Meinen Vorrat planen

  • Also.........

    ich habe letztens meine Liste mal überarbeitet, kontrolliert, gecheckt und festgestellt

    da waren ein paar Fehler drin. Durchs ergänzen mit neuen Vorräten hat bei ein paar Spalten die Excel Berechnung nicht mehr richtig

    funktioniert. z.B. anstatt ab Zeile 20 bis 60 zu addieren.... hat es erst bei 30 angefangen. :rolleyes:


    Ich bin dann auch noch die BKK Liste nochmals durchgegangen und habe festgestellt bei der Milch hatte ich einen

    Übertragungsfehler drin. nix mit 21g milch am Tag, 210g sollten es sein. :/

    Nur lauter Kleinkram, aber am Ende haben sich die Zahlen doch verschoben. Oder anders gesagt, sich wieder mehr angeglichen.


    Ohne Speisekammer und Gefrierschränke.

    Ohne Wasser und andere Getränke, Gewürze, Zucker und Salz.


    1,436 t Gesamtgewicht

    Macht bei 1,432 kg am Tag 1003 Tage oder für uns 5,5 Personen 182 Tage.


    Die Gegenrechnung in Kalorien

    2.553.942 Kcal.

    Macht bei 2500 kcal am Tag 1022 Tage oder für uns 5,5 Personen 186 Tage.


    Wenn meine Freundin das sähe würde sie wohl die mit der weißen Jacke rufen......

    mein Mann schlägt die Hände übern Kopf zusammen und

    Sohn 3 meinte - das ist ja grad mal NUR ein halbes Jahr.

    Naja, immerhin für ein halbes Jahr.

  • ich dürfte wieder durchschauen.

    habe einige Sachen aufgestockt, neu gekauft.........und ja auch noch ein Regal in das letzte freie Eck das ich gefunden habe.

  • Dann noch eine Frage:


    Ich habe ja so einen "genau Sortier" Splin.

    Jetzt habe ich z.B. Kartoffelsuppe mit Würstchen, das heißt mal Kartoffeleintopf mit Würstchen, mal Kartoffelwürstchentopf..... wie auch immer.

    verschiedene Namen, verschiedene Hersteller, verschiedene Kalorienzahl.......... und jede Dose schaut anders aus. (ja ja ich weiß ja eh)


    Wir sortiert ihr die ein ?

    - In etwa gleicher Inhalt = in etwa gleichen Kalorien, kommt alles zusammen - so genau nehm ich das nicht, oder

    - getrennt genau nach Hersteller ?

    - oder ja - ergänze hier noch die "Zeitmethode"


    ---


    Nudeln habe ich nach Sorten getrennt. Hersteller egal, Nudeln haben ja auch irgendwie immer die Kalorien gleich.

    Spaghetti = 1 Kiste,

    Linguini = 1 Kiste

    Volumennudeln = 1 Kiste ...... oder auch mehrere.


    Ich habe bisher nichts in "Monatstonnen" oder ähnliche "Zeitsysteme" aufgeteilt.

    Mein Lager schaut eher wie ein Supermarkt aus................naja mit viel Vorstellungsvermögen.

    Also gleiches zu gleichen und pro Reihe nur eine Sorte/Marke.


    Z. B. Zahnpasta = Hygieneregal = zu anderen Zahnartikeln = zu anderer Zahnpasta.

    (hm..........fällt mir grad auf, die sind auch durcheinander und da stört mich das nicht.......... ?)

  • aktuell mit EAN Code und damit recht genau. Wird aber auf Dauer nicht funktionieren. Da muss mindestens eine Abstraktionsebene mit rein. Leider taugen die mir bekannten öffentlich zugänglichen Datenbanken kaum was. Da ist zwar alles mögliche erfasst, aber oft Datentechnisch vollkommen chaotisch. Sei es nur eine Dose Gulaschsuppe: einmal MeinMetzger_Feine_Gulaschsuppe - Eintöpfe - Sonstige Nahrungsmittel, dann MeinAndererMetzger_Beste_Gulaschsuppe - Suppen_mit_Fleisch - Suppen - Dosen_allgemein

    Dann wollte ich die Nährwerte nutzen - völlig unterschiedliche Felder und der Bezug ist nicht definiert, da kann man sich aussuchen, ob das für 100ml, 100g, 400g, 400ml etc. geht. In eine sinnvolle Bedienoberfläche kaum umzusetzen. Dann wird mal bei hochkalorischen Füllmaterialien nur der Wert nach Abtropfen angegeben usw. (ich glaub bei Ölsardinen war das was)

    Es gibt da zwar einen Quasistandard, der scheint aber zu kosten. Wahrscheinlich ist es sinnvoller, allgemein zu bleiben, dann ist halt bei Gemüse->Tomaten->3:1 irgendwas wie 27kJ/100g hinterlegt - wird schon grob auf Tomatenmark passen.

  • ja genau wie du das mit der Gulaschsuppe schreibst. Da wirst du deppert wenn du es genau nimmst.

    Natürlich räum ich Gulasch zu Gulasch und nicht zu Pfirsichen. Wenn ich aber zuverläßig eine Sorte bekommen würde, wäre es auch kein Problem,

    aber mal kauf ich die dort, die anderen da, je nach Angebot halt.

    Bisher habe ich versucht da einzelne Reihen zu machen, aber bei einigen ist es das halt nicht wert.

    Gerade die Fertigsachen sind da halt so unterschiedlich. Weil ja Nudel, Nudel ist und Reis halt Reis. Da ist nicht viel um.


    Wenn ich nun nach Nährwert trenne, darf ich wenn ich eine nehme, mir suchen welche die das nun war.

    Ich habs im Lager, dann die Vorrat Tabelle was wo steht, dann die Tabelle Zusammenfassung zwecks Nährwert (kcal) und Menge (kg)

    Da muß irgendwie ein Schnittwert her. Weil das einfach so ein Aufwand ist für jedes bisschen andere Sorte

    wieder ne Sparte zu machen.

    Dann ist es egal von welchen Hersteller das Gulasch ist, ich räume ins Regal einfach gemischt ein und

    sortiere lediglich nach Ablaufdatum. first in - first out. Tenne dann nur nach Gulasch und Gulaschsuppe.


    Es gibt aber noch andere Sorten wo ich Klein mengen habe.

    Habe jetzt z.B. Frikadellen Eintopf gekauft. War ein Angebot und hört sich nicht schlecht an.

    Davon habe ich nur 4 Stück bekommen.

    Also kommen die in ein Regal das nicht so tief ist und gut ist.

    In meiner Liste habe ich nun einfach die Konserven noch besser aufgeteilt. einfach durch Leerzeile getrennt.

    So habe ich nun Quasi alles mit Fleischbällen zusammen, alles was Hühnersuppe ist.

    Natürlich muß ich das nun genauer eintragen, beim eintragen kommt aber Gewicht und Kcal. gleich dazu, also nur einmal Arbeit.

    Wenn ich was nehme, oft dann nicht mehr so genau im Kopf habe wo ich das nun dazu gefasst habe - such ich mir dann ein Wolf.


    Also lieber etwas mehr Aufwand beim einräumen und notieren. Dafür später dann, wenn ich womöglich 1 Jahr später eine Dose entnehme

    nicht so die Arbeit mit dem suchen.


    Damit das auch so klappt, habe ich mir das letzte freie Plätzchen gesucht und für dort ein Wandregal geordert.

    So 75cm hoch, 80 breit und 30cm tief.

    Da kann ich so fein Kram leichter lagern und wieder finden wie im tieferen Standregal.

  • Ich beschäftige mich nun schon einige Zeit mit Bevorratung und wollte es dabei immer besser machen. Daraus geworden ist, dass alles komplizierter und aufwendiger wurde. Viele Listen habe ich verändert und neu gestaltet. Dabei tu ich mir ja insofern leicht weil wir ja nur mehr ein 2-Personen Haushalt sind.

    In diesen Tagen haben ich wieder einiges durchprobiert und verfolge nun folgende Lösung.

    Ich erstelle einen Speiseplan für 30 Tage. Vorwiegend mit Zutaten die ich auch jetzt bevorrate.

    Dann habe ich ein Ergebnis darüber was ich benötige und nur diese Waren/Mengen werde ich bevorraten.

    Eigentlich bin ich dabei ja wieder beim System Monatstonne angelangt.

    Jetzt ist es mir ein leichtes den Vorrat für einen längeren Zeitraum aufzubauen.

    Nachgekauft wird nur mehr was verbraucht wurde. Unabhängig davon ob es nun Angebote usw. gibt.

    Damit erhoffe ich mir eine Erleichterung in der Bevorratung und vor allem, dass ich nicht immer daran denken muss.

    Bin neugierig ob sich meine Vorstellungen erfüllen.

  • ja und ich gehöre zu denen die mit Speiseplänen überhaupt nicht klarkommen.

    Das hab ich in über 30 Jahren eigener Haushalt nicht auf die Reihe bekommen.

    Speiseplan ist eigentlich das was ich wöchentlich im Angebot bekomme und mit Standartsachen ergänze.


    Dazu kommt, das ich im Normalfall ja eher frische Sachen verwende, die ich so nicht in der Menge vorhalten kann.

    I

  • Nur mal für mich als grober Ansatz.......

    ich habe am 18.12 das letzte Mal eingekauft. 17 Tage bisher......

    hab nur 1-2 Dosen Sauerkraut vom Keller geholt.

    1 packung Fleisch aus dem Tiefkühler. Rest hat die Speisekammer hergegeben und die ist noch immer gut gefüllt.

    (Vergessen die 4 packungen lachs für Hl. Abend)


    Einzelne Sachen werden zwar knapp. Kochschinken hab ich z.B. keinen mehr......

    Eier nur noch 30 Stück, ja wenn normal so 60 bis 80 Stück im Kühlschrank sind - erscheint einen das schon wenig.

    Sahne noch 4 Packungen. KEINEN fertigen Joghurt mehr, nur noch Naturjoghurt zum mischen.


    Morgen möchte ich einkaufen.


    Wenn ich mir nun den Zustand meiner Speisekammer ansehe.......... könnte ich da noch locker 1 Woche überbrücken.

    Ohne das es große Einschränkungen gäbe. Wahrscheinlich noch ne 2. Woche.......... dann müßte ich wohl improvisieren

    in dem ich an meine Prepper Vorräte gehe und z.B. Eipulver verwende. Sahne ersetzen muß und

    natürlich Fleisch dann nur noch aus dem Gefrierschrank habe.


    Was wirklich funktioniert und mich sehr freut.

    Nachdem ja meine Erdmieten mit den Trocknertrommeln nicht das gelbe vom Ei waren.

    Eine ist ja abgesoffen. Dann war ich wohl zu früh dran, die Kartoffeln haben da drinnen trotzdem etwas ausgetrieben.

    Dann hab ich ja noch die Erdmiete im Hochbeet aus der alten Auflagenkiste.

    Dort sind die Kartoffeln die ich später eingelagert habe noch ohne Austrieb. Aber auch die ersten eingelagerten

    hatten angefangen zu treiben, was sie nun wohl durch die Kühle eingestellt haben. Sellerie, schwarze Radi und Weißkraut top.

    Nur die Rahner sind schrumpelig. (ich erinnere mich an einen dem das sehr gelegen käme;))

    So gäb es auch noch Gemüse ohne Tiefkühler. Kartoffeln an die 50kg sind da drin.


    Es wäre ja schon interessant die Einkaufsfreie zeit noch fortzusetzen, nur möchte ich meine Vorräte auch nicht so dezimieren.

    Wer weiß was auf uns noch mit der neuen Virus Mutation zukommt.

    Also Großeinkauf..........

  • nachtvogel, ich habe hier von Anfang an mit Spannung mitgelesen, auch als ich noch gar nicht angemeldet war.

    Wie kommst Du denn inzwischen zurecht mit diesen großen Mengen?

    Wenn ich das so lese, bin ich froh, dass wir nur zu zweit sind...

    Ich käme nicht so gut zurecht mit solchen Mengen an convenience food wie Du sie hast, da ich auch zu denen gehöre, die lieber frisch kochen. Außerdem sind bei uns, wie bei dir, die Gartenvorräte noch gar nicht eingerechnet - die haben kein MHD und wollen entsprechend rechtzeitig verbraucht werden.


    Im Sommer und Herbst essen wir so gut wie gar nichts "aus der Dose", und dann ist es schwierig, die ganzen MHDs im Blick zu behalten und rechtzeitig aufzubrauchen (wegschmeißen ist für mich ein no go).


    Deshalb bin ich gerade dabei, wie Grauer Wolf, einen Monatsplan aufzustellen rein mit convenience Produkten. Vielleicht mache ich noch einen zweiten Plan für einen weiteren Monat, aber das soll es dann gewesen sein.

    Diese Gerichte sollen in Normal-Zeiten natürlich nicht alle auf einmal gegessen werden, sondern immer nur zwischendurch mal, und dann werden sie so schnell wie möglich nachgekauft und wieder eingelagert.



    So jedenfalls mein heutiger Standpunkt.

  • Hallo Carola


    bisher läuft es recht gut. War heute erst im Keller einkaufen........... :-)


    Die Frage ist jetzt auch, was ist bei dir convenience food ?

    Vieles in Dosen/Gläsern verwende ich auch so das ganze Jahr....... vom Sauerkraut über Pfirsichen, Bohnen, Essiggurken bis Schältomaten.

    Die Menge an Tomaten kann ich z.B. garnicht anbauen die wir verbrauchen.

    Selbst eingemachtes ist im Vorrat dazu gerechnet, so z.B. auch die eingelagerten Kartoffeln oder eingemachte Birnen.

    (Drin ist die Speisekammer nicht und die Kühlgeräte sind auch nicht einkalkuliert)


    An reinen Fertigkonserven habe ich auch nicht die Menge. Zumindest auf den Zeitraum für so viele Personen gerechnet.

    Ziel ist ja weiterhin einen Jahresvorrat zu haben. Bisher bewege ich mich bei so 190 Tagen.

    Natürlich ist das in frisch nicht zu schaffen, aber zumindest den Anteil an haltbaren Lebensmitteln möchte ich soweit erhöht haben.

    Dazu kommt dann natürlich ein Anteil an "Fertigprodukten" wenn richtig kochen nicht möglich ist.

    Oder anders ausgedrückt, auch um zumindest einen gewissen Anteil an Fleisch und Fisch zu sichern. Ganz kommst du nicht drum rum.


    Das ist bei mir schon auch ein Problem. Weil ich auch kein Dosenfleisch- oder Dosenfischesser bin.

    Klar Tunfisch geht immer. Mein Mann mag gerne ab und an einen Dosenfisch. Zudem hält sich der lange.

    Hin und wieder gibt es so Tage wo ich keine Zeit zum kochen habe, Sohn von der Spätschicht kommend noch Hunger schiebt,

    oder sowieso Junge Männer mäßig immer Hunger hat. Da kommt dann auch mal ne Fertigdose weg.

    Aber im Normalfall koche ich halt auch nicht damit.


    Hab eben geguckt, ich habe hier 110 kg Fertiggerichte wie Gulasch, Hühnersuppe, Gemüseeintopf und so Kram halt.

    Sind 167 Dosen (400/800er) die ich notiert habe.

    Bei 5,5 Personen (meine Tochter zähl ich noch als Halbe Person) für 190 Tage..... am Tag dann gut 100g

    find ich das nun auch nicht so arg. 1,4 kg ca wird pro Person und Tag angesetzt.... rein an Konserven gedeckt käme ich da auch nicht weit.

    Manche sind ja dicker, Gulasch, andere wie Gemüsesuppe, halt auch Wasserlastiger.

    Rechne ich nun 110kg durch 5,5 Pers. bin ich bei 20kg. Wenn nun rechnerisch jeder täglich 1,4 kg ißt......tja reicht das für 14 Tage.

    Kann ich zu dem Pott Gulasch noch Nudeln/Reis kochen oder Pürree anrühren....... dann natürlich länger. So wäre es ja auch gedacht.


    Bei Fleisch und Fisch ist es ähnlich.

    ca 30kg Fleisch oder Wurstkonserven und ca 20kg verschiedene Fischkonserven macht Pro Person 28g Fleisch und 19g Fisch am Tag bei

    meiner jetzigen 190 Tage Mischung. Die ist eigentlich noch zu "Beilagen" lastig.


    Die Menge täuscht. Rechne dir mal aus wieviel Konserven du allein für euch 2 für 30 Tage brauchst, wenn es nur Konserven gibt.

    Wenn der Garten wegen was auch immer unbrauchbar wird. Darf bloss was Atommäßiges sein, oder tiefster Winter.

    Kein Strom und da fängste dann sicher nicht mit Kartoffeln kochen an. Außer der Gasvorrat gibt das her.


    Das ist immer so ein Dingens da ein Maß hinzubekommen das es auch verbraucht wird. Andererseits das es für

    alle möglichen Notfälle passend ist. Dann noch wie bei uns für 5 Erwachsene, 1 Kind und evtl. auch noch die Schwies dazu.......

    Ich möchte aber jetzt nicht auf richtige Notnahrung zurückgreifen, weil das ist etwas das mit Sicherheit so nicht bei uns gegessen wird.

    Deshalb schrecke ich da auch noch zurück. Lieber noch normale Konserven die man immer wieder mal doch einbauen kann

    oder an "blöden" Tagen dann nehmen kann.


    Bisher bin ich noch gut dabei. Hab noch nix abgelaufenes. Oder nur ganz selten mal.

    Muß aber auch erst sehen wie sich das weiter entwickelt. Habe ja auch erst im laufe letzten Jahres die Vorräte aufgestockt.


    Tschüssi nachtvogel

  • Die Frage ist jetzt auch, was ist bei dir convenience food ?

    Vieles in Dosen/Gläsern verwende ich auch so das ganze Jahr....... vom Sauerkraut über Pfirsichen, Bohnen, Essiggurken bis Schältomaten.

    Die Menge an Tomaten kann ich z.B. garnicht anbauen die wir verbrauchen.

    Selbst eingemachtes ist im Vorrat dazu gerechnet, so z.B. auch die eingelagerten Kartoffeln oder eingemachte Birnen.

    (Drin ist die Speisekammer nicht und die Kühlgeräte sind auch nicht einkalkuliert)

    Selbst Eingemachtes habe ich bisher noch nicht zu meinem "Notvorrat" dazu gezählt.

    Ich muss auch sagen, dass ich lieber einfriere als einkoche. Beim Einkochen habe ich immer das Gefühl, dass es totgekocht ist.

    Aber Apfelmus, Tomaten- und Gemüsesoßen und sauer Eingelegtes mache ich noch selbst ein, soweit die Gartenernte es hergibt. Vielleicht sollte ich das auch generell mit in die Mengen-Planung einbeziehen. Problem dabei: ich weiß nie im Voraus, was der Garten hergibt bzw. wie viel ich einmache. Da müsste ich jedes Jahr neu berechnen.


    Kartoffeln zähle ich deshalb bisher auch nicht dazu. Dieses und letztes Jahr hatten wir eine ausgesprochen große Ernte, wir hatten aber auch schon mal 80 Prozent Ausfall. Das wäre also auch ein Posten, der jedes Jahr neu angedacht werden müsste.


    Deswegen meine Idee, nur für 1-2 Monate mit (gekauften) Konserven zu planen. Die Gartenschätze sind einfach eine schöne Zugabe.


    Ich mache jetzt mal in Ruhe meine ein bis zwei Monatspläne fertig, zähle zusammen, was ich dafür brauche... und dann schaue ich weiter.

  • Die Menge täuscht. Rechne dir mal aus wieviel Konserven du allein für euch 2 für 30 Tage brauchst, wenn es nur Konserven gibt.

    Wenn der Garten wegen was auch immer unbrauchbar wird. Darf bloss was Atommäßiges sein, oder tiefster Winter.

    Kein Strom und da fängste dann sicher nicht mit Kartoffeln kochen an. Außer der Gasvorrat gibt das her.

    Du sagst es!

    Ich werde mal versuchen, ab Montag für (mindestens) eine Woche genau aufzuschreiben, was in welcher Menge verbraucht wird.

    Mein Mann kocht zwar auch ca. 2x die Woche, aber er macht da sicher mit :-)

  • Ich möchte aber jetzt nicht auf richtige Notnahrung zurückgreifen, weil das ist etwas das mit Sicherheit so nicht bei uns gegessen wird.

    Deshalb schrecke ich da auch noch zurück. Lieber noch normale Konserven die man immer wieder mal doch einbauen kann oder an "blöden" Tagen dann nehmen kann.

    Ach ja, auch noch so ein Punkt!

    Mir geht es da genau so!


    Das Einzige "Langzeitprodukt", dass wir im Moment haben, sind 6 Dosen Käse (von Dosenbistro). Soll angeblich 10 Jahre halten.

    Allerdings habe ich schon Videos im Netz gesehen, dass das von Dosenbistro versprochene lange Haltbarkeitsdatum Glückssache ist (bezog sich nicht auf Käse, sondern auf andere Produkte dieser Marke).

    Na, wir werden unsere eigenen Erfahrungen machen ;-) Groß Geld investieren will ich da aber nicht.

  • Der Vorrat - auch Notvorrat ist etwas das sich bei mir regelmäßig verändert.

    Weil ich ja auch immer wieder etwas davon brauche, nicht immer sofort nachkaufe, oder manches halt auch erst wieder aufgefüllt wird

    wenn im Angebot oder es eingemacht/gefroren wird.


    Ich sehe das nun nicht als Nachteil. Es ist einfach so.

    Hab ich z.B. 40 Gläser Marmelade, gegen Sommer sind es nur noch 20 - dann kauf ich deshalb auch keine 20 nach.

    Sondern werde normal wieder Marmelade machen - wenn es im Garten soweit ist.


    Vorräte in gewisser Weise hatte ich ja schon immer.

    Allein durch den Garten. Dazu aber auch Grundnahrungsmittel die eh einen guten Durchlauf haben.

    Also Reis, Nudeln, Mehl, Sauerkraut, Dosentomaten und so Zeugs immer schon im Lager.

    Nicht in der Menge wie heute, und was eben gefehlt hat, war auch der Anteil an Fertigkonserven.

    Außer Hühnersuppe, da dies schon immer bei uns so ein "ich bin krank" Essen war.

    Das halt, weil wir in der Pampa wohnen und ich schon immer froh war bei schlechtwetter nicht auch einkaufen zu müssen.


    2019 habe ich angefangen aufzustocken....... Ende 19 als die ersten Meldungen von Corona kamen, noch stärker.

    Nur eben nach Gefühl und nicht nach Plan. Wie lange reicht das? Wie schaut es mit Kalorien oder Vitaminen/Eiweiß/Kohlenhydrate aus.


    Erst mit hier habe ich angefangen das auch wirklich aufzuschreiben und auszurechnen wie lange reicht das überhaupt ?

    Ist der Vorrat "ausgeglichen" - eben nach Nährstoffen.


    Es ist nicht einfach weil es keine Norm gibt. Oder weil wir einfach alle in unseren Essgewohnheiten verschieden sind.

    Unsere Absicherung oder der Gedanke für was ich bevorrate ich mich, nochmals total anders sind.


    Ja unsere Vorlieben, ich bin da auch kollidiert mit den Dosengerichten. Wenn ich aber ne Absicherung möchte

    das ich mal einige Zeit nicht "normal" kochen kann, komme ich daran nicht vorbei.

    Wobei man ja auch immer noch überlegen muß, was habe ich als Alternative Kochquelle ?

    Habe ich einen Holzofen mit genügend Holz, kann ich vielleicht normal kochen. Muß ich auf den Campingkocher ausweichen

    kann es schon schwieriger sein. Brauch ich vielleicht mehr Dosen wie andere.

    Oder ich will sowieso Vorräte die ich einlagere und 2 Jahre vergesse...... dann schaut es wieder anders aus.


    Der Rahmen ist also lediglich wieviel Kalorien braucht Mensch am Tag !

    Wie ich das nun umsetze, liegt an meinen Möglichkeiten die ich habe, was ich will. Wie lange solls reichen ?

    Wie kann ich kochen ? Von welchen Scenario geh ich aus ? Welche Vorlieben haben wir beim Essen oder womöglich welche

    Unverträglichkeiten müssen wir berücksichtigen.

  • Du sagst es!

    Ich werde mal versuchen, ab Montag für (mindestens) eine Woche genau aufzuschreiben, was in welcher Menge verbraucht wird.

    Mein Mann kocht zwar auch ca. 2x die Woche, aber er macht da sicher mit :-)

    Ich hab da als Vorlage die Empfehlung vom

    Kalkulator

    genommen.

    Habe also meine Vorräte "einsortiert" nach deren Spalten.

    So ähnlich wie die Liste ausschaut habe ich meine Kalkulationsliste aufgebaut.

    Oben Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln - das habe ich als Beilagen umgetauft.

    Dort habe ich meine Nudeln, Reise, Kartoffeln, aber auch Mehl zum Brot backen, eingetragen.

    Meine Menge durch die vorgeschlagene Menge pro Person und Tag geteilt, ergibt die Tage die es reicht..

    Dann Gemüse.... usw.


    Konserven habe ich rein nach Gewicht eingerechnet und in der Gegenkontrolle Kalorien eingerechnet.

    So habe ich auch gesehen meine Menge an Fleisch z.B. reicht nur X Tage, wogegen die Nudeln 3x so lang reichen....

    ja nobody is perfekt. Dafür habe ich z.B. das Fleisch im Tiefkühler nicht drin.


    Hab schon ne Weile gebraucht bis ich für mich ein System hatte, das mir einleuchtet und auch machbar ist.




  • Tja erstens fehlt mir das Geld groß einen Vorrat an solchen Langzeitprodukten anzulegen, zweitens sehe ich es nicht als gegeben an

    das wir die so "zwischendrin" laufend verbrauchen.

    Auch denke ich bei meinen Vorrat eher an Stromausfall, Wirtschaftskrise, oder jetzt mit Corona an nicht einkaufen gehen müssen, oder gar können.

    Ich habe einen großen Gasgrill mit dem ich backen und kochen kann, im kleinen noch einen Campingkocher.

    Einen Kachelofen wo ich bei Bedarf auch noch einen Topf raufstellen könnte. Überall entsprechend Gas bzw. Holz eingelagert.

    ja es geht ja schon mit der Überlegung los, für was möchte ich mich überhaupt absichern...... ?

    Das ist alles nicht so einfach und wenn dann die Familie nur zum Teil mitzieht kommst du auch an gewisse Grenzen.


    Grundsätzlich würde ich sagen, Hauptsache man hat überhaupt eine Reserve im Haus.

    Drüber nachgedacht, mit was koch ich, wenn kein Strom da ist ? Oder kein Wasser aus dem Hahn kommt ?

    Dann entsprechend Vorsorge getroffen.

    Damit haben wir schon viel gewonnen.

  • Ich schreib das nun hier rein, weil es speziell mich betrifft und ich im anderen Thead nicht vom Thema abweichen möchte.


    Es geht mir ums kochen mit Brennpaste, aber auch allgemein ums kochen ohne Strom.


    Ich habe hier einen Karton mit 48 Brennpaste eingelagert (plus losen Rest), Habe 2 große Chafing dish für je 2 Brennpasten. 2 von denen

    Überlege ob ich nicht noch einen kleinen mit 3-5 Liter Inhalt kaufe Favorit - um eben z.B. Konserven aufzuwärmen. Dazu sind die

    beiden vorhandenen einfach zu groß. Im Gartenhaus gelagert.

    Die habe ich für meine Partys, Damit könnte ich auch den runden noch erklären (auch wenn da Corona grad blöde ist)


    Einen kleinen Campingkocher mit 8 "Gasdosen" auf Vorrat. müßte der sein den habe ich mit Gas im Haus plaziert für

    Notfall wo man nicht mehr raus kann.

    Gasgrill mit Kochplatte für draussen groß genug. Dazu auch mind. 2 x 11kg Gasflaschen auf Lager. Steht im Gartenhaus.

    Mit dem habe ich mich durchgesetzt. Mein Mann hätte sich mit dem Elektrogrill begnügt.

    ich wollte wieder was um mit Gas zu grillen, kochen zu können.


    So kleine Gaskartuschenkocher habe ich mir auch schon angesehen.

    Aber mir erscheinen die für uns mit 6 Leuten nicht sinnvoll. Das sieht mir auch alles immer recht wackelig aus,

    als das ich es im Haus verwenden möchte. Für Camping brauch ich da nix. Nur als "Notvorrat".


    Auch was die Töpfe angeht. Nehm ich nun aber den Gasgrill oder Campingkocher - brauche ich da ja Töpfe für.

    für Gas sollen ja Edelstahl am besten sein. Ich hatte eigentlich Aluminium erwartet.

    Ich möchte aber meine schönen "Alltagstöpfe" nicht für sowas mißbrauchen. Eisenpfannen für den Zweck habe ich, aber keine Töpfe

    die mir dafür nicht zu schade wären.

    Campinggeschirr ist meist recht klein. Also lieber ein günstiges Edelstahltopfset das ich auf Reserve einlagere.

    Muß ich noch etwas drüber nachdenken.

  • Ich habe heute noch meine Sammlung von Wachsprodukten im Haus gezählt.

    Dadurch das ich früher ja viele Kränze und anderen Dekokram gebastelt habe, sind da Unmengen an "Restbeständen" da.

    Immer wieder mal habe ich überlegt ob ich nicht das etwas reduziere....... aber nur des Platz wegens reduzieren

    wo doch der Platz da ist.........

    reicht ja nicht mehr nachkaufen zu müssen und mit den Partys wird es auch weniger.


    Ich habe

    350 Maxiteelichter

    1500 Teelichter - sind das einzige was ich noch aufstocke.

    550 Votivkerzen

    120 Gefüllte Gläser

    200 Tafelkerzen

    240 Adventskerzen

    60 Dicke Stumpen ca 10 cm

    40 Dicke Stumpen ca 15 cm

    20 Dicke Stumpen ca 20 cm

    und noch so einiges an Einzelkram der nirgends so recht reinpasst. Im Gartenhaus steht auch noch was.


    Dazu noch 13 Flaschen Lampenöl. Eine Feuerhand mit Reservedocht und 2 ältere Lampen.

    Ach ja und 150 Feuerzeuge plus 6 Flaschen Nachfüllgas. Zündhölzer sind etwas wenig.

  • Gute Güte...

    da kannst Du eure Hütte ja ein paar Wochen lang hübsch illuminieren! :-)


    Von solchen Mengen sind wir weit entfernt, um nicht zu sagen: "Licht" haben wir bisher etwas vernachlässigt.

    Aber ich kaufe immer mal eine Kleinigkeit dazu, heute erst wieder ein 3er-Pä. lange Streichhölzer, 4 Spitzkerzen und eine kleine Stumpenkerze.


    Mit Teelichten habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Egal wo, egal wie teuer, irgendwie kriege ich da immer nur Murks. ´ne halbe Stunde brennen die Dinger halbwegs, danach ersaufen sie in ihrem eigenen Wachs.

    Kannst Du eine gute Marke empfehlen?


    Und haben Feuerzeuge gegenüber Streichhölzern einen Vorteil? Bei uns raucht niemand, wir haben (bisher) nur 2 oder 3 Feuerzeuge, eher Streichhölzer (weil wir damit auch die Öfen anstecken). Ob ich da noch viel zukaufen sollte (also Feuerzeuge)? Vielleicht als Tauschmittel...mhhh.

  • Carola Hast du schon mal nach einem Feuerstahl geschaut? Ich habe so etwas vor kurzem gekauft, habe aber bis jetzt aus Sicherheitsgründen nur in der Edelstahlabwasch damit geübt. ☺

    Think positive, stay negative! :)