Blackout Übung des Bundesheeres zeigt massive Mängel

  • Vielen Dank für die Einblicke in die #AUTARK20 und Gratulation zum sehr offenen und ehrlichen Umgang 👍, auch wenn die Erkenntnisse schmerzhaft sind: 5 von 6 Notstromaggregaten haben binnen weniger Stunden den Geist aufgegeben und mussten in die Werkstätte! #Vorsorge #bundesheer


    Ein Wahnsinn, einfach nur ein Wahnsinn.


    Wenn 5 von 6 Aggregate ausfallen, wurde entweder Mist angeschafft oder die Dinger wurden nicht gewartet.


    Ob die Medien über die Ergebnisse der Übung auch so fleißig berichten, wie über die Presseaussendung, dass diese stattfindet?

  • Ob die Medien über die Ergebnisse der Übung auch so fleißig berichten, wie über die Presseaussendung, dass diese stattfindet?

    Ich hätte noch nichts entdeckt...;)

    Du hast völlig recht, das Thema ist leider voller "Alibi-Handlungen"

    Die Dinger sind wohl angeschafft und dann vergessen worden. Trotzdem besser, sie erkennen das jetzt als gar nicht. Der Sinn von Notfallübungen sollte jetzt wieder klar sein....auch uns:

    Equipment anschaffen und in ein Kisterl tun ist zu wenig!

  • Die Garde des Bundesheeres testet in dieser Woche in Wien, wie man mit einem lang andauernden großflächigen Stromausfall umgeht. Dazu wurde bei der Blackout-Übung "AUTARK20" in Teilen der Maria-Theresien-Kaserne der Strom abgedreht. Man möchte im Kleinen Erfahrungen sammeln, um bereits ausgearbeitete Pläne und Überlegungen zu überprüfen und diese mit neuen Erkenntnissen weiter zu entwickeln, so das Verteidigungsministerium am Mittwoch via Aussendung.


    Wie man mit einem lang andauernden großflächigen Stromausfall umgeht, testet die Garde des Bundesheeres in dieser Woche in Wien. Bei der Blackout-Übung „AUTARK20“ hat die Einheit in Teilen der Maria-Theresien-Kaserne den Strom abgedreht. Ziel sei es, Erfahrungen im Kleinen zu sammeln, bereits ausgearbeitete Pläne und Überlegungen zu überprüfen und diese aufgrund der Erkenntnisse weiterzuentwickeln, hieß es am Mittwoch vom Verteidigungsministeriums.


    Saurugg wieder mal umtriebig. Der hat da auch sowas wie ein Monopol drauf.


    Verteidigungsministerin Tanner: Bundesheer bereitet sich auf Bedrohungen vor

    AUTARK20 – Blackout-Übung in Wien – großflächiger, langandauernder Stromausfall; Was passiert, wenn es passiert – was ist zu tun?


    Jeder in der Bevölkerung kann zur Krisenbewältigung beitragen.
    Für den Ernstfall gut gerüstet zu sein, heißt auch, einen ausreichenden Vorrat zu Hause zu haben. Der Vorrat sollte zumindest für 7 Tage für die gesamte Familie reichen. In einem sicheren Haushalt darf folgender Vorrat nicht fehlen:

    • Wasser
    • haltbare Lebensmittel
    • einfache Licht- und Energiequellen
    • Medikamente und Erste-Hilfe-Material
  • hat noch wer infos vom Ergebnis gefunden. das wird wohl beim ÖBH geheim bleiben. mal schaun.


    Ich kann mir vorstellen, da gabs irgendwann GWD's die das Aggregat irgenwo runterfallen haben lassen, oder es ist schon aus den 60ern, und die Lager sind alle seitdem mit Lagerschaden verzogen, oder die haben nach ein paar stunden keinen sprit mehr gehabt, weil den keiner tanken konnte weil den keiner zahlen konnte. Oder was noch dummeres.

    Genau 1 Gebäude zu entstromen, und da geht schon soviel schief. hmm, naja.


    Da Saurugg wird denen dann sicher ein paar konzepte schreiben. die werden dann gelesen, abgelegt und gut ist ;)

  • Hahahaha......was für ein Desaster diese Übung

    Never argue with an idiot, they drag you down to their level and beat you with experience.

  • Man könnte ja den ganzen Waffenkram weglassen (Panzer, Flieger etc.) Und sich auf den Katastrophenschutz und evtl. eine kleine Elitetruppe reduzieren. Ersteres bräuchte Österreich dringend, zweiteres is sicher besser als der jetztige Zustand und beides gemeinsam sicher billiger.

    Dann könnt man statt viel kaputtes Zeug wenig funzigonöses Zeug haben.

  • Was hat denn die Lichtmaschine des guten alten 680er für eine Leistung? Kann man aus den Batterien nicht eine art Netzersatzanlage zusammenpfriemeln?


    Frage für einen Freund der sich auch mit Strom nicht auskennt. =;-)

    Schon seit 21.643 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • Befürchte aber, dass es einige/nicht wenige Prepper auch so gehen wird - dann aber erst wenn es zu spät ist.

    Entweder müssen sie erst einmal Bedienungsanleitungen lesen anfangen bzw. feststellen dass das Teil nix kann bzw. sie selbst nix können (oder eine Kombination aus beidem) oder dass das Gekaufte nicht (mehr) oder nicht ausreichend funktioniert.

    Hard times create strong men, strong men create good times.

    Good times create weak men, weak men create hard times.

  • Befürchte aber, dass es einige/nicht wenige Prepper auch so gehen wird - dann aber erst wenn es zu spät ist.

    Zeit um wieder zuhause eine Stromausfalls Übung durchzuführen. Einen Freitag lang kein Strom, und am Samstag dann nur mit dem Aggregat.

  • Zeit um wieder zuhause eine Stromausfalls Übung durchzuführen. Einen Freitag lang kein Strom, und am Samstag dann nur mit dem Aggregat.

    Haben wir - wohl oder übel - schon hinter uns gebracht. Die Schneefälle im September und Oktober, in Kombination mit dem Laub an den Bäumen, hat schon für ausreichend Probeläufe für 2020 gesorgt. Kann jetzt wieder bis 2021 warten :D

    Hard times create strong men, strong men create good times.

    Good times create weak men, weak men create hard times.

  • Befürchte aber, dass es einige/nicht wenige Prepper auch so gehen wird - dann aber erst wenn es zu spät ist.

    Entweder müssen sie erst einmal Bedienungsanleitungen lesen anfangen bzw. feststellen dass das Teil nix kann bzw. sie selbst nix können (oder eine Kombination aus beidem) oder dass das Gekaufte nicht (mehr) oder nicht ausreichend funktioniert.

    ;)Bei einem Blackout muss nicht immer alles innerhalb 30 Sekunden funktionieren.

    Mit Zack-Bumm-Schnell-Schnell-Einsätze geht meistens genau dann etwas kaputt (siehe Übung Bundesheer). Ich würde da auf Zylinderrost oder festgefressene Kolbenringe wetten. Wenn die schlecht oder gar nicht im Voraus geschmiert wurden, läuft "der Gerät" nicht mehr lange..

    Da waren sicher "Zack-Bumm-Spezialisten" am Werk.

    Ich finde nichts schlimmes dabei, mal die Bedienungsanleitung rauszunehmen und mal darin herumzublättern.

    Da stehen meistens sogar noch gute Tipps drin. Zum Beispiel wie man sein Gerät (Stromerzeuger) richtig aus dem "Winterschlaf" wecken sollte.

    Wie man ihn richtig "Einmottet", wie man ihm den Service macht..

  • Notstromaggregate sollten bei Behörden erst gar nicht in den Winterschlaf geschickt werden.

    Jedes Monat ein Lasttestlauf von mindestens 1 Stunde sollte eigentlich selbstverständlich sein.

  • Befürchte aber, dass es einige/nicht wenige Prepper auch so gehen wird - dann aber erst wenn es zu spät ist.

    Entweder müssen sie erst einmal Bedienungsanleitungen lesen anfangen bzw. feststellen dass das Teil nix kann bzw. sie selbst nix können (oder eine Kombination aus beidem) oder dass das Gekaufte nicht (mehr) oder nicht ausreichend funktioniert.

    Bei Prepper trifft es dann einzelne, beim Bundesheer trifft es die Bevölkerung, und das Bundesheer bekommt Geld, wenn auch immer wieder eingespart wird, dafür das sicherzustellen. Zudem sollten dort experten sein die auf die Geräte geschult sind...

  • Bei Prepper trifft es dann einzelne, beim Bundesheer trifft es die Bevölkerung, und das Bundesheer bekommt Geld, wenn auch immer wieder eingespart wird, dafür das sicherzustellen. Zudem sollten dort experten sein die auf die Geräte geschult sind...

    Das Bundesheer macht Katastropeneinsätze, das ist aber nicht die Hauptaufgabe und dafür gibt es auch kein Geld. Wenn jetzt das BH 10.000 extra Stunden für Hochwasser aufbringt, so ist das Geld aus dem normalen Budget. Für den Betrieb der Kasernen darf das ÖBH Geld ausgeben, aber wenn die Kasernen dann verkauft werden geht das Geld an das BMF.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Das Bundesheer macht Katastropeneinsätze,

    Ist ein Blackout keine Katastrophe?

    so ist das Geld aus dem normalen Budget.

    Naja Budget für Krieg fällt ja glücklicherweise keines an.



    Für mich ist die Sache klar was das Bundesheer hier zu tun hat:

    Die Hauptaufgaben des Bundesheeres sind:

    Schutz von Einwohnern und Einrichtungen

    Wenn nötig helfen Soldaten des Bundesheeres, die Ordnung und Sicherheit in Österreich aufrechtzuerhalten.

    Hilfe bei Naturkatastrophen oder Unglücksfällen

    Bei Naturkatastrophen, sogenannten Elementarereignissen, und Unglücksfällen außergewöhnlichen Umfangs sind die Helfer des Bundesheeres zur Stelle.

  • Bei Prepper trifft es dann einzelne, beim Bundesheer trifft es die Bevölkerung, und das Bundesheer bekommt Geld, wenn auch immer wieder eingespart wird, dafür das sicherzustellen. Zudem sollten dort experten sein die auf die Geräte geschult sind...

    So wie ich es vom Truppenübungsplatz kenne, auf den ich meine Werkzeuge Auslauf geben darf:

    40 Jahre alte Pinzgauer (geile Geräte btw) werden gewartet wie ein Neuwagen, da fehlt überhaupt nix.
    Die Anhänger mit Feldküche und Aggregate gammeln vor sich hin, da schaut kein Schwein nach. Ich hatte den stv. Kdt. fast soweit gehabt mir so ein Aggregatwagen zu überlassen, die Kupplung vom Unimog stand schon drunter. Aber leider.

    Hard times create strong men, strong men create good times.

    Good times create weak men, weak men create hard times.

  • 40 Jahre alte Pinzgauer (geile Geräte btw) werden gewartet wie ein Neuwagen, da fehlt überhaupt nix.

    Dort und da hört man mit einem schmunzeln, dass die teilweise schon "überwartet" oder fast schon zu tode gewartet werden, weil sie zur Beschäftigung der Leute halt gewartet werden.

    Aber wie du sagst, manches wird Top gewartet, und andere Dinge lässt man vergammeln. Warum versteh ich aber irgendwie nicht.

  • Es geht darum:

    Nehmen wir mal das Beispiel Pinzgauer. Die werden von hauptberuflichen Automechaniker gewartet.

    Ein Stromerzeuger? Da kümmert sich keiner gross drum, weil man/die im normalen Leben, nicht braucht/benützt/teilweise gar nicht kennt (Oh ja sogar diese Sorte gibt`s)!

    Darum kümmert sich in diesem Fall auch keiner drum und derjenige denkt, der Andere soll das erledigen..

    Ausreden wie: Bin Automech hab nichts damit zu tun.. usw... Kennen wir schon alle.

    Bis man die Dinger tatsächlich braucht.. Dann ist immer der Andere schuld wenn es in die Hose geht.

    So ist das Leben!


    Sorry wenn es altmodisch tönt:

    Früher schaute man, weil Ersatz teuer war und Geld wuchs ja bekanntlich nicht auf Bäumen.

    Autos mit 300000 Km. galten noch als grad eingefahren.. Da wurde repariert und die Reparatur nochmals repariert..

    Wenn Heute der Tacho 100000 Km. anzeigt, muss schon ein neuer her obwohl man kein Geld hat. Die Bank hilft schon..