COVID-19: Impfung

  • Biontech zeigt die Impfreaktionen zu einem Großteil erst bei der zweiten Impfung (im Gegensatz zu AstraZeneca).

    viribus unitis - acta non verba

  • Biontech zeigt die Impfreaktionen zu einem Großteil erst bei der zweiten Impfung (im Gegensatz zu AstraZeneca).

    :rolleyes: na vielen Dank auch für diese Info.

    Vor 18 Jahren habe ich mich im Tropeninstitut Wien für einen Indientrip buchstäblich gegen ALLES impfen lassen (inkl. Tollwut, japan. Enzephalitis und was weiß ich noch - etwa 10-11 Vaccine).

    Keine Nebenwirkungen, kein Kopfweh, kein GAR NIX damals. Ich hoffe, dass das alte Mädel jetzt gleichermaßen reagiert

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Frage an die Runde: Bei AstraZeneca wird ja eine Mexalen vor und nach der Impfung empfohlen. Wie ist es mit Pfizer? Da habe ich keine eindeutige Empfehlung gefunden.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Frage an die Runde: Bei AstraZeneca wird ja eine Mexalen vor und nach der Impfung empfohlen. Wie ist es mit Pfizer? Da habe ich keine eindeutige Empfehlung gefunden.

    Gestern war im Standard ein Artikel dazu:

    Eine einheitliche Richtlinie zur Einnahme von Schmerzmitteln zur Corona-Impfung gebe es derzeit in Österreich nicht, sagt Herwig Kollaritsch, Tropen- und Impfmediziner und Mitglied des Nationalen Impfgremiums (NIG). Er rät allerdings von nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac ab und empfiehlt Paracetamol. Hier könne man sicher direkt nach der Impfung für 24 Stunden oder länger alle sechs Stunden 500 mg Paracetamol einnehmen, um die Nebenwirkungen zu dämpfen, so Kollaritsch. Das sei besser als abzuwarten, bis die Symptome bereits voll da sind.


    Wer aber lieber etwas länger mit der Einnahme warten möchte, tut sicher auch nichts Falsches, meint Monika Redlberger-Fritz, Leiterin des Referenzlabors Influenzaviren am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien. "Die ersten Nebenwirkungen zeigen sich meist erst etwa acht Stunden nach der Impfung. Es macht daher wenig Sinn, bereits weit vorher ein Paracetamol einzunehmen", sagt Redlberger-Fritz. Sie empfiehlt sechs Stunden nach der Impfung 500 mg Paracetamol, alle sechs Stunden für 24 Stunden – oder bei Bedarf auch länger.

  • Don Pedro  Ben

    Meine Nachbarin (>80) hatte jetzt bei der 2. Impfung (Pfizer) leichte Nebenwirkungen (Gliederschmerzen im Arm+ Nackenbereich und Kopfweh. Sie nahm daher das vom Arzt verschriebene Mexalen (=Paracetamol-Wirkstoff).

    Am 20.4. erhalte ich meine zweite Pfizer-Impfung - ich werde berichten :)

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Die Slowakei hat die ersten 200.000 Dosen von Spudnik V bekommen. Komischerweise entsprechen diese von der Qualität her nicht den Daten von Spudnik V, welches im Lancet publiziert wurde. Die Slowakei wartet nun auf eine Erklärung der Hersteller Firma und kann bis dahin den Einsatz nicht empfehlen. https://dennikn.sk/2333976/spu…orucil-ockovanie/?ref=mpm

    Ist es jetzt böse, wenn ich sage: Warum wundert mich das nicht?

    Think positive, stay negative! :)

  • Hier die Infos aus der Slowakei in deutscher Sprache

    Die Zeitung schrieb laut Nachrichtenagentur CTK, dass der russische Impfstoff, der in die Slowakei geliefert wurde, nicht identisch mit „Sputnik V“ sei, das in anderen Ländern verimpft werde und dessen Bewertung im Fachblatt „The Lancet“ veröffentlicht wurde. Gemäß der „Lancet“-Studie vom Februar war der Impfstoff „grundsätzlich sicher“ und zeigte auch eine Effektivität von um die 90 Prozent

  • Sehr gutes Video das erklärt, warum man die Effizienz der Impfstoffe nicht wirklich vergleichen kann:



    Zusammengefasst: Die Impfstofftests liefen zu unterschiedlichen Zeiten. Moderna und Pfizer/Biontech während des Sommers 2020. AstraZeneca und Johnson&Johnson während der 2. Welle im Herbst/Winter 2020. Das heißt bei zweiteren war 1. die Wahrscheinlichkeit höher, dass man sich ansteckt und 2. kamen die Mutationen B.1.1.7 und B1.3.5.1 dazu. Deshalb wäre es gut möglich, dass andere Impfstoffe unter den selben Voraussetzungen wie Pfizer/Biontech dieselben Effizienzraten >90 erreicht hätten.

  • Die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie hat einen Leitfaden veröffentlicht, mit dem man nach einer Impfung mit AstraZeneca prüfen kann, ob die Nebenwirkungen auf eine mögliche Thrombose hinweisen.


    Sollte man solche Nebenwirkungen ab Tag 4 nach der Impfung haben, sollte man eine Thrombose abklären lassen. Dann kann man noch Medikamente dagegen nehmen und einen schweren Verlauf verhindern.

  • Welches Impfstoff sollte man zum jetzigen Zeitpunkt (Heute) wählen, falls man die Wahl hätte?


    Mal hört man DAS ist besser.. Ein paar Tage später ist scheinbar die ANDERE besser..

    Immer wieder neue bahnbrechende Studien, die eine Woche später revidiert, herumgeschraubt und wiedermal herumgeschliffen werden, so dass sie schlussendlich nichts mehr Wert sind.

    Sich selber profilierende Ärzte oder Möchtegern-Spezialisten (die niemand kennt) kommen auch noch dazu..

    Die Medien selber kommen auch nicht mehr draus..


    Ich hab ehrlich gesagt langsam ein Riesenchaos!

    Wen soll man da noch vertrauen? Was sagt euer Bauchgefühl?

    Meiner sagt: Pfizer.

  • Wenn man nur sich selbst im Blick hat (Egoismus): Moderna oder Biontech/Pfizer. Die haben die beste Verträglichkeit, hohe Wirksamkeit und aktuell keine bekannten schweren Nebenwirkungen. AstraZeneca ist durch die Diskussionen mit einem schlechteren Image behaftet, zu J&J gibts noch zu wenig Daten.


    Wenn man das Gemeinwohl im Blick hat (Altruismus): Jeder Impfstoff, der derzeit bei uns verfügbar und zugelassen ist, hilft massiv, die Pandemie zu bekämpfen - gutes Bauchgefühl. Konkret auch zu AstraZeneca. Bei Sputnik V gibts Fragezeichen bezüglich der Qualität, die an Neukunden geliefert wird - da muss man darauf hoffen, dass die eigene (nationale) Qualitätskontrolle zuverlässig arbeitet, aber auch Sputnik wirkt - unsicheres aber insgesamt positives Bauchgefühl. Zu den chinesischen Impfstoffen hab ich noch kein aussagekräftiges Bauchgefühl.

  • Ich würde den Chinesischen Impfstoff (Sinovac, Sinopharm) nehmen, ist erprobte Technologie (Grippe bzw. Diphtherie-Tetanus-Keuchhusten-Polio) und die Chinesen haben damit den Virus anscheinend in den Griff bekommen.


    Bei AstraZeneca werden immer mehr Nebenwirkungen bekannt und ich fürchte bei Pfizer bzw. Moderna sieht es auch nicht besser aus (Nebenwirkungen zeigen sich aber meist erst bei der 2. Impfung). Sputnik V wird wohl ähnlich wie AstraZeneca sein (Vektorimpfstoff).


    Leider hat man bei uns aber nicht die Wahl :-(

  • Fluid

    Mein Bauchgefühl sagt, dass der verfügbare Impfstoff der beste ist. Ich selbst wurde im Februar mit AstraZeneca geimpft & ich bekomme im Mai Dosis Nr. 2. Meine Frau wurde mit Biontech/Pfizer geimpft.
    Unterschiede gibt es vermutlich überall, aber diese sind derzeit nicht geklärt. Die Zeit wird vieles aufklären, aber derzeit ist es wichtig geimpft zu werden.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Ich würde den Chinesischen Impfstoff (Sinovac, Sinopharm) nehmen, ist erprobte Technologie (Grippe bzw. Diphtherie-Tetanus-Keuchhusten-Polio) und die Chinesen haben damit den Virus anscheinend in den Griff bekommen.


    Bei AstraZeneca werden immer mehr Nebenwirkungen bekannt und ich fürchte bei Pfizer bzw. Moderna sieht es auch nicht besser aus (Nebenwirkungen zeigen sich aber meist erst bei der 2. Impfung). Sputnik V wird wohl ähnlich wie AstraZeneca sein (Vektorimpfstoff).


    Leider hat man bei uns aber nicht die Wahl :-(

    Mike

    Die Chinesen haben den Virus vor allem auch deswegen in den Griff bekommen, da sie einen tatsächlichen "Lockdown" gemacht haben und keine Alibiaktionen wie bei uns. Dort gab es tatsächlich Ausgangssperren und es wurde durchgegriffen.


    Bzgl. der Nebenwirkungen von AstraZeneca, Pfizer,... muss man aber auch unterscheiden, ob es tatsächlich Nebenwirkungen sind wie zB Thrombosen oder Impfreaktionen wie zB 1 Tag grippig. In den Medien wird sehr rasant sehr viel verbreitet, das muss man aber differenziert betrachten. Alle Medikamente können Nebenwirkungen haben. Egal ob Aspirin, die Anti-Baby-Pille oder sonst was. Derzeit liegt jedoch ein mediales Interesse an den Impfnebenwirkungen gegen Covid-19.


    Es darf sich ruhig jeder selbst seine Gedanken dazu machen. Ich habe eine persönliche Meinung dazu, die ich teilweise jedoch nicht belegen kann, deswegen verbreite ich sie hier auch nicht.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Dass sie Chinesen den Virus nicht durch die Impfung sondern die gesetzten Maßnahmen (totaler Lockdown, konsequentes Kontakttracing, etc.) in den Griff bekommen haben ist klar.

    Aber durch die Impfung können viele von ihnen mittlerweile wieder ein halbwegs normales Leben führen. Der Besuch von Kinos, Restaurants, Bars, etc. ist für Geimpfte wieder möglich, weshalb sich auch viele junge Leute impfen haben lassen (damit sie wieder mit Freunden gemeinsam etwas unternehmen können).

    Auch die Geschäfte sind wieder offen und können sich vom wirtschaftlichen Einbruch durch Corona erholen.


    In Europa sind wir davon meilenweit entfernt, wir haben einen Lockdown nach dem Anderen und Gastronomie, Tourismus, Freizeiteinrichtungen und kleine Händler sterben langsam. Und wer nicht zusperren muss verschuldet sich oft so stark, dass es ihm schwer fallen wird wieder auf die Beine zu kommen.