habe ich vorsichtshalber mit Nieten verstärkt da das gesamt Gewicht

    doch 5,5kg beträgt und ich den Schweisspunkten nicht ganz vertraue.


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    Der Li-Ionen Koffer:

    Wenn man bereits Werkzeugakkus von 12-24V daheim hat, nur USB/PD-Ausgänge benötigt und man

    die Akkus nicht zwangsläufig im Koffer/Box laden möchte ist man mit 20€ schon dabei.


    In meinem Fall haben alleine schon die neuen 4 Akkus 120€ (e noch günstig) gekostet, aber mit allen Bauteilen, bin ich immer noch unter 200€ was für eine 300Wh Powerstation günstig ist und im gegansatz zu fertigen nicht nur mehr Power hat (bis 30A am 12V Ausgang) sondern viel flexibler ist und im Falle eines defektes der/die Akkus in Sekunden getauscht werden können.


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    Einen 230V Wandler habe ich bewusst nirgends eingebaut, da ich den ausschließlich extern betreibe.

    Was nicht nur der Wärmeabführung zu gute kommt, sondern man kann selbst entscheiden welchen man

    möchte und kann ihn in/an allen Boxen/Koffern verwenden.


    Kurz zu den einfachen Solarladereglern, betreibe so einen 10€ Laderegler bei einer älteren Strombox schon seit ca. 4 Jahren im Dauerbetieb und er macht seinen Job nach wie vor ohne Probleme!

  • DaStehfan - ich bin beeindruckt.

    Eine Frage von einer Strom-absolut-NULL-Checkerin:

    Entsprechen die Fähigkeiten Deiner Stromboxen meiner fix-fertig gekauften Powerbank, die ich wahlweise mit Solar, Steckdose und Auto-Zig.Anzünder laden kann ?

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • zippygirl freut mich wenn dir meine "Bastelarbeiten" gefallen.


    Von den Fähigkeiten her erfüllen beide Varianten den selben Zweck, Strom (von verschw. Quellen.) aufnehmen, speichern und diesen

    über div. Anschlüsse wieder abgeben.


    Bei den Eigenbau-Powerbanks kann man halt selbst entscheiden welche Komponenten man für welche Ansprüche nehmen möchte.

    Wichtig ist mir z.B. dass ich jeder Zeit zugriff auf Akku und zu den Bauteilen habe.

    Man kann auch mit der Zeit aufrüsten oder umbauen... mal einen neuen Akku gönnen... usw.

    ~Ich komme in Frieden!~

  • Y @DaStefan

    Also ich finde deine Boxen mega endgeil. :thumbup::thumbup::thumbup:


    Als hundert prozentiger Elektro-DAU stellt sich mir die Frage ob man die Dinger so konfigurieren könnte dass man damit eine Waschmaschine zum laufen bringt, 30° Schonwaschgang würde mir einmal reichen, und für den Rest des Tages noch den Kühlschrank und eine Taschenlampe und 2 Smartphones?


    Gibt es dafür ein fertiges Teil (Yeti?) das das kann, oder etwas sehr günstiger im Eigenbau?

    Das Yeti hat halt jede menge brauchbare Features, Zigarettenanzünder 230V USB . . . . . .


    Wenn das halbwegs und kostengünstig ginge würde ich mir auf meiner Parzelle den Stromanschluss ersparen. Und mit PV und Honda Aggregat vor mich hin nomadisieren.

    Schon seit 21.643 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • paperprepper danke für das kompliment! :)


    Das ist eine Frage die ich ebenfalls sehr Interessant finde, leider bin ich auf dem Gebiet ebenfalls kein Profi.

    Theoretisch definitiv möglich, jedoch siehts dann meistens in der Praxis etwas anders aus.


    Auf herkömmliche "old scool" Methode sprich- entsprechend genügend Blei Batterien und Wechselrichter, funkt garantiert.


    Aber was uns wohl eher interessiert, wären neuere Energiespeicher wie Li-Ionen usw., unten (Bild) eine kleine Auflistung was

    Waschmaschinen so ca. an kW/h aufnehmen.

    Hat mich selbst überrascht, so viel wäre das jetzt mal gar nicht, aber man darf die Peaks vom Motor und Heizung nicht vergessen und

    da kann man je nach Modell so um die ca. 2kW rechnen, das sollte unsere Powerstation ebenfalls bereitstellen können.


    Nach rein Theoretischen berechnungen kommt man mit 13Stk. Werkzeugakkus 18V in Serie auf 234V nimmt man 4Ah Akkus und würde

    noch 13Stk. parallel dazu schließen kommt man auf 234V 8Ah ca. 1,9Kwh dann benötigt man noch einen Wechselrichter...

    Hab selbst getestet und festgestellt, dass die einzelnen Werkzeugakkus auf Dauer 4A sehr "gechillt" bereitstellen, habe weder Wärmeentwicklung noch Spannungseinbrüche festgestellt.

    Aber wie gesagt ich bin da wirklich kein Profi und weiß auch nicht wie sich die Akkus im gesamten verhalten würden.

    Ich würde da persönlich eher in die richtung LiFePo4-Akkus mit entspechenden leistungsstarken Wechselrichter gehen.


    Eventuell gibts den ein oder andern der schon Erfahrung mit solchen leistungsstarken Eigenbau-Powerstationen hat... würde mich auch Interessieren....


    Fertige Powerstationen welche ausreichen Leistung hätten gibts schon, aber die wenigsten werden wohl mit Waschmaschinen getestet, aber

    wie man in dem Video sieht dürfte auch das möglich sein.


    Powerstation Waschmaschine


    Yeti gibts in echt starken Ausführungen, die wären bestimmt Interessant... aber den Preis muss man erstmal verdauen....


    Yeti 6000x

  • Schau was ich Geiles gefunden hab, ist doch die ideale Ergänzung man hat dann noch eine Tasche zum Koffer.


    Ich denke man könnte den Mast etwas weniger filigran bauen zB aus Dyneema und Carbon, wird dann zwar etwas schwerer aber die Mühle und der Generator könnten dann einen etwas kompakteren Eindruck machen.

    Schon seit 21.643 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • paperprepper bestimmt eine gute Ergänzung!

    In den letzten Tagen hätte so ein Windgenerator ordentlich Strom produzieren können.


    Hab schon viel gutes über die vertikalen Windgeneratoren gehört... aber selbst leider noch keine Erfahrung damit.

    ~Ich komme in Frieden!~

  • Zum Thema Balkonkraftwerk (aber auch Windgeneratoren und warum die (für Otto-Normal-Verbraucher) unpraktikabel sind) ein interessantes Video:


    Holger Laudeley über Balkonkraftwerke Anmeldung & Zähler & Windkraft


    Ab Minute 06:44 die entsprechenden Aussagen zum Thema Windgeneratoren im Garten.


    Kurz Zusammengefasst:

    -Bei kleinem Rotor ist die Anlage unpraktikabel

    -großer Rotor macht nur bei entsprechender Gesamthöhe der Anlage Sinn. Diese wird man aber niemals Baurechtlich im eigenen Garten verwirklichen dürfen.