COVID-19: Wirtschaftliche Auswirkungen

  • Conclusio: Vielleicht haben wir Corona alle 100 Jahre, nur ist es bisher keinem aufgefallen :evil::evil:

    Da hab ich was für dich: https://de.wikipedia.org/wiki/…n_Epidemien_und_Pandemien


    Es gab soooo viele Epidemien in den letzten Jahrhunderten, nur durch unsere moderne Medizin seit dem 2.Weltkrieg erinnert sich da keiner mehr dran....

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Das natürlich nicht, es war nur bis vor 70 Jahren ganz normal das in Abständen irgendwas daherkommt und massig Leute tötet.

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Nur kann man Pocken, Cholara, Thyphus und Pest nicht mit Corona vergleichen, oder?

    Warum nicht?

    Nur weil heute die Medizin soweit ist, die Krankheitserreger zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuführen, bleibt fast jeder Ausbruch unter Kontrolle (Bsp. Ebola). Früher gab es nicht die schnellen Transportwege wie heute, ausgebreitet hat sich die Pest aber trotzdem in Eurasien, es hat halt einfach nur länger gedauert, die Handelswege waren ja schon etabliert.

    Die Spanische Grippe war sicher der erste Ausbruch einer Krankheit in einer (für damalige Verhältnisse) bereits globalisierten Welt. Wären die USA nicht in den ersten Weltkrieg eingetreten, wäre das nur ein lokaler Ausbruch in den USA gewesen. Wie wir wissen war die Medizin am Anfang des letzten Jahrhunderts aber einfach noch nicht so weit, erforderliche bzw. angemessene Gegenmaßnahmen bieten zu können und durch den Krieg wollte sich keine Seite eingestehen, dass die eigenen Soldaten krank sind.

    Heute wissen wir, dass immer wieder (Welt-)Reiche in der Antike innerhalb kürzester Zeit ohne wirklich driftigen Grund verschwunden sind, vielleicht ist damals ähnliches passiert, einfach dahingerafft von irgendeinem Erreger.

  • Ich denke eher an die Sterblichkeitsraten. Bei Pest und Cholera sind sie (ohne Gegenmittel das es damals nicht gab) ja deutlich höher als bei Covid 19.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Ich denke eher an die Sterblichkeitsraten. Bei Pest und Cholera sind sie (ohne Gegenmittel das es damals nicht gab) ja deutlich höher als bei Covid 19.

    Ja aber MNS Hygiene socia Distancing und Lockdown sind ja auch Gegenmittel, unpraktische halt.

    Schon seit 21.692 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • Ich denke eher an die Sterblichkeitsraten. Bei Pest und Cholera sind sie (ohne Gegenmittel das es damals nicht gab) ja deutlich höher als bei Covid 19.

    Bedingt. Es gibt in Asien immer wieder mal Pest-Ausbrüche, die sind aber aufgrund der heutigen medizinischen Möglichkeiten doch recht schnell eingedämmt. Würde sich SARS-CoV-2 ungehindert ausbreiten können, hätten wir auch Millionen Tote.

    Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht, die Erreger an sich sind "tödlicher". Wie viele der damaligen Toten aber tatsächlich auf Konto des jeweiligen Erregers gegangen sind und nicht auf die verheerenden hygienischen Bedingungen, Mangelernährung usw. zurückzuführen sind,kann heute nicht mehr festgestellt werden. Auch waren Versuche die Kranken zu heilen (Aderlass usw.) auch nicht gerade hilfreich.

  • Auch von wirtschaftlicher Seite sind keine rosigen Aussichten zu erwarten:



    Die Industrie ist von der Coronavirus-Krise stärker betroffen als noch im Frühling angenommen wurde. Obwohl das Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung (IV) im dritten Quartal wieder über der Nulllinie lag, sind die Aussichten der Unternehmen für die kommenden Monate eher trüb.

    Dazu passend:


    Der Seilbahnbauer Doppelmayr baut im Zuge der Coronavirus-Krise weltweit 190 Stellen ab. Am Standort in Wolfurt (Vorarlberg) sind es 95. „Nach mehreren Monaten Kurzarbeit müssen wir jetzt unseren Personalstand an die veränderte Auftragslage anpassen,“ sagte der geschäftsführende Direktor Thomas Pichler heute.

    Das reiht sich ja nahtlos ein in die Stellenabbauprogramme anderer namhafter Firmen. Das wird wohl jetzt mit dem Saisoneffekt noch mehr werden.


    Besonders die Industrie merkt, dass das Geschäft nachhaltig durch Covid geschädigt ist und wie mein Namensvetter von Doppelmayr so schön sagt "wird der Personalstand an die veränderte Auftragslage angepasst".

  • Die eigentliche Kündigungswelle wird erst kommen. Außerdem ist es nach wie vor so, dass Corona die wirtschaftlichen Probleme in der Industrie nur verstärkt, aber nicht ausgelöst hat. (Bei Tourismus/Gastronomie ist das sicher anders)


    Die IV rechnet damit dass wir ca. 2023 wieder auf das Niveau von 2019 kommen.


    Preppen bedeutet für mich zZ das selbe wie für diverse Unternehmen: Noch mehr Ausgaben optimieren, auch kleinste Beträge zählen.
    Parallel aber nicht voller Angst vor einer Kündigung in die Arbeit gehen (und/oder sich auf die Matschkerer einlassen) , sondern weiterhin motiviert und konstruktiv bleiben, sonst findet man sich umgehend in einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

  • Die Gemeinde Kuchl (Tennengau) wartet auch Freitagmittag noch auf die Verordnung des Landes über die Quarantäneregelungen, die ab Mitternacht in Kraft treten. Druck kommt vor allem von den Betrieben im Ort.


    Aus dem Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) heißt es Freitagmittag, die neue Verordnung soll in Kürze veröffentlicht werden. Bei den Betrieben in Kuchl steigt die Verunsicherung, bei zahlreichen Unternehmen stand am Freitag eine Krisensitzung an der Tagesordnung. Viele rechnen durch die zweiwöchige Quarantäne mit einem hohen wirtschaftlichen Schaden.

    Wie kann es sein, dass man nach so langer Zeit noch immer kein Konzept in der Schublade hat für solche Fälle? :/

  • Christkindlmarkt-Regeln: Nicht für alle machbar

    Das Sozialministerium hat Donnerstagabend Regeln für die Abhaltung von Christkindlmärkten erlassen. Doch nicht jeder kann diese Vorgaben auch erfüllen. Etliche Veranstalter haben deshalb schon jetzt abgewunken.

    Wer hätte das gedacht...

  • Die Vorweihnachtszeit in Graz wird heuer CoVbedingt anders als gewohnt ablaufen: Adventmärkte werden zwar stattfinden, jedoch ohne Punschstände. Für den Graz Tourismus verspricht das neue Konzept einen „gemütlicheren“ Advent.

    „Wir werden Adventmärkte durchziehen, allerdings ohne Punschstände. Die einzige Absicht, die dahinter steckt, ist, Massenansammlungen zu vermeiden. Wir wissen, dass Ansammlungen selten bei den Strohsternen oder Krippenfiguren vorkommen, sondern hauptsächlich dort, wo es Heißgetränke gibt.“

    Ja, logisch, weil die Punsch- und Fressstände die Frequenzbringer sind. Lässt man die außen vor, wird wohl sonst auch kaum jemand kommen, dann kann man es gleich bleiben lassen. ?(

  • Also, ich weiß nicht, ich bin ja aus Nürnberg und ich habe Mühe mir vorzustellen, dass die Masse an Leuten wegen Glühwein und Bratwurscht kommt. Den Glühwein kriegst du in jedem Laden. Eher denke ich es geht um die Atmosphäre. Natürlich ist der Geruch teil des Ambiente. Na, schau mer mal, dann sehng mer scho ... 🤔

  • Also, ich weiß nicht, ich bin ja aus Nürnberg und ich habe Mühe mir vorzustellen, dass die Masse an Leuten wegen Glühwein und Bratwurscht kommt. Den Glühwein kriegst du in jedem Laden. Eher denke ich es geht um die Atmosphäre. Natürlich ist der Geruch teil des Ambiente. Na, schau mer mal, dann sehng mer scho ... 🤔

    Das werden wir wohl live erleben, welche Auswirkungen fehlende Punschstände haben werden.


    Aber wie im Artikel schon steht, vor den Ständen mit Krippefiguren bilden sich keine Schlangen. Ergo ist es fraglich ob diese Stände Grund genug sind Besucher anzulocken.


    Für mich gehört ein heißes Getränk zum Besuch eines Christkindlmarktes dazu. Weshalb mich ein Markt rein mit Verkaufsständen für irgendwelche Sachen nicht anspricht.

  • Ich muss dir da leider recht geben Ben , ohne Punschstände und Fressalien aller Art ist ein Christkindlmarkt einfach nicht dasselbe.

    Und das Zeugs von den Verkaufsbuden sieht man eh fast komplett bei jedem Markt, sooooviel weihnachtliches ist da nicht dabei.

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Die Leute kommen nicht allein wegen dem Glühwein oder alleine wegen der Stimmung, die kommen wegen der Kombination aus beidem.