• Ups wow, danke für die Info! Hast Du das Rottner gemeldet? Manche Firmen zahlen ja sogar für solche Schwachstellen.

    Nein, hab´ ich nicht, da es mittlerweile anscheinend auch eine neuere Version des Tresors gibt.

    Generell ist der Tresor okay und durch die EN 0/N Zertifizierung in meiner Haushaltsversicherung standardmäßig mit 25.000 € versichert. Das reicht mir.


    Zu den Notfallschlössern bei Billigtresoren kann man nur sagen: Finger weg !

    Man bekommt sie normalerweise ganz leicht auf (einfacher als in obigen Video).


    Das von PreppiPeppi erwähnte Kaba Schloss ist da natürlich einen ganz andere Klasse (Doppelbartschlüssel für den Notfall) und der gezeigte Tresor damit sicher Top. Hat aber leider seinen Preis und sollte dann auch professionell montiert bzw. verankert werden.

  • Das von PreppiPeppi erwähnte Kaba Schloss ist da natürlich einen ganz andere Klasse (Doppelbartschlüssel für den Notfall) und der gezeigte Tresor damit sicher Top. Hat aber leider seinen Preis und sollte dann auch professionell montiert bzw. verankert werden.

    Das ist der obligatorische Aufbewahrungsschrank für meine Sportgeräte. Der Schrank hat an der Rückwand eine extra verstärkte Verankerungsbohrung. Damit ist er an der dahinterliegenden Bruchsteinwand mittels eines dafür einbetonierten Stahlankers befestigt. Das hält auch einer Brechstange stand.


    Und im Übringen wiegt das Teil mit Inhalt um die 400 kg, das trägt kein Einbrecher einfach so weg. Der Schrank hat Klasse 0.

  • Wer plant einen mehrere hundert Kilogramm schweren Tresor in einer Wohnung aufzustellen, sollte unbedingt bei der Hausverwaltung Rücksprache wegen der maximal zulässigen Bodenbelastung halten.

    ...wobei das auch relativ ist. Wenn du 15 Leute (außerhalb der Corona-Zeit) zu einer Party einlädst, fragt doch auch keiner den Statiker.


    Aber um auf Nummer sicher zu gehen, ist dieser Tipp schon hilfreich.

  • ...wobei das auch relativ ist. Wenn du 15 Leute (außerhalb der Corona-Zeit) zu einer Party einlädst, fragt doch auch keiner den Statiker.


    Aber um auf Nummer sicher zu gehen, ist dieser Tipp schon hilfreich.

    Es geht um die Belastung pro Quadratmeter, nicht insgesamt. Ein 450 Kilo Safe braucht meistens weniger als einen Quadratmeter, da müsstest du schon 6 Personen mit je 75 Kilo auf die gleiche Fläche stellen. Und das auf mehrere Monate :) Ich glaube das mag auch ohne Corona keiner

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Ich habe auch keinen High-End Safe, sondern eher den Waffentresor aus dem Baumarkt - dieser ist mit 2 Ankern in der Stahlbetonwand versenkt und wurde von mir zusätzlich mittels Sensoren an die Alarmanlage angebunden.


    Sollte also jemand den Tresor öffnen, gewaltsam versuchen zu öffnen oder diesen von der Wand reissen wollen, bekomm ich einen entsprechenden Alarm. Davor müsste man es jedoch auch noch unbemerkt in die Wohnung schaffen und die Kameras innen nehmen Echtzeit in die Cloud auf - wissen, dass sich da gerade jemand zu schaffen macht, werd ich also auf jeden Fall.


    Bankschließfächer scheiden bei mir generell aus, da ich nicht davon abhängig sein möchte, dass ein Bankinstitut mich auch reinlässt. Das kann schneller passieren als man denkt, und die Häuser sind zu ;)

    viribus unitis - acta non verba

  • Es geht um die Belastung pro Quadratmeter, nicht insgesamt.

    Genau so ist es. Ich hatte vor einigen Jahren die Möglichkeit günstig an einen Whirlpool zu kommen. Den hätte ich auf die Dachterrasse meiner Wiener Wohnung stellen wollen. Wurde von der Hausverwaltung mit Hinweis auf die maximale Bodenbelastung abgelehnt.

  • Oder das Schloss lässt sich mit 2 Büroklammern öffnen...

  • Arg, dass es so leicht ist viele Tresore zu hacken. Zum Thema Elektronikschloss - ich bin da aus zwei Gründen amivalent. Das eine ist, dass ich weiß wie häufig Schaltkreise einfach eingehen und ich tu mir etwas schwer so etwas zu vertrauen. Das zweite ist, wie schon angesprochen, meine Sorge bezüglich Elektromagnetischen Events. Denkt ihr, dass der Safe faradayscher Käfig genug ist um das Schloss zu schützen oder, dass es bei Sonnenwinden etc. durchbrennt?

  • Arg, dass es so leicht ist viele Tresore zu hacken. Zum Thema Elektronikschloss - ich bin da aus zwei Gründen amivalent. Das eine ist, dass ich weiß wie häufig Schaltkreise einfach eingehen und ich tu mir etwas schwer so etwas zu vertrauen. Das zweite ist, wie schon angesprochen, meine Sorge bezüglich Elektromagnetischen Events. Denkt ihr, dass der Safe faradayscher Käfig genug ist um das Schloss zu schützen oder, dass es bei Sonnenwinden etc. durchbrennt?

    Der Tresor ist kein faradayscher Käfig, da gibt es genug Stellen wo etwas rein kann. Und das Schloss ist ja nicht innen sondern außen.

    Aber ... Vermutlich wird es bei einem EMP keine Probleme für die Elektrik geben da die Frequenzen die falschen sind. So hätte ich es von User Nudnik in einem anderen Forum gelesen. Aber frage mich bitte keine Details über EMP ...

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Es kommt halt immer auf den Zweck an. Hab da einen für 4-6 Aktenordner (Volumen), Gewicht über 200 kg. Mit drei Mann und Seilsicherung in den Keller gebracht. Der Angreifer müsste schon Truppstärke haben - und über diese Treppe - nein, das wird so schnell nichts. Die ganze Verankerung hab ich sein lassen, "Bergung" erfordert Anker setzen, Seilwinde etc.

    Hätte ich da jetzt Werte im 100k Bereich drin - hab ich aber nicht. Etwas Notgeld und ideelle Werte - ein paar Datenträger. Gegen Gelegenheitssdiebe und manches Feuer hilft es. Versichert - oder versicherbar - nein. Mir reicht das - aber gerade bei diesem Thema gehen die Anforderungen sicherlich weit auseinander.

  • Der Nachteil bei so einem Schloss ist halt, dass es zwei Möglichkeiten gibt, es anzugreifen (elektronisch UND mechanisch)...

    There is no such thing as too much backup!