Kochen mit Brennpaste

  • Ich mache mal ein neues Thema auf, ist das der richtige Unterbereich?


    Nach den ersten Versuchen von Mittwoch bin ich heute die nächste Runde angegangen. Ich will gar nicht erst alles beschreiben, was ich versucht habe, sondern hier gleich das Fazit bringen, mit PLUS und MINUS


    Was sehr gut funktioniert:
    - kleine Sachen in der Pfanne brutzeln, Speck, Eierspeise (=Rührei), Würstel, Scheibe Brot, Käse schmelzen usw.

    - Espresso in der Bialettikanne (sehr wichtig ;-) )


    Was ganz gut geht:
    - 0,2 bis 0,5 Liter Flüssigkeit oder eine vergleichbare Menge an Doseninhalt / Fertiggerichten heiß machen, einmal aufkochen

    Was vermutlich geht, und ich noch versuchen werde:
    Reis kochen mit der Quellreismethode. Das sind ca. 0,4 l Wasser, Reis hinein, aufkochen und ziehen lassen (zB in ein Tuch eingewickelt)


    Was nicht geht:
    Nudeln, Kartoffeln, Suppe kochen (wenn der Suppeninhalt noch gegart werden muss) ...


    Alles was deutlich über 0,5 Liter hinausgeht oder längere Kochzeit erfordert, kann man meiner Meinung nach mit Brennpaste vergessen.


    Was ist wichtig:
    - möglichst leichtes Kochgeschirr verwenden (Trangia o.ä. wäre nicht verkehrt)

    - Abstand zwischen Brennpastendose und Kochgeschirr gering halten, ca. 3,5 cm

    - Im Backofen kann man bis zu einem gewissen Grad die Wärme doppelt nutzen (wie von Prepperpeppi vorgeschlagen). Ist dann sicher auch von Vorteil beim Reis kochen: Klappe zu, Topf bleibt schön warm.

  • Was für ein "Gestell" hast du dafür verwendet ?

    Ich meine, du kannst ja die Pfanne nicht direkt auf die Brennpaste stellen.


    Denke gerade an ein Fonduegestell......

  • Hast du das auch mit 4 Brennpasten versucht? Evtl kriegt man damit genug Leistung zusammen, um 1 Liter Wasser zum Kochen zu bringen.

    Nein. Aber den Ehrgeiz hatte ich jetzt nicht. Fürs richtige Kochen werde ich mir noch was anderes überlegen.

  • ich habe jetzt etwas rumgesucht und bin auf ein paar Sachen gestossen

    sowas

    Da stört mich aber das Holz etwas. Schaut mir nicht sehr sicher aus.


    dann doch ein Chafing Dish

    halt in kleiner

    ich würde dort halt direkt drin kochen, ohne einen Behälter zusätzlich reinzupacken.


    Das müßte ich mal testen wenn keiner zuhause ist, meine Männer erklären mich sonst für närrisch.........X/

  • Für Nudeln, Reis etc (alles, was längere Ziehzeit hat) könnte man ev. eine weithalsige Thermoskanne verwenden. Entweder in den Schlafsack legen - gleichzeitig Wärmequelle - oder in eine Decke einwickeln.


    Was auch gut klappen könnte: Pudding. Nicht essentiell, aber gut für die Laune. Muss nur einmal kurz aufkochen.

    liebe Grüße, Betula


    falls die Welt untergeht, muß noch lange nicht die Welt untergehen.

  • Für Nudeln, Reis etc (alles, was längere Ziehzeit hat) könnte man ev. eine weithalsige Thermoskanne verwenden. Entweder in den Schlafsack legen - gleichzeitig Wärmequelle - oder in eine Decke einwickeln.


    Was auch gut klappen könnte: Pudding. Nicht essentiell, aber gut für die Laune. Muss nur einmal kurz aufkochen.

    Pudding ist eine sehr gute Idee! Oder wollt ihr die greislige HMilch pur trinken? ;-)

    Pudding ergibt dann pro Packung ca. 500 leckere Kalorien, man kann auch noch ein Ei reinrühren und muss im Notfall nicht am Zucker sparen.
    Dasselbe bei Grießbrei: Muss man nur einmal richtig aufkochen, und dann ziehen lassen. Und kann man prima mit Ei, Butter, Sahne, Kakao oder Zucker "anfetten".

  • Was nicht geht:
    Nudeln, Kartoffeln, Suppe kochen (wenn der Suppeninhalt noch gegart werden muss) ...

    Kleine Korrektur zu meiner Einschätzung: ich denke Nudeln sollten gehen, und zwar

    Step 1: Nudeln in kaltem Wasser ca. 1 bis 2 Stunden einweichen, Zeit wird von den Nudeln abhängen. siehe hier.
    https://blog.ideasinfood.com/i…/08/one-minute-pasta.html

    Step 2: Nudeln abgießen und in ein ausreichend flüssiges Sugo geben und alles zusammen fertig garen (sogenannte One-Pot-Pasta)


    Wird demnächst getestet.
    Ich erwarte jetzt zwar keine Traumpasta wie vom Lieblingsitaliener, aber spart auf jeden Fall viel Kochzeit und Brennstoff.

  • Pudding ist eine sehr gute Idee! Oder wollt ihr die greislige HMilch pur trinken? ;-)

    Pudding ergibt dann pro Packung ca. 500 leckere Kalorien, man kann auch noch ein Ei reinrühren und muss im Notfall nicht am Zucker sparen.
    Dasselbe bei Grießbrei: Muss man nur einmal richtig aufkochen, und dann ziehen lassen. Und kann man prima mit Ei, Butter, Sahne, Kakao oder Zucker "anfetten".

    Die dunkelblaue H-Milch von Formil ist besser als die anderen Marken.

  • probier eine Suche auf Ebay mit "Mini Chafing dish", "small Chafer" oder "mini food warmer" gibt es jede Menge kleine Ausgaben

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Step 1: Nudeln in kaltem Wasser ca. 1 bis 2 Stunden einweichen, Zeit wird von den Nudeln abhängen. siehe hier.
    https://blog.ideasinfood.com/i…/08/one-minute-pasta.html

    Step 2: Nudeln abgießen und in ein ausreichend flüssiges Sugo geben und alles zusammen fertig garen (sogenannte One-Pot-Pasta)


    Test von Step 1:
    Habe für die heute geplanten Carbonara normale Bio-Spaghetti, 9 MInuten Kochzeit, in kaltem Wasser angesetzt, knapp bedeckt. Nach 1,5 Stunden sind sie deutlich eingeweicht und biegsam (aber noch mit hartem Kern und eindeutig nicht essfertig). Dann Nudeln im Ansetzwasser aufgekocht, geht sehr schnell, weil wenig Wasser, und nach knapp 5 Minuten Kochzeit sind sie perfekt al dente. Hätte ich nicht so gut erwartet.

    Werde den Test demnächst mit dünnen Spaghettini wiederholen. Und dann kommt natürlich auch noch Step 2 dran mit Tomatensugo.

  • Jongleur - d.h. die Brennpasten-Dose (eine ?) war ca 5 Minuten in Betrieb ?

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Der Versuch war heute nicht mit Brennpaste, sondern am Herd. Es ging auch nur darum zu testen, ob das Einweichen von Nudeln mit kaltem Wasser überhaupt sinnvoll ist. Überraschenderweise war die Antwort eindeutig JA, und diese Methode bedeutet auch im Alltag eine deutliche Energieeinsparung.

    Mit Brennpaste würde die Aufheiz- und Kochphase aber bestimmt immer noch eine halbe Stunde dauern. Was dann immerhin ein deutlicher Fortschritt wäre.
    Allerdings würde ich bei Verwendung von Brennpaste im Sinne des maximalen Energiesparens versuchen die Nudeln im Sugo fertig kochen, also noch Step 2 dazunehmen.


    Ich halte euch auf dem Laufenden!