Artikel im Standard, 24. Oktober 2020: Atomunfall oder Blackout? Survival-Kit für künftige Krisen

  • das mit dem Lippen lesen ist für mich auch ein Problem. Ich höre schlecht und trotz Hörgeräte benötige ich das Lippenlesen oft, um gut verstehen zu können. Jetzt mit Abstand beim Sprechen dann zusätzlich wirdces oft schwierig.


    So sehr dieser Artikel ärgern mag, es wird immer Leute geben, die dumm sind und das noch offen und lautstark vor sich hertragen. Manche fallen halt weniger auf und andere gehen in Medien oder Politik. Alles was wir tun können, ist informieren. Und vorsorgen. Und bei all dem umsichtig und vorsichtig genug zu sein, um keine Zielscheibe mitzutragen.

  • Ich bin auch gerade über diesen Artikel gestolpert. Macht auf mich jetzt nicht gerade den Eindruck als ob die Dame sich zuvor ernsthaft mit dem Thema Prepping oder sogar der heimischen "Prepper Szene" (ich hasse diesen Ausdruck) beschäftigt hat.

    Und nun entschuldigt mich, ich muss die Verteidigung meines an mich gerissenen Klopapiers mittels Waffengewalt üben 🙄

  • Ist euch denn noch nicht aufgefallen, dass wir im Forum wirklich eine schwere Genderproblematik haben?

    " x,y,z und EINEM WEITEREN gefällt das"

    Die Dame hat da ganz recht ^^^^^^

  • Und nun entschuldigt mich, ich muss die Verteidigung meines an mich gerissenen Klopapiers mittels Waffengewalt üben 🙄

    Ergänzend zum Peacemaker empfehle ich den BOB Corona-Edition mit 4-Rollen-Schnellspender in Cosy-Camo Vanille.


    Edit: Und um auch etwas Produktives beizutragen, z.B. gibt es schon seit Jahren Notrationen (NRG-5, BP-5 etc.), die für internationale Einsätze konzipiert wurden (keine tierischen Zutaten, vegan, mit mehrsprachigen Aufschriften inkl. Bebilderung). Aus diesen Einsätzen lässt sich garantiert auch einiges über Diversität lernen.

    Einmal editiert, zuletzt von capraibex ()

  • Sogar im Titel steht es... preppER. Jetzt weiss ich endlich was mich immer so gestört hat. Also unser wichtiges Problem ab nun soll sein, wie wir das Forum umbenennen in Preppsie....

  • Preppis

    PreppX

    Preppas

    Preppalle

    Krisenvorsorgetreffende


    Yep, erfolgreich Kommunikation verkompliziert 😁


    [/OT]

    liebe Grüße, Betula


    falls die Welt untergeht, muß noch lange nicht die Welt untergehen.

  • Wenn man sich die Übersetzung Engl-Deutsch auf dict.leo.org anschaut, steht dort tatsächlich, dass das englische Wort "prepper" auf Deutsch mit "Prepper / Prepperin" zu übersetzen ist (allerdings "ugs." - bei BEIDEN Sprachen, was für mich so etwas wie ein Augenzwinkern darstellt).

    Ich fühle mich trotzdem als Prepper und mag dieses gekrampfte Anhängsel "-in" gar nicht (auch wenn es manchmal elegant auf Lateinisch daherkommt - Stichwort Maga für "Magistra".)

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Bürgermeisterlebensgefährte


    BürgerInnenMeisterInnenLebensgefährtInnen ... sag das mal schnell 3 mal hintereinander :P Und wenn außer Manderl und Weiberl auch noch alles andere berücksichtigt werden muss ... Bei Facebook gibt es (wenn ich mich nicht irre) 27 verschiedene Geschlechtsmöglichkeiten.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Ist euch denn noch nicht aufgefallen, dass wir im Forum wirklich eine schwere Genderproblematik haben?

    " x,y,z und EINEM WEITEREN gefällt das"

    Die Dame hat da ganz recht ^^^^^^

    Ich würde das jetzt nicht so als Problem sehen. So kann frau inkognito bleiben, wenn man wieder glaubt, dass frau männlich ist. :D

    Think positive, stay negative! :)

  • ------Wir wollen der Prepper-Bewegung etwas entgegenstellen----------


    das würde aber dann ja unterm Strich bedeuten...:

    Leute ihr braucht nicht mehr preppern, der Zivilschutz hat für alle vorgesorgt.

    ich bezweifle aber das dies jemals so weit kommt, das ich mich beruhigt auf die verlassen würde.

    Wenn mir jemand etwas entgegenstellt, bedeutet das für mich jetzt, er (denkt, er) kann das besser machen, oder will mich abdrängen.

    Für mich liest sich das sowas von - die müssen weg, die schaden nur - negativ.

    Im Grunde sollte jeder im Krisenmanagement froh um viele Prepper sein, das werden nämlich die letzten sein

    die ankommen und um Hilfe bitten, Hilfe erwarten.


    Oder denkt die Person womöglich nur, alle Prepper sind Männer............

    oh oh oh, da hat aber dann SIE ein Problem mit Vorurteilen.


    Vielleicht hat sie aber auch nur den - Leitfaden Vorstellung - hier gelesen und festgestellt, da gibts keine *

    Dabei empfinde ich (vielleicht auch nur ich) das Forum hier sowas von neutral und divers.

    Es geht doch überall nur darum was wir tun, tun können und nicht wer, was wir sind oder woher jemand kommt.

    Trotzdem hat das Forum eine angenehme persönliche Ausstrahlung und ist auch völlig vorurteilsfrei.


    In einem Passus muß ich ihr aber absolut Recht geben:

    Zitat

    Lückenhafte Konzepte

    Bei der Analyse der bestehenden Krisenmanagementstrategien seien große Lücken aufgefallen, sagt Mraz: "Die Informationen für die Vorbereitung auf einen Strahlenunfall oder einen Blackout sind nur auf Deutsch verfügbar. Für Gehörlose, die im Fall eines Blackouts kein Internet haben und auch keine Megafondurchsagen hören können, gibt es gar keine Pläne", gibt Mraz Beispiele. Es brauche auch Konzepte, wo Obdachlose im Ernstfall Schutz finden können, wie chronisch Kranke ihre Medikamente bekommen und wie mit dem Ausfall von Heimhilfen und Pflegepersonen umgegangen wird.

    Das ist natürlich ein Problem.


    Trotzdem bringt mich das wieder zur Ursprungsfrage :

    Wieso sind nun plötzlich wir Prepper daran schuld ?

    Wären sie denn für eine Krise in der es keine Prepper gibt, besser gerüstet ?

    Der Prepper tut doch denen nur einen Gefallen, indem er sich selber versorgt. Nicht nur sich, wie oft habe ich hier gelesen,

    denkt an die Bedürfnisse (z.B. Medikamente) der Familie/Eltern.

    Ein paar Leute weniger um die sie sich kümmern müssen.


    Würde sie in dem Artikel Prepper gar nicht erwähnen, wäre er völlig in Ordnung.

    Ich habe letztens die Kommentare zu dem Beitrag gelesen, ja sie hat sich damit nicht viele Freunde gemacht.


    Tja, vielleicht hat sie sich auch nur unglücklich ausgedrückt.

  • Also ich finde ihr Projekt nicht schlecht. Sie zeigt einige Punkte auf, die definitiv in der nationalen Krisenvorsorge berücksichtigt werden sollten.

    Für mich ist der Bezug zu den Preppern nicht nachvollziehbar bzw. unnötig und scheint nur als click bait in der Berichterstattung zu fungieren.

  • Das Zitat in der Onlineausgabe des Standard 'Wir wollen der Prepper-Bewegung etwas entgegenstellen, jenen, die sich um Klopapier reißen und wenn nötig mit Waffengewalt ihren Besitz verteidigen' musste ich mir zugegeben 3x durchlesen. Wenn man allerdings als unbedarfter Aussenstehender einen Blick in die Prepper-Szene wirft hat dieses Statement seine Berechtigung wie ich finde: Es existieren unzählige YT-Videos (nicht nur aus den Staaten!), Beiträge in div. Foren (ein paar sicherlich auch hier), Kommentare in sozialen Netzwerken, usw. welche grob diese Abfolge beschreiben: 1/ bereite dich vor, 2/ sammle Vorräte an, 3/ verteidige diese wenn nötig. Man hält sich gerne etwas bedeckt, tauscht sich eher zwischen seinesgleichen aus, usw. Der abrupte Anstieg an Waffen- und Munitionsverkäufen zu Beginn der COVID-Pandemie hier in Österreich ist ein weiteres Indiz hierfür. Verwundert also nicht dass rasch der Eindruck entstehen kann in dieser Szene sei ein Haufen Egoisten am werkeln der nur auf sich selbst schaut ...


    Dass z.B. Vorratshaltung in dem Artikel in Frage gestellt wird hätte ich eigentlich nicht gesehen. Je mehr Leute eine vernünftige Krisenvorsorge betreiben desto weniger besteht im Anlassfall die Problematik dass lebensnotwendige Dinge fehlen od. frühzeitig ausgehen und in weiterer Folge wird sich auch niemand genötigt fühlen seine Vorräte verteidigen zu müssen, ganz einfach weil's keine Begehrlichkeiten hierfür gibt! Der Aufruf zu Nachbarschaftshilfe und Unterstützung im sozialen Umfeld gefällt mir sehr gut, denke dass speziell dieser Aspekt aktuell in der Prepperszene stiefmütterlich behandelt wird. Versteht mich bitte nicht falsch, erwarte hier keinesfalls dass in einer Krisensituation ein paar wenige den ganzen Rest mitschleifen sollen. Bin hingegen der festen Überzeugung dass man Ausnahmesituationen in (Klein-)Gruppen besser meistert als im 'Einzelkämpfermodus'. Hier im Forum konnte ich an zahlreichen Stellen sehen dass man das Thema Kinder, Angehörige, Nachbarn und Freunde mit einbezieht was mich sehr positiv stimmt und dies ist wohl auch ein Grund weshalb ich mich hier angemeldet habe ;-)

    ------- Fragt mich nicht welches Gear ich besitze sondern was man damit machen kann! -------

  • Das eine schließt das andere ja nicht aus. In schweren Krisenzeiten (öffentliche Ordnung ganz oder teilweise außer Kraft) gibt es auch einen Anstieg an Kriminalität / Gewalt. Gefängnisse müssen ev. geöffnet werden, Plünderer und Banden ziehen herum, Süchtige erhalten keine Drogen mehr, Vergewaltigung wird nicht mehr verfolgt, und wer vor dem Verhungern steht, hat nichts zu verlieren. Da sind Krieg / Bürgerkrieg / Anarchie / ethnische bzw. religiöse Konflikte noch gar nicht dabei.


    Das bewußte Zitat ist stereotyp, aufmerksamkeitsheischend und rückt Prepper in die Nähe US-amerikanischer Milizen (die eine ganz andere Agenda haben). Selbstverteidigung mit angemessenen Mitteln, einschließlich der Vorbereitung darauf, ist Bürgerrecht.


    (1) Nicht rechtswidrig handelt, wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, sexuelle Integrität und Selbstbestimmung, Freiheit oder Vermögen von sich oder einem anderen abzuwehren. Die Handlung ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn es offensichtlich ist, daß dem Angegriffenen bloß ein geringer Nachteil droht und die Verteidigung, insbesondere wegen der Schwere der zur Abwehr nötigen Beeinträchtigung des Angreifers, unangemessen ist.

  • [..]Der abrupte Anstieg an Waffen- und Munitionsverkäufen zu Beginn der COVID-Pandemie hier in Österreich[..]

    Bitte um eine (seriöse) Quelle zu dieser Behauptung. Wenn vor einem einzelnen Waffengschäft eine Schlange war, dann nur wegen der Abstandsregeln. Die "Zeitung" Österreich macht dann halt a story draus...


    Aufs Jahr gesehen wurde in Österreich dieses Jahr sehr wenig verkauft da die meisten Schießstände zu haben.


    Um aufs eigentlich Thema zurückzukommen: In Krisen und bei der -vorsorge muss man zusammenhalten. Umso irritiertender ist die Brüskierung jener die sich zum Wohle aller damit beschäftigen "Wir wollen der Prepper-Bewegung etwas entgegenstellen".


    Wesentlich sinnvoller wäre es den Dialog zu suchen und am gemeinsamen Ziel zu arbeiten...

  • Bitte um eine (seriöse) Quelle zu dieser Behauptung. Wenn vor einem einzelnen Waffengschäft eine Schlange war, dann nur wegen der Abstandsregeln. Die "Zeitung" Österreich macht dann halt a story draus...

    Hab damals einen kurzen Fernsehbericht gesehen wo eben genau solche Schlangen gezeigt wurden. Diese war in dem Kurzclip tatsächlich unverhältnismäßig lang und das kam nicht nur mir oder den Reportern seltsam vor sondern wohl auch der Polizei, die war nämlich mit 2 Beamten vor Ort ...

    ------- Fragt mich nicht welches Gear ich besitze sondern was man damit machen kann! -------

  • Man hat ja nun am Covid-Paradebeispiel sehen und erleben dürfen wie dürftig (und das ist noch nett formuliert) die breite Masse darauf eingestellt ist um mal eine - komm, lass und großzügig sein - zwei Wochen ohne Gang zum Supermarkt zu "überleben". Können sie nicht, weil haben sie nicht.

    Jetzt sind wir in der sehr glücklichen Situation, dass die Infrastrukturen nicht einmal ansatzweise zusammengebrochen sind. Es hat keine(r) hungern müssen, die Regale sind nach jedem Deppen-Exodus wieder randvoll aufgestockt geworden. NIEMAND in Österreich war in Gefahr!

    So...
    Jetzt mache dieses Szenario MIT Zusammenbruch der Infrastrukturen: die Lager in der SPAR-Zentrale sind und bleiben gut 3 bis 4 Wochen leer, es fahren keine LKWs mehr zu den Läden und nachdem die letzte Packung Reiswaffeln verkauft (oder eh schon geplündert) wurde - kannst du auf 1 von 5 Fingern auszählen was danach passieren wird.

    Und wenn aus dein Kamin der herrliche Duft von Schweinsbraten, Gemüse und gekochte/gebratene Kartoffeln entweicht, kannst du den 2. von deine 5 Fingern nehmen um zu wissen was dann passiert. Zusammenhalt ist gut, aber wenn der Hunger eine Frage des Überlebens wird, werden Menschen sehr ungemütlich, noch egoistischer und... Gefährlich. Und daher ist es absolut nicht verwerflich ein Prepper mit Gegenständen oder Vorkehrungen in Verbindung zu bringen, welche solche unangenehme Situationen eindämmen, kontrollieren oder gar vermeiden können. Auch das is Teil des Preppens wenn auch als notwendiges Übel und "last resort" einzustufen.

    Hard times create strong men, strong men create good times.

    Good times create weak men, weak men create hard times.

    Einmal editiert, zuletzt von Roekkr3 ()

  • Schusswaffen werden hier nach wie vor nicht diskutiert.

    Ich war mal kurzzeitig in einem österreichischen "Prepper"forum angemeldet, in dem DAS Thema das einzige zu sein schien. Insofern ist es auch verständlich, wenn solche Vorurteile entstehen.

    Vom Klopapierkrieg '20 mal abgesehen...