Blackout: Folgen des totalen Stromausfalls

  • Nenn mich naiv, aber in so einem Szenario wird vermutlich das Militär die IT-Techniker abholen, begleiten, Schutz zur Verfügung stellen...

    Kaum einer würd da normal zur Arbeit gehen, während sich die Nachbarn gegenseitig wegen einer Packung Müsliriegel abstechen.

    Mann, bist du naiv ;)^^


    Nein, im Ernst: Es gibt hunderte Firmen, die alleine in Österreich da zusammenspielen müssen, damit das gesamte System funktioniert: Vom Backbone-Betreiber zum IXP zum Transitnetzbetreiber zum ISP zum Rechenzentrum. Alleine in Österreich gibt es - Breitbandmilliarde sei Dank - hunderte kleine und natürlich eine Handvoll großer Netzbetreiber, und jede größere Firma hat ihr eigenes Rechenzentrum.


    Dass in der (nach einer Woche Blackout ganz sicher herrschenden) bürgerkriegsähnlichen Lage das Bundesheer (speziell in Österreich, wo das Heer nicht mal in Friedenszeiten die eigenen Leute noch von A nach B bewegen kann, weil es an allem mangelt) Taxi für IT-Techniker spielt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

    There is no such thing as too much backup!

  • Mann, bist du naiv ;)^^

    Mach nicht meine heile Welt kaputt!

    Naja ich hab äußerst wenig Einblick in diese Sparte.

    Ich vermute aber mal, dass dieses Problem bereits angegangen wird BEVOR es zu Randalen kommt und es daher noch einfach(er) sein wird, die Leute zur Arbeit zu kriegen.

  • Zitat

    Sehr geehrter Herr Random,

    sie arbeiten im Bereich der Kritischen Infrastruktur in der IT? Bitte steigen sie auf den Steyr 680M, wir bringen Sie zu Ihrer Arbeitsstelle.

    Die Pendlerpauschale steht ihnen an diesem Tag nicht zu.

    lg, Gefreiter Dings


    So ein Szenario kann ich mir nicht vorstellen. Bis auf das mit der Pendlerpauschale, das schon. 8)

  • So ein Szenario kann ich mir nicht vorstellen. Bis auf das mit der Pendlerpauschale, das schon. 8)

    Ja.....

    Wichtiger Hinweis: Für die Beantragung des Pendlerpauschales und des Pendlereuros ist ab 1.1.2014 grundsätzlich der Ausdruck aus dem Pendlerrechner (http://www.bmf.gv.at - Berechnungsprogramme) zu verwenden.

    Das Formular L 33 ist nur dann auszufüllen, wenn der Pendlerrechner gemäß § 3 der Pendlerverordnung nicht anwendbar ist (zB: Beschäftigung in Österreich, Wohnsitz im Ausland, wegen Zeitüberschreitung) oder keine Verkehrsverbindung im Pendlerrechner angezeigt wird.


    unbedingt beachten !!!! 8o Mit'm "Online"-Ausfüllen wird's möglicherweise a bissal hapern

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Na, da sind uns einige Länder offenbar weit voraus.


    Hier das Absetzverfahren Freifall „Verbringen einer IT-Fachkraft zur kommunalen Störungsbeseitigung im Zuge Blackout“ am Beispiel Singapur.


    Geht doch! 😂

    Einmal editiert, zuletzt von Ben () aus folgendem Grund: Urheberrechtsverletzung entfernt

  • Heute gabs ein Update des sehr lesenswerten Artikels „Europa auf dem Weg in die Katastrophe“ im Blog von H. Saurugg (den mir meine Rechtschreibkorrektur vortrefflich in „Saure-Gurkenzeit“ umwandeln wollte…). Den Link kann ich hier nicht posten - die Domain ist ein zensiertes Wort in diesem Forum -, er ist aber in Google mit dem Namen des Autors und dem Titel des Artikels sofort zu finden.

  • Bei regionalen Sturmschäden werden oft Monteure aus zumindest einem ganzen Bundesland zusammen gezogen, teilweise mit Verstärkung aus anderen Bundesländern. Selbst da dauert es einige Tage, bis wieder überall Strom ist. Das erklärt auch wieso es bei der Eiskatastrophe in Slowenien damals so lange finster war.

    Wenn die Bilder gesehen hast, von den völlig verbogenen Gittermasten aus Stahl.....dann war gleich klar, es wird länger dauern.

    Selbst wenn die Stahlteile lagernd hättest.

    Wär auch ein gutes Argument für eine Erdleitung, Sicherheit bei einem Eissturm. ;)